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Keine neuen Autobahnen!

Ein sinnloses Projekt braucht keine Alternativen.

  • Sonntag, 16. November 2025 @ 11:33
Keine neuen Autobahnen! Ein KAKTUS-Online-Bericht von Fabio Testasecca

Im gewohnten Rahmen des Pfarrsaals der Pfarre St. Josef in Essling fand das letzte Treffen der sechsteiligen Veranstaltungsreihe der Initiative „Esslinger für die Lobau“, zum Nationalpark Lobau und zu den Auswirkungen des Baus – nicht nur des Tunnels, sondern auch des Streckenabschnitts der Lobauautobahn, der Süßenbrunn mit Schwechat verbinden soll – statt.

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Als Gast des Abends, in einem so voll besetzten Saal wie nie zuvor, war der Experte Wolfgang Rehm anwesend, Koordinator des Umweltvereins „Virus“ und Forscher an der BOKU Wien im Bereich des Forschungsrisikos.

Eine Wüste mit U-Bahn-Anschluss, …

  • Donnerstag, 9. Oktober 2025 @ 13:26
… sei die Seestadt, meint Frau Sima, ihres Zeichens Wiener Stadträtin für Innovation, Mobilität und Stadtwerke (SPÖ). Unisono mit dem Bezirksvorsteher, der Seestädter Entwicklungsgesellschaft Wien 3420 und Bauträgern begrüßte sie dieser Tage, dass Verkehrsminister Hanke (ebenfalls SPÖ) den Baustopp für den Nordteil der S1 zwischen Süßenbrunn und Groß Enzersdorf, ebenso wie für die S1-Spange aufgehoben hat. Dadurch können schon mal einige Gebäude mehr in der Seestadt errichtet werden.

Er ist wieder da – der Lobautunnel

  • Montag, 29. September 2025 @ 19:36
Ein Kommentar vom Donaustädter KPÖ Bezirksrat Bernhard Gaishofer

Die letzten Jahre sah es beinahe so aus als wäre der teure Kelch des Lobautunnels mit seinen negativen Folgen für Umwelt und Bevölkerung an uns vorbeigegangen. Vor wenigen Tagen gab Verkehrsminister Peter Hanke (SPÖ) jedoch bekannt, dass er als Teil des S1 Abschnittes Süßenbrunn-Schwechat, doch gebaut werden soll. Wie schon aus der Vergangenheit gewohnt wird in diesem Zusammenhang auch ein ziemlicher Heckmeck verbreitet.

Der Lobautunnel - „Was lange währt, wird nicht immer gut!“

  • Samstag, 13. September 2025 @ 17:39

Ein Kommentar von Margarete Lazar

Es gibt wohl wenige Straßenbauprojekte, die so strittig sind, wie der Bau eines Tunnels unter dem Nationalpark Donauauen. Gründe dafür gibt es viele: vielleicht sentimentale Erinnerungen an eine einst unberührte Gegend „drun‘t in der Lobau“, aber vor allem umweltschädliche Eingriffe, deren wirkliches, vielleicht dramatisches Ausmaß noch gar nicht einzuschätzen ist, wie uns namhafte Experten immer wieder vor Augen führen.

Ministerin Gewessler hatte den Mut, die Planungen für diesen Tunnel vorerst aufs Eis zu legen, was den Befürwortern die Zornesadern auf die Stirn trieb, wenn nicht gar das Ende der Verkehrswelt prognostiziert wurde.

LobAu-Autobahn: Monsterprojekt mit irreversiblen Folgen!

  • Freitag, 21. März 2025 @ 06:25
Ein KAKTUS-Onlinebericht von Karin Puder-Wehofer über einen Vortrag von Jutta Matysek in Essling am 17.3.2025

Jutta Matysek, die Obfrau der Bürgerinititative Rettet die Lobau- Natur statt Beton hielt im Pfarrsaal Essling einen Vortrag und weit über 100 interessierte Bürger*innen folgten dieser Einladung.

Der Informationsabend wurde von der Initiative Esslinger für die LobAu im Rahmen der Vortragsreihe „LobAu soll leben" organisiert und fand in gewohnter Qualität und Informationsdichte statt.

Neben vielen Bildern, Grafiken und Zahlen wurden auch eine große Anzahl an Hintergrundinformationen dargeboten, somit also ein aktuelles Update zur leider noch immer drohenden Autobahn durch den Nationalpark Donau-Auen/LobAu, gegeben.

Wer ist die Schönste im Land?

  • Samstag, 15. März 2025 @ 10:38
Keine neuen Autobahnen! Was uns zu einer Pressemitteilung des Klimastadtrats einfällt

Natürlich ist das Wien: Nicht nur die „Schönste", auch die „Lebenswerteste", die „Sauberste" und nun lesen wir auch in einer Pressemitteilung vom 11.3., dass Wien sehr viel weniger Energie verbraucht als die übrigen Bundesländer, also auch die „Sparsamste".

Könnte das vielleicht den stark gestiegenen Energiepreisen geschuldet sein, wo man sorgfältiger mit diesen teuren Ressourcen umgeht? Was den Verkehr betrifft, kann da irgendetwas nicht stimmen, denn vehement wird seit dem Ausstieg der Grünen aus der Bundesregierung wieder der Bau des Lobautunnels verlangt, ohne den wir angeblich im Verkehr ersticken.

Verkehrsentlastung statt Milliardengrab in der Donaustadt!

  • Donnerstag, 6. Februar 2025 @ 21:55
Ein aktueller Kommentar von Bernhard Gaishofer, Donaustädter KPÖ-Bezirkssprecher

Noch ist nicht klar wie es mit der mehr als umstrittenen Lobau-Autobahn, welche quer durch den Bezirk führen soll, weiter geht. Nachdem die Umweltministerin das Projekt 2021 gestoppt hat, möchte die neue Regierung den Bau forcieren.

Nun hat eine „strategische Prüfung“ in einer Studie die geplante Form der S1 Süßenbrunn – Schwechat mit dem Lobautunnel und mögliche Alternativen untersucht und kam zu dem Schluss, dass das geplante Projekt von allen Alternativen sowohl das teuerste als auch das ineffizienteste („…zusätzliche Verkehrsbelastungen […] und damit zu negativen Auswirkungen auf Umwelt, Klima und die Raumstrukturen führt“) ist. Abschließend wird eine Streichung aus dem Bundesstraßengesetz, bei einem gleichzeitigen massiven Ausbau des öffentlichen Verkehrs gefordert.

Lobautunnelprojekt weder „bestgeprüft“ noch „baureif“!

  • Dienstag, 26. November 2024 @ 12:55
Keine neuen Autobahnen!
Das äußerst umstrittene Lobautunnelprojekt braucht ein neues UVP-Verfahren (Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren). Dazu stellt Wolfgang Rehm, UVP-Koordinator der Umweltorganisation VIRUS folgendes fest:

„Dass jetzt ein Änderungsverfahren eingereicht ist und die Umweltverträglichkeitsprüfung neu aufgerollt wird, zeigt, dass alle Politiker der Betonparteien Lügen gestraft werden, die wiederholt so getan haben, als wäre das Projekt bestgeprüft und baureif. Tatsächlich ist die Mehrzahl der Verfahren noch offen und fehlt es diesem Prestigeprojekt praktisch an allem.“

Wohnbau nicht länger als Geisel für umstrittenen Straßenbau missbrauchen!

  • Montag, 27. Mai 2024 @ 08:17
Keine neuen Autobahnen! UVP-Änderungsverfahren „Oberes Hausfeld“ eingereicht

In einer gemeinsamen Pressekonferenz sprachen sich die Umweltorganisation VIRUS, die Bürgerinitiative BNWN und der Bauträger Kallco Development GmbH &Co KG als anteilsmäßig größter Bauträgervertreter im oberen Hausfeld, gemeinsam gegen weitere Zwangsverknüpfung von Wohnbau und umstrittenen Autobahnbau aus.

Sie stellten ihre 2023 begonnene Kooperation im Zusammenhang mit dem „Oberen Hausfeld“ vor, die in die Einreichung eines Änderungsverfahrens zur UVP mündete.


SPÖ, quo vadis?

  • Freitag, 14. Juli 2023 @ 16:44
Keine neuen Autobahnen! Am 16.6. fand in der Anton-Klein-Gasse ein Fototermin der besonderen Art statt: Auf Initiative des Lobau-Forums war beim Straßenschild eine Zusatztafel angebracht worden, die die Verdienste Anton Kleins, des Begründers des Lobaumuseums, würdigte.

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Zu diesem Fototermin fand sich auch Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy ein, nicht gerade bekannt dafür, die Lobau erhalten zu wollen, ist er doch ein massiver Befürworter des Lobautunnels. So ließ er vor gar nicht allzu langer Zeit verlauten: „Zuerst kommt die Stadtstraße, dann muss im Tunnel gefahren werden und dann kann man mit mir über den Öffi-Ausbau reden“, eine Aussage, die indirekt auch bestätigt, was gelernte Donaustädter_innen schon lange wissen, dass nämlich der Öffi-Ausbau im Bezirk absichtlich verzögert wird.

Klimacamp Anfanggasse in der Donaustadt geräumt

  • Donnerstag, 8. September 2022 @ 09:37
von Margarete Lazar

Die Welt ist das, wozu wir sie machen!

Obwohl eine bis 30. September gültige Erlaubnis für das Klimacamp vorlag, erschienen vor wenigen Tagen völlig überraschend Polizisten und „Baumpfleger" im Camp, um es ohne Wenn und Aber gleich zu räumen, weil die „Baumpflege" just in diesem Gebiet unaufschiebbar wäre, das Camp von Ratten überschwemmt sei, zu viel gegrillt werde und die „Anrainer“ wegen des Lärms unzufrieden wären.

Widerstand gegen die Stadtstraße & Lobauautobahn geht weiter!

  • Mittwoch, 4. Mai 2022 @ 14:04
Keine neuen Autobahnen!

Eine Besetzung lässt sich räumen, eine Bewegung nicht!

Eine Chronologie der Ereignisse – von Jutta Matysek - Gastbeitrag aus unserer aktuellen Zeitungsausgabe

Seitdem das Camp für die Lobau, eine angemeldete politische Versammlung in der Grünanlage Anfanggasse, im August 2021 errichtet wurde, überstürzen sich die Ereignisse.

Kurz darauf wurden auf der ASFINAG-Baustelle neben der Hirschstettner Straße auf Höhe der Nr. 44 und am 6. September auf der Baustelle bei der U2 Station Hausfeldstraße Mahnwachen begonnen. Beide gehören zur „Stadtstraße“ die, wie die Dimensionen jetzt unübersehbar zeigen, eine Stadtautobahn wäre. Die Bauarbeiten wurden begonnen, obwohl die dazu laufenden Rechtsverfahren noch nicht abgeschlossen waren.

Am 1. Dezember konnte die Umweltseite einen Zwischenerfolg feiern: Klimaschutzministerin Gewessler verkündete, keine Lobau-Autobahn und keine S8 Marchfeldschnellstraße bauen lassen zu wollen. Leider gehen aber die dazu laufenden Rechtsverfahren unvermindert weiter. Die ASFINAG hat lediglich vermeldet, diese beiden Projekte nicht in ihrem 6-Jahres Plan zu haben (dieser wird aber jedes Jahr von neuem für 6 Jahre geschrieben). Auch aus dem Bundesstraßengesetz sind diese Vorhaben nicht entfernt, genauso wenig wie eine S1 Spange, die die von der Stadt Wien geplante Stadtautobahn verlängern sollte.

„Die Stadtstraße ist der Gipfel der Unnötigkeit“ (Jutta Matysek)

  • Montag, 7. März 2022 @ 06:21
Keine neuen Autobahnen! Am Freitag, 4.3.2022, hielt das Lobau-Forum bei Wien-Mitte eine Kundgebung
zu verkehrspolitischen Alternativen mit Fokus auf Wien ab.



Die Redner_innenliste war umfangreich, umfasste Aktivist_innen von Bürger_innen-Initiativen genauso wie Vertreter_innen von Wissenschaft und Forschung. Einmal mehr wurde das Lobau-Forum damit seinem Ziel gerecht, den umweltpolitischen Diskurs in die Gesellschaft hineinzutragen, Aufklärung im weitesten Sinn zu bieten und auch so manchem_mancher Politiker_in ins Gewissen zu reden.

Brandanschlag auf Klimacamp

  • Montag, 3. Januar 2022 @ 08:46
Keine neuen Autobahnen! Bei der Auffahrt Hirschstettner Straße auf die A 23*)

*) Diese genaue Beschreibung ist deshalb notwendig, weil anfänglich in den Medien eine andere Lokalität genannt wurde, was zeigt, wie „genau" hier recherchiert wurde.

Einerseits werden immer wieder unwahre Aussagen über die KlimaaktivistInnen verbreitet, andererseits ist man dann nicht einmal bereit, sich genauer zu informieren, wo der Anschlag verübt wurde. Es fragt sich dann allerdings, woher man weiß, dass in den Camps „gesoffen und gekifft wird und man sich wahrscheinlich selbst angezündet hat" , wenn man nicht einmal weiß, wo das stattgefunden haben sollte.


Inzwischen ist zumindest polizeilich festgehalten worden, dass mit Hilfe eines Brandbeschleunigers das Feuer mitten in der Nacht gelegt wurde und acht Personen, die sich zu diesem Zeitpunkt in dem Gebäude befanden, schwer gefährdet waren.

Es gibt sie doch, die Alternativen!

  • Montag, 6. Dezember 2021 @ 09:45
Margaret Thatcher hatte nämlich nicht recht, meint Hilde Grammel

Die Bezirksvertretung Donaustadt, die Stadt Wien und das Land Niederösterreich brauchen nicht in Ratlosigkeit oder gar Traurigkeit zu verfallen. Zwar hat Bundesministerin Leonore Gewessler dem Bau der S1 mit dem Lobau-Tunnel eine Absage erteilt und so den Nationalpark Lobau für künftige Generationen vorerst gerettet. Das ist gut so und nicht nur wir, selbst die jetzt – ob dieser Entscheidung – noch fassungslosen Politiker*innen werden ihr einmal dankbar sein. Denn Klimapolitik ist weitsichtige Politik.

Jetzt darf man gespannt sein, in welcher Form die Wiener Regierung gedenkt, die Stadtstraße umzusetzen, da Gewessler die nördlich der Seestadt verlaufende S1-Spange ja genehmigt hat. Diese hätte gemeinsam mit der Stadtstraße, über deren Realisierung alleine in Wien entschieden wird, ein Verbindungsstück zwischen der nun nicht realisierten Lobau-Autobahn und der Südost-Tangente sein sollen.

Die Besetzer*innen, deren Engagement es zu verdanken ist, dass das Thema am Tisch blieb, haben jedenfalls angekündigt, auch da ein Wörtchen mitreden zu wollen und werden vorerst die Baustellen und das Basis-Camp nicht räumen. Denn die Frage des nötigen Ausbaus des öffentlichen Verkehrs in Wien und Umgebung ist bis dato ungelöst.

Aus für Lobautunnel bestätigt – Was folgt nun?

  • Donnerstag, 2. Dezember 2021 @ 09:47
Nach einer längeren Evaluierungsphase durch das Umweltministerium wurde nun durch Ministerin Leonore Gewessler bestätigt, dass der Lobautunnel wegen zahlreichen verkehrstechnischen und ökologischen Gründen nicht gebaut werden kann. Aber was wird nun folgen? Und was bedeutet das für die anderen geplanten Hochleistungsstraßenprojekte im Bezirk, wie die Stadtstraße?
Ein Kommentar von Bernhard Gaishofer, Bezirkssprecher KPÖ Donaustadt.


Offen gesagt waren große Zweifel angebracht, als Umweltministerin Gewessler eine Evaluierung des Lobautunnels (und anderer Straßenprojekte in ganz Österreich) angekündigt hat – zu viele vage Versprechungen wurden schon in diese Richtung unternommen. Nun wurde jedoch offiziell bestätigt, dass der Lobautunnel, als Teil der S1 Außenringautobahn zwischen Süßenbrunn und Schwechat aus ökologischen (er sollte durch das wichtigste Naturschutzgebiet Wiens führen) und verkehrstechnischen Gründen (er würde nur noch mehr Verkehr anziehen) nicht errichtet werden darf.

Lobau bleibt!

  • Samstag, 16. Oktober 2021 @ 13:37
Keine neuen Autobahnen! Eine Diskussionsveranstaltung, veranstaltet von der Volksstimme und der KPÖ-Wien, fand am 12. Oktober im Cafe 7-Stern statt. Bernhard Gaishofer war für den KAKTUS mit dabei und verfasste den nachstehenden Bericht.


+ Worum geht es eigentlich bei den beiden Megastraßenprojekten in der Donaustadt?
+ Wie ist die Situation im großen Protestcamp bzw. den besetzten Baustellen?
+ Und wie kann der Protest gegen die Lobauautobahn & Co unterstützt werden?

Diese und andere Fragen wurden vor und mit einem großen Publikum diskutiert.

Am Podium waren Jutta Matysek(Obfrau von „Rettet die Lobau – Natur statt Beton!“), Hilde Grammel (KPÖ Donaustadt), Karin Hädicke (LINKS), Kilian Jörg (Autokritiker), Maris Filipic (Fridays for Future) und Tobias Schweiger (Bundessprecher der KPÖ).

Moderiert wurde die Veranstaltung von Frank Jödicke (skug).

Alle Wege führen nach Hirschstetten

  • Montag, 13. September 2021 @ 07:47
Keine neuen Autobahnen! Die Donaustadt ist gerade dabei, zum politischen Hotspot des Landes zu werden.

Die jungen Aktivist*innen von Fridays for Future, System Change Not Climate Change, Extinction Rebellion und Jugendrat sind in den Bezirk gekommen, um zu bleiben. Dabei haben sie sich mit den BürgerInitiativen vor Ort, Hirschstetten retten und Rettet die Lobau, zusammengetan, um die geplanten Verkehrshöllen im Bezirk zu verhindern und die Lobau als Nationalpark und Naherholungsgebiet zu erhalten. Denn um nichts weniger geht es bei den Protesten.

Seit nunmehr zwei Wochen sind sie hier, zunächst nur im Basis-Camp im Hirschstettner Schlosspark zwischen Anfanggasse/Spargelfeldstraße. Inzwischen haben sie ihren Aktionsradius auch auf den Bereich der Kreuzung Hirschstettnerstraße 44/Südosttangente (Baustelle 1: Octopussys Garten) und das Feld vor der U2-Station Hausfeldstraße (Baustelle 2: Wüste) ausgeweitet.

Solidaritätsbesuch der KPÖ im Protestcamp in Hirschstetten


Bezirkssprecher Bernhard Gaishofer, Hilde Grammel und Hanni Wagner aus der KPÖ-Donaustadt, begleitet von KPÖ-Landessprecher und Bezirksrat Didi Zach aus Rudolfsheim- Fünfhaus, Bezirksrat Wolf Goetz Jurjans aus Margareten und Bezirksrat Fritz Fink aus Ottakring besuchten das Camp.

Stadtstraße und Lobau-Autobahn, evaluiert?

  • Montag, 16. August 2021 @ 04:43

Am 4. Juli gab es unter dem Titel Lobau-Forum ein Vernetzungstreffen gegen die Bauvorhaben rund um die Lobau. Im Anschluss daran führte der KAKTUS mit Jutta Matysek, Obfrau des Vereins „Rettet die Lobau – Natur statt Beton“, folgendes Interview:

Autobahnen sind die Wege der Konzerne.

  • Montag, 5. Juli 2021 @ 14:31

Rund 5000 Klimaschützer*innen haben sich letzten Freitag an einer Demonstration gegen die „Lobauautobahn und ihre Metastasen S1 Spange und die Stadtstraße“ vom Karlsplatz, vorbei am Wiener Rathaus, zum Ballhausplatz, beteiligt.

Alle Zeichen stehen auf Hainburg 2.0!

  • Freitag, 4. Juni 2021 @ 19:57
Ein Bericht über die Fahrrad-Demo vom 3.6.2021

Es ist eingetreten, was notwendig war: Die Aktivist*innen der österreichischen Klimaschutzbewegung – repräsentiert durch Fridays for Future (FFF), System Change, Not Climate Change (SCNC) und Extinction Rebellion (XR) – haben sich von einer eher abstrakten Politik gegen die Zerstörung der menschlichen Lebensgrundlagen (mit den schönen Slogans „There is No Planet B“ und „No Life on a Dead Planet“) einer Politik der Bekämpfung konkreter umweltzerstörender Projekte zugewandt und schließen sich vermehrt mit Bürger*innen-Initiativen vor Ort zusammen, aktuell z.B. mit jenen, die in der Donaustadt die geplanten Autobahn-Projekte bekämpfen, und das oft schon seit Jahrzehnten. Ausdruck davon war zuletzt die gemeinsam organisierte Fahrrad-Demo von Praterstern bis Süßenbrunn, wo die S1 / Lobau-Autobahn ihren Anfang nehmen soll. Die Demo fand am 3.6.2021 statt, es nahmen über 1.500 entschlossene und hoch motivierte Personen, zumeist jugendlichen Alters, an ihr teil. Die Leidenschaftlichkeit verwundert nicht, geht es doch dieser Generation um nichts weniger als ihre Zukunft: Sie hat erkannt, dass diese sich heute entscheidet. Und die konkrete Zusammenarbeit ist bestärkend für alle Beteiligten, gegenseitiges Empowerment im besten Sinne des Wortes funkt!

Wir müssen rebellisch bleiben!

  • Montag, 22. März 2021 @ 20:46
Keine neuen Autobahnen! Ein Kaktusbericht über eine am letzten Sonntag, statt einem „Lobau-Spaziergang“
stattgefundene „Stand- Kundgebung“ gegen die Lobauautobahn, vor dem Nationalparkhaus

„Au-Botanik statt Autobahn“ – Diesem Slogan folgend, waren mehr als 100 Personen der Einladung von Waldfee, Extinction Rebellion Wien und anderer gegen die umstrittene Lobauautobahn aktiver Organisationen und Personen, zu einem Lobau-Spaziergang („Demonstration mit gemäßigter Lautstärke“) am Sonntagnachmittag vom Nationalparkhaus entlang des Naturlehrpfades, gefolgt.

Spätesten dort haben die Anwesenden erfahren, dass „solche Spaziergehende, die womöglich ab und zu stehen bleiben, Reden halten oder gar singen, böse für den Nationalpark sind“ (Jutta Matysek), und die MA 49, der Umweltbehörde Wiens, und die für die Lobau zuständige Forstverwaltung der Stadt Wien, die sich an ihre vielen zuvor erteilten Sondergenehmigungen für das umstrittene Projekt getätigter Vorbereitungsarbeiten und deren Auswirkungen für die Au, wohl nicht mehr erinnern wollen bzw. können, unsere Veranstaltung in der Au beeinsprucht haben.

Die Veranstalter*innen haben noch umgeplant und ihre Demonstration kurzfristig in eine Standkundgebung vor dem Nationalparkhaus umgewandelt.

Experten liefern argumentative Munition gegen Lobauautobahn und Co.

  • Montag, 1. März 2021 @ 13:58
Keine neuen Autobahnen!

Gehostet vom Forum Wissenschaft und Umwelt (FWU), einem 1985, nach der Hainburger Au-Besetzung gegründeten Zusammenschluss von dem Umweltschutz verpflichteten Wissenschaftler*innen, präsentierten Experten am 24.2.2021 der interessierten Öffentlichkeit ihre Kritik am Großbauprojekt Lobau-Autobahn (S1) und deren Satelliten (S1-Spange, Stadtstraße und Marchfeld-Schnellstraße).

Hilde Grammel fasst ihre Stellungnahmen für die Kaktusleser*innen nachfolgend zusammen:

Autobahnbau, um Verkehr und ASFINAG Gewinn zu steigern?

  • Dienstag, 10. November 2020 @ 17:06
Keine neuen Autobahnen! Wir wählen stattdessen Mobilitätswende und Klimaschutz! – Ein Gastbeitrag von Jutta Matysek

Während Wien in seinem Masterplan Verkehr vorsieht, bis 2025 den Anteil des motorisierten Individualverkehrs an den zurückgelegten Wegen auf unter 20 % zu drücken, scheint die staatliche Autobahngesellschaft genau in die gegenteilige Richtung zu arbeiten: Die ASFINAG will Transitschneisen für interkontinentalen Schwerverkehr bauen. Und das, obwohl Österreich schon jetzt mehr Straßenkilometer pro Kopf hat als Deutschland oder die Schweiz und der schlimmste Bodenvernichter in ganz Europa ist.

Das - laut unabhängiger Expert*innen mit 3 – 4 Mrd. sicherlich teuerste – Autobahn-Neubauprojekt, das hier geplant ist, ist die „Lobau-Autobahn".

Neue Autobahnen schlecht fürs Klima und unsere Lebensqualität!

  • Samstag, 3. Oktober 2020 @ 16:28
Keine neuen Autobahnen! KAKTUS-Bericht von der FFF-Klima-Demo in Hirschstetten am 2.10.2020

Die Bewegung FRIDAYS FOR FUTURE hat ihren, jeden Freitag, „fünf vor zwölf“ beginnenden „Klimastreik“ letzten Freitag in die Donaustadt verlegt und stellte sich mit ihrer ersten Manifestation nördlich der Donau gegen konkrete Klimakiller wie die Stadtstraße Aspern, die Spange S1 und die Lobauautobahn. Sie wurde dabei von den vor Ort seit vielen Jahren aktiven Bürger*inneninitiativen und Netzwerken unterstützt, die ebenfalls zur Beteiligung an dieser Protestaktion aufriefen, „vor allem auch unter dem Aspekt der Vorwahlzeit mit einem Bezirksvorsteher, der schon mal gerne selbst eine Schaufel in die Hand nimmt, um mit den Bauarbeiten für seine 'hochrangigen Straßen' zu beginnen."

Öffis ausbauen statt neuer Autobahnen!

  • Donnerstag, 17. September 2020 @ 08:11
Keine neuen Autobahnen! Dafür setzen wir uns vor und nach der Wahl weiter ein!

Wo sich heute Fuchs und Reh „Gute Nacht!“ sagen, wird schon in wenigen Jahren der Autoverkehr mit 70.000 KFZ täglich in jeder Fahrtrichtung einen Höllenlärm entfachen: nördlich der Seestadt, unmittelbar angrenzend an die Bahngleise der Ostbahn soll die „S1-Spange“ verlaufen, daran anschließend, nur zum Teil untertunnelt, die „Stadtstraße“ zwischen U2-Hausfeldstraße und der Tangente - Beide Straßen sind eigentlich vierspurige Autobahnen, die nicht so heißen, vermutlich, um ihre wahre Natur zu beschönigen. Denn es handelt sich um eine breite Verkehrsschneise, welche durch die Landschaft und verbautes Wohngebiet geschlagen wird!

Umweltverträglichkeitsprüfungen S1 und Stadtstraße oder David gegen Goliath

  • Dienstag, 10. Dezember 2019 @ 13:18
Keine neuen Autobahnen! Vom 2. - 5. 12. 2019 wurden die UVPs für beide Abschnitte neu verhandelt.

Bei der Verhandlung über die S1 fielen vom Vorsitzenden Richter N. geradezu unglaubliche Behauptungen, wie dass Bürgerinitiativen eigentlich nur aus Querulanten bestehen. Genau genommen müsste diesem Mann der Vorsitz entzogen werden, aber bei uns in Bagdad...

Zu vermelden wäre auch, dass die rot/grüne Gemeinde Wien als anwaltliche Vertretung die Kanzlei Jarolim wählte - ein Schelm, der Böses dabei denkt. Der praktische Arzt E. war ebenfalls ein treuer Diener seiner Herren. Soll die WHO sagen, Feinstaub ist gesundheitsschädlich, der praktische Arzt aus Linz weiß es besser.

Gerichtliche Zustimmung zum Baubeginn des Lobautunnels – wie geht es weiter?

  • Donnerstag, 24. Mai 2018 @ 16:31
Keine neuen Autobahnen! Nach zahlreichen Prosteten von unterschiedlichen Initiativen gab das Bundesverwaltungsgericht nun, wenn auch mit bestimmten Auflagen, doch die Genehmigung zum Bau des umstrittenen Lobautunnels.

Um was geht es? – die Vorgeschichte: Der rund 9 Kilometer lange Lobautunnel ist Teil des Lückenschlusses der Nordostumfahrung (S1) zwischen Süßenbrunn und Schwechat. Teile der etablierten Politik und die ASFINAG, als Projektträger, meinen mit diesem Bau eine Verkehrsentlastung für die Nordostregion Wiens bewirken zu können. Kritiker sehen in dem Projekt jedoch vor allem eine Gefahr für das Naturschutzgebiet Lobau und eine Hochleistungsstraße, welche langfristig gesehen nur noch mehr (Schwer-)Verkehr anziehen wird.

Zur Faktenlage Lobautunnel

  • Dienstag, 22. Mai 2018 @ 13:43
Ein Bericht von Judith Wieser

Im März fand im Pfarrsaal Essling ein Informationsabend der Initiative „Stop – Lobauautobahn“ mit mehreren Experten zum Thema statt. Dabei wurden Fehleinschätzungen seitens der Stadt Wien und weitere kritische Punkte besprochen.

Gegenwärtige und künftige Verkehrssituation

Nur etwa 4% des Gesamtverkehrsaufkommens der Donaustadt sind reiner Durchzugsverkehr. 96% werden also durch den Wiener und bezirksinternen Verkehr verursacht. Eine leichte Entlastung wird die Stadtstraße für die Breitenleer Straße bringen, Raasdorf und Groß Enzersdorf betrifft das allerdings genauso wenig wie den Stadtteil Essling. Grotesk erscheinen auch die zu erwartenden Zahlen: Während der 10-jährigen Bauphase ist mit einer deutlich höheren Verkehrsbelastung der angrenzenden Gebiete zu rechnen. Die geschätzte Entlastung der Donaustadt und der A23 von 10 - 15% nach Fertigstellung soll aber nach nur drei Jahren wieder ausgeglichen sein – dann sei die Situation wieder wie gehabt. Außerdem würde in diesem kurzen Zeitraum lediglich der Durchzug über die Nord/Süd-Verbindung verringert, während Staus vor allem die Ost/West- Querung betreffen. Die Theorie der Stadtexperten, Autofahrer würden die S1 nach Schwechat, die A4 stadteinwärts, und schließlich A23 und A22 zur Ost/West-Querung nutzen und so die Donaustadt großräumig umfahren, klingt „minder realitätsnah“. Die fortführend geplante S8 Marchfeldschnellstraße, würde wiederum mehr LKWs im Gebiet „sammeln“.

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