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    Willkommen bei Kaktus
    Freitag, 20. Juli 2018 @ 06:58

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    Ein Tag der Arbeit ohne Arbeit?

    Ein Beitrag von Georg Högelsberger - aus dem letzten Kaktus - in der Rubrik "Linker Diskurs zur rechten Zeit"
    (Der 1. Mai liegt heuer zwar schon mehr als einen Monat zurück, wobei der Artikel an seiner Aktualität nichts eingebüßt hat)

    Wie jedes Jahr ist auch diesmal wieder am 1. Mai der internationale Tag der Arbeit in ganz Österreich gefeiert worden. Einige Menschen haben an den zahlreichen Maikundgebungen teilgenommen, andere haben den freien Tag einfach zur Erholung genutzt. Doch es klingt sehr ironisch, dass der Tag der Arbeit ein Feiertag und daher ausgerechnet arbeitsfrei ist. Moment, tatsächlich arbeitsfrei? Nein, nicht ganz, denn als Staatsfeiertag ist er für viele Menschen bloß frei von LOHNarbeit – sprich: viele müssen schlicht nicht am Arbeitsplatz antanzen.

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    Gesucht: Linke Einheitsfront

    Diskussionsbeitrag von Hilde Grammel, Mitbegründerin der „plattform 20000frauen“ in der letzten Kaktuszeitungsausgabe

    Anfang März fand in Wien eine Rosa-Luxemburg-Konferenz statt. Sie machte die VHS Hietzing, eineinhalb Tage lang zu einem Versammlungsort der österreichischen Linken. Viele jüngere und ebenso viele altgediente Protagonist_innen trafen einander (wieder) zu teils kontroversem Meinungsaustausch. Dennoch blieb es ein Ereignis, getragen von Solidarität unter den unterschiedlichen politischen Zugängen. Als eine, die die österreichische Linke seit nunmehr 40 Jahren kennt, überkam mich trotzdem ein Gefühl der Ungeduld. Denn das Bild, das die Linke abgibt, hat sich in diesem Zeitraum nicht wesentlich geändert. Ich sehe engagierte, kämpferische, an der Welt interessierte, freundliche Menschen.

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    Das bedingungslose Grundeinkommen

    Ein Diskussionsbeitrag von Wolfgang Sigut (parteilos)

    Das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) steht zur Diskussion. Die linke Kooperation WIEN ANDERS, die bei der kommenden Wienwahl antritt, greift dieses Anliegen auf. BGE steht bei ihr an prominenter Stelle in ihrem Wahlprogramm. Nicht ohne triftigen Grund. Bei 140.000 Arbeitslosen, verbreiteter Prekärbeschäftigung und Arbeitsverdichtung bis zum BurnOut, ist allen klar, dass es ANDERS werden muss. Die etablierten Parteien reagieren hilflos, versprechen Wachstum und neue Arbeitsplätze. Sie wollen eine Erhöhung des Pensionsantrittsalters und die Arbeitslosenunterstützung kürzen. Profitstreben, Rationalisierungs- und Austeritätswahn – nichts davon bringt uns weiter, der Kapitalismus lässt grüßen.

    Nun aber BGE?

    Die Idee nimmt Bezug auf § 22 bis § 25 der Menschenrechte und will die Trennung der Existenz von der Erwerbsarbeit!

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    Bin dann mal kurz über den Tellerrand schauen!

    Linker Diskurs zur rechten Zeit – Ein Gastbeitrag von Christine Hulatsch

    Eine Geste des Erstaunens –Kopf kratzen- verursachten bei mir dieser Artikel, über den ich neulich stolperte.

    Als ich meinen morgendlichen Mittwoch -Falter durchblättere, finde ich im Feuilleton einen politischen Artikel, der sofort meine Aufmersamkeit auf sich zieht:

    Den Neoliberalismus links überholen!

    Im Vorspann lese ich: „Während sich eine schlappe Kapitalismuskritik auf Slow Food und Verkehrsberuhigung kapriziert, will eine neue linke Strömung aufs Gas steigen.“ Klingt interessant, ich lese weiter...