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    Willkommen bei Kaktus
    Donnerstag, 1. Oktober 2020 @ 00:55

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    ABSAGE des KAKTUS Festes!

    Mit schwerem Herzen und großem Bedauern müssen wir mitteilen, dass unser für 3. Oktober angekündigtes, traditionelles KAKTUS Fest leider nicht stattfinden wird!

    Im Frühsommer dieses Jahres, als der eigentliche Termin des KAKTUS Festes, aufgrund der Corona Bestimmungen, verschoben wurde waren wir optimistisch diese traditionelle Bezirksveranstaltung im Herbst in einer vernünftigen Form nachholen zu können.

    Es wurden Künstler*innen engagiert, Sicherheitskonzepte ausgearbeitet,… Leider waren wir etwas zu optimistisch. In den vergangen Wochen und Tagen haben wir sehr viel diskutiert und überlegt, wie das Fest mit welchem viele Gäste schöne Erinnerungen verbinden, auch unter diesen Umständen gut durchgeführt werden kann.

    Nicht nur, aber zu einem großen Teil aufgrund der allgemeinen Situation und der neuen Veranstaltungsbestimmungen, sehen wir keine vernünftige Möglichkeit das KAKTUS Fest in einer sinnvollen und für alle Beteiligten (Gäste, Künstler*innen, Veranstalter*innen,…) angenehmen Form zu veranstalten.

    Daher sind wir schweren Herzens zu dem Beschluss gekommen das heurige KAKTUS Fest ganz abzusagen!

    Wir möchten uns bei allen Gästen, welche sich schon auf das Fest gefreut haben und auch den Künstler*innen entschuldigen und bitten um Verständnis, dass es in diesem Jahr, aufgrund der Umstände, kein KAKTUS Fest gibt.

    Unabhängig davon gehen natürlich die kritische Bezirksberichtserstattung des KAKTUS und das politische Engagement der KPÖ Donaustadt weiter und wir freuen uns schon darauf gemeinsam mit Euch im kommenden Jahr feiern zu können!

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    Die letzte Sitzung vor der Wien-Wahl

    BezirksvertretungEin Bericht von Judith Wieser über die Donaustädter Bezirksvertretungssitzung vom 16. September.

    Die Sitzungen der Donaustädter Bezirksvertretung werden seit Jahren von Mal zu Mal „eiliger“, kürzer und undurchsichtiger. Daher werde ich, aufgrund der Kürze von nur einer Stunde, der steigenden Intransparenz und der anstehenden Wahl, den Focus mehr auf die Bezirksvertretung an sich legen.

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    Gesundheit nicht kranksparen!

    Christine Cech*) - Pensionistin - will, dass sich die Bezirksvertretung für eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung in der Donaustadt mehr ins Zeug legt.

    Ich kandidiere für LINKS-KPÖ, weil diese Liste bei den Wahlen am 11.Oktober die einzige linke, gesellschaftsverändernde Alternative zu den etablierten Parteien im Donaustädter Bezirksparlament ist. Als langjährige Bezirksbewohnerin freue ich mich, dass bei LINKS-KPÖ neue aktive Mitstreiter*innen, insbesondere auch aus neuen Stadtentwicklungsgebieten unseres Bezirkes dabei sind.

    Als Pensionistin beschäftigt mich zunehmend der bereits seit Jahren andauernde, schleichende Rückzug aus dem öffentlichen Gesundheitswesen und die Hinwendung zu privaten Versorgungseinrichtungen bzw. privaten Versicherungen.

    *) kandidiert für die Donaustädter Bezirksvertretung

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    Was ich mir von einer gelungenen Bezirkspolitik erwarte.

    Karin Puder Wehofer, aus Essling, Integrationslehrerin, kandidiert für die Donaustädter Bezirksvertretung

    Die Wienwahl 2020 ist eine gute Gelegenheit sich bezirkspolitisch einzubringen und durch Stimmabgabe jene Themen zu gewichten, die den Donaustädtern unter den Nägeln brennen.

    Im Bildungsbereich etwa, gibt es mehrere Punkte die kritisch zu hinterfragen sind: fließen genug finanzielle Mittel in die Instandhaltung unserer Bezirksschulen? Leider nein! Nicht wenige sind es, die einer dringenden Sanierung bedürfen, wo bauliche Alterserscheinungen wie Risse im Mauerwerk, abgenutzte Bodenbeläge, kaputte Steckdosen und Fensterflügel (besonders ärgerlich in Corona-Zeiten mit Lüftungsvorgaben) alltäglich sind. Auch die Ausstattung ist teilweise nicht zeitgemäß, viele Lehrer*innen sind angewiesen auf veraltete Overheads und projizieren auf fleckige Wände in den Klassenzimmern. Leidtragende sind die Schüler*innen.

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    Mit LINKS für die Donaustadt!

    LINKS-KPÖ - Bezirksprogramm für die Donaustadt.

    Zu den Themen Demokratie, Mitbestimmung und Transparenz, klimaverträgliche Verkehrspolitik, leistbares Wohnen, Gesundheitsversorgung, städtische Landwirtschaft und Kultur im Bezirk enthält eine „Grätzlpost", wofür wir, LINKS und die KPÖ, vor und nach den Wahlen gemeinsam eintreten wollen.

    Der Folder ist, sobald aus der Druckerei geliefert , bei allen bis zum Wahltag noch stattfindenden Grätzlständen erhältlich und wird, wie zuvor der KAKTUS, in ausgesuchten Teilen des Bezirks von Tür zu Tür ausgetragen und verteilt.

    Für die Besucher*innen unserer KAKTUS Website*innen dokumentieren wir unser Bezirksprogramm hiermit auch online.

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    Öffis ausbauen statt neuer Autobahnen!

    Keine neuen Autobahnen!Dafür setzen wir uns vor und nach der Wahl weiter ein!

    Wo sich heute Fuchs und Reh „Gute Nacht!“ sagen, wird schon in wenigen Jahren der Autoverkehr mit 70.000 KFZ täglich in jeder Fahrtrichtung einen Höllenlärm entfachen: nördlich der Seestadt, unmittelbar angrenzend an die Bahngleise der Ostbahn soll die „S1-Spange“ verlaufen, daran anschließend, nur zum Teil untertunnelt, die „Stadtstraße“ zwischen U2-Hausfeldstraße und der Tangente - Beide Straßen sind eigentlich vierspurige Autobahnen, die nicht so heißen, vermutlich, um ihre wahre Natur zu beschönigen. Denn es handelt sich um eine breite Verkehrsschneise, welche durch die Landschaft und verbautes Wohngebiet geschlagen wird!

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    Bauirrsinn 350 Meter vor dem Natura 2000 Nationalpark Donau-Auen

    Ein Leser*innenbrief an den KAKTUS, in welchem auf einen geplanten Groß-Neubau in der Siedlung Ableidingergrund, direkt neben der Lobau hingewiesen wird!

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    Siedler*innen wollen keine weitere Verbauung der Alten Donau!

    Erholungsgebiet Alte DonauDie BUWOG hat ein 26.800 m² großes Grundstück gegenüber dem Gänsehäufel erworben (siehe Kaktusbericht vom 19.02.2020) und sorgt damit für Aufregung. Das Grundstück umfasst das seit 10 Jahren ungenutzte Grundstück „Einkehr Alte Donau“ mit brachliegenden Tennisplätzen und dem dahinterliegenden ADEG Markt (früheres AGM Areal).

    Wohnen am Wasser sei beliebt, meint der neue Grundeigentümer, der – obwohl dazu bisher keine Genehmigung vorliegt – den Bau einer Wohnhausanlage mit einem Mix aus freifinanzierten und auch geförderten Wohnungen plant. Wie man aus vielen anderen Bauprojekten privater Investoren im Bezirk in der Zwischenzeit weiß, entstehen damit überwiegend für Normalverdiener*innen unerschwingliche, oft auch als Vorsorgewohnungen angebotene Wohnungen im Eigentum. Der Anteil der gleichzeitig angebotenen geförderten Wohnungen ist dagegen gering und dient oft als Schutzschild, um umstrittene Bauprojekte öffentlich durchzusetzen.

    Darüber gibt es großen Unmut unter den Kleingartennutzer*innen aber auch zahlreichen anderen Nutzer*innen des Freizeit- und Erholungsgebiets, die einen noch größeren Nutzungsdruck auf das Gebiet Alte Donau befürchten.

    Bei einer zur Problematik stattgefundenen Versammlung der Obleute und Funktionäre der verschiedenen Kleingarten- und Siedlervereine an der Alten Donau in der Vorwoche war Bezirksvorsteher Nevrivy (SPÖ) anwesend. Auch Vertreter*innen der ÖVP-Donaustadt, Hilde Grammel und Johann Höllisch von LINKS-KPÖ-Donaustadt und somit auch der KAKTUS waren bei diesem Treffen dabei.

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    Johann Höllisch*) : Ich zähle mich nicht zum „alten Eisen“

    In meinem neuen Lebensabschnitt als Pensionist, zähle ich mich noch nicht zum „alten Eisen“. Ich will nicht aufhören, mich zu engagieren und setze mich auch bei diesen Wahlen für eine linke Opposition in unserem Bezirksparlament ein.

    Ich arbeite seit meiner Pension im überparteilichen Zentralverband der Pensionistinnen und Pensionisten (ZVPÖ) mit und trete vehement für die soziale Absicherung und andere Anliegen der älteren Generation und gegen jegliches „Solidaropfer“ der Pensionist*innen zur Bewältigung der Corona bedingt aktuellen Krise ein.

    *) kandidiert für die Donaustädter Bezirksvertretung

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    LINKS kandidiert wienweit zur Gemeinderatswahl

    Neben zur Donaustädter Bezirksvertretungswahl auf der Liste LINKS-KPÖ antretenden Kandidat*innen stellen sich in unserer aktuellen KAKTUS-Zeitungsausgabe auch LINKS- Spitzenkandidat*innen zur Gemeinderatswahl vor.

    Anna Svec ist wienweite Spitzenkandidatin.

    Carina Karner führt die Donaustädter Wahlkreisliste für die Gemeinderatswahl als Spitzenkandidatin an.

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    Wie lügt man mit Bildern?

    Brief eines Lehrers - von Karl Gugler*)

    Erstaunlich schöne Fotos über Schulgebäude in den Zeiten von Covid19 verhöhnen die Realität.

    Das hat er ja wirklich toll hingekriegt, unser Bundes-Basti: das erforderliche Krisenmanagement angesichts eines gemeingefährlichen Virus. Und als ganz besonders erfolgreich entpuppten sich die Empfehlungen eines (angeblich) 50-köpfigen Stabes an Medienberatern, die ihm genau vorgaben, wie er was mit welcher Wortwahl und Gestik bei der kommenden Pressekonferenz vortragen müsse, damit die Presse-Fritzen dann das auch so bringen, wie jene es besprochen haben. Toller Erfolg! Die Beliebtheitswerte schossen nach oben. Da sage noch einmal jemand, die Presse würde lügen.

    Die Wohlfühlbilder sind alle falsch!

    *) kandidiert für die Donaustädter Bezirksvertretung

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    Die Gewerkschaft täte gut daran, den "Frauenstreik" zu unterstützen!

    Nima Obaro: Warum ich für LINKS kandidiere:

    Ich will mit ganz vielen anderen für eine radikale und radikaldemokratische Bildung kämpfen, die Menschen nicht als Humankapital betrachtet und die keine sexistische, rassistische und klassistische Ausschlüsse reproduziert. Das Recht auf Bildung jenseits neoliberaler Verwertbar-Machung und Zurichtung muss verteidigt werden und Bildung für alle zugänglich sein.

    Der andere Punkt ist: Ich bekämpfe als lesbische feministische Aktivistin mit ganz vielen anderen Compañeras das kapitalistische Patriarchat und verorte mich stark bei den globalen feministischen Bewegungen & Kämpfen wie „Ni Una Menos gegen Männergewalt und Femizide“ und auch bei „Frauenstreik“. Warum ist das wichtig? Weil nicht nur ich mir denke, dass es eine feministische Ökonomie und somit eine Neuorganisierung und Neubewertung von Care- und Reproduktionsarbeit braucht. Antikapitalistische Kämpfe für andere Re/Produktionsverhältnisse leben von feministischen Kollektiven, die diese tragen und maßgeblich vorantreiben.

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    Pandemie – geht der Wahnsinn weiter?

    Margarete Lazar

    Während des Lockdowns war ursprünglich der Schock groß. Sollten wir nicht doch unseren Lebensstil ändern? Wissenschaftler sagten uns, dass Pandemien, ausgelöst von Viren, auch etwas mit der zunehmenden Einschränkung des natürlichen Lebensraumes zu tun haben, welche Tiere und eben auch Viren stark unter Druck setzt. Außerdem wurde herausgefunden, dass die überhand nehmende Feinstaubbelastung ein besonderes Risiko bei Covid-19 Erkrankungen darstellt. Da waren viele Menschen gewillt, etwas an ihrem überbordenden Konsum zu ändern. Die heimischen Gärtnereien wurden frequentiert und sogar von den lokalen Politiker*innen gelobt und beklatscht, obwohl sie sonst eher sorglos mit den landwirtschaftlichen Flächen umzugehen pflegen und ein Gebiet nach dem anderen in Bauland umwidmen.

    Da keimte in vielen Umweltaktivist*innen schon die Hoffnung auf, dass spät aber doch Einsicht einkehren, so manche überflüssige Bautätigkeit noch einmal überdacht und vielleicht sogar der Einkauf beim heimischen Gärtner oder Biobauern eine anhaltende Verhaltensweise werden würden.

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    Verkehrschaos lähmt den 22.

    Darius Mitterberger - LINKS-KPÖ Kandidat für die Donaustädter Bezirksvertretung

    „Hier ist Radio Donaustadt mit den neuesten Verkehrsinfos des Tages: zum 10.000 Tag in Folge staut es sich auf unseren Querverbindungen: der Wagramer Straße, der Erzhezog-Karl-Straße, der Hirschstettner-, Stadlauer- und Süßenbrunnerstraße. Leider ist derzeit kein Ende in Sicht. Im Gegenteil: das Verkehrschaos nimmt kontinuierlich zu!“

    So und nicht anders nehmen die Menschen, die hier leben, den Verkehr war. Es fehlt ein weitreichendes Verkehrskonzept, dass den 21. und die umliegenden NÖ-Gemeinden mit einbezieht, um eine effiziente, gesunde und sichere Mobilität für alle zu gewährleisten. Wo bleibt der Ausbau der Öffis? Wo bleiben die Garagenplätze für PendlerInnen? Wo bleibt die Schaffung einer Radinfrastruktur, durch Menschen, die auch privat (täglich) mit dem Fahrrad fahren und nicht mit ihrem SUV zur Besprechung fahren? Wir brauchen definitiv mehr Wohnstraßen und keine neuen Autoschnellstraßen! Ich trete daher für eine Offenlegung der Verkehrsplanung und eine Beteiligung der BürgerInnen ein.

    Mein Name lautet Darius Mitterberger (Jg. 92) und ich studiere Fremdsprachen, arbeite aber derzeit im sozialpädagogischen Bereich. Ich bin in der Donaustadt geboren (okay, eigentlich in der Semmelweis-Klinik wie die meisten WienerInnen) und aufgewachsen.

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    Ich bin LINKS!

    Karoline Themeßl-Huber*) ist Lehrerin, Optimistin, Sängerin

    Kinder sind ein gutes Beispiel dafür, wie Gesellschaft funktionieren könnte. In Klassengemeinschaften, in denen es allen Kindern gut geht, gibt es zum Beispiel nie Probleme mit Rassismus. Sie setzen sich prinzipiell dafür ein, dass es allen gut geht, Tierschutz ist total wichtig, Teilen, Fairness und Gerechtigkeit…und man kann mit ihnen über alles diskutieren. Die Welt wäre ein besserer Ort, wenn man Kinder Politik machen ließe. Sie sind so ehrlich…die wären alle links.

    Ich bin Lehrerin in einer Volksschule im 22. Bezirk, viele meiner Schüler*innen haben Migrationserfahrung oder sind geflüchtet. Ich merke, wie sehr der Wohlstand der Eltern die Bildungschancen der Kinder beeinflusst.

    *) kandidiert für die Donaustädter Bezirksvertretung (2. Listenplatz)

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    Ein Virus geht um in der Welt – das Coronavirus...

    Georg Högelsberger *)
    Linker Diskurs zur rechten Zeit

    Wir schreiben das Jahr 2020. COVID-19, im Volksmund „Corona“ genannt, bedeutet weltweit einen tiefgreifenden Einschnitt in fast alle Lebensbereiche. Wie jedoch dieses Virus Bereiche des sozialen Lebens, der Wirtschaft, der Politik beeinflussen konnte, darüber wird beredt geschwiegen. Viel wird gesprochen, nichts gesagt. Und im Grunde wisse doch „eh jeder“, wie und warum. Ja, wie und warum eigentlich?

    Wer agiert – wer reagiert?

    Hört man dem Großteil der Politiker zu, so präsentieren sie folgendes Schema: Das Coronavirus ist über uns, ja über die ganze Welt gekommen, ganz plötzlich, und hat alles ins Chaos gestürzt. Alles? Nein, denn dank unserer großartigen Politiker habe sich der Schaden, obwohl er empfindlich war, in Grenzen gehalten! Fazit: Auf unsere Regierung können wir stolz sein und sie getrost bei der nächsten Wahl wieder wählen!

    *) kandidiert für die Donaustädter Bezirksvertretung

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    Soziales Wohnen statt Wohnungsspekulation!

    Wohnen Eine Bestandsaufnahme von Bernhard Gaishofer*), Bezirkssprecher der KPÖ-Donaustadt

    Wohnen ist ein bewegendes Thema. Spätestens vor Wahlen stellen die etablierten Parteien Verbesserungen der Wohnsituation in Aussicht. Gerade für die Donaustadt ist das eine relevante Frage, denn der 22. gehört zu den Stadtentwicklungsbezirken Wiens.

    Es wird so viel wie nie gebaut, gleichzeitig steigen die Wohnkosten jedoch kontinuierlich. Für wen sind also die vielen Neubauten, und wer profitiert von der aktuellen Wohnbaupolitik in Wien?

    Erkundigt man sich genauer, stellt sich schnell heraus, dass es sich bei einem großen Teil der Neubau-Projekte um Eigentumswohnungen handelt, welche als „Vorsorge- und Anlagewohnungen“ beworben werden.

    *) Bernhard Gaishofer ist Spitzenkandidat für die Donaustädter Bezirksvertretung (Liste LINKS-KPÖ)

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    Bitte LINKS aussteigen!

    Fabio Testasecca, LINKS-KPÖ Kandidat für die Donaustädter Bezirksvertretung

    Ich bin Fabio, 46 Jahre, aus Rom. In Wien lebe ich seit 10 Jahren, bin Pflegeassistent bei der Caritas Socialis, Betriebsrat und glühender Wiener Sport Club Fan.

    In Italien war ich vor mehr als 20 Jahren bei Rifondazione Comunista, Bezirksekretär und für eine kurze Zeit auch Bezirksrat für Sozial und Gesundheit. Ich habe mich immer sehr für die kurdische Frage interessiert, für eine friedliche Lösung des kurdischen Konflikts in Nahost und für eine menschenrechte Lage der kurdischen Minderheiten.

    Meine politische Schwerpunkten sind immer das „leistbare Wohnen“ gewesen (und in Rom ist die Lage noch dramatischer als in Wien ) und der Kampf für die soziale Inklusion in der verwüsteten und endlosen Peripherien der italienischen Hauptstadt. Als Pfleger habe ich die Unterstützung der KPÖ für die 35 Stundenwoche in der Pflege (Eine Forderung der Gewerkschaft bei der letzten SWÖ KV) sehr geschätzt und schätze ich auch sehr die Betonung der demokratischen Frage in Wien wo hunderttausende BürgerInnen vom aktiven Wahlrecht ausgeschlossen sind und die Vision über die Stadtentwicklung , die überhaupt in unserem Bezirk eine besorgniserregende Richtung genommen hat.

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    Die neue September Volksstimme 2020 ist da!

    Über den Tellerrand k(b)licken

    »Links ist da, wo der Daumen rechts ist.« So einfach kann das bestimmt werden? Bestimmt nicht! In dieser Ausgabe gehen wir dieser diffizilen Frage auf verschiedenen Eben nach, theoretisch ebenso wie mit Verweis auf praktische Aktivitäten.

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    Fluglärm in Transdanubien, Corona und die dritte Piste

    FluglärmBeitrag von Ute Glentzer *)

    Wie jeden Abend ziehen die Flieger im Tiefflug über den 22. Bezirk. An ein Gespräch am Balkon ist nicht zu denken. Alle zwei bis drei Minuten anschwellender und abschwellender Motorenlärm, der jedes Wort übertönt. Etwas später ist auch das Schlafen bei offenem Fenster nicht drin. Wer in Essling wohnt, weiß, wovon ich rede. Doch auch in der Seestadt fängt sich das Dröhnen der im Landeanflug befindlichen Flugzeuge in den Höfen und meldet sich als stundenlanger Ruhestörer.

    Und dann ist von einem Tag auf den anderen alles vorbei. Mit dem von der österreichischen Regierung verordneten Lockdown ist das Fliegen für Monate Geschichte. Im Juni 2020 sinkt das Passagieraufkommen im Vergleich zum Vorjahr um ca. 95% von 3 Millionen auf 138.000 und das, obwohl die Flugbewegungen im Vergleich zum April und Mai schon wieder steigen. Das heißt, lauschige Abende im Freien verbringen zu können und vom morgendlichen Vogelgezwitscher statt von Motoren geweckt zu werden. Ich hatte es schon fast vergessen, wie wunderbar die Stille sein kann, in die sich nur die leisen Klänge der Natur mischen.

    Mir drängen sich zwei Fragen auf. Bedeutet dies eine längerfristige und nachhaltige Entspannung der Fluglärmsituation in Transdanubien? Und andererseits, wollen wir damit leben, dass die Reisefreiheit auf Dauer eingeschränkt wird und bleibt?

    *) Kandidatin für die Donaustädter Bezirksvertretung