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    Willkommen bei Kaktus
    Sunday, 26. March 2017 @ 18:55

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    Entwicklungsschwerpunkt Donaustadt – diesmal die Berresgasse

    von Margarete Lazar

    Wenn in der Donaustadt von Stadtentwicklung die Rede ist, beginnen sich viele angestammte Bewohner und Bewohnerinnen zu fürchten. Denn meist verheißt es für sie nichts wirklich Gutes, sondern eher eine Verschlechterung der Lebensqualität frei nach Arik Brauers Lied aus den 70er Jahren:

    Sie hab‘n a Haus baut
    Sie ham uns a Haus herbaut
    Gestern Nachmittag hab ich beim Fenster ausseg‘sehn
    Heute in der Früh haben‘s mir den Himmel schon verstellt

    Nun also die Berresgasse, das Gebiet zwischen Hirschstettner Teich, Berresgasse, Hausfeldstraße und Breitenleer Straße.

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    Die Smart City und wie sie in der Donaustadt verwirklicht wird

    Teil II - von Margarete Lazar - Donaustädter ANDAS-Aktivistin

    Wie ich in einer der letzten Kaktus-Editionen (Kaktusbericht vom 27.9.2015) angekündigt habe, möchte ich mich heute noch einmal an diesem Thema abarbeiten, denn es zeigt gerade für die Donaustadt auf, wie mit vielem Getöse ein Branding entwickelt und ausgebaut werden kann, sodass es die BürgerInnen dann tatsächlich für das halten, was darauf steht, während in Wahrheit eine riesige Verpackung mit wenig Inhalt dahinter steht.

    Unsere Smart City also! Was wird unter diesem Slogan nicht alles aufgelistet. Ein Punkt ist „Intelligenter Umgang mit bestehendem Stadtraum“. Was soll das nun genau heißen und für wen soll das „intelligent“ sein? Für Investoren, die die letzten „Baulücken“ mit „Luxuswohnungen“ zupflastern wollen, so gerade intendiert bei den Danube Flats an der Reichsbrücke, „exklusive Appartements und Penthouse Appartements“ Schnäppchen für gehobene Berufsgruppen?

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    „Kooperatives Verfahren“ Oberes Hausfeld

    Ergänzende Anmerkungen des KAKTUS

    In unmittelbarer Nähe des „Knoten Hausfeldstraße“ wird nach der Seestadt Aspern auf einer Fläche von 26 ha ein weiteres „Schlüsselgebiet der Stadtentwicklung“ mit etwa 3.500 neuen Wohnungen entstehen.

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    Breitenlee: Weiter Lärm und Erschütterungen im Alltag

    Versprochenes „Wohnen im Grünen“ und was daraus geworden ist

    Was sich rund um den Breitenleer Verschiebebahnhof abspielt, ist nicht neu, wir berichteten mehrmals darüber.

    Zur Erinnerung: Der Bahnhof, so glauben viele in der Donaustadt, wäre längst stillgelegt. Viele DonaustädterInnen, die am Wochenende oder auch in den Abendstunden mit dem Rad vorbeifahren, fühlen sich in dieser Annahme bestärkt. Bis auf einige wenige Container und die weiter vorhandenen Gleise deutet außerhalb der Betriebszeiten nicht viel auf einen sich noch in Betrieb befindenden Verschiebebahnhof hin. Aber: Das Gegenteil war und ist der Fall, wie auch die unabhängige „BZ“ im August in ihrer Bezirksausgabe wieder berichtete.

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    Geschichten aus dem Wienerwald

    Margarete Lazar, WIEN ANDERS-Kandidatin für die Bezirksvertretung und den Gemeinderat

    Welche Assoziationen weckt der Wienerwald in Ihnen? Denken Sie an die k. u. k. Jagdgesellschaft, der wir verdanken, dass er nicht gerodet wurde und heute noch Tausende Wiener erfreut? Oder denken Sie an das Stück von Ödon von Horvath, geprägt von der Armut der Zwischenkriegszeit, gezeichnet von Verrat, Bosheit und Verzweiflung und kongenial verfilmt mit Leuten wie Helmut Qualtinger und Adrienne Gessner?

    Oder denken Sie gar an den Wienerwald Nordost, nach dem Ableben des Bezirksvorstehers Norbert Scheed im Vorjahr neuerdings auch als Norbert Scheed-Wald bezeichnet. Im Jubiläumsmagazin „60 Jahre Donaustadt“ (1) wird er gar als „die grüne Lunge der Donaustadt“ bezeichnet, der für frische Luft im 22. Bezirk sorgt.