Willkommen bei KAKTUS - Online / KPÖ-Donaustadt Dienstag, 21. September 2021 @ 21:13

Keine neuen Autobahnen!

Alle Wege führen nach Hirschstetten

  • Montag, 13. September 2021 @ 07:47
Keine neuen Autobahnen! Die Donaustadt ist gerade dabei, zum politischen Hotspot des Landes zu werden.

Die jungen Aktivist*innen von Fridays for Future, System Change Not Climate Change, Extinction Rebellion und Jugendrat sind in den Bezirk gekommen, um zu bleiben. Dabei haben sie sich mit den BürgerInitiativen vor Ort, Hirschstetten retten und Rettet die Lobau, zusammengetan, um die geplanten Verkehrshöllen im Bezirk zu verhindern und die Lobau als Nationalpark und Naherholungsgebiet zu erhalten. Denn um nichts weniger geht es bei den Protesten.

Seit nunmehr zwei Wochen sind sie hier, zunächst nur im Basis-Camp im Hirschstettner Schlosspark zwischen Anfanggasse/Spargelfeldstraße. Inzwischen haben sie ihren Aktionsradius auch auf den Bereich der Kreuzung Hirschstettnerstraße 44/Südosttangente (Baustelle 1: Octopussys Garten) und das Feld vor der U2-Station Hausfeldstraße (Baustelle 2: Wüste) ausgeweitet.

Solidaritätsbesuch der KPÖ im Protestcamp in Hirschstetten


Bezirkssprecher Bernhard Gaishofer, Hilde Grammel und Hanni Wagner aus der KPÖ-Donaustadt, begleitet von KPÖ-Landessprecher und Bezirksrat Didi Zach aus Rudolfsheim- Fünfhaus, Bezirksrat Wolf Goetz Jurjans aus Margareten und Bezirksrat Fritz Fink aus Ottakring besuchten das Camp.

Stadtstraße und Lobau-Autobahn, evaluiert?

  • Montag, 16. August 2021 @ 04:43

Am 4. Juli gab es unter dem Titel Lobau-Forum ein Vernetzungstreffen gegen die Bauvorhaben rund um die Lobau. Im Anschluss daran führte der KAKTUS mit Jutta Matysek, Obfrau des Vereins „Rettet die Lobau – Natur statt Beton“, folgendes Interview:

Autobahnen sind die Wege der Konzerne.

  • Montag, 5. Juli 2021 @ 14:31

Rund 5000 Klimaschützer*innen haben sich letzten Freitag an einer Demonstration gegen die „Lobauautobahn und ihre Metastasen S1 Spange und die Stadtstraße“ vom Karlsplatz, vorbei am Wiener Rathaus, zum Ballhausplatz, beteiligt.

Alle Zeichen stehen auf Hainburg 2.0!

  • Freitag, 4. Juni 2021 @ 19:57
Ein Bericht über die Fahrrad-Demo vom 3.6.2021

Es ist eingetreten, was notwendig war: Die Aktivist*innen der österreichischen Klimaschutzbewegung – repräsentiert durch Fridays for Future (FFF), System Change, Not Climate Change (SCNC) und Extinction Rebellion (XR) – haben sich von einer eher abstrakten Politik gegen die Zerstörung der menschlichen Lebensgrundlagen (mit den schönen Slogans „There is No Planet B“ und „No Life on a Dead Planet“) einer Politik der Bekämpfung konkreter umweltzerstörender Projekte zugewandt und schließen sich vermehrt mit Bürger*innen-Initiativen vor Ort zusammen, aktuell z.B. mit jenen, die in der Donaustadt die geplanten Autobahn-Projekte bekämpfen, und das oft schon seit Jahrzehnten. Ausdruck davon war zuletzt die gemeinsam organisierte Fahrrad-Demo von Praterstern bis Süßenbrunn, wo die S1 / Lobau-Autobahn ihren Anfang nehmen soll. Die Demo fand am 3.6.2021 statt, es nahmen über 1.500 entschlossene und hoch motivierte Personen, zumeist jugendlichen Alters, an ihr teil. Die Leidenschaftlichkeit verwundert nicht, geht es doch dieser Generation um nichts weniger als ihre Zukunft: Sie hat erkannt, dass diese sich heute entscheidet. Und die konkrete Zusammenarbeit ist bestärkend für alle Beteiligten, gegenseitiges Empowerment im besten Sinne des Wortes funkt!

Wir müssen rebellisch bleiben!

  • Montag, 22. März 2021 @ 20:46
Keine neuen Autobahnen! Ein Kaktusbericht über eine am letzten Sonntag, statt einem „Lobau-Spaziergang“
stattgefundene „Stand- Kundgebung“ gegen die Lobauautobahn, vor dem Nationalparkhaus

„Au-Botanik statt Autobahn“ – Diesem Slogan folgend, waren mehr als 100 Personen der Einladung von Waldfee, Extinction Rebellion Wien und anderer gegen die umstrittene Lobauautobahn aktiver Organisationen und Personen, zu einem Lobau-Spaziergang („Demonstration mit gemäßigter Lautstärke“) am Sonntagnachmittag vom Nationalparkhaus entlang des Naturlehrpfades, gefolgt.

Spätesten dort haben die Anwesenden erfahren, dass „solche Spaziergehende, die womöglich ab und zu stehen bleiben, Reden halten oder gar singen, böse für den Nationalpark sind“ (Jutta Matysek), und die MA 49, der Umweltbehörde Wiens, und die für die Lobau zuständige Forstverwaltung der Stadt Wien, die sich an ihre vielen zuvor erteilten Sondergenehmigungen für das umstrittene Projekt getätigter Vorbereitungsarbeiten und deren Auswirkungen für die Au, wohl nicht mehr erinnern wollen bzw. können, unsere Veranstaltung in der Au beeinsprucht haben.

Die Veranstalter*innen haben noch umgeplant und ihre Demonstration kurzfristig in eine Standkundgebung vor dem Nationalparkhaus umgewandelt.

Experten liefern argumentative Munition gegen Lobauautobahn und Co.

  • Montag, 1. März 2021 @ 13:58
Keine neuen Autobahnen!

Gehostet vom Forum Wissenschaft und Umwelt (FWU), einem 1985, nach der Hainburger Au-Besetzung gegründeten Zusammenschluss von dem Umweltschutz verpflichteten Wissenschaftler*innen, präsentierten Experten am 24.2.2021 der interessierten Öffentlichkeit ihre Kritik am Großbauprojekt Lobau-Autobahn (S1) und deren Satelliten (S1-Spange, Stadtstraße und Marchfeld-Schnellstraße).

Hilde Grammel fasst ihre Stellungnahmen für die Kaktusleser*innen nachfolgend zusammen:

Autobahnbau, um Verkehr und ASFINAG Gewinn zu steigern?

  • Dienstag, 10. November 2020 @ 17:06
Keine neuen Autobahnen! Wir wählen stattdessen Mobilitätswende und Klimaschutz! – Ein Gastbeitrag von Jutta Matysek

Während Wien in seinem Masterplan Verkehr vorsieht, bis 2025 den Anteil des motorisierten Individualverkehrs an den zurückgelegten Wegen auf unter 20 % zu drücken, scheint die staatliche Autobahngesellschaft genau in die gegenteilige Richtung zu arbeiten: Die ASFINAG will Transitschneisen für interkontinentalen Schwerverkehr bauen. Und das, obwohl Österreich schon jetzt mehr Straßenkilometer pro Kopf hat als Deutschland oder die Schweiz und der schlimmste Bodenvernichter in ganz Europa ist.

Das - laut unabhängiger Expert*innen mit 3 – 4 Mrd. sicherlich teuerste – Autobahn-Neubauprojekt, das hier geplant ist, ist die „Lobau-Autobahn".

Neue Autobahnen schlecht fürs Klima und unsere Lebensqualität!

  • Samstag, 3. Oktober 2020 @ 16:28
Keine neuen Autobahnen! KAKTUS-Bericht von der FFF-Klima-Demo in Hirschstetten am 2.10.2020

Die Bewegung FRIDAYS FOR FUTURE hat ihren, jeden Freitag, „fünf vor zwölf“ beginnenden „Klimastreik“ letzten Freitag in die Donaustadt verlegt und stellte sich mit ihrer ersten Manifestation nördlich der Donau gegen konkrete Klimakiller wie die Stadtstraße Aspern, die Spange S1 und die Lobauautobahn. Sie wurde dabei von den vor Ort seit vielen Jahren aktiven Bürger*inneninitiativen und Netzwerken unterstützt, die ebenfalls zur Beteiligung an dieser Protestaktion aufriefen, „vor allem auch unter dem Aspekt der Vorwahlzeit mit einem Bezirksvorsteher, der schon mal gerne selbst eine Schaufel in die Hand nimmt, um mit den Bauarbeiten für seine 'hochrangigen Straßen' zu beginnen."

Öffis ausbauen statt neuer Autobahnen!

  • Donnerstag, 17. September 2020 @ 08:11
Keine neuen Autobahnen! Dafür setzen wir uns vor und nach der Wahl weiter ein!

Wo sich heute Fuchs und Reh „Gute Nacht!“ sagen, wird schon in wenigen Jahren der Autoverkehr mit 70.000 KFZ täglich in jeder Fahrtrichtung einen Höllenlärm entfachen: nördlich der Seestadt, unmittelbar angrenzend an die Bahngleise der Ostbahn soll die „S1-Spange“ verlaufen, daran anschließend, nur zum Teil untertunnelt, die „Stadtstraße“ zwischen U2-Hausfeldstraße und der Tangente - Beide Straßen sind eigentlich vierspurige Autobahnen, die nicht so heißen, vermutlich, um ihre wahre Natur zu beschönigen. Denn es handelt sich um eine breite Verkehrsschneise, welche durch die Landschaft und verbautes Wohngebiet geschlagen wird!

Umweltverträglichkeitsprüfungen S1 und Stadtstraße oder David gegen Goliath

  • Dienstag, 10. Dezember 2019 @ 13:18
Keine neuen Autobahnen! Vom 2. - 5. 12. 2019 wurden die UVPs für beide Abschnitte neu verhandelt.

Bei der Verhandlung über die S1 fielen vom Vorsitzenden Richter N. geradezu unglaubliche Behauptungen, wie dass Bürgerinitiativen eigentlich nur aus Querulanten bestehen. Genau genommen müsste diesem Mann der Vorsitz entzogen werden, aber bei uns in Bagdad...

Zu vermelden wäre auch, dass die rot/grüne Gemeinde Wien als anwaltliche Vertretung die Kanzlei Jarolim wählte - ein Schelm, der Böses dabei denkt. Der praktische Arzt E. war ebenfalls ein treuer Diener seiner Herren. Soll die WHO sagen, Feinstaub ist gesundheitsschädlich, der praktische Arzt aus Linz weiß es besser.

Gerichtliche Zustimmung zum Baubeginn des Lobautunnels – wie geht es weiter?

  • Donnerstag, 24. Mai 2018 @ 16:31
Keine neuen Autobahnen! Nach zahlreichen Prosteten von unterschiedlichen Initiativen gab das Bundesverwaltungsgericht nun, wenn auch mit bestimmten Auflagen, doch die Genehmigung zum Bau des umstrittenen Lobautunnels.

Um was geht es? – die Vorgeschichte: Der rund 9 Kilometer lange Lobautunnel ist Teil des Lückenschlusses der Nordostumfahrung (S1) zwischen Süßenbrunn und Schwechat. Teile der etablierten Politik und die ASFINAG, als Projektträger, meinen mit diesem Bau eine Verkehrsentlastung für die Nordostregion Wiens bewirken zu können. Kritiker sehen in dem Projekt jedoch vor allem eine Gefahr für das Naturschutzgebiet Lobau und eine Hochleistungsstraße, welche langfristig gesehen nur noch mehr (Schwer-)Verkehr anziehen wird.

Zur Faktenlage Lobautunnel

  • Dienstag, 22. Mai 2018 @ 13:43
Ein Bericht von Judith Wieser

Im März fand im Pfarrsaal Essling ein Informationsabend der Initiative „Stop – Lobauautobahn“ mit mehreren Experten zum Thema statt. Dabei wurden Fehleinschätzungen seitens der Stadt Wien und weitere kritische Punkte besprochen.

Gegenwärtige und künftige Verkehrssituation

Nur etwa 4% des Gesamtverkehrsaufkommens der Donaustadt sind reiner Durchzugsverkehr. 96% werden also durch den Wiener und bezirksinternen Verkehr verursacht. Eine leichte Entlastung wird die Stadtstraße für die Breitenleer Straße bringen, Raasdorf und Groß Enzersdorf betrifft das allerdings genauso wenig wie den Stadtteil Essling. Grotesk erscheinen auch die zu erwartenden Zahlen: Während der 10-jährigen Bauphase ist mit einer deutlich höheren Verkehrsbelastung der angrenzenden Gebiete zu rechnen. Die geschätzte Entlastung der Donaustadt und der A23 von 10 - 15% nach Fertigstellung soll aber nach nur drei Jahren wieder ausgeglichen sein – dann sei die Situation wieder wie gehabt. Außerdem würde in diesem kurzen Zeitraum lediglich der Durchzug über die Nord/Süd-Verbindung verringert, während Staus vor allem die Ost/West- Querung betreffen. Die Theorie der Stadtexperten, Autofahrer würden die S1 nach Schwechat, die A4 stadteinwärts, und schließlich A23 und A22 zur Ost/West-Querung nutzen und so die Donaustadt großräumig umfahren, klingt „minder realitätsnah“. Die fortführend geplante S8 Marchfeldschnellstraße, würde wiederum mehr LKWs im Gebiet „sammeln“.

Wählen wir die Variante ohne Autobahnbau!

  • Dienstag, 13. März 2018 @ 16:05
Keine neuen Autobahnen! Gastbeitrag von Jutta Matysek von der BI Rettet die Lobau – Natur statt Beton

Die im rot-grünen Regierungsabkommen der Stadt Wien 2015 festgelegte Variantenuntersuchung zu Alternativen und/oder Begleitmaßnahmen einer Lobau-Autobahn wurde präsentiert.

Die Technische Universität Wien hat in ihrer Wirkungsanalyse festgestellt: Wien hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil des motorisierten Individualverkehrs (MIV) von momentan 27% auf 20% zu senken. Die höchste Zielerreichung ergibt ein Mix aus flächendeckender Parkraumbewirtschaftung und umfassendem Öffi-Ausbau, insbesondere im 21. und 22. Bezirk. Ohne Autobahnbau! Bei einem gleichzeitigen Autobahnbau würde der MIV-Anteil hingegen gesteigert und den Zielen der Stadt Wien zuwidergehandelt.

Den anderen Teil der Studie hat ein „Expertengremium“ (wo nicht nur Externe, sondern auch Rathausbeamte mitgewirkt und wohl mitgesteuert haben) verfasst.

UVP Verfahren auf österreichisch

  • Freitag, 9. Februar 2018 @ 19:12
Keine neuen Autobahnen! Online-Gastbeitrag von Heinz Mutzek, BürgerInnen-Netzwerk BNWN

Sein Kommentar befasst sich mit den UVP Verfahren zur S1 Spange und zum S1 Lobautunnel.
Weitere Kaktusgastbeiträge folgen in Kürze in der nächsten Kaktus-Zeitungsausgabe, die in der 2.Februar-Hälfte erscheint.

Nachfolgend der Beitrag von Heinz Mutzek:

Die UVP Prüfung für die Stadtstraße Aspern vom 30. 11.- 6. 12. 2017

  • Samstag, 9. Dezember 2017 @ 15:48
Keine neuen Autobahnen! Ein Kommentar von Margarete Lazar

Aufgrund der umfangreichen Materie muss am 13. 12. ein weiterer Verhandlungstag eingeschoben werden. Aber, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich kann Ihnen heute schon sagen, dass alles super ist. Bis dato habe ich von keinem Gutachter gehört, dass es irgendwelche Bedenken gegen irgendetwas gäbe. Wie gesagt, super eben! Eine anwesende Biologin meinte, es gäbe in und um die Seestadt ohnehin keine Tieren, denn "was täten die in der Seestadt"?

Der rund 60 AktivistInnen vertretende Anwalt hält die willkürliche Teilung des Straßenprojekts "Salami slicing" für völlig inakzeptabel und kündigte bereits mögliche Berufungen an.

Haselsteiner und Zöchling kaufen ehemaliges Konsum–Zentrallager

  • Samstag, 7. Oktober 2017 @ 12:40
Weil es an die „Südosttangente A23 und Stadtstraße… gut angebunden“ wird.

Der Bauunternehmer Haselsteiner (der seit der Gründung der NEOS zu deren großen finanziellen Förderern zählt) und der Wiener Unternehmer Stephan Zöchling, kaufen das nach der Konsumpleite übrig gebliebene Logistikzentrum in Hirschstetten, berichtet der Kurier.

Das in die Jahre gekommene 1980 gebaute Logistiklager stand zuletzt leer. Es muss zu dessen Modernisierung viel Geld in die Hand genommen werden. Zöchling sieht aber an dem Objekt „drei große Vorteile: Es ist an die Wiener U-Bahnlinie U2 und an die Südosttangente A23 (Anschlussstelle Hirschstetten) gut angebunden. Auch die geplante Wiener Stadtstraße "Aspern" soll am Objekt vorbeiführen.“

Das heißt im Klartext: „x-facher Verkehr von jetzt“

Lobautunnel: Wie steht es um die Vernunft?

  • Freitag, 1. September 2017 @ 08:38
von Judith Wieser, NR-Wahlkandidatin aus Essling (Wahlkreis Wien Nord - 3. Listenplatz)

Demnächt wird der „Fall Lobautunnel“ vor dem Bundesverwaltungsgericht verhandelt werden. Dabei geht es um nichts Geringeres als die Weichenstellung, wie die Verkehrsplanung in Österreich künftig gestaltet wird.

Werden Klimaschutzziele und Umweltschutz ganz allgemein berücksichtigt, Türen für neue Verkehrskonzepte aufgestoßen und damit der dringend notwendige Wandel in der gesellschaftlichen Wahrnehmung unseres Lebensraumes stattfinden?

Derzeit sieht es nicht danach aus. Anstatt die öffentlichen Verkehrsmittel effektiver zu machen und Bahnstrecken auszubauen, sollen mehr und mehr autobahnähnliche Straßen gebaut werden.

Nein zu einer Lobau-Autobahn!

  • Freitag, 30. Juni 2017 @ 12:21
Gastbeitrag von Jutta Matysek
(Sprecherin der Bürgerinitiative „Rettet die Lobau – Natur statt Beton“)

Die Arbeiterkammer (AK), die immer so tolle Veranstaltungen für den Öffi Ausbau gemacht hat, lud unverständlicherweise gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) zu einer Pro-Lobau-Autobahn-Pressekonferenz ein. Gegen diesen Kniefall vor der Autolobby riefen die BI „Rettet die Lobau - Natur statt Beton“, das „BürgerInnen Netzwerk Verkehrsregion Wien-NÖ“ (BNWN) und „System Change not Climate Change“ zur Kundgebung.

AK und WKÖ tun so, als ob es um eine „6. Donauquerung“ ginge. Absurd, Wien hat jetzt schon 11 Donauquerungen! Können Kaske (AK) und Ruck (WKÖ) nicht zählen, oder zählen für sie nur motorisierter Individualverkehr und die Interessen der Automobil- und LKW Frächterlobby?

Falsche verkehrspolitische Entscheidungen verhindern!

  • Freitag, 27. Mai 2016 @ 08:46
Gastkommentar von Jutta Matysek -BI Rettet die Lobau – Natur statt Beton

Zu einer geplanten „Lobau-Autobahn“:
Derzeit prüft das Bundesverwaltungsgericht in 2.Instanz das Projekt S1 Lobau-Autobahn. Es forderte von der ASFINAG zahlreiche Nachreichungen an, etwa mehr Daten für die geologische und hydrogeologische Planung. Die „Behebung der Mängel“ sollte bis 15. April erfolgen. Wie die Umweltorganisation VIRUS mitteilt haben die Projektbetreiber eine Fristverlängerung bis 16.9.2016 beantragt, die vom Bundesverwaltungsgericht auch gewährt wurde.

Es ist nicht davon auszugehen, dass es die ASFINAG schaffen wird in diesen 5 Monaten aus dem geplanten Projekt S1 ein umweltverträgliches zu machen.

Neues zum Lobautunnel

  • Freitag, 19. Februar 2016 @ 20:13
Ein Beitrag von Bernhard Gaishofer

Es gibt immer wieder politische Projekte, welche einem auf drastische Art das höchst merkwürdige Verhalten der etablierten Parteien vor Augen führen. Bei uns in der Donaustadt ist dies vor allem die Verkehrspolitik, deren Planung und Konzeption leider immer skurrilere Züge annimmt. Konkret geht es hierbei um den Lobautunnel und die Stadtstraße, welche beide als magisches Wundermittel zur Verkehrsentlastung angepriesen werden. Nun hat jedoch der Verwaltungsgerichtshof die vom Verkehrsministerium und der Asfinag vorgelegten Gutachten als unzulänglich erkannt!

Ineffizient, teuer und undurchsichtig! – Wurscht…

Hainburg ist überall!

  • Samstag, 28. Februar 2015 @ 16:41
Gastkommentar von Jutta Matysek, BI Rettet die Lobau – Natur statt Beton

1984 wurde die Auseinandersetzung um das geplante Donaukraftwerk Hainburg zugunsten der Umweltbewegung entschieden. „Hainburg“ wurde auch über den konkreten Anlass hinaus zum Symbol für zivilen Ungehorsam, für selbstbewussten BürgerInnenwiderstand gegen fragwürdige Methoden und Demokratiedefizite. 1996 entstand der Nationalpark Donau-Auen.

Für die vielen Menschen, die im Dezember zum 30-Jahre-Hainburg-Sternmarsch gekommen waren, dennoch kein Grund zum Zurücklehnen. Alten und neuen Begehrlichkeiten entgegenzutreten, neben dem Nationalpark für eine umweltverträgliche Gestaltung der Donau selbst zu sorgen und eine zukunftsfähige Energiepolitik durchzusetzen, ist mehr denn je Gebot der Stunde. Dringlicher Handlungsbedarf besteht beim Kfz- und Lkw-Verkehr, dem Energie- und Bodenfresser und am schnellsten wachsenden CO2-Emittenten.

Rot-grüne Koalition – Um welchen Preis?

  • Freitag, 5. September 2014 @ 18:03
Keine neuen Autobahnen! Ein Kommentar von KPÖ-Bezirkssprecher Bernhard Gaishofer

Abermals wirft die Wiener Gemeinderatswahl 2015 ihren Schatten voraus. Vor allem die Frage inwiefern oder ob die Koalition zwischen SPÖ und Grünen weitergeführt wird, gewinnt immer mehr an Aktualität. Wie mehrere Tageszeitungen berichteten, gibt es vor allem im Bereich der Verkehrspolitik zahlreiche Diskussionen.

Schon nach der letzten Gemeinderatswahl entzweite die Frage des Lobautunnels, welcher den Wiener Autobahnring zwischen dem Knoten Schwechat und Süßenbrunn verbinden soll, die zwei Parteien. Da man die Koalition jedoch nicht aufs Spiel setzten wollte, wurde die Frage des Lobautunnels in die nächste Legislaturperiode verschoben.

Lobauautobahn: Verkehrsministerin Bures ziehen Sie die Reißleine!

  • Freitag, 4. April 2014 @ 02:09
Keine neuen Autobahnen! Gastbeitrag von Jutta Matysek

Je länger die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) zur S1 „Lobau-Autobahn“ dauert, desto mehr Gravierendes befördern BürgerInitiativen und Umweltschutzorganisationen ans Licht. In einer Pressekonferenz am 3.3.2014 präsentierten die Gutachter im Auftrag von BI Rettet die Lobau – Natur statt Beton, VIRUS, Forum Wissenschaft und Umwelt (FWU) und Global 2000, weitere Kritikpunkte:

Grundwasserexperte Dr. Josef Lueger bemängelt die Planung der „weißen Wannen“, die in den Tunnelanfangs- und Endbereichen ein Eindringen des Wassers in den Tunnel verhindern sollen: Drei der vier Wannen würden bei hohen Grundwasserständen, wie sie in der Vergangenheit schon aufgetreten sind, überflutet. Dafür sind keine Maßnahmen vorgesehen. Ein künstliches Absenken des Grundwassers, um den Tunnel wieder benutzbar zu machen, hätte massive Auswirkungen auf den Nationalpark. Es müsste deshalb in der UVP behandelt werden.

Wohin verschwanden „Umfahrungsmillionen“?

  • Donnerstag, 11. Juli 2013 @ 07:46
Keine neuen Autobahnen! Breitenleer Straße: Gefahrenzonen wie eh und je

Es ist schon einige Jahre her, da waren die BreitenleerInnen knapp davor, eine Umfahrung zu bekommen, die ihre Hauptstraße von LKW- und Dauer-Staus entlasten sollte. Sogar das Geld dafür hatte der Bezirk schon beisammen. Dann kam die Schnapsidee mit der „Lobauautobahn“. Die Umfahrung war gestorben und die (Schilling)Millionen versickerten, wer weiß wohin. Heute ist die Verkehrssituation unverändert, wenn nicht gar verschärft.

Irrtum oder Absicht?

  • Sonntag, 23. Juni 2013 @ 08:42
Keine neuen Autobahnen! Resolutionsantrag der SPÖ, ÖVP und FPÖ für die S1 (Lobauautobahn) und die „Stadtstraße“ mit oder ohne grüne Zustimmung?

Ein von SPÖ, ÖVP und FPÖ gemeinsam eingebrachter Resolutionsantrag, der sich dafür ausspricht, dass beide öffentlich stark umstrittenen (Hochleistungstraßen-)Projekte „umgehend vorangetrieben“ werden, „um den täglichen Überbelastungen der bestehenden Verkehrswege entgegenzusteuern“, lag bei der letzten Bezirksvertretungssitzung vor.

Eine Abstimmung des Bezirksparlaments darüber ist den Zuhörern vom Kaktus allerdings nicht in Erinnerung.

Stichfeste Argumente gegen die Lobau-Autobahn

  • Dienstag, 16. April 2013 @ 09:04
Keine neuen Autobahnen! Wir leben in einer Zeit großer Ereignisse. Ständig kommen in den Medien neue Meldungen über spektakuläre Vorfälle aus dem Ausland. Und wenn von dort keine Neuigkeiten mehr kommen, mit denen man die Aufmerksamkeit der Bevölkerung an sich reißen kann, warten Fernsehen, Zeitung und Co mit der durch dieses proklamierte „Superwahljahr“ noch extra angeheizten Innenpolitik auf. Und einen neuen Papst haben wir ja auch noch! Auch wenn es nicht Kardinal Schönborn geworden ist, wird für dieses Großereignis sogar die ZIB unterbrochen.

Bei so vielen neuen Ereignissen verliert man leicht den Überblick. Gleichzeitig werden Probleme, die einst heiß diskutiert wurden, von den Verantwortlichen unter den Teppich gekehrt. So auch die geplante Lobau-Autobahn, deren Bau nicht beachtet und schon gar nicht in Frage gestellt werden sollte. Dem entgegen wirken wollte die Bürgerinitiative „Rettet die Lobau – Natur statt Beton“ mit ihrer Informations- und Diskussionsveranstaltung am 28. Februar.

Brockhausengasse: Immer mehr Verkehr

  • Montag, 28. Mai 2012 @ 07:24
Keine neuen Autobahnen! Die Lobauautobahn - Lösung des Problems?

Ein paar Kilometer Radwege mehr und günstigere Jahreskarten für die Öffis, während die Siedlungs- und Grüngebiete am Stadtrand vom Verkehr überschwemmt werden – das kann doch wohl nicht die ganze Verkehrspolitik einer Grünen Stadträtin sein!

Das Problem ist schon lange bekannt. Seit 1991 bemühen sich die BewohnerInnen am Heustadlmais, ihre Situation zu verbessern. Die als Schleichwege beliebten Nebenstraßen, wie Brockhausengasse und Lobaugasse, werden immer mehr vom steigenden Verkehrsaufkommen mit Lärm und Feinstaub belastet (TV-„Konkret“ vom 12./13.4.2012).

Die Menschen dort leben zwar am Rande des Erholungsgebietes Lobau, aber gleichzeitig in einer verkehrsbelasteten Wohngegend. Und die zuständigen Behörden und Politiker schauen weg oder reden nur darüber, ohne etwas dagegen zu tun.

VP- und FP-Nebelgranaten rund um die Lobauautobahn

  • Dienstag, 21. Februar 2012 @ 09:07
Keine neuen Autobahnen! KPÖ für eine Wende in der Verkehrspolitik statt Beruhigungspillen für die AnrainerInnen!

„Die FPÖ bringt S1 Abgasturm in Essling zu Fall“, jubelt FPÖ GR Mahdalik im Gleichklang mit der ÖVP über „eine Abrückung des riesigen Abgasturms der S 1 (Nordostumfahrung) vom Esslinger Siedlungsgebiet“.

„Nichts mehr als eine neuerliche Nebelgranate,“ sieht darin Dr.Walther Leeb von der KPÖ-Donaustadt.

Lobauautobahn verhindern - Zukunft statt Autobahn

  • Sonntag, 11. Dezember 2011 @ 08:12
Gastbeitrag von Jutta Matysek

Nach Jahren der Geheimniskrämerei rückte die Asfinag heraus, was sie wirklich plant:

Während der sieben Wochen dauernden öffentlichen Auflage der Unterlagen über die Lobauautobahn (S1 Abschnitt Süßenbrunn bis Schwechat) hatten die BürgerInnen Zeit, die 9744 Seiten zu lesen. Wer dann auch noch eine Einwendung dagegen verfassen und 200 Unterschriften sammeln kann, darf bei der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) als Bürgerinitiative mit Parteienstellung mitspielen.

Das als „Bürgerbeteiligung“ zu bezeichnen, ist ein Hohn. Wie soll ein normaler Mensch mit Job und/oder Betreuungsverpflichtungen das schaffen?

Übrigens: Die Umweltanwaltschaften, die laut UVP Gesetz unverzüglich mit der Einreichung (das heißt schon vor 3 Jahren!) die Unterlagen zur Stellungnahme übermittelt hätten bekommen sollen, bekamen sie erst wenige Tage vor der öffentlichen Auflage.

Plattform ZUKUNFT STATT AUTOBAHN fordert AUS FÜR DAS MILLIARDENLOCH LOBAUAUTOBAHN

  • Freitag, 14. Oktober 2011 @ 09:27
Keine neuen Autobahnen! Lobau-Autobahn durch Rot/Grün aufgeschoben, aber (leider!!!) nicht aufgehoben!

„Der geplante Bau der Lobauautobahn bleibt bis 2016 ausgesetzt. Vor einer Entscheidung, ob an dem umstrittenen Projekt festgehalten werden solle oder nicht, werde es eine Volksbefragung geben." So kurz zusammengefasst lautet das Ergebnis der rot-grünen Koalitionsgespräche zum Thema Lobauautobahn in Wien vor einem Jahr.

Während sich Rüdiger Maresch für die Wiener Grünen „die Lobauautobahn aus wirtschaftlichen, verkehrstechnischen und ökologischen Gründen weiterhin strikt“ ablehnt, hält die ASFINAG an diesem umstrittenen Autobahnprojekt weiter fest.

Der Baustart 2018 und eine Verkehrsfreigabe am 2025 für den untertunnelten Abschnitt von Groß Enzersdorf bis Schwechat scheint für sie und die hinter ihr stehende Autolobby aus SPÖ; ÖVP und FPÖ - rot grüne Koalition in Wien und versprochene Volksbefragung hin oder her – weiter festzustehen.

Anders sehen das viele BürgerInneninitiativen und Umweltorganisationen

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