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    Willkommen bei Kaktus
    Saturday, 22. July 2017 @ 12:53

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    INDUSTRIE 4.0 - Eine Diskussion über die nächste industrielle Revolution

    So lautete der Titel eines spannenden und gut besuchten Diskussionsabends mit Peter Fleissner (o.Univ.Prof.i.R.Dr.techn.Dipl.Ing) am Mittwoch den 25.05.2016 bei der KPÖ-Donaustadt.

    Nicht nur die Industriellenvereinigung, auch der ÖGB-Präsident spricht davon.
    „Begonnen hat die Karriere dieses Begriffs 2011 als Name eines neuen Projekts der deutschen Industrie, das die fernöstliche Konkurrenz aus dem Felde schlagen will, obwohl Deutschland als EU-Exportmeister fungiert. Österreichs Industrie hat sich angesichts stagnierender Umsatzzahlen von diesem Mantra anstecken lassen. Es wird eine weitere industrielle Revolution erwartet, diesmal die vierte…“

    Auf Wunsch der TeilnehmerInnen und für BesucherInnen unserer Kaktuswebsite, die nicht zu diesem Diskussionsabend kommen konnten, veröffentlichen wir die von Peter Fleissner für seinen Vortrag vorbereitete Präsentation.

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    Die Steuerreform – ein großer Wurf?

    Das Versprechen, dass mit der Steuerreform ab 1. Jänner „allen mehr Geld im Börsel bleibt“, ändert nichts daran, dass sich die Armutsschere kaum schließen wird – die großen Zahler bleiben die Kleinen.

    Die reichsten zehn Prozent verdienen heute im OECD-Durchschnitt fast zehn Mal so viel wie die ärmsten zehn Prozent. Nie zuvor war die Ungleichheit so hoch wie heute. Sie ist etwa 9,6 Mal so hoch wie vor dreißig Jahren. Sehr zum Nachteil der Wirtschaft wie die Studie beklagt. In Österreich halten die reichsten zehn Prozent 61 Prozent des Vermögens.

    Eine von vielen Ursachen der Ungleichheit ist das Aufkommen neuer Jobverhältnisse. Mehr als die Hälfte der in den letzten Jahren entstandenen Arbeitsverhältnisse sind entweder Teilzeit, befristet oder selbstständig. Besonders Frauen und junge Menschen arbeiten in unsicheren oder schlechtbezahlten Verhältnissen.

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    Den Sozialstaat zukunftsfit machen!

    Kürzer arbeiten, besser leben!

    Dafür tritt der Gewerkschaftliche Linksblock (GLB) in einem von ihm für den nächsten Bundeskongress des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) initiierten Mitgliederantrag ein.

    Bereits im Jahr 1983 (!!!) hat der ÖGB auf seinem 10. Bundeskongress die Einführung der 35 Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich gefordert. „Viele Gründe, wie die gestiegene Produktivität und unsere Gesundheit, sprechen dafür, nach 30 Jahren endlich sofortige Verhandlungen zur generellen Umsetzung der Arbeitszeitverkürzung auf maximal 35 Stunden in der Woche bei vollem Lohnausgleich aufzunehmen“, meint Martina Höllisch, Aktivistin der KPÖ-Donaustadt, die als Mitglied der Regionalkontrolle der GPA-djp Wien im Gewerkschaftlichen Linksblock mitarbeitet.

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    Keine Aufrechnung von Lohnpolitik und Steuerreform!

    fordert Karl Nadeje, Arbeiter, Donaustädter KPÖ Kandidat zur Nationalratswahl

    "Die Antwort auf explodierende Preise und sinkende Realeinkommen muss neben wirksamen Maßnahmen gegen die Teuerung (Preiskontrollen etc.) klarerweise eine deutlich spürbare Erhöhung bei der Herbstlohnrunde sein. Es ist bezeichnend, wenn in diesem Jahr trotz Teuerung und "guter Wirtschaftslage"die Nettorealeinkommen um 0,7 Prozent sinken. Demnach waren die Lohnabschlüsse von 2007 eindeutig zu niedrig. Was die Unternehmerseite als großartige Errungenschaft sieht - dass nämlich 2,5 Millionen ÖsterreicherInnen (inklusive PensionistInnen) keine Lohnsteuer zahlen - ist in Wahrheit eine Einkommensmisere: Viel zu viele Menschen haben schlichtweg ein zu kleines Einkommen und immer mehr auch voll Erwerbstätige rutschen in die Armut."