kaktus - kritisch anders konsequent tolerant unbequem sozial
  • Erweiterte Suche
  • Impressum & Kontakt
  • Links
  • Kalender
  • Home
  • KAKTUS - Online / KPÖ-Donaustadt    

    Willkommen bei Kaktus
    Freitag, 15. Dezember 2017 @ 11:24

    Druckfähige Version anzeigen

    Die Hoffnung stirbt zuletzt…

    Beim Friedhof Aspern ist es leider jetzt so weit!

    Es liegt bereits mehr als zwei Jahre zurück. Im Jahr 2013 wurde der multikonfessionelle städtische Friedhof Aspern seiner Erweiterungsflächen beraubt. Damals war geplant bis Ende 2014 (!), dort etwa 180 neue Wohnungen zu schaffen. „Mangelnder Bedarf an neuen Begräbnisplätzen“ lautete die Begründung der städtischen Friedhofsverwaltung für die hinter dem Rücken der Bezirksöffentlichkeit und den politischen Entscheidungsgremien abgewickelte Veräußerung. Die für eine Verbauung benötigte Änderung der Flächenwidmung erfolgte erst im Nachvollzug.

    Im Gemeinderat am 13.12. 2013 wurden mit den Stimmen von Rot-Grün, trotz über 2.000 mitten in der Sommer- und Urlaubszeit im Bezirk gesammelten Protest-Unterschriften und Bürgerprotesten, die ehemaligen Friedhofsflächen in Bauklasse 3 umgewidmet.

    Druckfähige Version anzeigen

    Ein Kuckucksei als Weihnachtsgeschenk

    Friedhof Aspern - Die Rathausgrünen ignorieren Bedenken ihrer ParteifreundInnen aus der Donaustadt

    Die Weihnachten sind in der Zwischenzeit vorbei. Und viele Wünsche an das Christkind (zumindest soweit sie unseren Bezirk betreffen und nicht in das von etablierten Bezirkspolitikern betriebenes Schönreden passen), wieder einmal unerfüllt geblieben.

    Dazu zählt auch das Thema „Friedhof Aspern“ in der Donaustadt. Bereits über den Sommer wurde von der „Wiener Friedhöfe GsmbH“ ein Teil der bisdahin im Gemeindeeigentum befindlichen Friedhoferweiterungsflächen des multikulturellen städtischen Friedhofs in Aspern veräußert. Der Kaktus hat darüber mit einem Gastbeitrages eines in der Sache engagierten Bürgers bereits im Juli, in einer Kaktussonderausgabe am Allerheilgentag und in seiner letzten Kaktusprintausgabe berichtet.

    Mit der im Nachvollzug in der Donaustädter Bezirksvertretung und im Wiener Gemeinderat beschlossenen Flächenwidmungsänderung wurde zuletzt der Weg zu der politisch umstrittenen Verbauung eines Teils dieser früheren Friedhofsflächen ein weiteres Stück geebnet. Übrig bleibt nicht nur bei uns mehr als ein übler Beigeschmack.

    Druckfähige Version anzeigen

    Friedhof Aspern: Werden BürgerInnen-Einwendungen rücksichtslos missachtet?

    Der Kaktus bleibt am Puls des Geschehens

    Mit einer Sonderausgabe informierte der Kaktus die FriedhofsbesucherInnen am Allerheiligentag über die politischen Hintergründe eines sehr heißen Themas im Bezirk. Wir fassen für unsere KaktusleserInnen nochmals die wichtigsten Informationen zusammen.

    Druckfähige Version anzeigen

    Friedhof Aspern: Der Kaktus bleibt am Puls des Geschehens

    Eine Kaktussondernummer, die bei FriedhofsbesucherInnen am Allerheiligentag großes Interesse fand.

    Mit einer Sonderausgabe für Allerheilgen bleibt der Kaktus am Puls des Geschehens. Damit wurden auch die FriedhofsbesucherInnen, die keinen Zugang zum Internet haben, über die Hintergründe des Verkaufs der Reserveflächen des Friedhofs und deren geplanter Verbauung, die vor den Wahlen verschobene Entscheidung der dazu benötigten Änderung der Flächenwidmung im Bezirksparlament und die Vorwegnahme dieser Entscheidung durch einen bereits begonnen Bauträgerwettbewerb, informiert. Viele der FriedhofsbesucherInnen bekundeten ihre Ablehnung des Verkaufs und der Pläne zur Verbauung der Friedhofsflächen und bedankten sich für die in der Kaktus-Sondernummer enthaltenen aktuellen politischen Hintergrundinformationen

    Für die BesucherInnen unserer Kaktuswebsite neu ist ein Kaktusbericht „Auch Zieselschutz spricht gegen Verbauung“, den wir nachfolgend auch online stellen.

    Druckfähige Version anzeigen

    Bauträgerwettbewerb, ohne die (aufgeschobene) Entscheidung des Bezirksparlaments abzuwarten!

    Die Bürgerinitiative „Friedhof Aspern“ und mit ihr viele BezirksbürgerInnen fühlen sich mit Recht „verhöhnt und verschaukelt"

    Auf Grund starker öffentlicher Kritik wurden bei der letzten Bezirksvertretungssitzung im September die im Zuge bereits getätigter Verkäufe von Erweiterungsflächen des Friedhofs Aspern im Nachtrab vorgelegten Pläne für deren neue Flächenwidmung vertagt. Sie sollten nochmals im Bauausschuss und erst danach im Bezirksparlament behandelt werden. Ohne wenigstens die weitere Behandlung der umstrittenen Materie im Donaustädter Bezirksparlament und im Gemeinderat abzuwarten, wurde zur Bebauung dieser Erweiterungsflächen vom „Wiener Wohnbaufond“ in der Zwischenzeit bereits ein öffentlicher Bauträgerwettbewerb gestartet.

    Die überparteiliche Bürgerinitiative „Friedhof Aspern“ hält dazu die Vorgeschichte und ihre Meinung in einer Aussendung fest.

    Druckfähige Version anzeigen

    Verkauf von Friedhofsflächen? – auf wessen Kosten?

    Eine Stellungnahme der KPÖ-Donaustadt für die DBZ Nr9/2013

    Die Pläne zur Veräußerung von Erweiterungsflächen des Asperner Friedhofs (angeblich mangels Bedarf) haben Staub aufgewirbelt.

    Mitten im Sommer wurde ein Plan zur Änderung der Flächenwidmung aufgelegt. Nach Umwidmung in Bauland sollen die Erweiterungsflächen in Bauklasse 3 bis 2014 mit ca.180 Wohnungen verbaut werden und wären als Begräbnisplatz des multikonfessionellen FH Aspern verloren.

    Druckfähige Version anzeigen

    Friedhöfe Wien GmbH verkauft Asperner Friedhofserweiterungsflächen ?

    "Ein Vergleich mit dem aktuellen Telekom Korruptions-Strafprozeß und bestelltem Gesetz drängt sich auf - nur hier bestellt man sich eine Umwidmung," meint ein Kaktusleser in einem Gastbeitrag

    Eine telefonische Anfrage bei den ausgegliederten, defacto privaten "Friedhöfe Wien GmbH" in Wien 1110 betreff Details zum neuen Flächenwidmungsplan-Entwurf Nr. 8076 und die unbefriedigende Beantwortung ergab:

    Ab Freitag 19.07 - zynischerweise 1 Tag nach Ende der öffentlichen Planauflage und Stellungsnahme/Einspruchsfrist - sei ein Hinweis am Friedhof Aspern ausgehängt - und lässt schon Schlechtes ahnen.

    Vor Ort wurde eine eindeutige Antwort auf Plakaten in den 2 Schaukästen vorgefunden ( siehe Foto rechts)