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    Willkommen bei Kaktus
    Donnerstag, 18. Oktober 2018 @ 09:52

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    „Raus aus der Sackgasse. Bürgerinitiativen und Bürgerbeteiligung in Wien“

    so der Titel des gerade eben im Verlag „Sonderzahl“ neu erschienenen Buches der „Aktion 21 – pro Bürgerbeteiligung“, in dem 38 Wiener Bürgerinitiativen sehr eindrucksvoll ihre Geschichte, Anliegen, Ziele und Erfolge, aber auch Schwierigkeiten, mit denen sie zu kämpfen hatten und haben, in kurzen und prägnanten Darstellungen schildern. Präsentiert wurde dieses Nachschlagewerk am 17. November 2009 im Albert Schweitzer Haus. Der Kaktus nahm an der Veranstaltung teil.

    Hier unser Bericht:

    Unter zahlreicher Beteiligung, etwa 120 Personen folgten der Einladung, präsentierte die „Aktion 21 – pro Bürgerbeteiligung“, eine überparteiliche und unabhängige Plattform Wiener Bürgerinitiativen – NGO (seit 2006) kurz ihre Erfahrungen und Schlussfolgerungen.

    Dieses Werk sei ein „Erfolgsrezept für Politiker (gegen Bürgerverdrossenheit und für höhere Wahlbeteiligung), Nachschlagewerk, soziologischer Befund als auch City-guide“, so Süß in seinem Einleitungsstatement. Vor allem sei der Inhalt dieses Buches auch eine Darstellung des Verhältnisses zwischen der „Macht der Politik einerseits und der Ohnmacht der Betroffenen andererseits“. Die Bürger haben sich teilweise sehr erfolgreich als „Erinnerer“ ihrer eigenen Interessen ins Spiel gebracht; den Unmut der Beteiligten deutlich auszudrücken, lohnt sich eben meist, wenn auch nicht immer ein Erfolg beschieden wird. Und man habe im Buch auch sehr bewusst auf billige Polemik verzichtet (Hofmann).

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    Kaisermühlen: Neustart bei Nachbarschaftshilfe

    VermischtesNeues Zentrum im Goethehof

    „Menschen, die in Kaisermühlen leben, sollen – trotz Pflegebedürftigkeit – bis zum natürlichen Ende ihres Lebens in Kaisermühlen bleiben dürfen“, so heißt es im Folder der „Kaisermühlner Nachbarschaftshilfe“.

    Pflege- und hilfsbedürftige Menschen sollen also im Grätzel, in ihrem gewohnten Lebensumfeld betreut werden können. Das kann in den eigenen vier Wänden sein, aber auch wenn nötig im, vom Verein mitinitiierten und mitfinanzierten Pflegehospiz Kaisermühlen. Der Verein betreibt die „Kaisermühlner Nachbarschaftshilfe“ unabhängig von Religion, Parteizugehörigkeit, Weltanschauung und sozialem Stand der Hilfesuchenden, Pflegenden oder MitarbeiterInnen. Pater Elmar, Monika Karrer und ihr Team bieten schnelle und unbürokratische Hilfe, Erfüllung realer individueller Bedürfnisse und enge Zusammenarbeit mit den Kaisermühlner Hausärzten.

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    Hellas Kagran und Martin Graf – eine unglückselige Symbiose

    VermischtesDer Donaustädter Fußballklub Hellas Kagran hat einen prominenten Präsidenten, den dritten Präsidenten des Nationalrats Martin Graf. Das wäre an sich nichts Bemerkenswertes, schließlich ist jeder Amateurverein froh, wenn er jemanden mit Beziehungen an der Spitze hat – das erleichtert die Suche nach Sponsoren, ohne die heutzutage nicht mehr auszukommen ist.

    Aber...

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    Die Kornblume als Symbol eines neugewählten Nationalratspräsidenten?

    „Traurig aber wahr!“

    Mit einer Kornblume auf rot weiß roter Schleife im Knopfloch waren die FPÖ-Abgeordneten zur konstituierenden Sitzung des neugewählten Nationalrats erschienen. So wie bei der konstituierenden Sitzung 2006 gab es seitens der anderen Abgeordneten keinerlei Kritik daran. Siehe dazu - Offener Brief der KPÖ vom 27.10.2008 an NR-Präsidentin Barbara Prammer. Die Kornblume war das Symbol der illegalen Nazis in Österreich.

    Ebenfalls mit einer Kornblume am Reviers kandidierte der Donaustädter FPÖ-Bezirksobmann Martin Graf zum dritten Nationalratspräsidenten. Und Fakt bleibt: ÖVP, FPÖ und BZÖ zählen gemeinsam max. 106 Abgeordnete (wobei Molterer wegen Krankheit fehlte). Graf wurde mit 109 Stimmen, also nicht nur mit den Stimmen der FPÖ, des BZÖ und der ÖVP, sondern auch von mindestens 4 SPÖ Nationalrätinnen als dritter Nationalratspräsident gewählt!

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    Cuba Si! - FPÖ-Demagogie No!

    Eine Abfuhr für die FPÖ im Bezirksjournal!

    Meinten die zahlreichen bei der Enthüllungsfeier des neuen Che-Denkmals im Donaupark erschienen KubafreundInnen.

    Im Beisein des Wiener Bürgermeisters Michael Häupl und (Noch-)Sozialministers Buchinger, des Donaustädter Bezirksvorstehers Norbert Scheed und von zahlreichen lateinamerikanischen Botschaften in Wien (Von Equador bis Argentinien) erschienen VertreterInnen, wurde eine von Bildhauerin Frau Univ.-Prof. Mag. Gerda Fassel gestaltete Bronze-Büste „Che“ Guevaras gestern Vormittag enthüllt.

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    Rechter Recke als Dritter Parlamentspräsident?

    Wird Donaustädter FPÖ-Obmann 3. Nationalratspräsident?

    „Zur Gretchenfrage für die Abgeordneten von SPÖ und ÖVP als Gründerparteien der 2. Republik wie sie es mit dem antifaschistischen Verfassungsauftrag der 2. Republik – festgeschrieben im NS-Verbotsgesetz und im Artikel 9 des Staatsvertrages – halten wird die Wahl des Dritten Nationalratspräsidenten“, meint KPÖ-Bundessprecher Mirko Messner.
    Es geht um den von der FPÖ für diese Funktion vorgeschlagenen Dr.Martin Graf, der auch die Funktion eines FPÖ-Bezirksobmanns in der Donaustadt ausübt.

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    Nicht für, sondern mit BürgerInnen aktiv werden

    Fragen zum Thema BürgerInnenbeteiligung, Antworten von Martina Höllisch

    Aktion 21, ist eine überparteiliche Plattform in Wien, die für eine Ergänzung der repräsentativen Demokratie durch eine wirksame Partizipation (Teilhabe) eintritt. Ihr sind Dutzende Wiener BürgerInneninitiativen, die zusammen über eine Reichweite von etwa 100000 BürgerInnen angeschlossenj, - siehe auch unter www.aktion21.at
    Ihre Fragen zum Thema BürgerInnenbeteiligung, beantwortete für die KPÖ Donaustadt und ihr Kaktusteam, die Donaustädter KPÖ SpitzenkandidatIn zur Nationalratswahl, Martina Höllisch (Bild rechts).

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    Eine Energiegrundsicherung muss her!

    Vermischtesmeint Gabi Nadeje (im Bild links), Donaustädter Kandidatin der KPÖ zur Nationalratswahl

    Die Reichen werden immer reicher, die Armen werden immer ärmer. dass es im vergangenen Winter 2000 Haushalte gab, die weder Heizung, Gas und Strom hatten, also in ungeheizten und dunklen Wohnungen den Winter überstehen mussten, ist ein sozialpolitischer Skandal. Da der Heizölpreis gestiegen und auch mit einer weiteren Gaspreiserhöhung gerechnet werden muss, wird sich die Situartion im kommenden Winter erneut verschärfen.

    Ich unterstütze daher die KPÖForderung nach einer kostenlosen Energiegrundsicherung.

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    Lateinamerikanische Geschichte auch ein Thema in der Donaustadt

    Der 100.Geburtstag Salvador Allendes

    Der letzte Samstag war der 100. Geburtstag Salvador Allendes, der von der Pinochet-Junta im Zuge ihres faschistischen Militärputsches am 11.09 ermordet wurde.

    Für jene ChilenInnen, die damals ihre Heimat verlassen mussten, in Österreich als politische Flüchtlinge aufgenommen wurden, hier eine neue Existenz aufbauten und für ihre Nachkommen, war dieser Geburtstag von Allende Anlass, der damaligen dramatischen Ereignisse vor dem Allende-Denkmal im Donaupark zu gedenken.

    In der letzten Donaustädter Bezirksvertretungssitzung stand nicht Chile sondern die Revolution in Kuba zur Diskussion. Die FPÖ hatte eine Resolution eingebracht, die sich gegen die Errichtung eines ebenfalls im Donaupark geplanten "Che Guevara"- Denkmals in Erinnerung an den kubanischen Freiheitskampf, aussprach.

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    Donaustadt - "Schlafstadt" und Parkplatz für EURO-BesucherInnen

    Vermischtes"Die Donaustadt freut sich und ist für die EURO gut gerüstet" meint SPÖBezirksrätin Helga Ochrana. Das weltweite Fußballfieber scheint auch auf Sie übergesprungen zu sein.

    Für sie sei es eine "gutüberlegte Voraussetzung" unseren Bezirk "von unruhigen Fangetümmel frei halten zu müssen."

    Viele Donaustädterinnen und Donaustädter können ihren diesbezüglichen Optimismus nicht teilen. 300 Busparkplätze im Donaupark, hinter der U-Bahnstation Kagraner Platz ein Parkplatz für Sicherheitskräfte aus ganz Österreich und 400 vorübergehende Parkplätze für Wohnmobile zur EURO 2008 nach Wien kommender BesucherInnen, sollen am ehemaligen Betriebsgelände der Waagner-Biro (siehe Bild links) eingerichtet werden. Von diesem provisorischen Campingplatz erführen die Stadlauer Bevölkerung erst in den letzten Tagen aus den Medien.

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    Dreiste SeniorInnen: Schon wieder höhere Pensionen

    VermischtesDie niedrigsten Pensionen steigen im Jahr 2008 um 2,9 Prozent, das sind € 21,--, auf sagenhafte € 747,--. Etwas weniger niedrige Pensionen steigen bereits in geringerem Ausmaß, sodass nicht einmal die spürbar ansteigende Teuerung (derzeit 2,8%) abgegolten ist. Um € 21,-- kann man sich zwar zum Glück (noch?) mehr als zwei Wurstsemmeln (copyright ÖVP Nationalratsabgeordnete Silvia Fuhrmann) kaufen, große Sprünge macht man aber damit nicht.
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    Dienstleistungsscheck ist Freifahrschein für Schwarzarbeit

    VermischtesAb dem 1. Jänner 2006 können Österreichs Euro-Millionäre am Postamt oder in der Trafik unterbezahlte und prekäre Hausarbeit per
    Scheck einkaufen. Wer eine Haushalts- oder Gartenkraft für wenig Geld und ohne sozialrechtliche Absicherung buchen will, kauft einfach einen so genannten Dienstleistungsscheck.