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    Willkommen bei Kaktus
    Montag, 18. Dezember 2017 @ 02:21

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    Die UVP Prüfung für die Stadtstraße Aspern vom 30. 11.- 6. 12. 2017

    Keine neuen Autobahnen!Ein Kommentar von Margarete Lazar

    Aufgrund der umfangreichen Materie muss am 13. 12. ein weiterer Verhandlungstag eingeschoben werden. Aber, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich kann Ihnen heute schon sagen, dass alles super ist. Bis dato habe ich von keinem Gutachter gehört, dass es irgendwelche Bedenken gegen irgendetwas gäbe. Wie gesagt, super eben! Eine anwesende Biologin meinte, es gäbe in und um die Seestadt ohnehin keine Tieren, denn "was täten die in der Seestadt"?

    Der rund 60 AktivistInnen vertretende Anwalt hält die willkürliche Teilung des Straßenprojekts "Salami slicing" für völlig inakzeptabel und kündigte bereits mögliche Berufungen an.

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    Haselsteiner und Zöchling kaufen ehemaliges Konsum–Zentrallager

    Weil es an die „Südosttangente A23 und Stadtstraße… gut angebunden“ wird.

    Der Bauunternehmer Haselsteiner (der seit der Gründung der NEOS zu deren großen finanziellen Förderern zählt) und der Wiener Unternehmer Stephan Zöchling, kaufen das nach der Konsumpleite übrig gebliebene Logistikzentrum in Hirschstetten, berichtet der Kurier.

    Das in die Jahre gekommene 1980 gebaute Logistiklager stand zuletzt leer. Es muss zu dessen Modernisierung viel Geld in die Hand genommen werden. Zöchling sieht aber an dem Objekt „drei große Vorteile: Es ist an die Wiener U-Bahnlinie U2 und an die Südosttangente A23 (Anschlussstelle Hirschstetten) gut angebunden. Auch die geplante Wiener Stadtstraße "Aspern" soll am Objekt vorbeiführen.“

    Das heißt im Klartext: „x-facher Verkehr von jetzt“

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    Lobautunnel: Wie steht es um die Vernunft?

    von Judith Wieser, NR-Wahlkandidatin aus Essling (Wahlkreis Wien Nord - 3. Listenplatz)

    Demnächt wird der „Fall Lobautunnel“ vor dem Bundesverwaltungsgericht verhandelt werden. Dabei geht es um nichts Geringeres als die Weichenstellung, wie die Verkehrsplanung in Österreich künftig gestaltet wird.

    Werden Klimaschutzziele und Umweltschutz ganz allgemein berücksichtigt, Türen für neue Verkehrskonzepte aufgestoßen und damit der dringend notwendige Wandel in der gesellschaftlichen Wahrnehmung unseres Lebensraumes stattfinden?

    Derzeit sieht es nicht danach aus. Anstatt die öffentlichen Verkehrsmittel effektiver zu machen und Bahnstrecken auszubauen, sollen mehr und mehr autobahnähnliche Straßen gebaut werden.

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    Nein zu einer Lobau-Autobahn!

    Gastbeitrag von Jutta Matysek
    (Sprecherin der Bürgerinitiative „Rettet die Lobau – Natur statt Beton“)

    Die Arbeiterkammer (AK), die immer so tolle Veranstaltungen für den Öffi Ausbau gemacht hat, lud unverständlicherweise gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) zu einer Pro-Lobau-Autobahn-Pressekonferenz ein. Gegen diesen Kniefall vor der Autolobby riefen die BI „Rettet die Lobau - Natur statt Beton“, das „BürgerInnen Netzwerk Verkehrsregion Wien-NÖ“ (BNWN) und „System Change not Climate Change“ zur Kundgebung.

    AK und WKÖ tun so, als ob es um eine „6. Donauquerung“ ginge. Absurd, Wien hat jetzt schon 11 Donauquerungen! Können Kaske (AK) und Ruck (WKÖ) nicht zählen, oder zählen für sie nur motorisierter Individualverkehr und die Interessen der Automobil- und LKW Frächterlobby?

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    Falsche verkehrspolitische Entscheidungen verhindern!

    Gastkommentar von Jutta Matysek -BI Rettet die Lobau – Natur statt Beton

    Zu einer geplanten „Lobau-Autobahn“:
    Derzeit prüft das Bundesverwaltungsgericht in 2.Instanz das Projekt S1 Lobau-Autobahn. Es forderte von der ASFINAG zahlreiche Nachreichungen an, etwa mehr Daten für die geologische und hydrogeologische Planung. Die „Behebung der Mängel“ sollte bis 15. April erfolgen. Wie die Umweltorganisation VIRUS mitteilt haben die Projektbetreiber eine Fristverlängerung bis 16.9.2016 beantragt, die vom Bundesverwaltungsgericht auch gewährt wurde.

    Es ist nicht davon auszugehen, dass es die ASFINAG schaffen wird in diesen 5 Monaten aus dem geplanten Projekt S1 ein umweltverträgliches zu machen.

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    Neues zum Lobautunnel

    Ein Beitrag von Bernhard Gaishofer

    Es gibt immer wieder politische Projekte, welche einem auf drastische Art das höchst merkwürdige Verhalten der etablierten Parteien vor Augen führen. Bei uns in der Donaustadt ist dies vor allem die Verkehrspolitik, deren Planung und Konzeption leider immer skurrilere Züge annimmt. Konkret geht es hierbei um den Lobautunnel und die Stadtstraße, welche beide als magisches Wundermittel zur Verkehrsentlastung angepriesen werden. Nun hat jedoch der Verwaltungsgerichtshof die vom Verkehrsministerium und der Asfinag vorgelegten Gutachten als unzulänglich erkannt!

    Ineffizient, teuer und undurchsichtig! – Wurscht…

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    Hainburg ist überall!

    Gastkommentar von Jutta Matysek, BI Rettet die Lobau – Natur statt Beton

    1984 wurde die Auseinandersetzung um das geplante Donaukraftwerk Hainburg zugunsten der Umweltbewegung entschieden. „Hainburg“ wurde auch über den konkreten Anlass hinaus zum Symbol für zivilen Ungehorsam, für selbstbewussten BürgerInnenwiderstand gegen fragwürdige Methoden und Demokratiedefizite. 1996 entstand der Nationalpark Donau-Auen.

    Für die vielen Menschen, die im Dezember zum 30-Jahre-Hainburg-Sternmarsch gekommen waren, dennoch kein Grund zum Zurücklehnen. Alten und neuen Begehrlichkeiten entgegenzutreten, neben dem Nationalpark für eine umweltverträgliche Gestaltung der Donau selbst zu sorgen und eine zukunftsfähige Energiepolitik durchzusetzen, ist mehr denn je Gebot der Stunde. Dringlicher Handlungsbedarf besteht beim Kfz- und Lkw-Verkehr, dem Energie- und Bodenfresser und am schnellsten wachsenden CO2-Emittenten.

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    Rot-grüne Koalition – Um welchen Preis?

    Keine neuen Autobahnen!Ein Kommentar von KPÖ-Bezirkssprecher Bernhard Gaishofer

    Abermals wirft die Wiener Gemeinderatswahl 2015 ihren Schatten voraus. Vor allem die Frage inwiefern oder ob die Koalition zwischen SPÖ und Grünen weitergeführt wird, gewinnt immer mehr an Aktualität. Wie mehrere Tageszeitungen berichteten, gibt es vor allem im Bereich der Verkehrspolitik zahlreiche Diskussionen.

    Schon nach der letzten Gemeinderatswahl entzweite die Frage des Lobautunnels, welcher den Wiener Autobahnring zwischen dem Knoten Schwechat und Süßenbrunn verbinden soll, die zwei Parteien. Da man die Koalition jedoch nicht aufs Spiel setzten wollte, wurde die Frage des Lobautunnels in die nächste Legislaturperiode verschoben.

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    Lobauautobahn: Verkehrsministerin Bures ziehen Sie die Reißleine!

    Keine neuen Autobahnen!Gastbeitrag von Jutta Matysek

    Je länger die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) zur S1 „Lobau-Autobahn“ dauert, desto mehr Gravierendes befördern BürgerInitiativen und Umweltschutzorganisationen ans Licht. In einer Pressekonferenz am 3.3.2014 präsentierten die Gutachter im Auftrag von BI Rettet die Lobau – Natur statt Beton, VIRUS, Forum Wissenschaft und Umwelt (FWU) und Global 2000, weitere Kritikpunkte:

    Grundwasserexperte Dr. Josef Lueger bemängelt die Planung der „weißen Wannen“, die in den Tunnelanfangs- und Endbereichen ein Eindringen des Wassers in den Tunnel verhindern sollen: Drei der vier Wannen würden bei hohen Grundwasserständen, wie sie in der Vergangenheit schon aufgetreten sind, überflutet. Dafür sind keine Maßnahmen vorgesehen. Ein künstliches Absenken des Grundwassers, um den Tunnel wieder benutzbar zu machen, hätte massive Auswirkungen auf den Nationalpark. Es müsste deshalb in der UVP behandelt werden.

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    Wohin verschwanden „Umfahrungsmillionen“?

    Keine neuen Autobahnen!Breitenleer Straße: Gefahrenzonen wie eh und je

    Es ist schon einige Jahre her, da waren die BreitenleerInnen knapp davor, eine Umfahrung zu bekommen, die ihre Hauptstraße von LKW- und Dauer-Staus entlasten sollte. Sogar das Geld dafür hatte der Bezirk schon beisammen. Dann kam die Schnapsidee mit der „Lobauautobahn“. Die Umfahrung war gestorben und die (Schilling)Millionen versickerten, wer weiß wohin. Heute ist die Verkehrssituation unverändert, wenn nicht gar verschärft.

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    Irrtum oder Absicht?

    Keine neuen Autobahnen!Resolutionsantrag der SPÖ, ÖVP und FPÖ für die S1 (Lobauautobahn) und die „Stadtstraße“ mit oder ohne grüne Zustimmung?

    Ein von SPÖ, ÖVP und FPÖ gemeinsam eingebrachter Resolutionsantrag, der sich dafür ausspricht, dass beide öffentlich stark umstrittenen (Hochleistungstraßen-)Projekte „umgehend vorangetrieben“ werden, „um den täglichen Überbelastungen der bestehenden Verkehrswege entgegenzusteuern“, lag bei der letzten Bezirksvertretungssitzung vor.

    Eine Abstimmung des Bezirksparlaments darüber ist den Zuhörern vom Kaktus allerdings nicht in Erinnerung.

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    Stichfeste Argumente gegen die Lobau-Autobahn

    Keine neuen Autobahnen!Wir leben in einer Zeit großer Ereignisse. Ständig kommen in den Medien neue Meldungen über spektakuläre Vorfälle aus dem Ausland. Und wenn von dort keine Neuigkeiten mehr kommen, mit denen man die Aufmerksamkeit der Bevölkerung an sich reißen kann, warten Fernsehen, Zeitung und Co mit der durch dieses proklamierte „Superwahljahr“ noch extra angeheizten Innenpolitik auf. Und einen neuen Papst haben wir ja auch noch! Auch wenn es nicht Kardinal Schönborn geworden ist, wird für dieses Großereignis sogar die ZIB unterbrochen.

    Bei so vielen neuen Ereignissen verliert man leicht den Überblick. Gleichzeitig werden Probleme, die einst heiß diskutiert wurden, von den Verantwortlichen unter den Teppich gekehrt. So auch die geplante Lobau-Autobahn, deren Bau nicht beachtet und schon gar nicht in Frage gestellt werden sollte. Dem entgegen wirken wollte die Bürgerinitiative „Rettet die Lobau – Natur statt Beton“ mit ihrer Informations- und Diskussionsveranstaltung am 28. Februar.

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    Brockhausengasse: Immer mehr Verkehr

    Keine neuen Autobahnen!Die Lobauautobahn - Lösung des Problems?

    Ein paar Kilometer Radwege mehr und günstigere Jahreskarten für die Öffis, während die Siedlungs- und Grüngebiete am Stadtrand vom Verkehr überschwemmt werden – das kann doch wohl nicht die ganze Verkehrspolitik einer Grünen Stadträtin sein!

    Das Problem ist schon lange bekannt. Seit 1991 bemühen sich die BewohnerInnen am Heustadlmais, ihre Situation zu verbessern. Die als Schleichwege beliebten Nebenstraßen, wie Brockhausengasse und Lobaugasse, werden immer mehr vom steigenden Verkehrsaufkommen mit Lärm und Feinstaub belastet (TV-„Konkret“ vom 12./13.4.2012).

    Die Menschen dort leben zwar am Rande des Erholungsgebietes Lobau, aber gleichzeitig in einer verkehrsbelasteten Wohngegend. Und die zuständigen Behörden und Politiker schauen weg oder reden nur darüber, ohne etwas dagegen zu tun.

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    VP- und FP-Nebelgranaten rund um die Lobauautobahn

    Keine neuen Autobahnen!KPÖ für eine Wende in der Verkehrspolitik statt Beruhigungspillen für die AnrainerInnen!

    „Die FPÖ bringt S1 Abgasturm in Essling zu Fall“, jubelt FPÖ GR Mahdalik im Gleichklang mit der ÖVP über „eine Abrückung des riesigen Abgasturms der S 1 (Nordostumfahrung) vom Esslinger Siedlungsgebiet“.

    „Nichts mehr als eine neuerliche Nebelgranate,“ sieht darin Dr.Walther Leeb von der KPÖ-Donaustadt.

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    Lobauautobahn verhindern - Zukunft statt Autobahn

    Gastbeitrag von Jutta Matysek

    Nach Jahren der Geheimniskrämerei rückte die Asfinag heraus, was sie wirklich plant:

    Während der sieben Wochen dauernden öffentlichen Auflage der Unterlagen über die Lobauautobahn (S1 Abschnitt Süßenbrunn bis Schwechat) hatten die BürgerInnen Zeit, die 9744 Seiten zu lesen. Wer dann auch noch eine Einwendung dagegen verfassen und 200 Unterschriften sammeln kann, darf bei der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) als Bürgerinitiative mit Parteienstellung mitspielen.

    Das als „Bürgerbeteiligung“ zu bezeichnen, ist ein Hohn. Wie soll ein normaler Mensch mit Job und/oder Betreuungsverpflichtungen das schaffen?

    Übrigens: Die Umweltanwaltschaften, die laut UVP Gesetz unverzüglich mit der Einreichung (das heißt schon vor 3 Jahren!) die Unterlagen zur Stellungnahme übermittelt hätten bekommen sollen, bekamen sie erst wenige Tage vor der öffentlichen Auflage.

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    Plattform ZUKUNFT STATT AUTOBAHN fordert AUS FÜR DAS MILLIARDENLOCH LOBAUAUTOBAHN

    Keine neuen Autobahnen!Lobau-Autobahn durch Rot/Grün aufgeschoben, aber (leider!!!) nicht aufgehoben!

    „Der geplante Bau der Lobauautobahn bleibt bis 2016 ausgesetzt. Vor einer Entscheidung, ob an dem umstrittenen Projekt festgehalten werden solle oder nicht, werde es eine Volksbefragung geben." So kurz zusammengefasst lautet das Ergebnis der rot-grünen Koalitionsgespräche zum Thema Lobauautobahn in Wien vor einem Jahr.

    Während sich Rüdiger Maresch für die Wiener Grünen „die Lobauautobahn aus wirtschaftlichen, verkehrstechnischen und ökologischen Gründen weiterhin strikt“ ablehnt, hält die ASFINAG an diesem umstrittenen Autobahnprojekt weiter fest.

    Der Baustart 2018 und eine Verkehrsfreigabe am 2025 für den untertunnelten Abschnitt von Groß Enzersdorf bis Schwechat scheint für sie und die hinter ihr stehende Autolobby aus SPÖ; ÖVP und FPÖ - rot grüne Koalition in Wien und versprochene Volksbefragung hin oder her – weiter festzustehen.

    Anders sehen das viele BürgerInneninitiativen und Umweltorganisationen

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    Lobauautobahn – Aufgeschoben ist noch nicht aufgehoben!

    Keine neuen Autobahnen!Kommt es zu einer grundsätzlichen Wende im Wiener Verkehr?

    Der geplante Bau der Lobauautobahn bleibt bis 2016 ausgesetzt. Vor einer Entscheidung, ob an dem umstrittenen Projekt festgehalten werden solle oder nicht, werde es eine Volksbefragung geben. So kurz zusammengefasst lautet das Ergebnis der rot-grünen Koalitionsgespräche zum Thema Lobauautobahn.

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    Lobautunnel als „Knackpunkt“ rosarot-grüner Koalitionsverhandlungen?

    Keine neuen Autobahnen!Kommt es zu einer grundsätzlichen Wende im Wiener Verkehr?

    Als einen "Knackpunkt" der rosarotgrünen Koalitionsverhandlungen zur Bildung einer neuen Stadtregierung im Ergebnis der zurückliegenden Wiener Gemeinderatswahlen, sieht der Kurier in seiner Ausgabe vom 23.Oktober den Lobautunnel.

    „Im 22.Bezirk brauchen wir die Nordostumfahrung wie einen Bissen Brot. Mit den Grünen wird das schwierig“ wird Bezirksvorsteher Norbert Scheed in diesem Zusammenhang zitiert, während die Grünen ebenso wie die KPÖ-Donaustadt zu den Gegnern des Baues neuer Autobahnen durch und am Rande unseres Bezirkes, zählen.

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    U2 Eröffnung: Jetzt die richtigen Schlüsse ziehen

    Keine neuen Autobahnen!Öffi-Ausbau statt neue Autobahnen fordert die BI "Rettet die Lobau-Natur statt Beton", KPÖ bekräftigt ihre Forderung nach Gratis-Öffis!

    Die Bürgerinitiative „Rettet die Lobau – Natur statt Beton“ begrüßt die heutige Eröffnung der U2 Verlängerung. Sie sieht dies als weiteren Grund die geplante Lobauautobahn S1, eine A23 Verlängerung und eine Marchfeldautobahn S8 zu streichen. Gefordert wird ein weiterer Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel, insbesondere der Schnellbahnlinien S80 und S7, des Radwegnetzes sowie neue Buslinien um Pendler noch vor der Stadtgrenze aufzunehmen.

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    Marchfeld-Center: Kein Grund zum Feiern

    Keine neuen Autobahnen!Die BI „Rettet die Lobau - Natur statt Beton“ warnte anlässlich der Eröffnung des Einkaufszentrum „Marchfeld Center“ zwischen dem 22 Bezirk und Groß-Enzersdorf vor explodierenden Verkehrszuwächsen.

    „Keinen Grund zum Feiern“ sieht Jutta Matysek Obfrau von „Rettet die Lobau“ in einem solch riesigen Verkehrserreger. „Diese gigantische Betonwüste für 400 Stellplätze bringt jeden dazu, mit dem Auto hinzufahren, zumal nur jeder zweite Bus der Linie 26 A über die Stadtgrenze nach Groß Enzersdorf fährt.“

    Das geplante EKZ Gerasdorf an der B7 diente in der Umweltverträglichkeitsprüfung der S1 West als Rechtfertigung für den Bau der Autobahn. Mit dem geplante EKZ in Rothneusiedl will man die Notwendigkeit einer A24 argumentieren.

    „Wir fürchten eine ähnlich haarsträubende Vorgangsweise bei Lobauautobahn und Marchfeldschnellstraße..."

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    Eine kurze Geschichte zur häufig versprochenen Lärmentlastung durch Autobahnen und Schnellstraßen.

    Keine neuen Autobahnen!Ein Gastbeitrag von DI Herbert Hahn, Lärmexperte der überparteilichen Bürgerinitiative „Rettet die Lobau – Natur statt Beton“

    Viele Menschen, die im Nahbereich von Durchzugsstraßen in Städten und Ortschaften leben, leiden unter Verkehrslärm. Dies ist sowohl durch Befragungen als auch durch wissenschaftliche Untersuchungen belegt.

    Sowohl die Wirtschaft (Speditionsunternehmen, Bauunternehmen, produzierende Unternehmen, Handel) als auch die Politik sehen häufig in der Errichtung von Hochleistungsstraßen die grundsätzliche Lösung.

    Lösen Hochleistungsstraßen das Lärmproblem?

    Den Menschen an den Durchzugsstraßen wird eine massive Entlastung von den Lärmstörungen und anderen Belastungen versprochen. Damit sichern sich die Politik (Bürgermeister, Landespolitiker, usw.) und die ASFINAG als Errichter die Zustimmung dieser Menschen zu diesen Projekten. Leider werden in den zu diesen Zwecken abgehaltenen Informationsveranstaltungen nicht die physikalischen Tatsachen dargestellt.

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    VIRUS: Brücken im Nationalpark Donauauen nicht realisierbar!

    Keine neuen Autobahnen!Nachdem die mangelnde Realisierbarkeit eines Lobautunnels nicht mehr verheimlichen lässt, warnt die Umweltorganisation VIRUS vor falschen Erwartungen stattdessen wieder auf Brückenprojekte umschwenken zu können.

    Sprecher Wolfgang Rehm: "Eine Autobahnbrücke durch die Donauauen ist nicht genehmigungsfähig, daher wird es östlich des Freudenauer Hafens auch keine weitere Donauquerung geben - auch nicht in Niederösterreich zwischen Fischamend und Schönau."

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    S1 - Eine LeserInnenumfrage im Süden Wiens – auch für die Donaustadt von Interesse

    Keine neuen Autobahnen!Auf die Frage „Ausbau des S1?“ anworteten bei einer vom Bezirksjournal in der letzten Jännerwoche im Süden Wiens durchgeführten LeserInnenumfrage im Internet 90% mit Nein, nur 10% stimmten für den Autobahnausbau.

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    Falsche Zahlen bei Verkehrsprognosen und Kosten von A23 Verlängerung und S1

    Keine neuen Autobahnen!Gastkommentar von Jutta Matysek, Obfrau der überparteilichen Bürgerinitiative „Rettet die Lobau- Natur statt Beton“

    Wenn, wie kürzlich bekannt wurde, die A23-Verlängerung (8 km) das Dreifache wie ursprünglich angenommen kosten soll - statt 428,3 Mio. 1,2 Milliarden - (siehe dazu Kaktusbericht vom 21.11.2009), kann davon ausgegangen werden, dass die 19 km lange S1 Süssenbrunn - Schwechat mit 8,5 km Tunnel unter Lobau und Donau sicher auch nicht „nur“ die von der Asfinag angegebenen 1,7 Milliarden netto verschlingen würde. 6 Milliarden ist eher realistisch.

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    A23- Spange - Kostenexplosion!

    Keine neuen Autobahnen!Die SP-VP-FP-Autobahnlobby gerät (kurzfristig) in Panik!

    In verschiedenen Medien (z.B. Die Presse vom 20.11.2009) wurde über eine bis zu dreifache Erhöhung der Kosten und zeitliche Verschiebung der geplanten A23-Spange, die die Südosttangente, das Flugfeld Aspern und die A1 (Lobauautobahn) nach bisheriger Planung ab 2016 miteinander verbinden soll, berichtet und das löste in der politischen Autobahnlobby nahezu panische Reaktionen aus.

    Laut Stadtrat Schicker seien der Stadt Wien die medial kolportierten „Horrorzahlen“ von 1,2 Mrd „nicht bekannt“. Die Verkehrfreigabe bis 2016 sei „mit der Stadt Wien fix vereinbart und daran habe sich die ASFINAG auch zu halten“ und es sei an der Zeit, dass die ASFINAG „stadtverträgliche Straßen plant“ (Hervorhebungen - fett - stammen von der Redaktion)

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    Eine Transitschneise und "ihr" Sündenregister

    Keine neuen Autobahnen!Presseaussendung der Bürgerinitiative „Rettet die Lobau – Natur statt Beton“

    Anlässlich der Verkehrsfreigabe der S2 zählt die Bürgerinitiative „Rettet die Lobau – Natur statt Beton“ das Sündenregister dieser neuen Transitschneise auf und protestiert gegen die geplanten anderen Transitautobahnen im Nordosten Österreichs insbesondere die Lobauautobahn S1.

    Der überparteiliche und unabhängige Verein „Rettet die Lobau – Natur statt Beton“ (gegr. Nov 2003) und die 18 500 Unterzeichner ihrer Petition sehen die S2 als Teil der geplanten Transitschneisen haben sie deshalb von Anfang an bekämpft.

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    Lobautunnel: Warten bis es kracht?

    Keine neuen Autobahnen!Ein Gastbeitrag von Jutta Matysek, Sprecherin der überparteilichen Bürgerinitiative „Rettet die Lobau – Natur statt Beton“

    Vor ca 100 Menschen im Publikum sprach OSenR Dr Otto Widetschek, der Gründer des Brandschutzforums zu dem Thema Lobautunnel bei einer Veranstaltung der überparteilichen BürgerInneninitiative BIM-Marchfeld Donauauen.

    Er beruft sich auf Aristoteles: „Es gehört zum Wesen des Wahrscheinlichen, dass das Unwahrscheinliche passieren kann.“

    Risiko setzt sich bei der Feuerwehr immer aus Wahrscheinlichkeit mal Schadenswirkung zusammen. Sie müssen immer von dem größten anzunehmenden Unfall ausgehen. Immer gibt es allerdings ein Restrisiko, das kleiner als ein festgelegter Grenzwert ist. Wie hoch dieser Grenzwert als zumutbar eingestuft wird, ist eine politische Entscheidung. Ein GAU (Begriff urspr. aus der Atomenergie) gilt als der größte anzunehmende Unfall, der noch mit vorhandenen Mitteln bekämpft werden kann.

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    Fragen Sie den Arzt oder Apotheker

    Keine neuen Autobahnen!Überparteilicher BürgerInnenprotest gegen die A23 neu

    Mit diesem Slogan werben aktiv gewordene AnrainerInnen für ihre Unterschriftenaktion gegen eine neu geplante Autobahn als Verbindungsstück zwischen der künftigen S1(Lobauautobahn) und der Südosttangente, entlang des Marchegger Astes der Ostbahn. Durch den Bau dieser Autobahn entsteht in diesem Siedlungsgebiet eine unzumutbare Verkehrs- und in Folge Lärm- und Luftschadstoffbelastung ohne einen wirklichen Vorteil für den Individualverkehr." wird auf den seit dem Sommer des Vorjahres in der Siedlung Kriegerheimstätten, am Heidjöchl und in anderen Teilen Hirschstettens kursierenden Unterschriftenliste argumentiert und gefordert „auf die Verbindung der A23 durch die oben erwähnten Siedlungen gänzlich zu verzichten."(siehe dazu auch Kaktusbericht vom 11.08.2008)

    In der Zwischenzeit wurden an mehren Samstagen im Herbst auch vor den, den betroffenen Wohngebieten nahe liegenden Supermärkten und Geschäften Unterschriften gegen die A23neu gesammelt. Unterschriftenlisten liegen auch bei mehreren praktischen Ärzten der Umgebung und in Apotheken und Trafiken auf. Auch bei den Ein- und Ausstiegsstellen der S80 sowie Bushaltestellen des 23A wird mittels Plakaten um Unterstützung für den BürgerInnenprotest geworben.

    Neue Autobahnen – noch mehr LKW-Transitverkehr!

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    73% gegen den Lobautunnel!

    Keine neuen Autobahnen!Diesmal eine Abfuhr für die Autobahnlobby!

    73% der TeilnehmerInnen der wöchentlichen Internetumfrage des unabhängigen Bezirksjournals haben auf die Frage, ob die S1 unter der Lobau (Teil des Nationalparks) verlaufen soll, mit NEIN geantwortet. Nur 27% sprachen sich für den Lobautunnel aus. „Auch diese Befragung zeigt deutlich, dass die Pläne zum Bau einer neuen Autobahn, die mit einem Tunnel unter der Lobau geführt wird, in der Bevölkerung auf massive Skepsis und Ablehnung stösst“ meint Johann Höllisch, Bezirkssprecher der KPÖ-Donaustadt, in einer ersten Stellungnahme.

    Die von verschiedenen Umweltgruppen und BürgerInneninitiativen vorgebrachten Argumente gegen die neue Autobahn, dürften immer mehr Menschen plausibel scheinen.

    (Im Bild links AktivistInnen der überparteilichen Initiative "Rettet die Lobau-Natur statt Beton, mit ihrem Transparent am 1.Mai 2008)

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    Ein Tunnel unter der Lobau- Ja oder Nein?“

    Keine neuen Autobahnen!Diese Frage stellt das Bezirksjournal (Ausgabe-Wien Nord Woche 3) zur Abstimmung bei seinen LeserInnen.

    Auch wenn es besser gewesen wäre , zu fragen ob die S1 überhaupt gebaut werden soll, kann eine Beteiligung an dieser Umfrage aus Sicht der KritikerInnen und GegnerInnen des Baus neuer Autobahnen am Rande /A1)und durch unseren Bezirk (A23neu) nicht schaden. (Dazu auf das linke Bild klicken!)

    Das Ergebnis dieser LeserInnenbefragung wird in der nächsten Ausgabe des Bezirksjournals veröffentlicht!

    In diesem Zusammenhang auch einige aktuelle Anmerkungen zu dem in der selben Ausgabe des Bezirksjournals gewürdigten Vorschlag und Angebot der KPÖ-Donaustadt zur Unterstützung der AnrainerInnen.