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    Willkommen bei Kaktus
    Sonntag, 25. Februar 2018 @ 01:00

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    Auch im tiefsten Winter sprießt der Kaktus!

    Im Fokus der nächsten Kaktuszeitungsausgabe: Verkehr, Wohnen und die neue Regierung

    Die von der Zeitung Profil als „Verkehrte Welt“ titulierten Aussagen unseres Herren Bezirksvorstehers, der mit seiner Haltung „Zuerst will ich meine Straße…“ dem Autoverkehr im Bezirk gegenüber den öffentlichen Verkehr Vorrang einräumt, steht auch im Mittelpunkt der nächsten Kaktus-Zeitungsausgabe, welche sich auf dem Weg in die Druckerei und bis Anfang März seine GratisabonenntInnen erreichen wird.

    Der Weg zu einem Kaktus-Gratisabo

    Der Kaktus erscheint als Zeitung 3-4x jährlich. Wer die Zeitung verlässlich und regelmäßig bekommen will, sollte Kaktus-GratisabonnentIn werden und seine Postanschrift per e-Mail, donaustaedter@kpoe.at oder kaktusfreundInnen@gmx.at oder telefonisch oder per SMS 0676-69 69 001 mitteilen.

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    Gedenken an den 12. März 1938 in Aspern

    Gemeinsamer Widerstand in Transdanubien Am 12. März findet auch heuer wieder eine Gedenkveranstaltung der „Überparteiliche Gedenkplattform Transdanubien“ statt. Schwerpunkt ist diesmal das ehemalige Flugfeld Aspern.

    Seit 2012 ist die „Überparteiliche Gedenkplattform Transdanubien“, in welcher sich Menschen aus den unterschiedlichsten Parteien, Initiativen und aus der Zivilgesellschaft des 21. und. 22. Bezirks engagieren, aktiv um den Opfer und GegnerInnen des Faschismus zu gedenken, an die Verbrechen des Nationalsozialismus zu erinnern und die Lehren für Heute daraus zu ziehen. Auch heuer, 80 Jahre nach dem „Anschluss“ Österreichs an Hitlerdeutschland ist eine Veranstaltung geplant, welche an die Ereignisse des Jahres 1938 (in Aspern) erinnern soll, deren Folge der Zweite Weltkrieg und die Verfolgung und Ermordung von Millionen Menschen war.

    Gerade heute wo Hetze gegenüber „Anderen“ an der politischen Tagesordnung steht bzw. deutschnationale und rechtsextreme Burschenschafter in den offiziellen staatlichen Strukturen tätig sind ist es notwendig sich über die Vergangenheit zu informieren und die Schlüsse für die aktuelle Situation daraus zu ziehen.

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    KPÖ-Kampagne aktueller denn je!

    Ende April 2017 hat die KPÖ eine bundesweite Kampagne unter dem Titel „Wohnen darf nicht arm machen“ gestartet.

    Ausgangspunkt war das von Regierungsseite nicht eingehaltene jahrelange Versprechen eines modernen und sozialen Mietrechts. FPÖ-Chef Strache (damals noch in Opposition) hat im Nationalratswahlkampf die hohen Mietpreise in Wien beklagt, die er als Katastrophe bezeichnete. Vor der Wahl forderte er „50m2 Wohnungen um 300 Euro Miete“.

    Die FPÖ nimmt ihre Maske ab!

    Jetzt nach der Wahl in Regierungsverantwortung hat die FPÖ mit der ÖVP in ihrem türkis-blauen Regierungsprogramm Maßnahmen vereinbart, die das Wohnen insbesondere in Wien wesentlich verteuern werden.

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    Gemeinsam gedenken und für heute daraus lernen!

    Gut besucht war die überparteiliche Veranstaltung zum Gedenken an die Februarkämpfe 1934, welche am 11. Februar beim Goethehof in Kaisermühlen stattfand.

    Gemeinsam wollten die OrganisatorInnen, welche unter anderem aus der Sozialistischen Jugend, der KPÖ, den Grünen, der überparteilichen Initiative „Rassismusfreies Transdanubien“, des KZ Verbandes,.. kamen den Opfern der Februarkämpfe gedenken und die Lehren für heute aufzeigen!

    Die einleitende Rede zur Veranstaltung wurde von dem freien Journalisten Michael Bonvalot (unter anderem Verfasser des Buches „FPÖ – Partei der Reichen“) gehalten: Zum einen wurde Bezug auf die historischen Ereignisse im Jahr 1934 (auch die Vorgeschichte und Folgen) genommen. Angefangen bei der Auflösung des Parlaments, dem Verbot der KPÖ, des republikanischen Schutzbundes und schließlich der SDAP bis hin zu den Februarkämpfen 1934 in welchen große Teile der ArbeiterInnenbewegung (weitgehend ohne Unterstützung der roten Parteiführung) versuchten die Demokratie gegen den austrofaschistischen Ständestaat zu verteidigen. Der Goethehof nahm bei diesen Kämpfen eine wichtige Rolle ein und konnte erst nach massivem Artilleriebeschuss durch das Bundesheer eingenommen werden.

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    Die KPÖ ruft auf das Frauenvolksbegehren 2.0 zu unterstützen!

    Keine halben Sachen

    Am 12.Februar startet die Kampagne mit der Aufbringung der erforderlichen Unterschriften­sammlung zur Einreichung eines Volksbegehrens.

    Die KPÖ unterstützt die darin enthaltenen Forderungen wie u. a. die Kostenübernahme von Verhütungsmittel und Schwangerschaf­tsabbrüchen durch die Krankenkassen, den bundesweiten Ausbau von kostenfreien Einrichtungen für alle gewaltbetroffenen Frauen und ihre Kinder, die gesetzliche Verankerung von frauen- und geschlechtsspe­zifischen Fluchtgründen, sozial- und wirtschaftliche Maßnahmen zur Beseitigung der eklatanten Lohnunterschiede,...

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    Die erste Volksstimme im neuen Jahr, »Alle unter 30«, ist da!

    Noch kein Abo? Auf der Volksstimme-Website finden Sie die Möglichkeit, die Volksstimme zu bestellen, egal ob als Einzelexemplar, als günstigeres Print- oder Digitalabo oder zum Kennenlernpreis!

    Die Solidarität zwischen den jüngeren und den älteren Generationen zeigt Abnutzungsersche­inungen: Weltweit tut man zu wenig gegen den Klimawandel und vollzieht die Automatisierun­gsrevolution ohne Rücksicht auf Verluste; Jugendliche, die vor Krieg, Zerstörung und Ausbeutung flüchten, werden zum Feindbild erklärt; in Österreich wird jungen Menschen die Studienwahl immer weiter eingeschränkt, Lehrlinge verlieren ihr Mitspracherecht in den Betrieben und sie alle sollen in Zukunft arbeiten, bis sie mit einem Fuß im Grabe stehen …

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    UVP Verfahren auf österreichisch

    Keine neuen Autobahnen!Online-Gastbeitrag von Heinz Mutzek, BürgerInnen-Netzwerk BNWN

    Sein Kommentar befasst sich mit den UVP Verfahren zur S1 Spange und zum S1 Lobautunnel.
    Weitere Kaktusgastbeiträge folgen in Kürze in der nächsten Kaktus-Zeitungsausgabe, die in der 2.Februar-Hälfte erscheint.

    Nachfolgend der Beitrag von Heinz Mutzek:

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    Jahresabschluss der Bezirksvertretung

    BezirksvertretungBereits in vorweihnachtlicher Eile fand am 13. Dezember die letzte Donaustädter Bezirksvertretungssitzung des Jahres 2017 statt - wie immer eingeleitet vom Bericht des Bezirksvorstehers Ernst Nevrivy. Dieser lässt sich ganz kurz mit „ohne besondere Vorkommnisse“ zusammenfassen. Die größten und meistdiskutierten Themen waren wie immer, die für den Bezirk relevanten Bereiche Verkehr, Wohnen sowie Soziales

    Ein stets aktuelles Thema im Bezirk – Verkehr

    Das Thema Verkehr wurde diesmal nicht im Rahmen des Verkehrsausschusses, sondern des Entwicklungsauschussberichtes debattiert. Von der schnell abgehandelten, „bezeichnenden“ Forderung der FPÖ – einhellig abgelehnt von allen anderen Parteien - die Busspur in der Löschniggasse Richtung Hausfeldstraße aufzulösen und für den Individualverkehr zu öffnen, über den Wunsch der ÖVP nach mehr Videoüberwachung und Notrufsäulen (wobei auf eine Stellungnahme der hierfür zuständigen Bundespolizeidirektion gewartet wird), führten Berichte und Anträge direkt an den Stadtrand – zum Verkehrskonzept für das Lobauvorland.

    Stellung genommen wurde zu den derzeit stattfindenden Verkehrszählungen vom Biberhaufenweg stadtauswärts, um die teils noch provisorischen Maßnahmen zur Verringerung des Pendlerverkehrs aus Niederösterreich durch die dortigen Wohngebiete zu bewerten. Die Bezirks-FPÖ beantragte hierzu, sämtliche getroffene Verkehrsmaßnahmen wieder rückgängig zu machen (inklusive bereits bewährter, wie etwa der Einbahn vor der Volksschule Kirschenallee). Hier meldete sich der Bezirksvorsteher ungewohnt oft zu Wort, um Anträge der FPÖ persönlich zu „zerpflücken“ und keine Zweifel an der Dringlichkeit solcher Maßnahmen aufkommen zu lassen. Die Verkehrsentlastung der schmalen Gassen in den reinen Wohngebieten hat absolute Priorität und die Evaluierungen innerhalb der derzeitigen Testphase sind noch längst nicht abgeschlossen, was aus zukunftsbewusster Perspektive, wenn schon nicht allzu weitreichend, doch immerhin erfreulich war.

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    Partei ergreifen! – der 37. Parteitag der KPÖ

    Am 2. und 3. Dezember 2017 fand der 37. Parteitag der KPÖ in Wien statt. Auch Delegierte aus der Donaustadt waren natürlich anwesend und beteiligten sich rege an den Diskussionen.

    „In Kurz hat der Populismus sein freundliches Gesicht gefunden“, so Mirko Messner in seiner Eingangsrede bezugnehmend auf die Resultate der letzten NR-Wahl. Strache, Hofer, Gudenus & Co bezeichnete Messner als „Bodyguards der Reichen“.

    Die aktuelle politische Landschaft und wie man am besten eine linke Opposition gegen die nächste Regierung bilden kann waren selbstverständlich bestimmende Themen des Parteitages. Auch der Bundesvorstand der KPÖ bestehend aus 19 Männer und 19 Frauen wurden von den Delegierten an diesem Wochenende gewählt.

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    Haselsteiner und Zöchling kaufen ehemaliges Konsum–Zentrallager

    Weil es an die „Südosttangente A23 und Stadtstraße… gut angebunden“ wird.

    Der Bauunternehmer Haselsteiner (der seit der Gründung der NEOS zu deren großen finanziellen Förderern zählt) und der Wiener Unternehmer Stephan Zöchling, kaufen das nach der Konsumpleite übrig gebliebene Logistikzentrum in Hirschstetten, berichtet der Kurier.

    Das in die Jahre gekommene 1980 gebaute Logistiklager stand zuletzt leer. Es muss zu dessen Modernisierung viel Geld in die Hand genommen werden. Zöchling sieht aber an dem Objekt „drei große Vorteile: Es ist an die Wiener U-Bahnlinie U2 und an die Südosttangente A23 (Anschlussstelle Hirschstetten) gut angebunden. Auch die geplante Wiener Stadtstraße "Aspern" soll am Objekt vorbeiführen.“

    Das heißt im Klartext: „x-facher Verkehr von jetzt“

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    Imagine!

    Brief eines Lehrers - von Karl Gugler
    Er kandidiert im Wahlkreis Wien Nord auf Listenplatz 10

    „Stell dir vor, es gäbe keinen Besitz mehr.“ Ich frage mich, ob du das kannst? Keinen Grund für Habgier oder Hunger. Eine Menschheit in Brüderlichkeit. Stell dir vor, all die Menschen, sie teilten sich die Welt, einfach so! Du wirst sagen, ich sei ein Träumer, aber ich bin nicht der einzige!“

    Vielleicht, liebe LeserInnen, findet ihr solche Worte überraschend, jetzt nämlich, zu Schulbeginn! Na ja, ich dachte mir, so kurz vor Wahlen, könnte man wieder einmal von einer schönen Welt träumen, so wie das John Lennon mit seinem tollen Lied gemacht hat.

    Was wäre anders, wenn die KPÖ stark wäre?

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    „Stille Machtergreifung - Hofer, Strache und die Burschenschaften“

    Ein Buch mit brisanten Enthüllungen – erschienen im Verlag Kremayr & Scheriau 2017

    Der Donaustädter Bezirkshistoriker Robert Eichert hat ein Gespräch mit dem Buchautor Hans-Henning Scharsach mitgeschnitten und gemeinsam mit Jutta Matysek (die auch zu den MitbegründerInnen des Vereins der KaktusfreundInnen und GastautorInnen des Kaktus zählt) zu einer einstündigen Radiosendung für Radio Orange/ 94.00 bearbeitet.
    (Sendetermin: 21.09.2017 um 13:00)

    In dem kürzlich erschienen Buch geht es um die Dominanz deutschnationaler Burschenschafter innerhalb der FPÖ. Wir empfehlen dieses Buch zur Lektüre insbesondere auch all jenen AkteurInnen aus der SPÖ-Donaustadt, die sich parteiintern für eine Öffnung ihrer Partei gegenüber den „Blauen" einsetzen.

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    Buntes Treiben in der Politik

    Kaktusserie „Weil der Mensch ein Mensch ist…“ von Georg Högelsberger, Junge Linke
    Er kandidiert im Wahlkreis Wien Nord auf Listenplatz 6

    Die kommenden Wahlen werden wohl so bunt wie noch nie! Das „traditionelle“ Rot-Schwarz ist ja in den letzten Jahren immer unbeliebter geworden – „moderne“ ÖsterreicherInnen geben sich vermehrt lieber blau. Grün und pink sind ebenfalls gerade in Mode. Somit sind wohl alle möglichen Erscheinungsformen eines blauen Flecks in der heimischen Politik vertreten – wunderbar! Der Ausblick auf die Politik der nächsten Zeit dürfte damit auch gut beschrieben sein. Na immerhin bleibt uns noch eine gute Nachricht übrig: Das bekannte Sprichwort „das ist dasselbe in blassgrün“, welches ja schon mit blasspink existiert, kann nun um die Farben blassrot, blassschwarz und blassblau erweitert werden! Ändern wird sich nämlich an den Missständen in Österreich nicht wirklich etwas.

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    Augenambulanz im SMZ Ost bleibt erhalten

    Die einzige Augenambulanz in Transdanubien hätte geschlossen werden sollen. Durch eine Initiative mit rund 21 000 UnterstützerInnen konnte dies nun, trotz einiger Änderungen, abgewendet werden.

    Erstmals 2015 hieß es von Seiten des Krankenanstaltenverbundes (KAV), dass die Augenambulanz im SMZ Ost im Zuge von „Neustrukturierungen der Wiener Gemeindespitäler“ geschlossen und in die Rudolfsstiftung im 3. Bezirk verlagert werden soll ( der KAKTUS berichtete ). Dies hätte massive Einschränkungen für die Gesundheitsversorgung der DonaustädterInnen bedeutet, welche fortan mit akuten Augenerkrankungen durch ganz Wien hätten fahren müssen!

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    Sind wir nun bei Pippi Langstrumpf angelangt?

    Ein Kommentar von Margarete Lazar

    „Ich mache mir die Welt, so wie sie mir gefällt.“ So oder so ähnlich trällert die kleine Pippi Langstrumpf, und das scheinen auch einige Politiker und „die Wirtschaft“ so zu sehen.

    Das am 16. Februar 2005 in Kraft getretene Kyoto-Protokoll legt erstmals völkerrechtlich verbindliche Zielwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen in den Industrieländern fest, welche die hauptsächliche Ursache der globalen Erwärmung sind. Österreich als Musterknabe verpflichtete sich zu einer deutlichen Senkung der Abgaswerte, um dann am 16. 1. 2014 über die APA verlautbaren zu lassen:

    Kyoto-Ziel nicht erreicht: Österreich zahlt 500 Millionen Euro.

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    Mutbürger machen Spekulanten das Leben schwer!

    Ein Gastbeitrag von Heinz Mutzek (Koordinator BNWN)

    Das Leben des Donaustädters hat sich in den letzten Jahren tiefgreifend verändert, deshalb möchte ich Ihnen mit diesem Gastbeitrag ausgewählte Beispiele über die Aktivitäten des BürgerInnen-Netzwerk Verkehrsregion Wien-NÖ (BNWN) vorstellen und damit aufzeigen, dass wir am Rechtsweg eine nachhaltige Verzögerung der rasanten Verbauung der Donaustadt erreichen konnten.

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    Neue Schutzzonen für die Donaustadt

    Wie schaut‘s mit der Wohnungspolitik aus?
    Ein Kommentar von KPÖ-Bezirkssprecher Bernhard Gaishofer

    Vor wenigen Wochen wurde vom Magistrat verlautbart, dass zukünftig die alten Ortskerne von Stadlau, Kagran, Eßling, der Schüttauplatz sowie ein Teil der Wagramer Straße zu Schutzzonen umgewandelt werden. Das bedeutet, dass Neu- und Umbauten in diesen Bereichen strenger reglementiert werden und somit das traditionelle Ortsbild der Donaustadt erhalten bleiben soll.

    Die KPÖ-Donaustadt begrüßt diesen Schritt, auch wenn die Regelung schon viel früher hätte eingeführt werden sollen und umfassender sein müsste. So sind bis dato schon eine Vielzahl von identitätsstiftenden Gebäuden (zumeist im 19. Jahrhundert bis in die 1930er errichtet) zerstört worden, um Platz für „rentablere“ Neubauten zu machen. Bestes Beispiel ist das 1905 errichtete Hopf-Haus, ein architektonisches Jugendstiljuwel des Bezirks, welches 2014 niedergerissen wurde.

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    Volksanwälte kritisieren „Wunschwidmungen“ in Wien

    „Danube flats“ ebenso wie das Hochhausprojekt am Heumarkt im Zentrum ihrer Kritik

    Über den Heumarkt sei schon jahrelang auf Basis der Pläne des Investors verhandelt worden. Die Flächenwidmung hätte unabhängig von dem individuellen Bauprojekt erfolgen müssen und nicht als „Wunschwidmung für den Investor". Auch die „Danube Flats" an der Reichsbrücke - ebenfalls ein Hochhausprojekt – schließen die Volksanwälte in ihre Kritik ein.

    Der Kaktus sieht sich mit seiner Berichterstattung über die von der überparteilichen Initiative Kaisermühlen an dem umstrittenen Projekt geübte Kritik bestätigt.

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    Nahversorgung in einer globalisierten Welt

    von Margarete Lazar

    Wie bei so vielen anderen Begriffen, fällt es der Politik auch hier nicht schwer, schöne Bilder und Worte hervorzubringen, welche den BürgerInnen suggerieren sollen, dass „eh“ alles gut ist.

    Es lohnt sich jedoch gerade hier, einen genaueren Blick hinter die Kulissen zu werfen. Versuchen wir einmal den Begriff „Nahversorgung“ zu definieren und festzuhalten, was wir als BürgerInnen einer bestimmten Wohngegend als gelungene Nahversorgung verstehen.

    Was ist als „nah“ zu verstehen? Ist es noch „nah“, wenn ich fast zwingend ein Verkehrsmittel verwenden muss, um an Dinge des täglichen Bedarfs heranzukommen? Was möchte ich neben Einzelhandelsgeschäften noch in meiner Nähe haben? Schulen, Kindergärten, medizinische Versorgung, eventuell auch eine Bank und Gastronomie, die über den Würstel- oder Kebabstand hinausgeht? Freizeitangebote und Erholungsgebiete gehören ebenfalls zu einem „guten“ Leben dazu.

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    Gemeinsam sind sie stark!

    Am Dienstag, 06.12. wurde die bereits 18. Ausstellung von „Kunst in der Wurmbrandgasse“ eröffnet.

    3 Frauen, Karina Bunt, Irene Dlabaja und Li Cunquing waren mit einer Gemeinschaftsausstellung in Stadlau zu Gast. Sie benannten ihre Ausstellung mit dem Titel „Querschnitt“. Bei ihrer Vernissage wurden sie von Monika Oppenauer unterstützt, die eine Auswahl ihrer Mundartgedichte vortrug,


    v.l.n.r: Monika Oppenauer, Karina Bunt, Inge Matysek (Obfrau „Kunst in der Wurmbrandgasse“),
    Irene Dlabaja, Li Cunquing

    Alle drei Malerinnen haben in Wien bereits mehrere Ausstellungen durchgeführt. Bei uns „drüber der Donau“, in einem „Flächenbezirk" waren sie aber mit ihren Bildern das erste Mal zu Gast.

    Am Freitag, 16.12.2016 wurde die Ausstellung mit einer Finissage abgeschlossen.