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    Willkommen bei Kaktus
    Sunday, 22. October 2017 @ 06:18

    Das Projekt NewWay - Neue Wege aus der Armut

    Armut und soziale AusgrenzungProjektpräsentation von SOCIUS beim Straßenfest am 28.Mai 2011 im alten Wr. AKH

    Beim Südwind- Straßenfest am kommenden Samstag, 28.Mai 2011 von 14 bis 22.00 im Universitätscampus des Alten AKH, Hof 1 will SOCIUS erstmals sein Projekt „NewWay – Neue Wege aus der Armut“ öffentlich präsentieren und verlost über eine eigene Tombola viele Bücher und Sachpreise. Interessierte erhalten Infos über die Arbeit des Selbsthilfevereins gegen die Armut und ihr Projekt NewWay. Der Erlös der Tombola soll diesem Projekt zu Gute kommen.

    Was steht hinter dem Projekt Projekt NewWay neue Wege aus der Armut? „Auf mehr als 600m2 entsteht das erste innovative Zentrum in der Donaustadt (22.Wiener Gemeindebezirk). Eine Kombination von sehr günstigen Einkaufsmöglichkeiten für tägliche Bedarfsgüter (ein sozialer Supermarkt, der etwas anderen Art) mit Kaffehaus und Tauschbörse (tauschen zu können, anstatt kaufen zu müssen) und Einrichtungen, die bei anstehenden Problemen in vielen Lebensbereichen Soforthilfe und Unterstützung bieten… Preisvorteile von bis zu 60 % bei Gütern des täglichen Bedarfes wirken sich spürbar für die betroffenen Menschen aus. Zusätzlich sind mit dem Projekt neue Arbeitsplätze verbunden, welche entsprechend den Zielsetzungen mit schwer vermittelbaren Menschen, die am normalen Arbeitsmarkt nicht mehr unter kommen, besetzt werden.“ Soweit bisherige Infos auf der Website von Socius (www.socius.at) .

    20.000 DonaustädterInnen (und mehr!) sind von Armut betroffen!

    Darauf hat die KPÖ eindringlich in ihrem zurückliegenden Bezirksratswahlkampf in der Donaustadt öffentlich hingewiesen.

    Kaktusbericht vom 10.06.2010

    „Die KPÖ-Donaustadt und ihr Kaktusteam begrüßt, dass es nun auch in der Donaustadt, die flächenmäßig und einwohnermäßig zu den größten Bezirken zählt, endlich eine Einrichtung geben soll, wo Menschen, die von Armut betroffen sind, billiger einkaufen können (und mehr!).“ freut sich Johann Höllisch, Bezirkssprecher der KPÖ-Donaustadt, die sich im zurückliegenden Bezirksratswahlkampf vehement für einen Sozialmarkt (und mehr) eingesetzt hat. Mit ihrer Forderung nach einer öffentlichen Unterstützung einer solchen Einrichtung seitens des Bezirkes und der Stadt ist sie aber leider bisher bei den etablierten Parteien im Bezirk mit Ausnahme bei den Grünen, auf taube Ohren gestoßen.

    Kaktusbericht vom 10.09.2009 und Kaktusbericht vom 06.01.2010

    Aber vieleicht wäre jetzt, wo es ja ein greifbares Projekt dazu gibt, noch ein Umdenken möglich. Immerhin hatte der Herr Bezirksvorsteher in einem Brief an Johann Höllisch erst im Vorjahr versichert, er „stehe ... jedem sozialen Engagement grundsätzlich positiv gegenüber und teile" die „Auffassung, dass der Kampf gegen Armut zu den wichtigsten politischen Aufgaben gehört."

    Kaktusbericht vom 15.07.2010

    Widerspruch statt schönreden, wo es nichts schönzureden gibt!

    „Auch wenn uns der angestrebte Einzug in die Donaustädter Bezirksvertretung auch diesmal leider wieder nicht geglückt ist – die KPÖ hat trotz Stimmengewinnen im Bezirk und im Unterschied zu einigen anderen Wiener Bezirken ein Donaustädter Bezirksmandat wieder knapp verfehlt (Kaktusbericht vom 18.10.2010) - werden wir zum Thema Armutsbekämpfung weiter im Bezirk (außerparlamentarisch) aktiv bleiben und dazu parteiübergreifend die Zusammenarbeit suchen. Das sind wir all jenen DonaustädteInnen, die unsere Forderung nach einem Donaustädter Sozialmarkt (und mehr!) damals mit ihrer Unterschrift unterstützt und/oder uns bei den zurückliegenden Wahlen ihre Stimme gaben, schuldig."

    Einrichtungen,wie das von SOCIUS angekündigte „innovative soziale Zentrum“ sind unverzichtbar um von Armut betroffenen Menschen bei der Bewältigung ihrer schwierigen Lebenssituation unmittelbar zu helfen. Darüber hinaus gehe es aber auch darum, die gesellschaftlichen Ursachen der Armut sichbar zu machen und zu beseitigen. Darin sehe sich die KPÖ mit vielen politisch für eine Armutsbekämpfung aktiven Menschen unterschiedlicher Parteizugehörigkeit einig. „Und wir werden uns mit der Untätigkeit der etablierten Parteien in Wien in der Armutsbekämpfung auch weiter kritisch auseinandersetzen“ hält Johann Höllisch weiter fest.

    Der Kaktus wird auf seiner Website weiter über die Aktivitäten von SOCIUS berichten und hofft spätestens in seiner nächsten Printausgabe im Herbst, seine LeserInnen umfassend über das neue Soziale Zentrum in der Donaustadt informieren zu können.