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    Willkommen bei Kaktus
    Saturday, 22. July 2017 @ 12:55

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    Spät und weiter zögerlich!

    Ab Schulbeginn fährt die U2 in den Morgenstunden mit allen Zügen in die Seestadt.

    Als Teil „größter Netzänderung“ kündigen die Wiener Linien an, ab 04.09.2017 von Betriebsbeginn bis täglich 8:30 auf der U-Bahnlinie U2 alle Züge in die Seestadt zu führen.

    Bis dato wird nur jede zweite U-Bahngarnitur bis zur Endstelle Seestadt geführt. Die U-Bahnzüge dazwischen werden kurzgeführt und enden in der Station Aspernstraße.

    Obwohl die Seestadt als „weitgehend autofreier Stadtteil“ geplant wurde, es bereits zu Zeiten, als die Seestadt noch wenig besiedelt war, hinter der Station Aspernstraße große Wohngebiete gegeben hat und die Station Hausfeldstraße auch durch die Straßenbahnlinie 26 angebunden ist, verdoppeln sich für Fahrgäste, die dort in die U-Bahn ein- oder aussteigen, die Intervalle auf ihrem Weg in die - und aus der - „Stadt“.

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    Mehr Schnellbahn für Wien und das Umland

    Die AK Wien hat richtungsweisende Ausbaupläne vorgestellt

    Wien ist eine wachsende Stadt, das ist unbestritten. Ob der Zuzug das Ausmaß annehmen wird, das prognostiziert wird, kann hier dahingestellt werden. Tatsache ist, dass die Bundeshauptstadt, ihr Umland und auch die Donaustadt im Individualverkehr geradezu ersticken werden, wenn diesem nicht wirksam entgegengetreten wird. Bis zum Jahr 2030 ist mit einem wachsenden Autoverkehr um fünfzig Prozent zu rechnen.

    Dass das nicht dadurch erfolgen kann und darf, dass man durch den Neubau von autobahnähnlichen Straßen – wie z.B. die Stadtstraße oder die Verbindung von Süßenbrunn nach Schwechat – neue Anreize zur Nutzung von PKW und LKW schafft, wird an anderer Stelle dieser Ausgabe erörtert.

    Das einzige Mittel zur Eindämmung des Individualverkehrs ist und bleibt eine Ausweitung des Angebots der öffentlichen Verkehrsmittel. Die Arbeiterkammer Wien hat hierzu vor kurzem einen richtungsweisenden Plan für den Ausbau des Schnellbahnnetzes vorgestellt.

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    Witz des Monats (?)

    Die Bahnstation Hausfeldstraße, die Gemeinderat Josef Taucher (SPÖ) als „die beste Einladung zum Umstieg auf die Öffis" hält.

    Der Donaustädter Gemeinderat Mag. Josef Taucher (SPÖ), zuvor viele Jahre stellvertretender Bezirksvorsteher in der Donaustadt, führte in der Gemeinderatssitzung am 21.10.2016 die S-Bahn-Station Hausfeldstraße als bestes Beispiel dafür an, dass „gut gebaute Stationen die beste Einladung zum Umstieg auf die Öffis“ seien.

    Der Herr Gemeinderat scheint was die Bahnstation Hausfeldstraße betrifft, nicht auf dem Laufenden zu sein.

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    Marchegger Ast: Ausbau beginnt

    Öffis statt noch mehr TöffisBis Ende 2018 soll die Strecke zwischen Erzherzog-Karl-Straße und Aspern-Nord fertiggestellt werden

    Es kommt einiges zu auf die Bewohner im Bereich zwischen den Bahnstationen Erzherzog-Karl-Straße und Hausfeldstraße: Bis Ende 2018 kommt es im Zuge des zweigleisigen Ausbaus des Marchegger Astes der Ostbahn (geplante Fertigstellung bis zur Staatsgrenze bis 2023) zu umfassenden Behinderungen und Umleitungen.

    Wie die ÖBB vor Kurzem bei einem Informationsabend im Gymnasium am Contiweg vorgestellt haben, wird die Haltestelle Hirschstetten in Hochlage gebaut und verschwinden damit die Bahnübergänge bei der Hirschstettner Straße und am Contiweg. Auch wird die Haltestelle Aspern-Nord fertiggestellt und damit dort eine weitere Anbindung der Bahn an die U2 geschaffen.

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    U2: Nur jeder zweite Zug fährt in die Seestadt

    Wie lange noch? –Die KPÖ tritt für rasches Ende solchen Unfugs ein!

    Stellt Euch vor, eine Autobahn wird eröffnet. Weil der Zielpunkt noch nicht ausreichend bewohnt ist, darf ab einem bestimmten Streckenabschnitt zur Kostenersparnis nur jedes zweite Auto die sündteure neue Autobahn benützen, damit die Fahrbahn geschont wird.– Solche Überlegungen, wenn es um Autobahnen geht ? – Einfach undenkbar!

    Szenenwechsel:

    Auf der Linie U2 ist ein ähnlich seltsames Vorgehen seit ihrer Verlängerung in die Seestadt 2013 leider bis heute Realität. Obwohl in der Zwischenzeit dort immer mehr der Wohnungen bezogen werden, wird weiter nur jede zweite U-Bahngarnitur bis zur Endstelle Seestadt geführt. Die U-Bahnzüge dazwischen werden kurzgeführt und enden in der Station Aspernstraße.

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    Gemeinsam für ein fortschrittliches Verkehrskonzept!

    Bernhard Gaishofer, WIEN ANDERS – Spitzenkandidat für die Bezirksvertretung.

    Verkehrspolitik ist gerade für unseren Bezirk ein wichtiges Thema, daher möchte ich in diesem Beitrag auf eben diese eingehen, vor allem auch, weil sie die aktuelle Stadtregierung stets als großen Erfolg verkauft.

    Ja, die Jahreskarte ist im Vergleich zu früher günstiger geworden, aber die Kosten für Einzelfahrscheine sind dafür seit dem Jahr 2002 um sagenhafte 83% angestiegen! Ja, in der Inneren Stadt wurden Fußgängerzonen geschaffen, aber in den äußeren Bezirken werden Ortskerne tagtäglich von Durchzugsverkehr verstopft! Ja, in den letzten Jahren wurden teilweise U-Bahnlinien verlängert, dafür kam es bei anderen Verkehrsmitteln, wie Bussen, zu massiven Verschlechterungen wie Intervallverlängerung und Einstellung von Linien!

    Man sieht: Es gibt eine Menge „Abers“.

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    Gegen den Durchzugsverkehr im Lobauvorland und für ein modernes Mobilitätskonzept in der Donaustadt!

    Am 20. März veranstaltete das BürgerInnennetzwerkes Wien Nordost und zahlreiche andere BürgerInneninitiativen eine Kundgebung auf der Fahrbahn Ecke Brockhausengasse/Lobaugasse, um auf den massiven Durchzugsverkehr im Lobauvorland aufmerksam zu machen und für die Durchsetzung eines verkehrstechnisch und ökologisch sinnvolles Mobilitätskonzept für den gesamten 22. Bezirk zu demonstrieren.

    Bei schönem Wetter und zahlreichen BesucherInnen (rund 250) gab es jede Menge Informationsmaterial von den unterschiedlichen Initiativen, welche auf die katastrophale Verkehrssituation in der Donaustadt (und natürlich auch konkret im Lobauvorland) aufmerksam machten. Auch der KAKTUS war natürlich dabei!

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    Wo viel Licht ist, ist starker Schatten

    Das Angebot der ÖBB im Nahverkehr lässt nach wie vor viel zu wünschen übrig.

    Es ist sicher kein Fehler, dass man seit dem jüngsten Fahrplanwechsel bei den ÖBB direkt von Graz nach Prag fahren kann; und dass man mit dem Zug von Wien die tschechische Hauptstadt viel schneller als bisher erreicht, stört ebenso wenig jemanden wie der Umstand, dass man aus Linz direkt zum Flughafen Wien-Schwechat kommt.

    Ebenso wenig wird es jemanden stören, dass viele Fahrten, die in den letzten Jahren in Meidling angetreten werden mussten, nunmehr am Hauptbahnhof – mit allen seinen Vor- und Nachteilen – beginnen.

    Der neue Fahrplan und die richtige Inbetriebnahme des Hauptbahnhofes bringen tatsächlich beachtliche Verbesserungen, diese helfen allerdings demjenigen, der tagtäglich auf die Bahn angewiesen ist, um zur Arbeit oder in die Schule zu fahren, gar nicht. Wer auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen ist, kann daher der Eigenwerbung der Bundesbahnen nur wenig abgewinnen. Im Gegenteil er empfindet sie als ärgerlich und provokant.

    Besonders ärgerlich ist das Angebot der ÖBB auf dem Marchegger Ast der Ostbahn. Das ist an sich nichts Neues. Als Tüpfelchen auf dem I ist allerdings nun die Schließung der Haltestelle Lobau hinzugetreten. Seit 14. Dezember dürfen die Anrainer, die bislang von dort nach Simmering gefahren sind, zwanzig Minuten zur Station Stadlau (zurück)gehen.

    Bild: Sammlung zum Protestmarsch am 13.12. gegen die Schließung der S80-Haltetstelle Lobau - für den Kaktus war Walther Leeb dabei

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    ÖVP greift KPÖ-Forderung auf

    Ein weiterer Folgebericht zu Ver(schlimm)bessert ?
    Von K. F. Hajek

    Mehr als ein Jahr nach der Einführung der Autobuslinie 22A als Ersatz für die Strassenbahnlinie 26 (U1/Kagran ↔ Kagraner Platz) und die chronisch überlastete Autobuslinie 23A (Kagran ↔ Heidjöchl) – der KAKTUS berichtete mehrmals darüber - überraschte uns die ÖVP in der Donaustädter Bezirksvertretung mit einem Antrag auf Intervallverkürzung.

    Darin wird ein 10-Minuten Intervall an Samstagen (nunmehr 15 Minuten), sowie ein 15-Minuten Intervall spätabends (nunmehr 20-30 Minuten) gefordert.

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    Ver(schlimm)bessert ? - Ein Folgebericht

    Öffis statt noch mehr Töffis von K.F.Hajek

    Wie der KAKTUS im Frühjahr berichtete;, besteht der “Ausbau” des öffentlichen Verkehrs hauptsächlich aus den Vorzeigelinien U2, 25 und 26. Abseits davon herrschen nach wie vor Dritte-Welt-Zustände.

    Umso überraschender war es, als kurz nach Erscheinen unserer Frühjahrsausgabe de facto über Nacht auf der bislang mit groben mängeln behafteten Linie 22A eine zusätzliche Frequenz (allerdings leider nur in den Spitzenzeiten) eingeführt wurde, die das Intervall auf 10 Minuten reduzierte. Ausserhalb dieser bleibt es bei unzumutbaren 15 Minuten bzw. Spätabends bei 30 Minuten.

    Vor etwa 1 Woche wurde dann auch teilweise die unzumutbare und sogar gefährliche Situation der 22A-Haltestelle Kagraner “entschärft”...

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    Ver(schlimm)bessert ?

    Ein Kaktusbericht von K.F. Hajek

    Der 5.10.2013 war ein bedeutender Tag für die Donaustadt. Wurden doch die Linien 25 und 26 in neuer Streckenführung gleich 2 zusammen mit der U2-Verlängerung bis zur Seestadt Aspern eröffnet.

    Bürgermeister und die Vizebürgermeisterinnen nahmen ihr Bad in der Menge und es wurde viel von Fortschritt und Förderung des öffentlichen Personen-Nahverkehrs (öPNV) und damit Verminderung des motorisierten Individualverkehrs (MIV) gesprochen.

    Doch wie sieht die Förderungsleistung des öffentlichen Verkehrs abseits der Prestigelinien 25 und 26 aus?

    Gleichzeitig mit der Fahrtroutenänderung der Linie 26 wurde die (chronisch überlastete) Buslinie 23A eingestellt und durch die neue Buslinie 22A ersetzt. So jedenfalls meinten die Wiener Linien.

    Was jedoch wurde im Gegensatz zu früher wirklich verbessert?

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    S 80: Station Lobau erneut von Schließung bedroht

    Für ÖBB ist Entscheidung trotz laufenden Mediationsverfahren offenbar bereits gefallen. Ein Kaktusbericht von Walther Leeb

    Wenngleich von einem Taktfahrplan keine Rede sein kann und der Umstand, daß die Station in jede Richtung bestenfalls zwei Mal pro Stunde eingehalten wird, nicht dafür sprechen, daß die Bewohner im Bereich der Bahnhaltestelle Lobau sonderlich gut an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden wären, so konnte man sich doch der Hoffnung hingeben, daß man sich bei den ÖBB langsam damit abgefunden hat, daß diese Haltestelle erhalten bleiben müßte.

    Dem ist offenbar nicht so. Während zwischen der Bürgerinitiative S 80 Lobau und den Verantwortlichen der Bundesbahnen ein Mediationsverfahren läuft, das über das künftige Schicksal der Station entscheiden soll, scheint die Sache für die ÖBB Infrastruktur AG bereits entschieden; u.zw. zum Nachteil der Fahrgäste. Im „Produktkatalog Netzzugang Stationen 2015“ findet sich die Haltestelle Lobau nicht mehr!

    Bild: Demonstration für den Erhalt der Station S80 - Lobau im Jahr 2010

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    Öffi-Verkehr in der Donaustadt – Wo bleiben die versprochenen Nachbesserungen?

    Öffis statt noch mehr TöffisJohann Höllisch (KPÖ) erinnert Norbert Scheed an sein Versprechen aus dem Vorjahr

    Knapp nach den letzten Nationalratswahlen Anfang Oktober des Vorjahres wurde die Verlängerung der U2-Strecke bis in die Seestadt und die neue Straßenbahnlinie 26 in Betrieb genommen.

    „...Einhergehend wurde gleichzeitig das Busnetz in unserem Bezirk in einigen Punkten verschlechtert..." Und zwar für jene, „die aus dem Nordosten und Osten des Bezirkes beruflich täglich über die Donau müssen" eine „deutlich kürzere, staufreie Wegzeit“, aber auch „in einigen Bereichen … Kapazitäten (die) mit der Nachfrage nicht zusammen (passen)… z.B: schlechtere Frequenzen, Fahrzeitverlängerungen durch neue Busführungen“, räumte im Oktober des Vorjahres auch Bezirksvorsteher Norbert Scheeed (SPÖ) via facebook ein.

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    Seestadt: U2 ohne Rolltreppen!

    Öffis statt noch mehr TöffisAufstiegshilfen – wieder einmal vergessen?

    Dass die U-Bahn schon jetzt bis zum zukünftigen Riesenprojekt „Seestadt“ fährt, ist ein Fortschritt. Bei bisherigen „Planungen“ hat die Gemeinde oft erst die Bauten ins „Niemandsland“ gestellt, um erst nach und nach für die Anbindung an den öffentlichen Verkehr zu sorgen. Nun fährt zwar die U2, was aber nicht fährt, sind Rolltreppen! Wegen notwendiger „Barrierefreiheit“ hat man nur einen Aufzug installiert.

    Auf die Kritik von AnrainerInnen, dass dies zu wenig sei und die Überwindung der 50 Stufen zum Bahnsteig für ältere und gehbehinderte Menschen ein schwieriges bis unmögliches Unterfangen darstellt, kommen von Seiten der Gemeinde fragwürdige Argumente.

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    Mit dem Geschmack von Asphalt auf der Zunge?

    Öffis statt noch mehr TöffisErste Stellungnahmen zu Eröffnung der U2 Verlängerung und einer neuen Straßenbahn (Linie 26)

    Vor knapp einer Woche wurde die U2 Strecke bis in die Seestadt-Aspern und die neue Straßenbahnlinie 26 in Betrieb genommen. Jutta Matysek von den Bürgerinitiativen „Rettet die Lobau-Natur statt Beton“ und Werner Schandl von der Initiative „Hirschstetten-Retten“ meldeten sich dazu in einem Beitrag auf ökonews.at zu Wort. Beide Initiativen begrüßen jede Ausweitung der Öffi‘s im Bezirk, kritisieren aber auch damit gleichzeitig einhergehende Verschlechterungen.

    Beide BürgeraktivistInnen bekräftigen ihre Forderungen, sowohl die in Autobahndimensionen geplante - Stadtstraße als auch die Lobau-Autobahn fallen zu lassen, „damit die Investitionen in den öffentlichen Verkehr ihre gewünschte Wirkung entfalten können und notwendige weitere finanziert werden können.“

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    Über Verbesserungen bei der Buslinie 26A

    Öffis statt noch mehr TöffisÜber Verbesserungen bei der Buslinie beim 26A berichtet der jüngste Newsletter der BürgerInitiative Marchfeld - Groß Enzersdorf (BIM).

    Ab 29.10. fahren wochentags ab ca. 20 Uhr alle Busse der Linie 26A bis Groß Enzersdorf Busbahnhof. Auch wenn Politiker aller Coleurs sich damit rühmen: Der Druck dafür kam von der BIM mit Hilfe von mehr als 1000 Unterschriften. "Vielen Dank!

    Leider wird sich an den Wochenenden und untertags nichts am derzeitigen Fahrplan ändern.

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    Rasen am Ring

    Für einen Tag gehörte die Ringstraße nicht den Autos

    Am Samstag, den 22. September gehörten weite Teile des Ringes ausnahmsweise den Menschen, nicht den Autos. Über Aufruf der Plattform Autofreiestadt, der Bürgerinititive „Rettet die Lobau - Natur statt Beton“ und vieler anderer Initiativen aus Anlaß des weltweiten autofreien Tages fanden sich tausende Menschen auf der sonst verkehrsreichen Straße ein. Auf ausgerollten Rasenteppichen konnte man sich in Liegestühlen ausruhen, eine Kleinigkeit essen oder trinken oder etwas lesen. Kinder konnten spielen, ohne Auspuffgase einatmen oder Angst haben zu müssen, von Kraftfahrzeugen angefahren zu werden.

    Von „Transdanubien“ sind etwa sechzig Personen mit der „Verkehrsinitiative Donaufeld“ mit dem Fahrrad zum Ring gefahren.

    (Auf der Ringstraße, Bild rechts: Heidi Sequenz - Bezirksrätin Donaustädter Grüne, Franz Wagner - Rassismusfreies Transdanubien, Heinz Berger - Verkehrsinitiative Donaufeld und Johann Höllisch, KPÖ-Donaustadt)

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    S-80 Lobau: Erneute Verschlechterung

    Öffis statt noch mehr TöffisDass es eine Zeit gegeben hat, als man bei der S-80-Station Lobau regelmäßig und nicht nur einmal pro Stunde einen Zug besteigen konnte, liegt nun schon mehrere Jahre zurück.

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    Ein Radiobeitrag zum Thema "Nulltarif auf öffentlichen Verkehrsmitteln"

    Öffis statt noch mehr TöffisJutta Matysek von der BI "Rettet die Lobau - Natur statt Beton" hat gemeinsam mit Andread Pruner einen Radiobeitrag zum Thema "Nulltarif auf öffentlichen Verkehrsmitteln" verfasst. Auch Johann Höllisch, Bezirkssprecher der KPÖ-Donaustadt kommt zu Wort.

    "Kann der Nulltarif auf öffentlichen Verkehrsmitteln eine Initialzündung für eine umweltfreundlichere, gesündere, sozialere, bessere Stadt sein? Ist er finazierbar? Die belgische Stadt Hasslet beweist, dass es möglich ist, die staatliche E Contoll fordert es seit Jahren, die KPÖ hat es in ihrem Parteiprogramm und währenddessen sitzen jährlich hunderte Menschen im Gefängnis weil sie sich keinen Fahrschein leisten konnten und werden von gigantischen Schulden bei Verkehrsunternehmen von einer Reintegration in die Arbeitswelt ferngehalten."

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    LeserInnenpost zum Thema „Öffis mit Lücken und Tücken“.

    Öffis statt noch mehr TöffisLeseInnenpost erhielt der Kaktus zu seinem Bericht "Öffis mit Lücken und Tücken" vom 04.02.2011
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    U-Bahn mit Tücken, Busnetz mit Lücken.

    Öffis statt noch mehr TöffisDie U2-Verlängerung ist für die DonaustädterInnen sicher ein Gewinn. Auch die damit ver-bundene Umgestaltung des Busnetzes mit verlängerten Linienführungen und U-Anbindungen bringt so manchen Vorteil, besonders für die BewohnerInnen der Gebiete am Bezirksrand.

    Aber: Schaut man sich das Öffi-Netz genauer an, entdeckt man so manchen Schwachpunkt.

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    ÖBB in der Donaustadt: Weitere Verschlechterungen

    Öffis statt noch mehr TöffisDer Am 12. Dezember 2010 in Kraft getretene neue Fahrplan hat – leider – keine Überraschungen gebracht: Wie man als leidgeprüfter Donaustädter Benutzer der Eisenbahn hat erwarten können, sind weitere Verschlechterungen eingetreten.

    So verkehrt die Linie 80 nur mehr zwischen dem provisorischen Ostbahnhof und der Erzherzog-Karl-Straße. Und das im Ein-Stunden-Takt! Die bisherige Endstation Hausfeldstraße wird ebensowenig angefahren wie die Haltestelle Hirschstetten, in deren nächster Umgebung die neue Schule in der Contigasse erst mit Schulbeginn eröffnet worden ist.

    Wenngleich statt der Schnellbahn nun Züge aus Marchegg und Bratislava dort halten, ändert das nichts daran, daß sich das Angebot verschlechtert hat. Kein Wunder, daß sich der eine oder andere, der in Früh kaum noch einen Platz im Zug findet überlegt, statt der öffentlichen Verkehrsmittel das Auto zu verwenden!

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    EU-Verkehrsexperte für Ausbau des Regionalverkehrs

    Öffis statt noch mehr TöffisNicht gut kommen die österreichische Verkehrspolitik und die ÖBB beim EU-Verkehrsexperten Michael Cramer, dem Verkehrssprecher der europäischen Grünen im EU-Parlament, weg. Einem Bericht der „Wiener Zeitung“ vom 5. Oktober 2010 zufolge meint Cramer unter anderem: „Das Rückgrat der Bahn ist der Regionalverkehr. Dort sind auch die meisten Zuwachsraten zu erzielen“.

    In diesem Zusammenhang bestätigt der Fachmann, was die KPÖ-Donaustadt, die Bürgeriniti-ative für die Erhaltung der S80 Station Lobau und andere immer wieder betont haben.

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    Haltestelle Lobau: Der Kampf um den Erhalt geht weiter

    Öffis statt noch mehr TöffisDie Bürgerinitiative „S 80 Lobau“ gibt nicht auf, die Chance lebt

    Nach der Informationsveranstaltung der ÖBB-Personenverkehr AG im Juli im Haus des Siedlungsvereins Fischerwiese / Wulzendorf (siehe Kaktusbericht vom 19.07.2010) hatte es ziemlich düster ausgesehen. Die Herren von der Bahn hatten unumwunden erklärt: „Die S 80-Sation Lobau wird mit 2. Oktober 2010 definitiv geschlossen.“

    Wenn mittlerweile verkündet worden ist, daß die Station bis Anfang Dezember in Betrieb bleiben würde, damit neue Fahrgastzählungen vorgenommen werden und die Sache dann neu beurteilt werden kann, ist dies von den Betroffenen mit einem gemittelten Maß an Skepsis aufgenommen worden. Zu naheliegend ist der Gedanke, daß der Volkszorn bis nach den Wahlen beschwichtigt werden sollte.

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    Steckt sich Schicker fremde Federn auf seinen Hut?

    Öffis statt noch mehr TöffisS-Bahnstation – S80-Lobau - "Aus" nun doch nicht fix?

    Stadtrat Schicker(SÖ) will erreicht haben, dass "die ÖBB die Fahrgäste, die die Haltestelle Lobau benutzen, neu zählt und evaluiert“, berichtete eine U-Bahn-Gratiszeitung in der Vorwoche.

    Demgegenüber brachte der „Kaktus“ bei der für ihre S-Bahn-Haltestelle sehr aktiven BürgerInneninitiative anderes in Erfahrung.

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    S 80-Station Lobau vor dem Aus

    Öffis statt noch mehr TöffisDen Interessen der Betroffenen wird von den ÖBB nicht Rechnung getragen!

    Ein Bericht von Walther Leeb

    Urlaubszeit, also manch einer im Ausland, Freitag 14 Uhr, also für die meisten Arbeitszeit, 35 Grad, also ideales Badewetter (und Mühlwasser, Donauinsel, Panozzalacke in der Nähe) – und dennoch: Etwa siebzig Betroffene haben sich im Vereinshaus des Siedlervereins Fischerwiese/Wulzendorf eingefunden. Beweis genug, daß es um ein wichtiges Anliegen und nicht darum geht, sich wichtig zu machen, und „Hauptsache ist, dagegen zu sein“.

    Gegenstand des Ganzen ist ein Informationstag der ÖBB-Personenverkehr AG gewesen, der „offiziell“ eine Vorstellung des Fahrplanes nach dem 2. Oktober 2010 sein sollte, aber – wie die Bürgerinitiative "S80-Lobau" für die Erhaltung der S-80-Station Lobau richtig vorausgesehen hatte (siehe Kaktusbericht vom 13.Juli 2010)– den untauglichen Versuch dargestellt hat, den Betroffenen einzureden, daß die Haltestelle ohnedies unnötig wäre und die neue U2 und das künftige Autobusnetz als Verbesserung betrachtet werden müßten.

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    S 80-Station Lobau muß erhalten bleiben!

    Bürgerinitiative unterstreicht ihr Anliegen mit „Haltestellen-Picknick“

    Wie schon die Demonstration Mitte März von der Haltestelle Lobau zum Bahnhof Stadlau - (Siehe Bild links, Kaktusbericht vom 20.03.2010- hier klicken!) hat auch das „Haltestellen-Picknick“ am vergangenen Samstag beim Radverleih bei der Ostbahnbrücke gezeigt (rechtes Bild), daß die Bürgerinitiative für die Erhaltung der Schnellbahnstation Lobau mit ihrem Anliegen ganz und gar nicht alleine dasteht: An die zweihundertfünfzig Teilnehmer – die vielen Kinder, für die ein reichhaltiges Programm geboten wurde, gar nicht eingerechnet – hatten sich eingefunden, um gegen die Pläne der ÖBB zu protestieren. Mit Eröffnung der U2-Verlängerung nach Aspern am 2. Oktober soll die Station Lobau bekanntlich aufgelassen werden.

    Auch die politischen Parteien sind der Einladung der Initiatoren gefolgt. Bezirksvorsteher Norbert Scheed hat allerdings nicht das Wort ergriffen. Ehe der „Informationsblock“ begann, mußte er bereits zu einem anderen Termin. Es ist ihm daher erspart geblieben, dem Publikum zu erklären, warum „seine“ SPÖ im Gemeinderat für die Schließung der Haltestelle gestimmt hatte.

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    „Wir sind hier und rufen laut, damit man uns nicht unsere Schnellbahn klaut!“

    Mehr als 100 Menschen demonstrierten heute für den Erhalt der S80 Haltestelle Lobau!

    Für gestern und heute hatte die überparteiliche Initiative „S80 Lobau“ zu Protestaktionen gegen die geplante Schließung der Schnellbahnhaltestelle Lobau aufgerufen.

    (siehe Kaktusbeitrag vom 08.März 2010)

    Für viele der von einer solchen Schließung Betroffenen, die sich mit den Schließungsplänen der Schnellbahnhaltestelle Lobau seitens der ÖBB nicht widerspruchslos abfinden wollen, Grund genug diesem Aufruf zu folgen, der auch von der Bürgerinitiative „Rettet die Lobau - Natur statt Beton“ unterstützt wurde.

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    S 80: „Ausbaupläne“ der ÖBB

    Öffis statt noch mehr TöffisHaltestelle Lobau soll wieder einmal aufgelassen werden - Eine überparteiliche Bürgerinitiative macht dagegen mobil!

    Daß die ÖBB die Bewohner der Lobau, von Stadlau und von Hirschstetten vernachlässigen, ist nichts Neues. Statt für eine Intervallverkürzung zu sorgen und die S 80 so für die Bevölkerung attraktiver zu machen, ist bei einem der letzten Jahresplanwechsel vom Zwanzig-Minuten-Takt abgegangen worden und fahren die Züge seither nur noch halbstündlich. Zum Vergleich: Auf der S 45 („Vorortelinie“) verkehren die Züge zu Spitzenzeiten alle zehn Minuten!

    Wer geglaubt hat, daß mit der Verlängerung der U-Bahn zur Aspernstraße und der Eröffnung des Verkehrsknotenpunktes Stadlau sich etwas zum Besseren wenden würde, sieht sich – wieder einmal – enttäuscht: Die erst vor wenigen Jahren über Protest der Anrainer wiederer-richtete Haltestelle Lobau soll mit 2. Oktober 2010 erneut stillgelegt werden!

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    Der schwierige Weg zu einem ÖBB-Fahrplan

    Öffis statt noch mehr TöffisWer auf die ÖBB als Verkehrsmittel zählt und auch heuer das neue aktuelle Fahrplanbuch erstehen wollte, wurde einmal mehr enttäuscht. Man wird auf eine statt dessen herausgekommene "CD-Rom" verwiesen. Dr.Walther Leeb, Mitarbeiter im Kaktusteam hat dazu einen Beschwerdebrief verfasst, den wir ebenso, wie die dazu in der Zwischenzeit eingelangte Antwort, veröffentlichen.