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    Willkommen bei Kaktus
    Samstag, 11. Juli 2020 @ 07:03

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    Was ist eigentlich los in der Donaustadt?

    Ein aktueller Online-Kommentar unserer Kaktusmitarbeiterin Dr. Margarete Lazar

    Gebaut wird hier, als gelte es das Leben. Interessant sind auch die Preise für frei finanzierte Objekte. Da kratzt schon schnell eine mittelgroße Wohnung an die halbe Million Euro. Wenn man dann, so wie die Frau Sellner von der Bezirkszeitung durch diesen Bezirk spaziert, findet man verständlicherweise viele große blaue Schilder, auf denen Wohnungen just hier angeboten werden. Das ist doch nicht darauf zurückzuführen, dass 500.000 Euro und mehr jenseits der Schmerzgrenze für die Durchschnittsmenschen sind, noch dazu wo es sich auch um Durchschnittswohnungen handelt?

    Das scheint aber alles keine Rolle zu spielen, denn Frau Sellner kündigt weiter "etwas Großes" für den Bezirk an. Ja, und was meint sie damit? Die komplette Verbauung des Hausfeldes inklusive vierspuriger "Stadtstraße", die sich Herr BV Nevrivy so sehnlich wünscht.

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    „Was werden’s da jetzt wieder für an Bledsinn herbauen?“

    Ein Kaktusbeitrag von KPÖ-Bezirkssprecher Bernhard Gaishofer

    „Eine neue Wohnung für dein Enkerl vielleicht!“ So lässt die Gemeinde Wien gerade plakatieren, um auch uns DonaustädterInnen die vielen Baustellen schmackhaft zu machen. Grund genug, sich umzuschauen – immerhin ist gerade der 22. Bezirk der am schnellsten wachsende Teil von Wien und Wohnungen werden ja gebraucht!

    Neuer Bildungscampus – Alte Probleme

    Beginnen wir mit einer guten Nachricht: Der Bildungscampus Berresgasse wurde im September offiziell eröffnet. Laut Bildungsstadtrat Czernohorszky spielt der Campus „alle Stückln“. Er bietet Platz für rund 1000 Kinder und umfasst einen Kindergarten, eine Ganztagesvolksschule, eine Neue Mittelschule und diverse Freizeiteinrichtungen. Es ist erfreulich, dass endlich auch Geld für eine Bildungseinrichtung, welche in einem starken Wachstumsgebiet liegt, in die Hand genommen wurde. Schließlich sollen in der Berresgasse in den kommenden Jahren etwa 3000 neue Wohnungen entstehen. Auch ein „Gemeindebau Neu“ mit 229 Wohneinheiten ist geplant.

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    Zum Vor- oder Nachteil und im Sinne der Donaustädter*innen?

    Internationale Konzerne in der Donaustadt
    Ein Hintergrundbericht von Wolfgang Sigut - parteiunabhängiger Aktivist WIEN ANDERS

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    Wer rettet die Lobau? - Der langsame Tod eines Nationalparks!

    Eine Radiosendung vom 14.04.2019 zum Nachhören

    „Die Lobau trocknet aus.
    Wo bleibt das Wasser?
    Der Anblick blühender Seerosen ist für viele Menschen ein schönes Naturerlebnis. In der Lobau sind Seerosen ein alarmierendes Zeichen für das langsame Sterben einer Wasserlandschaft.
    Der Au geht das Wasser aus“

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    Bekommt Kagran ein Bezirkszentrum?

    Kagran hat kein „richtiges“ Bezirkszentrum - lediglich das Donauzentrum könnte man als solches betrachten. Dem soll genau dort, an der Kreuzung Wagramer Straße/Donaustadtstraße abgeholfen werden. Mit - wenig überraschend - einem Hochhaus, wie unter anderem der Kurier vor Kurzem berichtete.

    In die unteren Stockwerke soll der städtische Büchereistandort Bernoullistraße übersiedeln, die Stockwerke darüber sollen vornehmlich als Wohnräume genutzt werden.

    „Tendenziell werden es frei finanzierte Mietwohnungen sein“, sagt Josef Ostermayer, Generaldirektor der Sozialbau AG, die Bauträger des Projekts sein wird und sich das Motto „Wir leben Gemeinnützigkeit“ auf die Fahnen heftet.