Auf Initiative der KPÖ wurde die Errichtung von neuen Fahrradständern im Umfeld des Sportplatzes in der Konstanziagasse geprüft. Die Prüfung verlief positiv. Wann es zu einer konkreten Umsetzung kommt, ist noch offen.
Auch wurde der Eingang in die Lobau bei der Reinholdgasse, welcher durch starke Witterung stark beeinträchtigt wurde und dadurch sowohl für Fußgänger*innen als auch Radfahrende eine mögliche Gefahr darstellte, auf unsere Anregung hin, wieder sturzsicher gestaltet.
25er Bim und 92A – Ball bei Wiener Linien
Da entlang der Straßenbahnlinie 25 zahlreiche relevante Einrichtungen (Klinik Donaustadt, Alters- und Pflegeheime,…) liegen und es von zahlreichen Menschen Beschwerden gab, dass oft nur schwer zugängliche alte Garnituren geführt werden, brachte die KPÖ den Antrag ein, dass die Strecke durchgehend mit Niederflurfahrzeugen befahren werden soll.
Ebenso wurde der Antrag gestellt, dass die Buslinie 92A durchgehend bis zur Endstelle Aspern/Zachgasse fahren soll. Aktuell ist dies nicht der Fall, was für viele Menschen, welche nicht direkt an der U2 wohnen, ein alltägliches Ärgernis ist.
Beide Anträge wurden einstimmig angenommen – wir sind auf die Rückmeldungen der zuständigen Stellen gespannt.
Pfandringe – Prüfung läuft
Pfandringe helfen beim Recyceln, erhöhen die Sauberkeit des öffentlichen Raums und unterstützen pfandsammelnde Menschen. Zahlreiche österreichische Städte haben schon solche Pilotprojekte gestartet und waren damit erfolgreich. Die KPÖ brachte daher einen Antrag hinsichtlich der Prüfung zur Umsetzung im Bezirk ein, welcher auch mehrheitlich angenommen wurde.
Öffentliche WC‘s in der Donaustadt
Offensichtlich fehlt der politische Wille, sich dieses Alltagsproblems anzunehmen. Zunächst wurde unsere Forderung für eine Prüfung zur möglichst schnellen Wiedereröffnung aller vorhandenen aber zuletzt versperrten WC-Anlagen bei den U1 und U2 Stationen im Bezirk von allen Bezirksparteien unterstützt. (siehe Kaktusbericht vom 01.07.2025). Die Rückmeldung seitens der Wiener Linien ist jedoch wenig erfreulich: Es gebe ein „umfassendes und breit abgestimmtes WC-Konzept“ mit genug (!) Anlagen, mehr sei finanziell nicht möglich und eigentlich nicht notwendig.
Eine zweite Initiative betrifft den neu errichteten Pier22 auf der Donauinsel, wo es zwar kostenlosen Pissoirs für Männer, aber keine gratis WC-Anlagen für Frauen gibt. Das wurde auch schon von der Volksanwaltschaft kritisiert. Unser Vorschlag, bei diesem als „modernes und hippes“ beworbene Gelände auch kostenlos benutzbare WCs für Frauen zu errichten, wurde mehrheitlich abgelehnt.
Somit bleiben die öffentlichen „Bedürfnisanlagen“ im Bezirk weiter „dürftig“.