Willkommen bei KAKTUS - Online / KPÖ-Donaustadt Samstag, 4. Februar 2023 @ 18:37

Neues Jahr - neues (Un)glück

  • Montag, 16. Januar 2023 @ 10:06
Vor wenigen Tagen erreichte ein Leserbrief die KAKTUS Redaktion mit folgendem gekürzten Inhalt:
Bei der U2 Hausfeldstraße, dort wo die Ein- und Ausfahrt aus dem Tunnel und im Rahmen des Stadtentwicklungsgebietes Oberes Hausfeld ein Campus geplant sind, steht derzeit die Tunnel-Baugrube unter Wasser. Technisch lässt sich dies sicher mit Unterwasserbeton lösen. Die Frage ist, welche Auswirkungen dies und die geplanten Tiefgaragen im Rahmen des Stadtentwicklungsgebietes auf den Wasserhaushalt haben?

Das ist sicher eine gute Frage, die nur noch von der Problematik der Altlast W6 Mobil auf den Flächen im Bereich Süßenbrunner Straße und Umgebung getoppt wird.

Wie die Krisen des Kapitalismus auf Bezirksebene verhandelt werden

  • Mittwoch, 21. Dezember 2022 @ 18:08
Bezirksvertretung Ein Bericht über die BV-Sitzung am 14.12.2022

Die letzte Sitzung des Donaustädter Bezirksparlaments in diesem Jahr tagte zugleich das erste Mal in den neuen Räumlichkeiten am Adolf-Schärf-Platz, gleich auch mit veränderter Sitzordnung – die Mandatar_innen saßen im Carré in einem (fast zu) kleinen Saal statt wie sonst üblich an einzelnen Tischen in einem großen Saal.

Ansonsten war der Ablauf wie immer: Die Nummern der aufgerufenen Geschäftsstücke wurden genannt, die der en bloc angenommenen oder zugewiesenen ebenfalls (wobei deren Inhalt den Besucher_innen verborgen blieb, da nur jene Leute im Publikum schriftliche Unterlagen bekamen, die der SPÖ oder einer anderen in der BV vertretenen Partei angehören oder ihr nahestehen). Danach wurde die Zahl der beim Bezirksvorsteher eingelangten und beantworteten Anfragen genannt – diesmal waren es 13 – wobei sich auch hier die Antworten auf die Anfragen der Kenntnis der Allgemeinheit entziehen. Aufgezählt wurden auch die Nummern der nicht zulässigen Anträge, wobei keine Gründe für deren Nicht-Zulassung genannt wurden, geschweige denn, dass der Inhalt dieser Anträge bekannt gewesen wäre. Für mehr Transparenz würde also sorgen, dass die Unterlagen, die nur den Mandatar_innen und einzelnen ausgewählten Besucher_innen zur Verfügung stehen, auch an die übrigen Besucher_innen ausgegeben bzw. für sie aufgelegt werden, damit sie den Vorgängen besser folgen können. Der vorliegende Bericht berücksichtigt also nur die tatsächlich aufgerufenen Anträge.

Umzug des Donaustädter Bezirksamtes – alles neu, alles gut?

  • Samstag, 17. Dezember 2022 @ 10:44
Ein Kommentar von Bernhard Gaishofer

„Wir sind umgezogen!“ wird nun seit einiger Zeit per Postwurfsendung und via Inserate den Donaustädter*innen mitgeteilt. Konkret geht es darum, dass das Donaustädter Amtshaus von Gebäude beim Schrödingerplatz nun zum Dr.-Adolf-Schärf-Platz 8 zieht. Dort wurden ja in den letzten Jahren unter dem klingenden Titel Vienna Twentytwo zwei riesige Hochhaustürme (größtenteils Eigentumswohnungen und Büroräume) errichtet.

Strom wird mit 1. Jänner erneut teurer

  • Sonntag, 11. Dezember 2022 @ 11:23
Über den Tellerrand k(b)licken
Nicht nur das Wohnen wird für zehntausende Menschen immer unerschwinglicher, da die Mieten im Jahr 2022 enorm angestiegen sind. Auch im gesamten Energiebereich explodierten die Preise. Wien Energie z.B. hat mit 1. Jänner 2022 die Strompreise um fast 20 % erhöht, mit 1. September gab es dann eine weitere Erhöhung des Preises um 85 %.

Mit 1. Jänner drohen allen Strom-Kund:innen nun weitere Preissteigerungen. Die insgesamt hohen Energiepreise führen nämlich dazu, dass auch die Netzverlustkosten steigen – bezahlen sollen bzw. müssen es die Verbraucher.

Es kann nicht sein, dass die Energiemärkte für die Aktionäre von Energieunternehmen saftige Gewinne generieren, der Großteil der Bevölkerung aber zu jenen gehören, die ausgenommen werden.

Hirschstetten - der schönste Teil der Donaustadt?

  • Freitag, 9. Dezember 2022 @ 01:21
Den ganzen Sommer über konnte man auf Inseraten mit dem Konterfei des Bezirksvorstehers in der Bezirkszeitung lesen, dass die Donaustadt Wiens schönster Bezirk sei. Online haben wir das bereits mehrmals kommentiert, noch bevor der echte Wahnsinn im Bezirksteil Hirschstetten begonnen hatte.

Siehe Kaktusonlinebeiträge vom Mai 2022 und August 2022

Margarete Lazar, Aktivistin von „Hirschstetten-retten“, hat über das aktuelle Geschehen rund um die Stadtstraße auch auch in unserer letzten Zeitungsausgabe für unsere Leser*innen auch aus den weiter weg liegenden Teilen unseres Bezirks berichtet.

Was bleibt von den alten Ortskernen?

  • Dienstag, 6. Dezember 2022 @ 00:59
Unser Bezirk droht zu einer konturlosen Einheit zusammenzuwachsen


Die Donaustadt besteht bekanntlich aus sieben historischen Teilen. Von Kaisermühlen abgesehen, handelt es um ehemalige Marchfelddörfer, deren Zentren teilweise noch als solche zu erkennen sind und einen Reiz unseres Bezirkes darstellen. So z.B. der Kagraner Platz, die Gegend um das ehemalige Stadlauer Bahnhofsgebäude, der Platz vor der Breitenleer Kirche oder der alte Teil von Hirschstetten, der allerdings besonders durch den Individualverkehr beeinträchtigt ist.

Man hat es nicht leicht mit den Öffis

  • Samstag, 3. Dezember 2022 @ 14:18
Öffis statt noch mehr Töffis Es ist nichts Neues, dass der öffentliche Verkehr in unserem Bezirk einiges zu wünschen übriglässt.
Wer abseits von Schnellbahn und U-Bahn unterwegs ist, kann ein Lied davon singen.

Schein und Sein im Bezirk

  • Mittwoch, 30. November 2022 @ 13:43
Kostengünstige neue Wohnungen, Verkehrsberuhigung, der Erhalt von Ortszentren – und natürlich ist Wien auch noch die Klimamusterstadt schlechthin - oder?

Laut den Aussendungen der Gemeinde und des Bezirks könnte man meinen, das Paradies wäre ausgebrochen. Schaut man sich die angesprochenen Ankündigungen jedoch etwas genauer an, erkennt man gleich: es ist nicht alles Gold, was glänzt.

Aktuell gibt es zahlreiche Projekte im Bezirk, welche als unbedingt notwendig und sinnvoll dargestellt werden. Seien dies nun neue Hochleistungsstraßen, wie die geplante Stadtstraße, welche quer durch Wohngebiete geht und angeblich eine Verkehrsentlastung bringen soll, oder die zahlreichen neuen Bauprojekte, bei welchen es sich oftmals um frei finanzierte Eigentumswohnungen handelt, welche gerne als leistbar dargestellt werden, was aber für Durchschnittsverdiener nicht zutrifft. Oder die Tatsache, dass selbst bei neueren Projekten, wo angeblich fortschrittliche Stadtplanung betrieben wird, zu dicht bebaute Betonwüsten umgesetzt wurden, welche zu Hitze- und Windproblemen führen. Man sieht: Es gibt zahlreiche Widersprüche zwischen den Ankündigungen und wirklichen Umsetzungen der Gemeinde.

Verlässlichkeit zahlt sich aus.

  • Sonntag, 27. November 2022 @ 11:33
Linker Diskurs zur rechten Zeit - Ein Beitrag von Georg Högelsberger

Die vergangene Bundespräsidentenwahl ist wohl eine der unspektakulärsten der jüngeren Geschichte gewesen – ist doch Van der Bellen wenig überraschend wiedergewählt worden. Eher überrascht hat, dass einerseits viele besonders merkwürdige Personen mit noch merkwürdigeren Ansichten kandidiert haben, und andererseits ist es das Hauptargument, welches Van der Bellen in den Kampf geworfen hat: die Verlässlichkeit. Sollte die Aussage: „Wählt mich, denn ich habe bewiesen, dass ich keine Dummheiten im Amt mache!“ denn nicht eher für Stirnrunzeln sorgen?

„Na eh klar, was sonst?“, müsste doch die naheliegende Antwort sein. Aber nicht in Österreich.

Schöne neue Seestadt-Welt

  • Donnerstag, 24. November 2022 @ 11:02
Was uns dazu auf- und einfällt - Betrachtungen von Hilde Grammel

Den Bewohner*innen der Seestadt werden – wie überall sonst auch – nur höchst unvollständige Einblicke gewährt in Entscheidungen, die im Hintergrund getroffen werden, etwa, um Investoren anzulocken. Unklar bleibt, wie die konkrete Unterstützung mit öffentlichen Geldern für jene Unternehmen aussieht, die man hier ansiedelt.

Wir erinnern uns: 1979 hat der Bund das Gelände dem General Motors-Konzern um einen symbolischen Schilling die Nutzungsrechte für 99 Jahre überlassen – jetzt wurde es mit Geldern der Allgemeinheit wieder zurückgekauft und neuen Firmen zu vermutlich günstigsten Bedingungen überlassen.

Bürger*innenversammlung gemäß § 104c der Wiener Stadtverfassung am 21. 11. 2022

  • Mittwoch, 23. November 2022 @ 16:30
Ein Onlinekommentar von Margarete Lazar

Nach Druck von verschiedenen Seiten ließ sich die Wiener Stadtregierung herbei, diese Versammlung einzuberufen, ohne jedoch zu vergessen, ihre gewohnten Spielchen zu spielen. Vorgesehen ist, eine solche Versammlung 14 Tage vorher anzukündigen. Angekündigt wurde sie ganz kurzfristig und ab 15 Uhr anberaumt. Damit wollte man sicherstellen, dass viele Leute, die ja ihre Zeit planen müssen und auch arbeiten, nicht kommen könnten.

Teuerung – keine Naturgewalt!

  • Montag, 21. November 2022 @ 15:30
KAKTUS-Kommentar von KPÖ-Bezirkssprecher Bernhard Gaishofer

Wir alle merken sie – nicht nur in den Medien und politischen Diskussionen, sondern bei jedem Einkauf, jeder Monatsrechnung, sprich im ganz normalen Alltag – die Teuerung. Oft wird uns heutzutage vermittelt, die Teuerung wäre eine Art vollkommen unbeeinflussbare Naturgewalt, unter der wir bedauerlicherweise alle gleich zu leiden haben.

Dies kann so nicht unkommentiert bleiben, denn es profitieren auch viele an dieser Entwicklung. Zu nennen sind hier gerade jene Energiekonzerne, welche nun die Preise für ihre Kund*innen massiv erhöhen, parallel Rekordgewinne scheffeln und Traumdividenden an ihre Aktionäre ausbezahlen.

„Menschen sind wichtiger als Profite“

  • Dienstag, 1. November 2022 @ 10:26

Unter diesem Leitmotiv steht die aktuelle KAKTUS-Zeitungsausgabe, die die Druckerei vor kurzen verlassen hat und auf dem Wege zu ihren Leser*Innen ist.

Klimacamp Anfanggasse in der Donaustadt geräumt

  • Donnerstag, 8. September 2022 @ 09:37
von Margarete Lazar

Die Welt ist das, wozu wir sie machen!

Obwohl eine bis 30. September gültige Erlaubnis für das Klimacamp vorlag, erschienen vor wenigen Tagen völlig überraschend Polizisten und „Baumpfleger" im Camp, um es ohne Wenn und Aber gleich zu räumen, weil die „Baumpflege" just in diesem Gebiet unaufschiebbar wäre, das Camp von Ratten überschwemmt sei, zu viel gegrillt werde und die „Anrainer“ wegen des Lärms unzufrieden wären.

Die Donaustadt - Wiens schönster Bezirk oder doch nicht?

  • Donnerstag, 25. August 2022 @ 15:42
Wenn es Wiens PolitikerInnen an nichts mangelt, dann an schönen und vor allem leeren Worten. Besondere Spezialisten in diesem Fach sind Bürgermeister Ludwig und sein Parteifreund Bezirksvorsteher der Donaustadt, Nevrivy. In einem der letzten Bezirksjubelblätter wünschte uns Nevrivy "einen schönen Sommer im schönsten Wiener Bezirk". Nun, wie man am 21. 8. in der Kronenzeitungsbeilage erfahren konnte, erfreut sich die Donaustadt tatsächlich einiger schöner Plätze. Leider sind die aber nicht dem segensvollen Wirken des Herrn Nevrivy zu verdanken sondern schlicht und einfach Mutter Erde.

Herr Nevrivy hingegen arbeitet hingebungsvoll daran, die Schönheit der Donaustadt zu zerstören durch wild und planlos in die Wiesen gesetzte Monsterbauten und zur Krönung darauf die Stadtstraße. Wie man erfahren konnte, ist er wild entschlossen diesen "Wiener Weg" ohne Rücksicht auf Verluste weiter zu gehen.

Für alle, die sich nicht oder noch nicht vorstellen wollten, was in Hirschstetten abgeht, könnten einige Bilder helfen:

Märchenstunde des Donaustädter SPÖ-Bezirksparteivorsitzenden

  • Donnerstag, 7. Juli 2022 @ 13:42
Wohnen Laut Taucher liegt „der durchschnittliche Mietpreis in Wien bei 4,60 Euro/m²“

Leider lässt sich die von Josef Taucher, der auch Klubobmann der SPÖ-Wien im Gemeinderat ist, die von ihm am 22. Juni in einer Gemeinderatssitzung behauptete Zahl nirgends finden.

Es ist Tatsache, dass selbst die Richtwertmiete im Gemeindebau aktuell 6,15 Euro/m² beträgt. Wobei übrigens im Regelfall bei privaten Mieten vielfach ein Lagezuschlag fällig wird. Dazu kommen monatliche Nettobetriebskosten von durchschnittlich 2,24 Euro/m².

„Ausdrucksmalerei"

  • Donnerstag, 2. Juni 2022 @ 21:36
Eine „Ausstellung der anderen Art“ von Harald Wenzka
Ort: 1220 Wien, Wurmbrandgasse 17 (Erdgeschoss)


Rechtzeitig vor dem Kaktus-Fest, welches am 11.Juni stattfindet, hat sich der überparteiliche Verein „Kunst in der Wurmbrandgasse" nach mehrjähriger coronabedingter Pause wieder zurückgemeldet.


In einer ausnehmend gut besuchten Vernissage wurde am 1.Juni eine Ausstellung mit Bildern von Harald Wenzka eröffnet, dessen erste Bilder in einer REHA nach einer Krebserkrankung entstanden sind und womit sein Leben einen neuen Inhalt bekam.

Februargedenken - aktueller denn je!

  • Montag, 14. Februar 2022 @ 20:41
Mittlerweile schon traditionell fand auch in diesem Jahr eine überparteiliche, transdanubische Gedenkveranstaltung zu den Februarkämpfen 1934 vor dem Goethehof in Kaisermühlen statt.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der überparteilichen Initiative „Rassismusfreies Transdanubien“ . Hanni Wagner führte die Moderation zwischen den vielfältigen und sowohl historischen als auch hochaktuellen Redebeiträgen. Neben den Redebeiträgen gab es auch eine kulturelles Programm: Die Rote Kapelle machte Musik und präsentierte zahlreiche Lieder der Arbeiter*innenbewegung bei welchen das Publikum auch fleißig mitsang.

Sorgen um die Alte Donau!

  • Freitag, 13. August 2021 @ 08:28
Gastbeitrag der „Bürgerinitiative ehemalige AGM Gründe – Alte Donau“

Seit dem Verkauf der ehemaligen AGM Gründe im Bereich Industriestraße / Lange Allee in Wien Donaustadt von REWE an den Wohnbauerrichter BUWOG GROUP schrillen bei den Bewohnern der Kleingarten- und Gartensiedlungen entlang der Unteren Alten Donau die Alarmglocken.

Die Tatsache, dass an der Oberen Alten Donau mehrstöckige Wohnbauten immer näher an die Alte Donau heranrücken, lässt befürchten, dass die BUWOG wohl nicht die Errichtung von Einfamilienhäusern plant. Tatsache ist, dass an der Unteren Alten Donau zwischen Industriestraße und Alte Donau fast ausschließlich Widmungen für Kleingärten und Gärten mit Bauklasse I bestehen.

Damit das auch künftig so ist und das heutige Erholungsgebiet auch ein solches bleibt, wurde der Verein „Bürgerinitiative ehemalige AGM Gründe – Alte Donau“ ins Leben gerufen. Dahinter verbirgt sich eine Bürgerinitiative, welche von besorgten Anrainern und Vertretern angrenzender Kleingarten- und Siedlungsvereinen initiiert wurde. Der Verein strebt die Förderung eines gesunden und nachhaltigen Lebensraumes im 22. Wiener Gemeindebezirk an, insbesondere im Bereich der Unteren Alten Donau, somit die Wahrung der gemeinsamen Interessen der Erholungssuchenden und der Bewohner.

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