Feminismus: Nach wie vor ein Muss!
- Samstag, 28. Februar 2026 @ 09:49
Willkommen bei KAKTUS - Online / KPÖ-Donaustadt
„An die damaligen Ereignisse erinnern und die Lehren daraus für heute zu ziehen“, das ist ein Motto unter welchem unsere heutige Veranstaltung steht und ich persönlich kann die Wichtigkeit dieser Aussage für uns alle nur noch einmal unterstreichen.
Nachdem im Vorjahr das Volksstimmefest pandemiebedingt abgesagt werden musste, war „Wiens schönstes Fest" heuer, mit knapp 30 000 Besucher*innen, ein voller Erfolg.
Die KPÖ-Donaustadt und der KAKTUS waren, wie die Feste zuvor, wieder dabei. Ihr Kaktusbeisl präsentierte sich heuer in neuem Outfit.
Gemeinsam reflektierten die Donaustädter Kommunist*innen ihre Tätigkeit im Bezirk und diskutierten über aktuelle und kommende bezirkspolitische Fragen.
Einleitend wurde über die vielfältige Tätigkeit der KPÖ Donaustadt in den vergangenen Jahren berichtet.
Zunächst möchte ich mich bei allen herzlich bedanken, welche heute zu dieser gemeinsamen, transdanubischen Februargedenkveranstaltung vor dem Goethehof gekommen sind!
Zu den Vorgängen an sich möchte ich gar nicht allzu viel sagen – sie sind Euch wohl bekannt. Nur so viel: Die angespannte Situation in der 1. Republik gipfelte in den Februarkämpfen - Ein verzweifelter Versuch der österreichischen Arbeiter*innen Demokratie und die Republik zu retten, welcher blutig niedergeschlagen wurde. Der Kampf der Arbeiter*innen war jedoch nicht nur gegen Faschismus und für Demokratie, sondern auch für bessere Lebensbedingungen und eine grundlegend andere Gesellschaft.
Denn der Aufstieg des Faschismus kam ja nicht von ungefähr. Insofern lasst uns heute gemeinsam den Menschen von damals gedenken und gleichzeitig die Lehren daraus für heute, wo wir uns auch in einer Situation befinden in welcher diverse Krisen und das Erstarken von „Rechtspopulisten“ gegenwertig sind, ziehen. Ich möchte in diesem Zusammenhang vor allem auf soziale und ökonomische Aspekte Bezug nehmen.


Für die KPÖ und den KAKTUS stand das Volksstimmefest 2019 im Zeichen der Nationalratswahl am 29. September, welches den Start in den Intensiv-Wahlkampf des linken Wahlbündnisses „Alternative Listen, KPÖ Plus, Linke und Unorganisierte markierte.
Auf der Sigi Maron Bühne in unmittelbarer Nähe des Kaktusbeisl wurden am Samstag nochmals die 4 Spitzenkandidat*innen der Bundesliste - Ivo Hajnal, Elke Kahr, Zeynep Arslan und Claudia Krieglsteiner präsentiert. Ivo Hajnal legte in einer kurzen Rede dar, warum jede Stimme für SPÖ und Grüne (und natürlich auch für FPÖ und NEOs) letztlich nur Sebastian Kurz nützt. Druckfrische Flyer waren ebenso zu sehen wie die aktuellen Plakate zur NR-Wahl.

Ein vielfältiges Programm, gutes Essen und Trinken, wurde am Samstag, 16.Juni 2018 von der KPÖ-Donaustadt und ihrem Kaktusteam im Garten ihres Hauses in Stadlau geboten.

Zum Abschuss des Festes, welches heuer unter dem Motto: „Aufstehen und widersetzen“ stand, hat sich der Donaustädter KPÖ-Bezirkssprecher Bernhard Gaishofer, der gemeinsam mit Judith Wieser durch das Festprogramm führte, bei allen KünstlerInnen, FestaktivistInnen und vielen FestbesucherInnen für das gelungene gemeinsame Fest bedankt.
Für alle, die unser Fest heuer versäumt haben: Auch 2019 wird es wieder vor dem Sommer ein Kaktusfest geben!
Das Jahr 2017 brachte politisch gesehen wenig Gutes. Umso mehr ein Grund im kommenden Jahr noch stärkeren Widerstand gegen den antisozialen Kurs der türkis-blauen Regierung zu leisten!Bereits die ersten angekündigten Maßnahmen zeigen eindeutig in welche Richtung die neue Regierung gehen wird. Einer der ersten „Erfolge“ der Regierung war der 12 Stunden Arbeitstag und Einschnitte im Bereich des ArbeitnehmerInnenschutzes. Es wird sich noch zeigen wie weit diese Maßnahmen noch gehen werden.
Am 2. und 3. Dezember 2017 fand der 37. Parteitag der KPÖ in Wien statt. Auch Delegierte aus der Donaustadt waren natürlich anwesend und beteiligten sich rege an den Diskussionen.„In Kurz hat der Populismus sein freundliches Gesicht gefunden“, so Mirko Messner in seiner Eingangsrede bezugnehmend auf die Resultate der letzten NR-Wahl. Strache, Hofer, Gudenus & Co bezeichnete Messner als „Bodyguards der Reichen“.
Die aktuelle politische Landschaft und wie man am besten eine linke Opposition gegen die nächste Regierung bilden kann waren selbstverständlich bestimmende Themen des Parteitages. Auch der Bundesvorstand der KPÖ bestehend aus 19 Männer und 19 Frauen wurden von den Delegierten an diesem Wochenende gewählt.

Traditionellerweise gab es auch das berühmte „rote Zwickelbier“ bei uns.
Wie jedes Jahr waren natürlich auch die KPÖ Donaustadt und der KAKTUS gemeinsam mit der KPÖ Leopoldstadt und KPÖ Floridsdorf im „Zentrum Donau“ auf dem Fest vertreten. In diesem Zusammenhang ein großes Dankeschön an alle Aktivistinnen und Aktivisten, welche von Freitag bis Montag unentgeltlich für das Gelingen des heurigen Volksstimmefest beigetragen haben!
Folgend einige Eindrücke vom „Zentrum Donau“:

Neben Unterhaltung und Kultur gab es auch die Möglichkeit sich politisch zu informieren
Mit sommerlichen Temperaturen, einem vielfältigen Kulturprogramm und spannenden Diskussionen wurde das mittlerweile 11. Kaktusfest der KPÖ Donaustadt zu einem vollen Erfolg!Das Wetter passte zur ausgezeichneten Feststimmung. War es in der Früh noch trüb und regnerisch, herrschte während des Kaktusfests strahlendes, sommerliches Wetter! Die BesucherInnen folgten gespannt dem dargebotenen Programm, nahmen die Angebotenen Speisen und Getränke aus unserem Festgasthaus gerne in Anspruch und beteiligten sich auch rege an der traditionellen Tombola, bei der es als Hauptpreis wieder eine wunderbare, selbstgemachte Kaktustorte zu gewinnen gab.
Regen Zuspruch fand auch die Ausstellung „Schwarz und Weiß“ vom Verein „Kunst in der Wurmbrandgasse“, bei welcher man während des gesamten Festes Linolschnitten aus dem Nachlass von Othmar Wundsam (1922 – 2014) und Radierungen von Peter Cserko bewundern konnte.
Doch das war noch lange nicht alles...
Die KPÖ-Donaustadt reflektiert ihre Tätigkeit im Bezirk.Es gehört zu den demokratischen Gepflogenheiten in der KPÖ, dass die Mitglieder die FunktionärInnen ihrer Bezirksgruppen demokratisch wählen und gewählte VerantwortungsträgerInnen ihren Mitgliedern über ihre Tätigkeit regelmäßig Rechenschaft geben. Diesem Zweck diente die am Samstag, 22.April in den Räumen des „Werkl im Goethe-Hof“ stattgefundene Bezirkskonferenz.
Bernhard Gaishofer, von der Konferenz als Bezirkssprecher wiedergewählt, berichtete einleitend über aktuelle Entwicklungen im Bezirk und stellte neue Überlegungen für die Tätigkeit der Bezirksgruppe zur Diskussion.
Ein Kommentar von Bernhard Gaishofer (Bezirksssprecher der KPÖ- Donaustadt) erschienen in der ersten Kaktusprintausgabe des Jahres 2017Das neue Jahr begann, sowohl in Wien als auch auf der Bundesebene, mit einigen opulenten politischen Inszenierungen und großen Ankündigungen von „Veränderung“ und „harter Arbeit“. Rund um die Personalrochade in der SPÖ Wien brodelte wochenlang die Gerüchteküche, Kanzler Kern präsentierte seinen „Plan A für Österreich“ und die Regierung diskutierte nächtelang über ein neues Arbeitsabkommen. Bringen diese Maßnahmen wirklich etwas oder war es doch wieder nur viel Lärm um Nichts?
Da es ja in der SPÖ Wien ja schon die längste Zeit über gärt und es auch öffentlich immer wieder zu Streitereien kam wurde eine Umbildung der Stadtregierung bekannt gegeben. Wochenlang wurde nun in den Medien hin und her geraten: Wird Bürgermeister Häupl zurücktreten oder von seinen Kritikern gestürzt? Wer wird der neue „Kronprinz oder Prinzessin“? Wie verhalten sich jene Teile der SPÖ, welche mit der FPÖ auf Kuschelkurs gehen möchten?
Unser „Kaktusbeisl“ aus der Donaustadt befindet sich ebenso wie das „Poldi-Cafe" aus der Leopoldstadt wie jedes Jahr im „Zentrum Donau“, im Bereich der 7-Stern-Bühne, welches auch heuer von der KPÖ-Donaustadt gemeinsam mit der KPÖ Leopoldstadt und der KPÖ-Floridsdorf auf der Jesuitenwiese im Wiener Prater betrieben wird.
Das Volksstimmefest ist ein Open-Air Fest im Wiener Prater. Es bietet eine gute Gelegenheit die KPÖ, die linke Monatszeitschrift „Volksstimme“ und viele ihrer politischen MitstreiterInnen und BündnispartnerInnnen aus dem In und Ausland kennen zu lernen. Auf mehreren Bühnen gibt es bei freiem Eintritt Musik- und Kulturprogramm; Sookee, Ernst Molden & Der Nino aus Wien, Atacama, Esrap, Al Cook und viele andere sind heuer mit dabei. Viele kulinarische Leckerbissen finden sich „auf der Wiese“ ebenso wie politische Infos über NGOs, Initiativen, Organisationen in großer Vielfalt.


Die KPÖ-Donaustadt und ihr Bezirkssprecher Bernhard Gaishofer, das KAKTUS-Team und der Verein der KaktusfreundInnen luden am letzten Samstag zum Feiern in die Wurmbrandgasse ein. Die Original Stiefelbein Bluhs-Bänd (leider ohne ihrem Geiger Andi Fasching, was einige der anwesenden Kenner der Stiefelbeine sehr bedauerten, aber der Qualität ihres mit Engagement gebotenen Musikprogramms und ihrem musikalischen Können und der Originalität ihrer Wienerliedtexte, keinen Abbruch tat) und in den Abendstunden des Festes das „Popularmusikensemble“ aus der AHS Theodor Kramer Straße bestritten das diesjährige musikalische Festprogramm.
Viele Festgäste nutzten auch die an ihrem letzten Öffnungstag mit dem Maler Rolf Dieter Schnabel im Bezirkslokal der KPÖ-Donaustadt vom überparteilichen Verein „Kunst in der Wurmbrandgasse“ veranstaltete Ausstellung zu besichtigen.
Gut besucht war die alternative 1. Mai Demonstration der KPÖ Wien und eines unabhängigen Personenkomitees. Natürlich waren auch die Donaustädter Kommunistinnen und Kommunisten mit dabei, welche wieder gemeinsam mit anderen KPÖ Bezirksgruppen, dem Gewerkschaftlichen Linksblock - GLB und Wien Anders AktivistInnen vom Praterstern über die Albertina zum Parlament marschierten.
Besonders interessant waren heuer jedoch auch die Ereignisse rund um den Aufmarsch der SPÖ Wien. Zahlreiche SPÖ Mitglieder, Gewerkschaftsfunktionäre und die Sozialistische Jugend machten ihren Unmut über die antisoziale und immer mehr nach rechts gehende Haltung ihrer Partei Luft. Werner Faymann hielt mit nur fünf Minuten eine der kürzesten Maireden eines SP Parteivorsitzenden überhaupt – und wurde durchgehend ausgebuht. Schilder mit Slogans wie „Rücktritt“ oder „Parteitag -jetzt!“ prägten das Bild.