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    Willkommen bei Kaktus
    Montag, 20. August 2018 @ 08:31

    Kulturelle Vielfalt, gute Stimmung und ein ganzer Tag Sonnenschein!

    Das Kaktusfest in Stadlau mit Rekordbesuch!

    Was für die KPÖ im "Großen" das jährliche Volksstimmefest, ist die für die KPÖ-Donaustadt ihr Kaktusfest im "Kleinen". Seit 4 Jahren gibt es dieses einzigartige Garten-Fest in Wien-Stadlau. Das Kaktusfest ist ebenso wie auch das Volksstimmefest zu einem wichtigen Begegnungspunkt von KaktusfreundInnen von innerhalb unseres Bezirks und auch von anderswo geworden.

    Mit dem heurigen Festwetter (ganzer Tag Sonnenschein, und das nach vielen Wochen nahezu Dauerregen) haben das Kaktusteam als Veranstalter und auch alle sehr zahlreich erschienen FestbesucherInnen heuer ein wahres Glückslos gezogen.

    120 BesucherInnen "und mehr", freute sich Johann Höllisch im Verlauf des Nachmittags und abends im Hinterhof des KPÖ-Hauses in Stadlau, darunter auch Gerlinde Grünn (KPÖ-Gemeinderätin in Linz), Melina Klaus (KPÖ-Bundessprecherin) und Susanne Empacher (KPÖ-Bezirksrätin in Wien-Landstraße), begrüßen zu können!

    Eine Krimi-Lesung von Georg Siegl, eine Theatereinlage, Solomusikauftritte von Edith Lettner und Chris “4er“ Peterka, waren die heurigen Höhepunkte im Programm des Kaktusfestes. Dazu die auch während des Kaktusfestes von „Kunst in der Wurmbrandgasse“ geöffnete Kunstausstellung „Lobau und Mehr“ von Inge Matysek.

    Malkunst, Literatur, Musical-Theater und Live-Musik und viele Festgäste aus dem Bezirk und von anderswo!

    Bei der heurigen Ausstellung, die auch während des Kaktusfestes für die an Malkunst interessierten BesucherInnen geöffnet war, konnte "Kunst in der Wurmbrandgasse" in knappen zwei Wochen mehr als 150 BesucherInnen begrüßen (das bedeutet im Ranking ihrer bisherigen Ausstellungen den bisher absoluten Spitzenplatz)

    Bereits die Lesung am frühen Nachmittag mit Georg Siegl aus seiner Kriminaltriologie „Inspektor Kocek und der Lobauschamane" lockte zahlreiche ZuhörerInnen nach Stadlau. Die von Georg Siegl mitgebrachten und im Anschluss zum Verkauf angebotenen Bücher gingen reißend weg, persönlich signiert vom Autor. Wer keines der Bücher mehr ergattern konnte, bekommt es auch im Buchhandel zu kaufen.

    Der Soloauftritt der als Bandleaderin von "freemotion" (jazz&more) bekannten Saxofonistin Edith Lettner war für viele FestbesucherInnen eine weitere Überraschung im Programm. Durch die zu diesem Zeitpunkt bereits vorhandene gute Feststimmung fühlte sich auch die Musikerin noch mehr angespornt und lief zur Freude ihres Publikums zur Höchstform auf. Dass Edith Lettner nach ihrem Soloauftritt persönlich noch längere Zeit auf unserem Fest verweilte, freut uns besonders, weil wir daraus schliessen, dass sie sich bei uns in Stadlau einfach wohl fühlte.

    Ihrem Musikauftritt folgte eine von einer SchülerInnengruppe einstudierte Musical- und Theaterszene aus „Tanz der Vampire“. Zwei AHS-Oberstufenschüler sind sich durch ihre schauspielerische Beteiligung in ihrer Schultheatergruppe freundschaftlich näher gekommen und fassen für ihre Zukunft das „Theaterspielen und Bühne“ auch als Berufsperspektive ins Auge. Sie beginnen eine Schauspiel- und Gesangsausbildung. Sie traten mit anderen Jugendlichen aus der "Kommunistischen SchülerInnen Initiative" in der Donaustadt in Kontakt und bereiteten gemeinsam einen Auftritt für das heurige Kaktusfest vor. Vom Publikum heftig akklamiert, denn das dargebotene Ergebnis konnte sich durchaus sehen lassen.

    Den letzten Programmblock bestritt Chris „4er“Peterka in einem ersten Programmteil mit einer Auswahl politischer Lieder und traditioneller ArbeiterInnenlieder. In einem zweiten Teil brachte er Blues.

    In den Programmpausen hat Johann Höllisch, Bezirkssprecher der KPÖ-Donausstadt, der, wie in den Vorjahren zuvor, auch heuer die FestbesucherInnen durchs Programm führte, beim Fest anwesende VertreterInnen im Bezirk aktiver BürgerInneninitiativen eingeladen, kurz ihre Anliegen und Ziele den FestbesucherInnen darzulegen. Und sie nützten auch die von der Veranstalterin bereitgestellten Tischflächen, um ihre schriftlichen Infomaterialien auf zu legen. Die Bürgerinitiative "S80 Lobau - Bürgerinitiative für die Erhaltungder S80 Station Lobau", „Bauhöhenbeschränkung im Gartensiedlungsgebiet“, BI Donaufeld , die BI-"Rettet die Lobau-Natur statt Beton", und die MieterInneninitiative "A22-Platte gegen den Lärm"sind jedenfalls dieser Einladung gerne gefolgt.

    Widerstand gegen soziale Ausgrenzung und Benachteiligung und gegen Rassismus und Menschenhetze gehören zusammen!

    Johann Höllisch selbst legte bei dieser Gelegenheit auch seinen Vorschlag für einen bezirksweiten Politiker-Gagenverzicht zugunsten eines Donaustädter Sozialmarktes dar. Zahlreiche FestbesucherInnen nutzen die Möglichkeit am Kaktusfest dazu, mit ihrer Unterschrift diesen Vorschlag zu unterstützen.

    Ebenso informierte er über die im Herbst von der Leopoldstadt ausgehende Initiative für einen Aktionsmonat "Rassismusfreie Zonen" und dazu auch in der Donaustadt geplante Veranstaltungen. Dazu zählt eine Gesprächsrunde mit Ute Bock, Alexis Neuberg (Radio Afrika) und Wolfgang Machreich (Die Furche) zum Thema „Gute Österreicher, böse Ausländer?“ in der Donaucitykirche, die von der Donaustädter Friedensinitiative und der katholischen Jugend, unterstützt vom Pfarrer der Donaucitykirche, stattfindet. „Transdanubien gegen Schwarz Blau“ plant am 25.9. ein „Transdanubisches antirassistisches Fest“ in der Pizzeria Fantastica in der Nähe des Kagraner Platzes und auch der bekannte Kabarettist Pepi Hopf trägt mit einer Aufführung seines neuen Soloprogramms „Dirty Pepi“ am 27.09., Beginn 19:30, in der Gruam, Kulturverein C7, 1220 Wagramerstraße 109, ebenfalls zum Programm in diesem Aktionsmonat bei.

    Ein Fest – welches uns jedenfalls lange in Erinnerung bleiben mag!

    So zahlreich, wie bisher nie, haben sich die FestbesucherInnen eingefunden. Manche kamen kurz vorbei und nützten die Gelegenheit, das Kaktusteam auch von der Seite als Festveranstalter kennenzulernen. Viele blieben über mehrere Stunden, andere kamen nur zu einzelnen Programmpunkten

    Nicht unerwähnt bleiben dürfen zwei Aktivisten aus Tirol und Vorarlberg, die in der Vorwoche extra in die Donaustadt angereist sind, um die KPÖ-Donaustadt und den Kaktus bei der Bewerbung des Festes im Bezirk tatkräftig zu unterstützen.
    Dazu nochmals im Nachhinein ein herzliches Dankeschön!

    Das auch heuer wieder ausgezeichnete Festbuffet fand regen Zuspruch. Fassbier floss in Strömen. Viele der FestbesucherInnen probierten das erste Mal eine dunkelrote Variante, nämlich das frisch gezapfte "Rote" Zwicklbier. Und nicht in der Erwähnung vergessen bleiben soll die von Sonja, Layouterin unserer Kaktusprintausgaben, auch für dieses Jahr hergestellte Kaktustorte. Diese wurde, wie auch zahlreiche andere teilweise sehr wertvolle Preise, auch heuer wieder verlost.

    „Das nächste Kaktusfest kommt bestimmt. Dann können wir ja bereits "ein Viertel-Jahrhundert Kaktus" gemeinsam feiern!“ so die Vorschau von Johann Höllisch auf das kommende Jahr. „Bis dahin mag ja noch viel Wasser die Donau hinunterfließen. Aber dazwischen gibt’s ja das Volksstimmefest, an dem man die KPÖ-Donaustadt und den Kaktus, wie jedes Jahr bisher, auch heuer wieder treffen kann!