Willkommen bei KAKTUS - Online / KPÖ-Donaustadt Dienstag, 27. September 2022 @ 14:52

Klimacamp Anfanggasse in der Donaustadt geräumt

  • Donnerstag, 8. September 2022 @ 09:37
von Margarete Lazar

Die Welt ist das, wozu wir sie machen!

Obwohl eine bis 30. September gültige Erlaubnis für das Klimacamp vorlag, erschienen vor wenigen Tagen völlig überraschend Polizisten und „Baumpfleger" im Camp, um es ohne Wenn und Aber gleich zu räumen, weil die „Baumpflege" just in diesem Gebiet unaufschiebbar wäre, das Camp von Ratten überschwemmt sei, zu viel gegrillt werde und die „Anrainer“ wegen des Lärms unzufrieden wären.

Günther Hopfgartner: »KPÖ als verbindende Partei denken«

  • Mittwoch, 7. September 2022 @ 08:33
Über den Tellerrand k(b)licken

Vielleicht wird es heuer wirklich ein heißer Herbst. Neben den jährlichen Kollektivvertragsverhandlungen kündigen sich auch Proteste gegen die immense Teuerung an. In welche Richtung diese Proteste gehen, wird auch von der gesellschaftlichen Linken abhängen. Doch welche spezifischen Aufgaben und Funktionen hat eine Partei wie die KPÖ in dieser Situation?

Ein Gespräch mit Günther Hopfgartner zur Ausrichtung und Politik der KPÖ. Die Fragen stammen von Rainer Hackauf.

Die Donaustadt - Wiens schönster Bezirk oder doch nicht?

  • Donnerstag, 25. August 2022 @ 15:42
Wenn es Wiens PolitikerInnen an nichts mangelt, dann an schönen und vor allem leeren Worten. Besondere Spezialisten in diesem Fach sind Bürgermeister Ludwig und sein Parteifreund Bezirksvorsteher der Donaustadt, Nevrivy. In einem der letzten Bezirksjubelblätter wünschte uns Nevrivy "einen schönen Sommer im schönsten Wiener Bezirk". Nun, wie man am 21. 8. in der Kronenzeitungsbeilage erfahren konnte, erfreut sich die Donaustadt tatsächlich einiger schöner Plätze. Leider sind die aber nicht dem segensvollen Wirken des Herrn Nevrivy zu verdanken sondern schlicht und einfach Mutter Erde.

Herr Nevrivy hingegen arbeitet hingebungsvoll daran, die Schönheit der Donaustadt zu zerstören durch wild und planlos in die Wiesen gesetzte Monsterbauten und zur Krönung darauf die Stadtstraße. Wie man erfahren konnte, ist er wild entschlossen diesen "Wiener Weg" ohne Rücksicht auf Verluste weiter zu gehen.

Für alle, die sich nicht oder noch nicht vorstellen wollten, was in Hirschstetten abgeht, könnten einige Bilder helfen:

Betrifft UVP- Oberes Hausfeld

  • Donnerstag, 18. August 2022 @ 10:13
Wolfgang Pollak (Bezirkskoordinator für den 22.Bezirk
der Landesleitung Wien - des Österreichischen Siedlerverbandes) hat dem KAKTUS ein an die Bezirksrät*innen der Grünen,der NEOS und der Bierpartei geschicktes Mail übermittelt.


Quo vadis, Vindobona?

  • Montag, 25. Juli 2022 @ 10:12
Wohin führt der Wiener Weg?

Allenthalben sieht man Plakate mit dem Konterfei des Wiener Bürgermeisters, in denen er den „Wiener Weg" ankündigt. Allerdings fehlen immer die Wegweiser. Wohin geht also die Reise? In einer Zeit, wo selbst den KlimaleugnerInnen die Grausbirne steigt, hören wir vom Bürgermeister nur, dass ihm niemand über Klimaschutz etwas sagen kann. Offensichtlich weiß er schon alles???

Dennoch: Wir fragen, wie schaut sein Weg hier aus?

Märchenstunde des Donaustädter SPÖ-Bezirksparteivorsitzenden

  • Donnerstag, 7. Juli 2022 @ 13:42
Wohnen Laut Taucher liegt „der durchschnittliche Mietpreis in Wien bei 4,60 Euro/m²“

Leider lässt sich die von Josef Taucher, der auch Klubobmann der SPÖ-Wien im Gemeinderat ist, die von ihm am 22. Juni in einer Gemeinderatssitzung behauptete Zahl nirgends finden.

Es ist Tatsache, dass selbst die Richtwertmiete im Gemeindebau aktuell 6,15 Euro/m² beträgt. Wobei übrigens im Regelfall bei privaten Mieten vielfach ein Lagezuschlag fällig wird. Dazu kommen monatliche Nettobetriebskosten von durchschnittlich 2,24 Euro/m².

Zweite Informationsveranstaltung zum Hausfeld

  • Samstag, 2. Juli 2022 @ 12:52
Ein Onlinekommentar von Margarete Lazar

Am 29. 6. 2022 fand am Wonkaplatz eine neuerliche Informationsveranstaltung in gewohnter Weise statt.

Es erschienen eine Reihe junger Leute, vor allem von der MA21 und dem Planungsbüro, die alle mehr oder minder gebrieft schienen, besonders vage zu bleiben. Die Veranstaltung stand unter dem Motto "Mitreden", aber offensichtlich versteht die Stadtregierung hier etwas fundamental anderes als die erschienenen BürgerInnen.

Rathauswache zu Besuch in der Donaustadt

  • Freitag, 24. Juni 2022 @ 07:16
Bezirksvertretung Bericht von der Donaustädter Bezirksvertretungssitzung am 15.6.2022

Der Besucherin der Sitzung der Donaustädter Bezirksvertretung am 15.6. des Jahres bot sich ein ungewohntes Bild: Zahlreiche Beamte der Wiener Rathauswache waren vor und in der Kultururgarage in der Seestadt postiert, wo die Sitzung abgehalten wurde. Wen sie wohl vor wem zu schützen hatten? Außerdem war der Livestream zu dieser Sitzung von sehr schlechter Qualität: nicht nur gab es zahlreiche Aussetzer, er endete schon bei Minute 24.

Von „Heisln", massiven Öffi-Sperren und der Klimamusterstadt Wien

  • Samstag, 4. Juni 2022 @ 08:50
Ein Online-Kommentar von Bernhard Gaishofer, Bezirkssprecher der KPÖ-Donaustadt

Vergangene Woche fand der Landesparteitag der SPÖ Wien statt, welcher vor allem durch die dort stattfindenden Diskussionen rund um die geplanten und umstrittenen Hochleistungsstraßenprojekte „Stadtstraße“ und den Lobautunnel für Beachtung sorgte. Bekanntermaßen sind ja weite Teile der SPÖ-Wien-Führung, allen voran die SPÖ-Donaustadt für diese Projekte. Am Parteitag selbst sprachen sich die Junge Generation, SPÖ-Alsergrund und vor allem jüngere SPÖler*innen gegen diese umstrittenen Projekte aus. Somit kam zu heftigen Diskussionen, während in der Stadt unter dem Motto „Klimagerechtigkeit statt Betonpolitik“ viele engagierte Menschen gegen diese geplanten Projekte und für eine Mobilitätswende demonstrierten.

Für Aufregung sorgte der Auftritt des Donaustädter Bezirksvorstehers Ernst Nevrivy, welcher beide Projekte verteidigte. Soweit so bekannt. Das delikate war jedoch, dass er in seiner Verteidigungsrede Kritiker*innen der Projekte allesamt als „Heisln" beschimpfte. Vom Publikum beklatscht und vom Bürgermeister mit Gelächter quittiert.

„Ausdrucksmalerei"

  • Donnerstag, 2. Juni 2022 @ 21:36
Eine „Ausstellung der anderen Art“ von Harald Wenzka
Ort: 1220 Wien, Wurmbrandgasse 17 (Erdgeschoss)


Rechtzeitig vor dem Kaktus-Fest, welches am 11.Juni stattfindet, hat sich der überparteiliche Verein „Kunst in der Wurmbrandgasse" nach mehrjähriger coronabedingter Pause wieder zurückgemeldet.


In einer ausnehmend gut besuchten Vernissage wurde am 1.Juni eine Ausstellung mit Bildern von Harald Wenzka eröffnet, dessen erste Bilder in einer REHA nach einer Krebserkrankung entstanden sind und womit sein Leben einen neuen Inhalt bekam.

Der Motor der Wirtschaft. Neue Themenfelder, alte Fragen.

  • Dienstag, 10. Mai 2022 @ 10:06
Ein Diskussionsbeitrag von Georg Högelsberger
in der KAKTUS-Rubrik „Linker Diskurs zur rechten Zeit"


Wegen der jüngsten Entwicklungen regen sich Einige wieder über die Spritpreise auf. Verständlich, reißen doch die teuren Treibstoffe große Löcher in die Budgets vieler Menschen. Aber auch andere Stimmen werden laut: Ist dies nicht die große Chance, etwas wirklich Wirksames gegen den Klimawandel zu unternehmen? Kann man endlich eine Neuausrichtung der Menschen in puncto Mobilität anregen?

Februargedenken - aktueller denn je!

  • Montag, 14. Februar 2022 @ 20:41
Mittlerweile schon traditionell fand auch in diesem Jahr eine überparteiliche, transdanubische Gedenkveranstaltung zu den Februarkämpfen 1934 vor dem Goethehof in Kaisermühlen statt.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der überparteilichen Initiative „Rassismusfreies Transdanubien“ . Hanni Wagner führte die Moderation zwischen den vielfältigen und sowohl historischen als auch hochaktuellen Redebeiträgen. Neben den Redebeiträgen gab es auch eine kulturelles Programm: Die Rote Kapelle machte Musik und präsentierte zahlreiche Lieder der Arbeiter*innenbewegung bei welchen das Publikum auch fleißig mitsang.

Wissenswertes über die Seestadt

  • Mittwoch, 17. November 2021 @ 10:45
Seestadt Aspern Seit nunmehr 14 Jahren wird an der Entstehung der Seestadt, eines neuen Stadtviertels im 22. Bezirk, gearbeitet. Eine Bewohnerin berichtet über Vergangenheit und Gegenwart eines der größten Stadtentwicklungsgebiete in Europa.

Lobauwanderung der KPÖ-Donaustadt

  • Sonntag, 10. Oktober 2021 @ 21:49
Vergangenen Samstag veranstaltete die KPÖ 22 einen Spaziergang durch die Lobau. Neben den Naturschönheiten dieser Landschaft wurde jedoch auch über die Geschichte der Lobau und die Diskussion rund um die umstrittenen Megastraßenprojekte (Stadtstraße, Lobautunnel) betrachtet.

Anbei eine kleine Nachlese. Bei prächtigem Herbstwetter ging die Route von dem Nationalparkhaus am Dechantweg über den Josefsteg hin zum „Knusperhäuschen“ bei der Panozzalacke und abschließend zum antifaschistischen Denkmal beim Tanklager Lobau.

Aber warum kam es überhaupt zu dieser Veranstaltung? Aktuell ist die Lobau durch die Diskussion um geplante Hochleistungsstraßenprojekte wie die Stadtstraße und insbesondere den Lobautunnel wieder stark in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Zahlreiche lokale und überregionale Initiativen setzen sich schon länger gegen diese Projekte ein und haben nun auch seit einigen Wochen ein Protestcamp errichtet bzw. Baustellen besetzt.

Sorgen um die Alte Donau!

  • Freitag, 13. August 2021 @ 08:28
Gastbeitrag der „Bürgerinitiative ehemalige AGM Gründe – Alte Donau“

Seit dem Verkauf der ehemaligen AGM Gründe im Bereich Industriestraße / Lange Allee in Wien Donaustadt von REWE an den Wohnbauerrichter BUWOG GROUP schrillen bei den Bewohnern der Kleingarten- und Gartensiedlungen entlang der Unteren Alten Donau die Alarmglocken.

Die Tatsache, dass an der Oberen Alten Donau mehrstöckige Wohnbauten immer näher an die Alte Donau heranrücken, lässt befürchten, dass die BUWOG wohl nicht die Errichtung von Einfamilienhäusern plant. Tatsache ist, dass an der Unteren Alten Donau zwischen Industriestraße und Alte Donau fast ausschließlich Widmungen für Kleingärten und Gärten mit Bauklasse I bestehen.

Damit das auch künftig so ist und das heutige Erholungsgebiet auch ein solches bleibt, wurde der Verein „Bürgerinitiative ehemalige AGM Gründe – Alte Donau“ ins Leben gerufen. Dahinter verbirgt sich eine Bürgerinitiative, welche von besorgten Anrainern und Vertretern angrenzender Kleingarten- und Siedlungsvereinen initiiert wurde. Der Verein strebt die Förderung eines gesunden und nachhaltigen Lebensraumes im 22. Wiener Gemeindebezirk an, insbesondere im Bereich der Unteren Alten Donau, somit die Wahrung der gemeinsamen Interessen der Erholungssuchenden und der Bewohner.

Genochplatz - Vom Markt über einen Bauzaun bis zur Anlagewohnung

  • Freitag, 30. Juli 2021 @ 12:31
Ein Kommentar von Bernhard Gaishofer, Bezirkssprecher der KPÖ-Donaustadt

Dass sich die Zeiten und die Stadt Wien unaufhörlich verändern, ist mehr als offensichtlich. Besonders deutlich kann man diese Veränderungen am Stadtbild ablesen und ein nahezu perfektes Beispiel, dass die aktuelle Entwicklung im 22. Bezirk in eine falsche Richtung geht, ist der Genochplatz in Stadlau.

Ein Fleischhauer, ein Fischgeschäft und diverse (feste) Standln mit den unterschiedlichsten Dingen – so habe ich den Markt am Genochplatz noch in Erinnerung als ich dort als Kind in den 90ern spazieren ging. Freilich hatte er schon damals seine Hochzeit als quirliger Markt überschritten, nichtsdestoweniger war er, gerade in Verbindung mit der Stadlauer Straße, in welcher zu jener Zeit auch noch weit mehr Geschäfte waren als heute, ein lebendiger Teil des Bezirks. Mit der Erbauung/Vergrößerung von unterschiedlichsten „Shopping Centern“ und dem fehlenden Willen, der etablierten Politik lokale Nahversorgung zu unterstützen, wurde er jedoch immer kleiner bis schließlich 2010 die letzten Stände abgerissen wurden.

„Sandige Leiten Rote Saat“

  • Dienstag, 27. Juli 2021 @ 07:33
Lesung von Rudi Burda in der Wurmbrandgasse

Trotz sommerlicher Temperaturen fanden viele Interessierte den Weg in den Garten der Wurmbrandgasse, wo Rudi Burda am 23. Juli aus seinem Buch „Sandige Leiten Rote Saat“ las.

Organisiert wurde die Veranstaltung von dem überparteilichen Verein „Kunst in der Wurmbrandgasse“ und der linken Bezirkszeitung KAKTUS. Hierbei wurde in den einleitenden Worten auch darauf verwiesen, wie wichtig – gerade hinsichtlich Antifaschismus und aktivem Erinnern- eine Verbindung von Kultur und politischem Anspruch ist.

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