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Wohnen

Die Donaustadt –Eldorado für Spekulanten und Banken?

  • Freitag, 13. Februar 2026 @ 14:06
Der Schein trügt. Viele Felder, auf denen jetzt noch Mais, Gemüse und Getreide wachsen, gehören schon längst keinen Landwirten mehr, sondern sind Bauhoffnungs- und Bauerwartungsland im Eigentum von Bauträgern.



Eine Wüste mit U-Bahn-Anschluss, …

  • Donnerstag, 9. Oktober 2025 @ 13:26
… sei die Seestadt, meint Frau Sima, ihres Zeichens Wiener Stadträtin für Innovation, Mobilität und Stadtwerke (SPÖ). Unisono mit dem Bezirksvorsteher, der Seestädter Entwicklungsgesellschaft Wien 3420 und Bauträgern begrüßte sie dieser Tage, dass Verkehrsminister Hanke (ebenfalls SPÖ) den Baustopp für den Nordteil der S1 zwischen Süßenbrunn und Groß Enzersdorf, ebenso wie für die S1-Spange aufgehoben hat. Dadurch können schon mal einige Gebäude mehr in der Seestadt errichtet werden.

Der Kriminalfall Benko und die Donaustadt

  • Sonntag, 31. August 2025 @ 17:01

Warum in Wien nicht zu wenig gebaut wird, sondern das Falsche. Ein Fallbeispiel

Am 23. Jänner 2025 war der Medienrummel in der Justizanstalt Wien-Josefstadt groß. Überstellt wurde der milliardenschwere Immobilieninvestor René Benko. Dessen mutmaßlich kriminelles Geschäftsmodell, der Signa-Konzern, fiel wie ein Kartenhaus in sich zusammen, als der Nachschub an „Gratisgeld“ für Immobilienkonzerne durch Leitzinssenkungen und geänderte Praktiken der Großbanken zum Erliegen kam.

Benkos Netzwerk reichte nicht nur zur hohen Politik, sondern auch in die Donaustadt. Direkt vor der U-Bahn-Station Kagran wurde kürzlich eines seiner ehemaligen Gebäude fertig gestellt, der Vienna Twenty Two Komplex. Dieser wurde als Joint Venture zwischen Benkos Signa und der ARE (Austrian Real Estate), einer Tochter der staatlichen BIG (Bundesimmobiliengesellschaft), gestartet. Solche staatlich-privaten Kooperationen sollen angeblich die Baukosten durch das Anwerben privater Gelder senken. Genau diese Aufgabe hätte die Signa übernehmen sollen.

Ehemaliger Stadt Wien-Wohnbauforscher erarbeitet mit KPÖ wohnungspolitische Positionen

  • Mittwoch, 16. April 2025 @ 12:49
Wohnen Wolfgang Förster: „Ich war wütend, dass von der SPÖ keine Innovationen mehr kommen.”


Mittwochvormittag hat die KPÖ ihre wohnungspolitischen Positionen präsentiert. Wolfgang Förster, international renommierter Wohnbauforscher und langjähriger Mitarbeiter der Wohnbauabteilung der Stadt Wien, erklärt seine Gründe mit der KPÖ gemeinsame Sache zu machen: „Ich war wütend darüber, dass von der SPÖ in Sachen kommunaler Wohnbau keine Innovationen mehr kommen, sondern dass sie sich nur auf den Verdiensten der Vergangenheit ausruht.“

KPÖ-Aktion „Blumen für den Gemeindebau" vor dem Goethehof

  • Dienstag, 8. April 2025 @ 13:11
Wohnen „Wohnen nicht der Profitlogik des Marktes überlassen”

Auf die Bilder klicken, dann werden sie groß!

Vergangenen Freitag haben Barbara Urbanic, KPÖ-Gemeinderats-Spitzenkandidatin für die Wien-Wahl, Tobias Schweiger, KPÖ-Bundessprecher, und weitere KPÖ-Aktivist:innen unter dem Motto „Blumen für den Gemeindebau” auf sich aufmerksam gemacht.

Vor dem Goethehof in Kaisermühlen wurden vor Ort Blumen in Blumenkästen gepflanzt und verschenkt. „Unsere Wahlgeschenke halten – so wie unsere Wahlversprechen – länger als bis zum 27. April.”, so Barbara Urbanic zur Aktion.

Wohnbau nicht länger als Geisel für umstrittenen Straßenbau missbrauchen!

  • Montag, 27. Mai 2024 @ 08:17
Wohnen UVP-Änderungsverfahren „Oberes Hausfeld“ eingereicht

In einer gemeinsamen Pressekonferenz sprachen sich die Umweltorganisation VIRUS, die Bürgerinitiative BNWN und der Bauträger Kallco Development GmbH &Co KG als anteilsmäßig größter Bauträgervertreter im oberen Hausfeld, gemeinsam gegen weitere Zwangsverknüpfung von Wohnbau und umstrittenen Autobahnbau aus.

Sie stellten ihre 2023 begonnene Kooperation im Zusammenhang mit dem „Oberen Hausfeld“ vor, die in die Einreichung eines Änderungsverfahrens zur UVP mündete.


Der soziale Wohnbau am Beispiel der Seestadt

  • Donnerstag, 21. März 2024 @ 10:33
Wohnen
Ein Beitrag von Hilde Grammel

Wir erinnern uns: Die Stadt Wien behauptete, die Stadtstraße wäre nötig, um sozialen Wohnbau zu schaffen und mit Infrastruktur zu versorgen. Dass dies nicht stimmt, zeigt ein genauerer Blick auf die Wiener Wohnbau-Politik am Beispiel der Seestadt.

In der zweiten Bauphase (der Errichtung des Seepark-Quartiers) wurden 700 ausschließlich freifinanzierte Miet- und Eigentumswohnungen errichtet, deren Preise beliebig hoch festgelegt werden durften.

KPÖ zu „Wohnpaket“: Mehrheit wird nicht entlastet

  • Montag, 18. März 2024 @ 20:33
Kritik am „Wohnpaket“ der Bundesregierung äußert KPÖ-Spitzenkandidat Tobias Schweiger.

„Auf die explodierenden Mieten mit Steuererleichterungen beim Wohnungskauf zu antworten erinnert an Marie Antoinettes bekanntes Zitat ‚Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen‘.“

Wohnparadies Wien?

  • Sonntag, 28. Januar 2024 @ 15:26
Wohnen Die SPÖ-Wien spricht immer wieder vom “Wohnparadies Wien”.

Eine Erzählung, die weit über die Landes- und Bundesgrenzen ausstrahlt – wie die SPÖ nicht zu betonen müde wird. Doch das Narrativ verliert zusehends seine inhaltliche Unterfütterung.

Leerstehende Anlagewohnungen entziehen der wachsenden Stadt dringend benötigten Wohn und Grünraum. Der begehrte Boden ist Spekulationsgut.

Wien ist allein im Jahr 2022 um 50.000 Einwohner:innen gewachsen. Um die Wohnbedürfnisse in der Stadt zufriedenzustellen, bedarf eines Paradigmenwechsels der Wohnpolitik in Wien: Nur ein umfassender kommunaler Wohnbau, der von Profitinteressen losgelöst ist, kann sicherstellen, dass künftig wieder genügend leistbarer Wohnraum entsteht .

Warum erst jetzt, Herr Bürgermeister?

  • Mittwoch, 15. November 2023 @ 09:54
Wohnen
Kommendes Jahr finden EU- und Nationalratswahlen statt, 2025 die nächsten Gemeinderatswahlen in Wien – dies, so darf vermutet werden, veranlasst nun auch die SPÖ-Wien, gegen die permanenten Mieterhöhungen im eigenen Wirkungsbereich aktiv zu werden.

Für 2 Jahre wird die Gemeinde – so verkündete es Bürgermeister Ludwig – auf eine Erhöhung der Mieten im Gemeindebau verzichten.

Bauhoffnungsland Donaustadt

  • Donnerstag, 19. Oktober 2023 @ 15:13
Wohnen Ein Casino für Spekulanten.

Wien platzt schon seit längerer Zeit aus allen Nähten. Verschiedene Berechnungen besagen, dass die zwei Millionen Grenze an Einwohnern bereits erreicht ist. Damit spielt Wien in der Oberliga europäischer Städte mit - fast gleichauf mit Paris und Minsk, knapp vor Hamburg und Warschau, das bedeutet den 11. Platz in Europa.

Alleine die Donaustadt ist mit 212.000 Einwohnern bereits größer als Genf, Pamplona, Parma, Augsburg, Sopron und Southhampton, doppelt so groß wie Bozen, sie wäre die bei weitem zweitgrößte Stadt Irlands, die drittgrößte Norwegens und Portugals und die viertgrößte Schwedens. Ganz nebenbei auch der größte Bezirk Wiens. Eine beeindruckende Liste.

Ein Mietpreisdeckel, der keiner ist!

  • Montag, 11. September 2023 @ 16:00
Wohnen Die KPÖ setzt ihre Aktivitäten „Mietenstopp jetzt!“ fort.

Nach den Richtwertmieten (Erhöhung um 8,6%) folgte im August bereits zum vierten Mal in den letzten 15 Monaten eine weitere Verteuerung der Kategoriemietzinse um 5,51%. Und auch die freien Mieten wurden bereits mehrfach erhöht. Seit Beginn dieser Bundesregierung (2019) zahlen wir durchschnittlich fast zwei Monatsmieten mehr im Jahr. Immer mehr Menschen wissen nicht, wie lange sich das noch ausgeht.

Auf das Bild klicken, dann wird es groß


Deshalb hat die KPÖ über den Sommer Unterschriften für eine Petition „Mietenstopp jetzt!“, sowohl online als auch bei öffentlichen Aktionen auf der Straße und bei Veranstaltungen gesammelt.

Aus für die Mietpreisbremse

  • Freitag, 19. Mai 2023 @ 08:56
Wohnen Ein Beitrag aus unserer aktuellen KAKTUS-Print-Ausgabe und eine Petition für leistbares Wohnen

Foto anklicken !! dann wird es groß !!!

Ende März wurde bekannt, dass die Regierung keine Mietpreisbremse umsetzten wird. Somit stiegen die Richtwert-Mieten mit April um 8,6 Prozent. Einmalzahlungen werden an der Mehrbelastung nichts ändern!

Märchenstunde des Donaustädter SPÖ-Bezirksparteivorsitzenden

  • Donnerstag, 7. Juli 2022 @ 13:42
Wohnen Laut Taucher liegt „der durchschnittliche Mietpreis in Wien bei 4,60 Euro/m²“

Leider lässt sich die von Josef Taucher, der auch Klubobmann der SPÖ-Wien im Gemeinderat ist, die von ihm am 22. Juni in einer Gemeinderatssitzung behauptete Zahl nirgends finden.

Es ist Tatsache, dass selbst die Richtwertmiete im Gemeindebau aktuell 6,15 Euro/m² beträgt. Wobei übrigens im Regelfall bei privaten Mieten vielfach ein Lagezuschlag fällig wird. Dazu kommen monatliche Nettobetriebskosten von durchschnittlich 2,24 Euro/m².

Sozialer Wohnbau heute

  • Montag, 25. April 2022 @ 13:44
Wohnen Wie sozial er wirklich ist

Mit ihrer Behauptung, der Bau der Stadtstraße sei nötig, um weiteren „sozialen“ Wohnbau in der Seestadt und an anderen Plätzen im Bezirk zu errichten, versucht die Stadt Wien klimagerechte Mobilität gegen leistbares Wohnen auszuspielen. Am Beispiel der Seestadt gehen wir der Frage nach, ob der Wohnbau dort wirklich so „sozial“ ist.

Die Stadt Wien hatte sich 2004 von der Form ihres früher betriebenen kommunalen Wohnbaus, d.h., der Schaffung leistbaren Wohnraums im öffentlichen Eigentum, verabschiedet. Erst seit 2019 werden wieder vereinzelt Bauten im Gemeindeeigentum errichtet, so auch einer in der Seestadt, der bald bezugsfertig ist. Neue Gemeindebauten wie dieser bilden allerdings in Wien weiterhin die Ausnahme und sind im Vergleich zu den vielen für Normalverdiener_innen unerschwinglichen, neu gebauten und zum Verkauf angebotenen freifinanzierte Eigentums- und Anlegerwohnungen (siehe auch Foto-Collage unten) nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein.


Für leistbares Wohnen

  • Samstag, 12. März 2022 @ 10:13
Wohnen Die SPÖ schreibt sich in Wien das leistbare Wohnen auf die Fahne.


An den besten Bauplätzen schießen Luxuswohntürme in den Himmel, wie viele Beispiele auch aus der Donaustaft zeigen. Anstatt sich wirklich für leistbares Wohnen einzusetzen, macht die SPÖ Geschenke an die großen Investoren. Dabei sind Mieten in den letzten 10 Jahren im privaten Altbau um ca. 60% gestiegen. Von versprochenen Gemeindebauten wurde nur ein Bruchteil übergeben.

Investoren in Kauflaune

  • Donnerstag, 17. Februar 2022 @ 12:57
Wohnen Am 29. Jänner 2022 stand in der Immo-Beilage des KURIER, dass „die Investoren in Kauflaune" seien und neue Wohnbauten „schon lange vor Fertigstellung von Investoren" erworben würden.










Nun, für alle Interessenten an frei finanzierten Eigentumswohnungen, zu erwerben oder zu mieten, wird hier ein Beispiel für die überaus liebevolle Gestaltung des überaus großen Spielplatzes in einem Haus mit X-Wohnungen gegeben.

Sie ham a Haus baut…

  • Sonntag, 12. Dezember 2021 @ 09:52
Ein Kommentar, zur (spekulativen) Verbauung im Bezirk - von KPÖ-Bezirkssprecher Bernhard Gaishofer

…mit dieser eingängigen Textstelle drückte der leider schon verstorbene Künstler Arik Brauer aus, wie sich wohl viele Donaustädter*innen in diesen Tagen fühlen. Denn die Bautätigkeit im Bezirk ist in den letzten Jahren so stark gestiegen, dass man manche Bezirksteile beinahe nicht wieder erkennt.

Neuigkeiten gibt es bei den Danubeflats, wie der „Standard“ Anfang September berichtete. Österreichs höchstes Wohnturmprojekt, welches von S+B und Soravia auf der Donauplatte errichtet wird, geht nun in den Verkauf. Beworben wird das umstrittene Projekt mit trendigen Sprüchen wie: "So nahe am Wasser, so nahe an der Innenstadt".

Im Osten nichts Neues?

  • Freitag, 20. August 2021 @ 04:38
Beim Blick auf unsere Kaktusausgabe 3 /2019 beschleicht einen das Gefühl, dass sich vordergründig nichts verändert – Baustellen und Kräne soweit das Auge reicht, G´schichterl, dass dies alles notwendig für unsere „Enkerl“ sei, dubiose Flächenwidmungen und nicht zu vergessen der „Zankapfel“ Stadtstraße. Die Stadtregierung Rot-Grün hielt sich damals vornehm zurück – nach dem Motto Augen zu und durch.

Und plötzlich gerät diese unheilvolle Gemengelage ins Rutschen.

Soziales Wohnen statt Wohnungsspekulation!

  • Dienstag, 1. September 2020 @ 07:19
Wohnen
Eine Bestandsaufnahme von Bernhard Gaishofer*), Bezirkssprecher der KPÖ-Donaustadt

Wohnen ist ein bewegendes Thema. Spätestens vor Wahlen stellen die etablierten Parteien Verbesserungen der Wohnsituation in Aussicht. Gerade für die Donaustadt ist das eine relevante Frage, denn der 22. gehört zu den Stadtentwicklungsbezirken Wiens.

Es wird so viel wie nie gebaut, gleichzeitig steigen die Wohnkosten jedoch kontinuierlich. Für wen sind also die vielen Neubauten, und wer profitiert von der aktuellen Wohnbaupolitik in Wien?

Erkundigt man sich genauer, stellt sich schnell heraus, dass es sich bei einem großen Teil der Neubau-Projekte um Eigentumswohnungen handelt, welche als „Vorsorge- und Anlagewohnungen“ beworben werden.

*) Bernhard Gaishofer ist Spitzenkandidat für die Donaustädter Bezirksvertretung (Liste LINKS-KPÖ)

Europäische Initiative für mehr leistbares Wohnen

  • Montag, 23. Dezember 2019 @ 17:00
Ein Gastbeitrag von Sabine Karrer, Aktivistin der Europäischen BürgerInneninitiative „Housing for All"

Menschen gegen Profitgier: Fast überall in Europa explodieren die Preise fürs Wohnen. Die europäische Bürgerinitiative „Housing for All“ (Wohnen für alle) fordert von der EU Reformen, etwa beim Beihilferecht, bei der Schuldenbremse und der Zweckentfremdung durch Kurzzeitvermietungen.

Wohnen ist ein Grundbedürfnis und ein Menschenrecht. Damit darf genauso wenig spekuliert werden wie etwa mit Nahrung und Wasser. In der Realität wird mit „Betongold“ jedoch massiv Geld verdient. Während die Einen durch Spekulation immer reicher werden, werden in ganz Europa Menschen aus ihren Wohnungen und Häusern vertrieben, weil sie die ständig steigenden Kosten nicht mehr stemmen können. Tagtäglich finden unzählige Zwangsräumungen statt. Ganze Familien müssen kurzfristig bei Verwandten oder Freunden unterkommen oder landen auf der Straße. Rund 82 Millionen EuropäerInnen sind mittlerweile von den Wohnkosten überbelastet.

„Was werden’s da jetzt wieder für an Bledsinn herbauen?“

  • Samstag, 14. Dezember 2019 @ 16:11
Ein Kaktusbeitrag von KPÖ-Bezirkssprecher Bernhard Gaishofer

„Eine neue Wohnung für dein Enkerl vielleicht!“ So lässt die Gemeinde Wien gerade plakatieren, um auch uns DonaustädterInnen die vielen Baustellen schmackhaft zu machen. Grund genug, sich umzuschauen – immerhin ist gerade der 22. Bezirk der am schnellsten wachsende Teil von Wien und Wohnungen werden ja gebraucht!

Neuer Bildungscampus – Alte Probleme

Beginnen wir mit einer guten Nachricht: Der Bildungscampus Berresgasse wurde im September offiziell eröffnet. Laut Bildungsstadtrat Czernohorszky spielt der Campus „alle Stückln“. Er bietet Platz für rund 1000 Kinder und umfasst einen Kindergarten, eine Ganztagesvolksschule, eine Neue Mittelschule und diverse Freizeiteinrichtungen. Es ist erfreulich, dass endlich auch Geld für eine Bildungseinrichtung, welche in einem starken Wachstumsgebiet liegt, in die Hand genommen wurde. Schließlich sollen in der Berresgasse in den kommenden Jahren etwa 3000 neue Wohnungen entstehen. Auch ein „Gemeindebau Neu“ mit 229 Wohneinheiten ist geplant.

Über steigende Wohnkosten in der Donaustadt berichtet die DBZ

  • Sonntag, 21. April 2019 @ 07:25
Der KAKTUS deckt auch die Ursachen auf!

Die Donaustadt ist bereits der zweitteuerste Bezirk Wiens. Bereits vor einem Jahr im Mai 2018 hatte der KAKTUS (1. Bild) darüber berichtet, jetzt setzt auch „Die unabhängige DBZ-Donaustadt“ in ihrer Ausgabe Nr2/2019 – Seite 9 (2. Bild), nach und beruft sich, so wie wir im Vorjahr auf eine Mietpreis-Analyse der immowelt.at nach der im Jahr 2018 für Wohnungen in unserem Bezirk im Mittel 14,70 Euro /m2 verlangt werden. (Das sind 4% mehr als im Vorjahr). Nur in der Inneren Stadt (1.Bezirk) haben MieterInnen für ihre Wohnungen mit 16,80 Euro (um 8% gestiegen) im Mittel mehr zu bezahlen. Soweit die aufgezählten Fakten – Für KAKTUS-LeserInnen sind sie keine Neuigkeit!

„Das knappe Wohnungsangebot sowie aufwändig sanierte Altbau-Immobilien verteuern die Preise“ ist in der DBZ dazu zu lesen. Warum obwohl der Bauboom in unserem Bezirk weiter anhält, im Widerspruch dazu die Preise trotzdem weiter steigen, lässt der DBZ-Artikel allerdings unbeantwortet.

Neues zum Wohnen

  • Sonntag, 4. November 2018 @ 09:16
Wohnen Was erwartet uns in der Donaustadt und anderswo? - Ein Bericht aus der letzten Kaktuszeitungsausgabe

Der Herbst und das Jahr 2019 sollen einige Änderungen in der Wohnpolitik bringen: In der Donaustadt entsteht der erste Gemeindebau NEU, die Wiener Bauordnung wird novelliert und die schwarz-blaue Regierung erarbeitet gerade eine Mietrechtsnovelle.

Auf dem Weg zu einem „Bobo“-Bezirk?

  • Freitag, 1. Juni 2018 @ 08:34
14,10 Euro/m2 Miete macht die Donaustadt zum zweitteuersten Bezirk

Wie Radio Wien und mehrere Tageszeitungen in der Osterwoche berichteten, sind die Wiener Mieten innerhalb des vorigen Jahres erneut um 6% (!!!) gestiegen. Das geht aus Daten der Immobilienplattform immowelt.at hervor. Hinter dem ersten Bezirk (Innere Stadt) mit einem aktuellen Mietpreis von 15,10 Euro pro m2 (im Median) ist die Donaustadt mit 14,10 Euro pro m2 bereits zum zweitteuersten Bezirk geworden und liegt damit bereits vor Mariahilf und Neubau. Gebetsmühlenartig hatte die SPÖ in den vergangenen Jahren die im Bezirk überdurchschnittliche Bautätigkeit mit dem Argument dringend notwendigen zusätzlichen leistbaren Wohnraums verteidigt. Im Gegensatz dazu liegt der Grund für das hohe Preisniveau in der Donaustadt unter anderem an den zahlreiche Neubau-Wohnungen, die in unserem Bezirk derzeit auf den Markt kommen. Wir haben seit je her hinterfragt, ob der massive „Wohnungsneubau in unserem Bezirk wirklich das Kriterium des sozialen Wohnbaus erfüllt.“

Wohnen wird immer teuer! – Auch in der Donaustadt!

  • Freitag, 6. April 2018 @ 14:50
Unser Bezirk hat die bereits zweitteuersten (!) Mieten Wiens

Darüber berichteten vor Ostern mehrere Tageszeitungen, Radio Wien und zuletzt (in einer kleinen Randnotiz) auch die, sich als parteipolitisch unabhängig bezeichnende bz-Wiener Bezirkszeitung in ihrer Ausgabe für die Donaustadt.

Die KPÖ fühlt sich in ihrer in den letzten Monaten durchgeführten Unterschriftenkampagne „Wohnen darf nicht arm machen“, worüber der Kaktus mehrmals berichtet hat, bestätigt.

In seiner nächsten Zeitungsausgabe (erscheint im Mai) wird der Kaktus dazu mehr „Licht ins Dunkel" der Ursachen und politischen Verantwortung bringen.

Bild: Eine frühere Aktion der KPÖ-Donaustadt gegen den Mietzinswucher. (2008)

KPÖ-Kampagne aktueller denn je!

  • Samstag, 17. Februar 2018 @ 09:38

Ende April 2017 hat die KPÖ eine bundesweite Kampagne unter dem Titel „Wohnen darf nicht arm machen“ gestartet.

Ausgangspunkt war das von Regierungsseite nicht eingehaltene jahrelange Versprechen eines modernen und sozialen Mietrechts. FPÖ-Chef Strache (damals noch in Opposition) hat im Nationalratswahlkampf die hohen Mietpreise in Wien beklagt, die er als Katastrophe bezeichnete. Vor der Wahl forderte er „50m2 Wohnungen um 300 Euro Miete“.

Die FPÖ nimmt ihre Maske ab!

Jetzt nach der Wahl in Regierungsverantwortung hat die FPÖ mit der ÖVP in ihrem türkis-blauen Regierungsprogramm Maßnahmen vereinbart, die das Wohnen insbesondere in Wien wesentlich verteuern werden.

So will die KPÖ das Wohnen leistbar machen

  • Freitag, 6. Oktober 2017 @ 14:58

Flo­ra Pe­trik, Clau­dia Klimt-Weitha­ler und El­ke Kahr prä­sen­tier­ten In­i­tia­ti­ve
für leist­ba­res Woh­nen

Vor dem Sommer startete die KPÖ unter dem Titel „Wohnen darf nicht arm machen“ eine bundesweite Kampagne für leistbares Wohnen. Nun präsentierten die Grazer KPÖ-Stadträtin Elke Kahr, LAbg. Claudia Klimt-Weithaler ( KPÖ Klubobfrau im steirischen Landtag und KPÖ-PLUS Spitzenkandidatin in der Steiermark) und Flora Petrik, (Wiener KPÖ-PLUS Spitzenkandidatin), im Rahmen einer Pressekonferenz in Graz den Zwischenstand der Initiative.

Zwei Drittel der 10.000 Unterschriften wurden bereits gesammelt.

Ihre Unterschrift zählt auch nach der Wahl!

Baulöwen und Immobilienhaie in der Donaustadt unterwegs

  • Donnerstag, 7. September 2017 @ 07:20
von Margarete Lazar – parteiunabhängige Kaktusmitarbeiterin
(Sie kandidiert im Wahlkreis Wien Nord auf Listenplatz 7)

Mantraartig erzählt man uns seit Jahren, dass Wien wächst und wächst und daher immer mehr gebaut werden muss, um diese vielen Menschen unterzubringen. Unsere Donaustadt mit ihren „Freiflächen“, eigentlich lange Zeit landwirtschaftlich genutzt, ist besonders in den Fokus von Bauträgern und Investoren geraten – mit eigenartigen Auswüchsen.

Traditionell gab es in der Donaustadt Reihenhaussiedlungen, Einfamilienhäuser und viele Gemeindebauten. Vor der letzten Gemeinderatswahl wurde von der Stadtregierung die Devise ausgegeben, dass Wien wieder Gemeindebauten – so wie in den glorreichen Zeiten des „Roten Wien“ – bauen würde, um die Wohnungsnot zu mindern und durch eine angemessene Zahl von verfügbaren Wohnungen auch die Mieten wieder in erträgliche Höhen zu drücken.

Wenn man sich jedoch jetzt die Bautätigkeit im Bezirk anschaut, geht es vor allem um frei finanzierte, für den Durchschnittsbürger absolut unerschwingliche „Luxuswohnungen“, die vor allem von bekannten Bauträgern und Investoren – im Volksmund auch und das nicht ohne Grund „Baulöwen und Immobilienhaie“ genannt – „entwickelt“ und verkauft werden.

Thema Wohnen im Mittelpunkt einer Wahlinfoaktion in Kaisermühlen

  • Freitag, 18. August 2017 @ 19:20
Gelungene KPÖ Plus - Infoaktion bei der U1 Kaisermühlen

Auf große Resonanz stieß die am Freitag, 18.August bei der U1 in Kaisermühlen stattgefundene Infoaktion von KPÖ PLUS. Zahlreiche Vorbeikommende nutzten die Gelegenheit die von der KPÖ bundesweit gestartete Unterschriftenaktion an den Nationalrat „Wohnen darf nicht arm machen“ zu unterschreiben.

An noch Unentschlossene wurden Folder über Inhalt und Zweck der Kampagne verteilt. Es gehe darum, dass das unter den Fingernägeln brennende Thema Wohnen nicht nur vor den Wahlen in Sonntagsreden sondern auch im neugewählten Parlament zwingend zur Sprache kommt.

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