Lobau bleibt – Aktuelle Entwicklungen und Perspektiven
- Freitag, 24. Juli 2026 @ 12:30
Was? Vortrag und Diskussion mit Jutta Matysek vom Verein „Rettet die Lobau – Natur statt Beton“
Wann? 29. Juli, 19 Uhr
Wo? Wurmbrandgasse 17, 1220 Wien
Willkommen bei KAKTUS - Online / KPÖ-Donaustadt
Was? Vortrag und Diskussion mit Jutta Matysek vom Verein „Rettet die Lobau – Natur statt Beton“
Wann? 29. Juli, 19 Uhr
Wo? Wurmbrandgasse 17, 1220 Wien
Bericht von der Bezirksvertretungssitzung Donaustadt am 17.6.2026Die Sitzung begann mit einer Personalrochade: Bezirksvorsteher-Stellvertreter Dvorak (FPÖ) übergab seine Agenden an seinen Parteikollegen Wansch. Der Wahlvorschlag wurde gegen die Stimmen von KPÖ und Grünen angenommen. Gründe für die Änderung wurden nicht genannt.
Nach dem Bericht des Bezirksvorstehers und den Ergänzungen der Grünen erklärte ersterer, dass die im Zuge der Umgestaltung des Schrödingerplatzes entfallende Bücherei wiedererrichtet, es während der Bauarbeiten jedoch kein Ausweichquartier geben werde.
Vor den Abstimmungen ließ der neue Sitzungsleiter Wansch die anwesenden Mandatar:innen jeder Fraktion auszählen, um die Korrektheit der Abstimmungsergebnisse sicherzustellen – ein ungewöhnlicher, aber angesichts des hohen Abstimmungstempos nachvollziehbarer Schritt.
Bei der Sitzung der Donaustädter Bezirksvertretung am 17. Juni 2026 brachte die KPÖ drei Anfragen ein, welche wir folgend vorstellen dürfen. „Coole Zonen“ in der Donaustadt
1) Ist eine Ausweitung und Erhöhung der „Coolen Zonen“ in der Donaustadt geplant?
2) Wenn ja – wann kann mit einer Umsetzung gerechnet werden? Falls nein – was sind die Gründe?
3) Wie werden die „Coolen Zonen“ in der Öffentlichkeit beworben?
Bei der Bezirksvertretungssitzung am 17. Juni 2026 brachte die KPÖ Donaustadt insgesamt fünf Anträge bzw. Resolutionen ein, welche wir anbei im Wortlaut veröffentlichen möchten.Fahrradabstellplätze K1 Kagraner Platz
Die zuständigen Stellen des Magistrats der Stadt Wien werden ersucht, in der Nähe des Eingangs zum K1-Einkaufszentrum am Kagraner Platz Fahrradständer zu errichten.
Begründung
Die wenigen dort angebrachten Fahrradständer reichen bei weitem nicht aus, den Bedarf zu decken. Sie sind ständig belegt. Außerdem verstellen sie den Weg zum ebenfalls im Eingangsbereich befindlichen Bankomaten.
Im K1 gibt es zahlreiche, stark frequentierte Einrichtungen und Geschäfte und daher entsprechendes Besucher*innenaufkommen.
Besonders relevant wird dies durch den (begrüßenswerten) Ausbau des Radwegnetzes: Der neu errichtete Radweg auf der Wagramer Straße ermöglicht Radfahrer*innen die direkte Zufahrt zum K1 und wird auch intensiv genutzt.
Auf der direkt rechts neben dem Eingangsbereich befindlichen Seite des K1 entlang des Kagraner Platzes (Felber, Comino’s Pizza) wäre zum Beispiel ausreichend Platz für Radständer.
KPÖ-Bezirksrat Bernhard Gaishofer initiierte in der letzten Bezirksvertretungssitzung eine Resolution , welche von allen Parteien unterstützt wurde, in der sich der Bezirk dafür ausspricht sich für einen adäquaten Ersatzstandort einzusetzen. Mittlerweile gibt es auch schon drei offizielle Petitionen welche sich mit der Büchereizweigstelle auseinandersetzen. Eine davon möchten wir nun genauer vorstellen.
Kurzbeschreibung:
Um eine endgültige Schließung des Büchereistandortes Bernoullistraße zu verhindern und um die, schon jetzt unterversorgte, Büchereien-Landschaft in der Donaustadt zu schützen fordern wir: • Schaffung eines provisorischen Ausweichquartiers für die Büchereizweigstelle Bernoullistraße • Wiedereröffnung der Bücherzweigstelle Bernoullistraße am Schrödingerplatz nach Fertigstellung des neuen Gebäudekomplexes
Vergangene Woche fand im Klimacamp bei der kleinen Stadtfarm ein sogenanntes legislatives Theater zum Thema Hitze in Wien statt. Organisiert wurde dies vom „Theater der Unterdrückten“.
Aber klären wir zu Beginn noch die Frage was ein legislatives Theater überhaupt ist? Dabei handelt es sich um eine, in den 1990ern in Lateinamerika entwickelte Form des Theaters, welche politische Beteiligung und Auseinandersetzung niederschwellig ermöglichen soll. Konkret geht es darum, dass in Form eines Theaterstückes (lokale) Probleme dargestellt werden. Anschließend hat das Publikum die Möglichkeit in die Szenen einzugreifen und dargestellte Verhältnisse so zu verändern, dass aufgezeigt wird wie die Probleme gelöst werden könnten.
Nachdem bereits im Jahr 2021 die Büchereizweigstellen in Stadlau und Aspern geschlossen wurden, folgt demnächst die Schließung der Zweigstelle in der Bernoullistraße . Einen Ersatzstandort wird es so wie es aktuell aussieht nicht geben und auch eine Wiedereröffnung in den kommenden Jahren in einem neuen Gebäudekomplex am Schrödingerplatz ist „aufgrund der aktuellen budgetären Rahmenbedingungen“ unklar, wie es von offizieller Seite heißt. Und das ist eine Formulierung die die Alarmglocken schrillen lassen sollte, da hier im Zuge des Auszugs der Zweigstelle in Kombination mit der aktuellen Sparpolitik ein kultureller Kahlschlag zu befürchten ist!
Bei der Bezirksvertretungssitzung am 18. März 2026 brachte die KPÖ Donaustadt insgesamt acht Anträge bzw. Resolutionen ein, welche wir anbei im Wortlaut veröffentlichen möchten.Resolution - Öffentliche Büchereien in der Donaustadt sichern
Die Donaustädter Bezirksvertretung spricht sich dafür aus, sich für einen adäquaten Ersatzstandort der bisherigen Büchereizweigstelle Bernoullistraße einzusetzen und sich dafür zu engagieren, dass die Donaustädter Bevölkerung einen angemessenen Zugang zu öffentlichen Büchereien hat.
Eindrücke aus der Bezirksvertretung Donaustadt vom 18. März 2026
Da es zu keiner Erhöhung der Bezirksbudgets durch die Gemeinde kam, die allgemeinen Kosten jedoch steigen, kam es auch zu einer indirekten Kürzung der Bezirksmittel. Aufgrund der Tatsache, dass die Donaustadt noch über verhältnismäßig viele Rücklagen verfügt kam es aktuell zu keinen großflächigen Einsparungen auf Bezirksebene, wie dies in einigen anderen Bezirken geschah.
Die KPÖ Donaustadt brachte dennoch bei der letzten Bezirksvertretungssitzung eine Resolution ein in welcher mehr Angaben bzgl. des Bezirksbudgets und (damit verbundene Kürzungen, Einschränkungen,…) für die Donaustädter Bevölkerung gefordert wurde. Diese konkreteren Informationen wurden nun vor kurzem im Zuge der Präsentation des Donaustädter Budgets erläutert.