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    Willkommen bei Kaktus
    Sunday, 28. May 2017 @ 06:42

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    Bei Danube Flats wedelt der Schwanz mit dem Hund!

    Ein Kaktus-Beitrag von Johann Höllisch

    Der in Kaisermühlen an Stelle des erst 15 Jahre alten Entertainment Komplexes geplante Wohnturm Danube Flats, 150 m hoch, mit 3 weiteren Gebäuden mit ca. 500 Wohnungen (vorwiegend Eigentums bzw. Vorsorgewohnungen im Luxussegment) zählt zu den wohl umstrittensten Bauprojekten. Trotzdem beschloss der Wiener Gemeinderat die dazu erforderlichen neuen (passenden) Flächenwidmungen.

    Die SPÖ-Donaustadt verteidigt die umstrittenen Pläne und versteigt sich (ohne dabei rot zu werden), von einem „gelungenen Beispiel der Regulierung des privaten Wohnungsmarktes" zu reden.

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    Danube flats: 100% Mehrwert für wen?

    Wie ROTGRÜN den privaten Wohnungsmarkt regulieren will – Was wir darunter verstehen, schaut ANDAS aus!

    Der in Kaisermühlen an Stelle des erst 15 Jahre alten multifunktionalen Harry-Seidler Komplexes geplante Luxus-Wohnturm „Danube Flats“, 150m hoch, mit 3 weiteren Gebäuden mit ca 500 Wohnungen (vorwiegend Eigentums bzw. Vorsorgewohnungen im Luxussegment) zählt zu den in unserem Bezirk wohl umstrittensten Bauprojekten.

    Allen BürgerInnenprotesten und einer mehr als eindeutigen Stellungnahme der Architektenkammer zum Trotz, die den vorliegenden Entwurf ebenso, wie den Planungsverlauf für „nicht geeignet“ für „eine folgenreiche Maßnahme wie Danube flats“ hält, wurden letzte Woche im Wiener Gemeinderat die erforderlichen neuen (passenden) Flächenwidmungen beschlossen.

    Wieder einmal haben wir ein Beispiel dafür, dass solange es im Wiener Gemeinderat keine linke Opposition gibt, es (leider und ob es uns gefällt oder nicht) meist der FPÖ überlassen bleibt, als Oppositionspartei zu punkten und jene Themen aufzugreifen, wo das Rathaus über die BürgerInnen drüberfährt.

    Und wieder einmal hat die SPÖ-Donaustadt ihre Gemeinderätin Muna Duzdar ( die einige von uns aus gemeinsamen parteiübergreifenden antifaschistischen Aktivitäten persönlich kennen und auch schätzen gelernt haben) vorgeschickt, bei Donaustädter BürgerInnen umstrittene Pläne des Rathauses öffentlich zu verteidigen, auch wenn es in Wirklichkeit dabei eigentlich nicht viel zu verteidigen gibt.

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    Danube Flats - lt. MA21 "nicht umsetzungsfähig"

    Eine Presseaussendung der Initiative Kaisermühlen vom 16.1.2014

    Wie in einem Kaktusgastbeitrag der überparteilichen Initiative im Herbst des Vorjahres zuletzt berichtet, ist das an Stelle des erst knapp mehr als erst 13 Jahre alten multifunktionellen Gebäudes an der Reichsbrücke (ehem. Cineplexx) geplante neue Hochhaus „Danube Flats“ (ca 150m hoch) mit drei weiteren Gebäuden für ca. 500 Eigentums- bzw. Vorsorgewohnungen im Luxussegment, in der Öffentlichkeit auf massive Kritik gestoßen.

    Wie nunmehr von der Gemeinde Wien, MA 21 schriftlich der Initiative Kaisermühlen mitgeteilt wurde, „ist das bis dato beworbene und vorgelegte Gesamtkonzept des Bauvorhabens ‚Danube Flats‘ nicht umsetzungsfähig. Demzufolge besteht keine Absicht eine diesbezügliche Änderung des derzeit gültigen Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes vorzuschlagen.“

    im Bild: Frau Irmgard Taibl von der Initiative Kaisermühlen am Kaktusfest 2013, wo sie die Anliegen ihrer BürgerInneninitiative für die FestbesucherInnen darlegte und um Unterstützung für ihre Petition warb,

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    Danube Flats – oder ein Sittenbild der Wiener Stadtentwicklung

    Gastbeitrag der Initiative Kaisermühlen

    Danube Flats ist mittlerweile zum Synonym für fehlende Transparenz und Distanzierung von echter Bürgerbeteiligung geworden. Durch den Abriss des erst 13 Jahre alten multifunktionellen Gebäudes an der Reichsbrücke (ehem. Cineplexx), in dem derzeit noch das Minopolis untergebracht ist, soll Platz geschaffen werden, um an dessen Stelle einen Komplex bestehend aus einem Hochhaus (ca. 150m) und drei weiteren Gebäuden für ca. 500 Eigentums- bzw. Vorsorgewohnungen im Luxussegment zu errichten.

    Ein kurzer Rückblick in das Jahr 2004: In der 45. Gemeinderatssitzung wurde mehrheitlich der bis heute gültige Flächenwidmungsplan beschlossen. Unter anderem: maximale Gebäudehöhe 26 m, die Errichtung von Wohnungen ist untersagt.

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    „Sie wünschen, wir widmen (um)“ auf Zuruf von profitorientierten Privatinvestoren?

    „Nicht mit uns!" - Bürgerinitiative wirbt um Unterstützung - „Jede Unterschrift zählt!"

    Die INITIATIVE KAISERMÜHLEN - BÜRGERINITIATIVE GEGEN DIE ZERSTÖRUNG DES ARCHITEKTONISCHEN ERSCHEINUNGSBILDES VON KAISERMÜHLEN AN DER NEUEN DONAU bedankt sich bei KPÖ-Bezirkssprecher Johann Höllisch für die bisherige Berichterstattung des Kaktus (Bericht in der letzten Kaktusausgabe und auf der Kaktuswebsite am 16.12.2012) über die „Danube Flats“.

    „Der beabsichtigte Bau des freifinanzierten Wohnturms "Danube Flats" schafft keinen leistbaren Wohnraum für die wohnungssuchenden Normalbürger/innen/Normalverdiener/innen, sondern nur ein weiteres Immobilienspekulationsobjekt zur Kapitalveranlagung in Luxusapartments für die Kaufkraftelite. Hierbei nehmen die Privatinvestoren keinerlei Rücksicht auf die architektonisch verantwortungsvoll gestaltete Umgebung des sozialen Wiener Wohnbaus mehrerer Epochen…

    Für den …Ausbau der Nahversorgungsinfrastruktur (Kindergarten, Ärztezentrum, etc.) bedarf es nicht des Neubaus eines Elitehochhauses, da hierfür bereits ein optimales multifunktionelles Gebäude zur Verfügung steht: Das von Prof. Seilder geschaffene ehemalige Cineplexx-Gebäude....

    Von der Rathauspolitik darf es kein ‚Sie wünschen, wir widmen (um)‘ auf Zuruf von profitorientierten Privatinvestoren geben!“

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    Die „Danube Flats“ und die „neue Wohnkultur“(?)

    So werden aktive BürgerInneninitiativen gegeneinander ausgespielt!

    „Danube Flats bringen Mittelmeer-Flair“, freut sich das Bezirksblatt (eine SPÖ-Zeitung) in seiner Ausgabe vom 15./16.Oktober 2012.

    „Danube Flats greift die baulichen Themen Kaisermühlens auf und ist dadurch kein Fremdkörper“, meint Bezirksvorsteher Scheed. Das für seine schönfärberische Darstellung bekannte Blatt versteigt sich sogar dazu, dieses Bauprojekt als Symbol der „neuen Wohnkultur“ zu preisen.

    Frau Vassilakou verteidigte das umstrittene Projekt mit den „ökologischen Qualitäten (Fassadenbegrünung, ‚blue building‘)“ und der „ Aufwertung der Umgebung durch die Überplattung der Donauuferautobahn“.