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Öffis statt noch mehr Töffis

Bessere Öffis für die Lobau - Verkehrsausbau jetzt!

  • Dienstag, 28. Oktober 2025 @ 09:04
Öffis statt noch mehr Töffis Die im Jahr 2014 aufgelassene S80 Station Lobau und fehlende Öffi-Alternativen im Umfeld sind für viele Anrainer*innen ein stetiges Ärgernis. Schon seit Jahren engagiert sich daher die Bürger*inneninitiative S80 Lobau für eine Verbesserung der Situation.
Nun wurde in diesem Zusammenhang auch eine offizielle Petition von der Initiative gestartet, welche wir anbei vorstellen dürfen und deren Unterstützung wärmstens ans Herz wird.

"Drunt in der Lobau" tut sich so einiges - oder auch nicht?

  • Freitag, 22. August 2025 @ 18:30
Die Thematik ist schon lange bekannt, wird jedoch zusehends absurder. Bereits bevor, aber vor allem seit 2014, als die S80-Station Lobau vorerst endgültig geschlossen wurde, fordert die Bürger*inneninitiative S80 Lobau, unterstützt von der lokalen Bevölkerung, deren Wiedereröffnung. Alle Bezirksparteien haben sich letztlich dazu durchgerungen, ihr Anliegen zu unterstützen. Aber noch scheitert die Umsetzung weiter am Nein der ÖBB – zu teuer, zu wenig Fahrgäste, etc.

Verkehrshölle Essling adieu?

  • Dienstag, 6. Mai 2025 @ 18:59
Ein Bericht von Fabio Testasecca, 05/05/2025

Im Rahmen der Vortragsreihe „Lobau soll leben“ fand am 05.05 im Pfarrsaal der Kirche Essling ein Informationsabend zum Thema „Verkehrshölle Essling adieu?“ statt. Es war der vierte Infoabend der Reihe und ein würdiger Abschluss vor der Sommerpause.

Der Schwerpunkt lag diesmal auf den Verkehrsauswirkungen der Umfahrung sowie möglichen „Alternativen“ – oder besser gesagt „Lösungen“. Denn da die Umfahrung die Probleme nicht behebt, brauchen wir keine bloße Alternative, sondern wirklich andere und effektive Lösungen für die Herausforderungen in unserem Viertel.

Mehr barrierefreie Öffis für 1220

  • Samstag, 5. April 2025 @ 07:28
Kommentar von Bernhard Gaishofer,
KPÖ-Spitzenkandidat zu den Bezirksvertretungswahlen in der Donaustadt


Dass das öffentliche Verkehrssystem in Flächenbezirke wie der Donaustadt in vielen Bereichen mehr als ausbaufähig ist und es vor allem an halbwegs schnellen Querverbindungen innerhalb Transdanubiens fehlt, ist keine große Neuigkeit. Das erleben wir alle tagtäglich und wird auch schon seit Jahren von der KPÖ Donaustadt kritisiert.

Spannend ist jedoch, dass wir in den vergangenen Wochen von Donaustädter*innen aus den verschiedensten Bezirksteilen immer öfter auf einen anderen Aspekt angesprochen worden sind -nämlich die Zugänglichkeit der bzw. zu den Öffis.

Wieviele Jahrezehnte heißt mittelfristig?

  • Mittwoch, 2. April 2025 @ 09:08
Öffis statt noch mehr Töffis Stadt Wien und ÖBB in vielem seit Langem säumig

Im November 1984 hat die Stadt Wien ein Buskonzept für die Donaustadt vorgestellt. Dieses ist auch weitgehend verwirklicht worden, was allerdings nichts daran ändert, dass Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln quer durch unseren Bezirk nach wie vor oftmals eine mühsame und langwierige Angelegenheit sind. Doch davon soll hier nicht die Rede sein.

Vielmehr wollen wir uns der Frage widmen, was für die Stadtverwaltung eine „mittelfristige Perspektive“ ist.

Wo ein Wille, ist auch eine Bahnstrecke

  • Donnerstag, 19. September 2024 @ 06:46
Öffis statt noch mehr Töffis
meint Georg Högelsberger

Wien hat wirklich einige Besonderheiten. Manche davon sind allerdings negativer Natur, wie wir nur allzu gut wissen. So ist Wien eine der wenigen großen Hauptstädte Europas, die keinen Bahnring besitzt, auf dem man sich parallel zum Zentrum fortbewegen könnte. Gerade in unserem Bezirk ist dieses Manko deutlich zu spüren, was vielen DonaustädterInnen deutlich bewusst ist. Und keiner versteht so richtig, warum es noch keinen gibt...

Schnellbahnring für Wien – zu wenig, zu spät

  • Dienstag, 2. April 2024 @ 07:00
KAKTUS-Kommentar von Bernhard Gaishofer - Bezirkssprecher der KPÖ-Donaustadt

Ende vergangenen Jahres kündigte die Wiener Stadtregierung im Zuge einer „Machbarkeitsstudie“an, dass ein Schnellbahnring für Wien „möglich und sinnvoll“ sei.

Konkret sieht der Plan vor, Umstiegsmöglichkeiten in Hütteldorf und beim Praterkai für die schon vorhandenen Linien S45 und S80 zu schaffen und so einen „S-Bahnring“, wobei die Bezeichnung „Ring“ genaugenommen nicht zutrifft, zu etablieren. Zu diesem Zweck soll die S45, welche derzeit beim Handelskai endet, über die neuen Stationen Reichsbrücke und Donaumarina bis zum Praterkai verlängert werden. Es sei ein Takt von vier Zügen pro Stunde geplant.

Allzu früh sollte man sich jedoch nicht freuen. Bis es soweit kommt, wird noch einiges an Zeit vergehen: Der früheste Baubeginn ist für 2032 angesetzt, eine mögliche Öffnung der Verbindung wird für 2040 „untersucht“

S-Bahn-Ring kommt – 2040 – vielleicht!

  • Freitag, 5. Januar 2024 @ 15:30
Öffis statt noch mehr Töffis Im Dezember verkündete die rot-pinke Stadtregierung, dass eine Machbarkeitsstudie ergeben hat, dass ein S-Bahn-Ring um Wien “möglich und sinnvoll ist”.

Auf die Grafik klicken, dann wird sie groß!


Wegzeiten – in der Donaustadt und anderswo

  • Dienstag, 6. Juni 2023 @ 13:26
Kommentar von Bernhard Gaishofer – Bezirkssprecher der KPÖ-Donaustadt

Auch wenn es für Donaustädter*innen nichts Neues ist, dass Wegstrecken innerhalb des Bezirks oder überhaupt in Transdanubien mit dem öffentlichen Verkehr oft zeitaufwendig und mühsam zu meistern sind, wird einem diese Tatsache immer wieder auf skurrile Weise vor Augen geführt:

Möchte man beispielsweise von der Kanalstraße in Aspern zu einer Gärtnerei in Essling gelangen, bieten sich laut Routenplaner mehrere Möglichkeiten an: Mit dem Auto fährt man rund 13 Minuten und mit dem Rad (sofern dies wettermäßig möglich ist) etwa 21 Minuten. Durchaus „interessant“ wird es, sieht man sich die öffentlichen Verbindungen an: Statt einer halbwegs direkten Verbindung muss für die schnellste Verbindung zunächst die Buslinie 92A genutzt werden, um zur U2 zu gelangen. Mit dieser geht es bis zur Seestadt und von dort mit dem Bus 88B weiter, wobei man dann auch noch gute 10 Minuten gehen muss. Diese auf der Karte deutlich als „mit der Kirche ums Kreuz fahren“ erkennbare Route dauert 42 Minuten!

Mehr S-Bahn für die Donaustadt

  • Samstag, 13. Mai 2023 @ 11:33
Öffis statt noch mehr Töffis Bericht von der Fahrrad-Demo am 6. Mai 2023

Das Lobau-Forum organisierte – wie schon in der Vergangenheit in Kooperation mit zahlreichen Initiativen, auch mit Beteiligung der KPÖ – eine Fahrraddemo durch die Donaustadt, um verkehrspolitische Alternativen zu Stadtautobahn und Lobau-Tunnel aufzuzeigen.

Foto anklicken !! dann wird es groß !!!


Man hat es nicht leicht mit den Öffis

  • Samstag, 3. Dezember 2022 @ 14:18
Öffis statt noch mehr Töffis Es ist nichts Neues, dass der öffentliche Verkehr in unserem Bezirk einiges zu wünschen übriglässt.
Wer abseits von Schnellbahn und U-Bahn unterwegs ist, kann ein Lied davon singen.

Von „Heisln", massiven Öffi-Sperren und der Klimamusterstadt Wien

  • Samstag, 4. Juni 2022 @ 08:50
Ein Online-Kommentar von Bernhard Gaishofer, Bezirkssprecher der KPÖ-Donaustadt

Vergangene Woche fand der Landesparteitag der SPÖ Wien statt, welcher vor allem durch die dort stattfindenden Diskussionen rund um die geplanten und umstrittenen Hochleistungsstraßenprojekte „Stadtstraße“ und den Lobautunnel für Beachtung sorgte. Bekanntermaßen sind ja weite Teile der SPÖ-Wien-Führung, allen voran die SPÖ-Donaustadt für diese Projekte. Am Parteitag selbst sprachen sich die Junge Generation, SPÖ-Alsergrund und vor allem jüngere SPÖler*innen gegen diese umstrittenen Projekte aus. Somit kam zu heftigen Diskussionen, während in der Stadt unter dem Motto „Klimagerechtigkeit statt Betonpolitik“ viele engagierte Menschen gegen diese geplanten Projekte und für eine Mobilitätswende demonstrierten.

Für Aufregung sorgte der Auftritt des Donaustädter Bezirksvorstehers Ernst Nevrivy, welcher beide Projekte verteidigte. Soweit so bekannt. Das delikate war jedoch, dass er in seiner Verteidigungsrede Kritiker*innen der Projekte allesamt als „Heisln" beschimpfte. Vom Publikum beklatscht und vom Bürgermeister mit Gelächter quittiert.

Verkehrspolitische Überlegungen der KPÖ Donaustadt

  • Donnerstag, 17. März 2022 @ 19:10
Verkehrspolitik ist ein brennendes Thema in Transdanubien und hatte auch immer bei der Tätigkeit der KPÖ 22 einen wichtigen Stellenwert. Nun wurden wir von mehreren Seiten gefragt, ob wir unsere Positionen zu diesem Bereich irgendwo kompakt zusammengefasst haben. Ein richtiges Verkehrskonzept für den Bezirk befindet sich gerade in der Ausarbeitung. Dieser Beitrag soll jedoch vorerst einmal einen groben Überblick bieten was unsere akuten verkehrspolitischen Forderungen für die Donaustadt sind.

Aktuelle Debatten- neue Hochleistungsstraßen (Stadtstraße, Lobautunnel,…)

Durch massive Proteste von unterschiedlichen Organisationen und Aktivist*innen wurde diese Diskussion rund um den Bau des Lobautunnels und damit verbundener Hochleistungsstraßenprojekte (Stadtstraße, S1 Spange Aspern) in den öffentlichen Fokus gerückt. Der Lobautunnel, welcher vor allem auch in ökologischer Hinsicht ein mehr als fragwürdiges Projekt gewesen wäre (so wäre er quer durch das größte Naturschutzgebiet Wiens gegangen), ist zum jetzigen Zeitpunkt vom Tisch. Die Stadtstraße, welche jedoch quer durch Wohn- und Erholungsgebiete in Hirschstetten führen soll und verkehrstechnisch in dieser Form keinerlei Sinn macht, soll weiterhin gebaut werden. Wir erklären uns in diesem Zusammenhang mit den zahlreichen Initiativen und Aktivist*innen solidarisch, welche dieses Projekt ablehnen.

Viel Lärm um wenig!

  • Donnerstag, 2. Dezember 2021 @ 09:31
Öffis statt noch mehr Töffis „Wichtige Querverbindung“ ist nicht viel mehr als Verlängerung des 26ers um einige hundert Meter.

Gelegentlich treibt die Ankündigungspolitik der Stadt Wien seltsame Blüten. Manchmal kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass es Frau Dr. Sima & Co mehr um ihre Selbstdarstellung als um die Information an sich geht.

Vor kurzem ist in mehreren Blättern über eine künftige „wichtige Querverbindung“ zwischen der Donaustadt und Floridsdorf die Rede gewesen. Vermutlich haben Sie, werte Leserin, werter Leser, darüber mindestens ein Mal gelesen und beim Lesen der jeweiligen Überschrift den Eindruck gehabt, dass wir demnächst über eine Schnellverbindung zwischen den beiden Bezirken verfügen würden.


Grafik: www.wien.gv.at/stadtentwicklung/projekte/verkehrsplanung/strassenbahn/linie27.html

Keine große Zukunft für das Öffi-System in der Donaustadt?

  • Mittwoch, 13. Januar 2021 @ 22:39
Ein Kommentar von Bernhard Gaishofer (KPÖ Donaustadt) zu einem Irrtum der Wiener Linien bzgl. der geschlossenen S80 Stationen Lobau und Hausfelstraße

Anfang des Jahres war die Freude bei zahlreichen Donaustädter*innen und lokalen Initiativen groß als die Wiener Linien unter dem Motto „Blick in die Zukunft“ einen neuen Netzplan für die U-Bahn veröffentlichten. Zu sehen waren darauf nämlich auch die Schnellbahnlinien und hierbei war interessant, dass bei der Linie S80 die 2014 geschlossene Station Lobau und die 2018 geschlossene Station Hausfeldstraße verzeichnet war.

Initiativen wie „Rettet die Lobau – Natur statt Beton“ oder die „Bürgerinitiative S80 Lobau“, welche sich jahrelang für die Wiedereröffnung der Stationen stark gemacht hatten, ebenso wie zahlreiche Bürger*innen dachten, dass die vielen Argumente bei der ÖBB endlich Früchte getragen haben und es zu einer lokalen Neubelebung der Strecke kommt.

Die Freude währte jedoch nur kurz, denn bald stellte sich heraus, dass die Wiener Linien irrtümlich eine veraltete Karte für ihre Grafik genutzt hatten, es sich bei der Veröffentlichung um ein Versehen handle und man natürlich „keine Gerüchte in die Welt“ setzten wollte. Auch Seitens der ÖBB wird laut Bezirkszeitung eine Wiedereröffnung der Stationen dezidiert ausgeschlossen.

Hierbei stellt sich mir jedoch die Frage: Warum eigentlich?

Eine Nachschau zum Aktionstag für eine Verkehrswende am 19.6.2020

  • Montag, 22. Juni 2020 @ 08:59
Gedanken aus Donaustädter Sicht
von Hilde Grammel – Bewohnerin der Seestadt

Am 19. 6. 2020 haben in ganz Österreich Menschen für eine Verkehrswende demonstriert. Das Bürger*innen-Netzwerk Wien Niederösterreich Nord-Ost, die BI Hirschstetten retten und die BI Rettet die Lobau u.a. hatten für diesen Tag zu einer Fahrraddemo aufgerufen, die von der Seestadt aus startete [Bild rechts] und über das Verkehrsministerium und den Ballhausplatz zum Rathaus führte. Zuvor noch gab es eine Kundgebung bei der U2-Station Hausfeldstraße, die die Wiedereröffnung der dortigen Schnellbahnstation forderte. Aktivist*innen von KPÖ, Wien ANDAS und LINKS waren an der Vorbereitung und Organisation der Fahrraddemo beteiligt. Die Hauptforderung war: Keine Umsetzung der Bauvorhaben S1-Spange und Stadtstraße einerseits, Lobau-Autobahn andererseits.

Wieviel „Attraktivierung“ verträgt der öffentliche Verkehr noch?

  • Freitag, 21. Juni 2019 @ 16:32
KAKTUS-Gastbeitrag von Max Kössldorfer – BI – Energiewende im Wiener Verkehr
Der Wiener Schmetterling – Ein Schnellbahnkonzept

Konfrontiert mit täglichen Staus und dem voranschreitenden Klimawandel sind unsere politischen Entscheidungsträger unermüdlich damit beschäftigt, die Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs voranzutreiben. Euphemistische Worte für nicht nachvollziehbare Handlungen.

Eine Kolonne, so lang wie die gesamte Wiener Südosttangente (17,5km), würde es benötigen, um die Passagiere einer einzigen vollbesetzten U-Bahn stattdessen in Autos zu befördern (1,4 Pers./Auto bei 80km/h).

In Anbetracht dieses erstaunlichen Vergleiches wird wohl die überwiegende Mehrheit rational denkender Menschen schlussfolgern, dass der Ausbau der Schnellbahn gegenüber dem Straßenneubau Priorität genießen muss – doch diese Annahme ist falsch. Der Schnellbahnverkehr wird auf Sparflamme gehalten, denn die Milliarden sind verplant - für die sogenannte „Stadtstraße“ und den Lobautunnel. Nach dem Motto: „Lasst uns das Feuer mit Benzin löschen“.

Süße Versprechungen des Bezirksvorstehers

  • Samstag, 23. Februar 2019 @ 11:09
Öffis statt noch mehr Töffis Ein gutes Jahr für die Öffis in der Donaustadt?

Blickte man dieser Tage in die unterschiedlichen Bezirkszeitungen, konnte man oft Zusammenfassungen sehen, was sich 2019 in der Donaustadt ändern würde. Man staunt nicht schlecht: Auch im Bereich des öffentlichen Verkehrs sollen sich heuer einige Sachen verbessern, was erfreulich, aber auch überraschend ist, da diesbezügliche Probleme Transdanubiens bislang immer schöngeredet wurden und meist ungelöst blieben.

S 80 bleibt Stiefkind

  • Donnerstag, 15. November 2018 @ 09:16
Gravierende Nachteile trotz Verlängerung nach Aspern Nord

Die Arbeiten für den zweigleisigen Ausbau des Marchegger Astes der Ostbahn neigen sich auf Wiener Boden allmählich ihrem Ende zu. Die Beeinträchtigungen, die mit dem Bau verbunden sind, werden langsam weniger und in der neugestalteten Haltestelle Hirschstetten halten jetzt wenigstens wieder Regionalzüge. Einen wirklichen Grund zur Freude stellt das allerdings nicht dar.

Die Bahnstation Hausfeldstraße wurde aufgelassen. Und das, obwohl in der näheren Umgebung schon heute tausende Menschen wohnen und in den nächsten Jahren dort eine rege Bautätigkeit geplant ist. Wer also aus dem Bereich Hausfeldstraße / Guido Lammer-Gasse / Hasibederstraße mit dem Zug nach Simmering oder zum Hauptbahnhof fahren will, muss mit der U2 nach Stadlau (oder zurück nach Aspern Nord) fahren und dort umsteigen. Das wäre sogar dann mit einem Zeitverlust verbunden, wenn jede U2 Garnitur bis in die Seestadt geführt werden würde und nicht nur bis zu Aspernstraße.

„Drei Buslinien fahren ab sofort mit verbessertem Angebot“

  • Samstag, 20. Oktober 2018 @ 17:48
Öffis statt noch mehr Töffis - so lautet ein Titel in der Oktoberausgabe des Vormagazins. Ein Grund zur Freude?

Vermutlich für manche Benützer der Autobuslinien 8A, 14A und 61A. Beim 8A und beim 61A ist es mit 1. Oktober zu einer Intervallverdichtung gekommen, beim 14A werden nun Busse eingesetzt, die den Fahrgästen mehr Plätze bieten als die alten.

Wir Donaustädter haben natürlich nichts gegen diese Verbesserungen, auch wenn wir wenig bis gar nicht in deren Genuss kommen, und vergönnen sie allen, die davon etwas haben.

Was wir aber nicht wollen ist, daß wir mit Verschlechterungen „beglückt“ werden.

Lobauautobahn und Stadtstraße – KAKTUS Sondernummer zum Volksstimmefest

  • Freitag, 7. September 2018 @ 08:54
Am 1. und 2. September fand das heurige Volksstimmefest statt. Trotz sehr viel Regen und schlechtem Wetter ließen es sich die KPÖ und tausende BesucherInnen trotzdem nicht nehmen auf die Jesuitenwiese zu kommen um gemeinsam zu feiern. Wie jedes Jahr war natürlich auch die KPÖ Donaustadt und der KAKTUS wieder auf der Wiese mit einem Gasthaus,einem Infopunkt und einem Büchertisch vertreten, welche das ganze Wochenende über von ehrenamtlichen AktivistInnen betreut wurde.

Zu dem heurigen Volksstimmefest gab es auch eine aktuelle Sondernummer des KAKTUS, welche sich mit den geplanten, verkehrstechnischen Bauprojekten in der Donaustadt auseinandersetzt und welche wir natürlich auch unseren LeserInnen der Onlineausgabe nicht vorenthalten möchten:

Lobauautobahn und Stadtstraße: Für uns gilt weiterhin – nix ist fix!

Wird der Lobautunnel oder die Stadtstraße nun wirklich gebaut? Der KAKTUS hat sich die aktuellen Entwicklungen rund um diese umstrittenen Bauprojekte genauer angesehen:

Wer kennt es nicht? Stau auf der Tangente oder anderen Straßen in Transdanubien, wie der Breitenleerstraße und Esslinger Hauptstraße, welche in den Stoßzeiten zu Durchzugsschneisen für PendlerInnen aus dem Umland werden. Ebenso nimmt das Verkehrsaufkommen in den traditionellen Ortskernen wie Stadlau stetig zu. Dass das Verkehrsthema also zu einem immer wichtigeren Punkt der Politik in ganz Wien wird steht außer Frage.

Verkehrskonzept für die Donaustadt – Quo Vadis?

  • Donnerstag, 1. März 2018 @ 10:13
Die Donaustadt ist der am schnellsten wachsende Bezirk von Wien, ein taugliches Verkehrskonzept fehlt jedoch seit Jahren. Mit dem neuen Jahr gibt es nun frischen Diskussionsstoff rund um die zahlreichen (umstrittenen) Verkehrsprojekte des Bezirks.

In diesem Zusammenhang wurde nun Ende Jänner auch neue Studien zu dem viel diskutierten Lobautunnel veröffentlicht. Sehr viele neue Erkenntnisse brachten diese jedoch nicht, vielmehr wurden bekannte Argumentationen untermauert: ein Expertenteam von der TU Wien spricht sich klar gegen den Tunnel aus. Er sei verkehrstechnisch nicht notwendig und ziehe letztlich nur noch mehr Verkehr an, viel wichtiger sei ein größerer Fokus auf den öffentlichen Verkehr und Konzepte wie Park & Ride Anlagen. Eine andere Gruppe spricht sich für den Tunnel aus, da er für die „Standort- und Wirtschaftsentwicklung“ essenziell sei.

Einig ist man sich nur in dem Punkt, dass es unabhängig davon, ob der Tunnel nun kommt oder nicht, einen „Aktionsplan“ für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs in Transdanubien braucht.

Bild:
Erinnerung an die Demonstration gegen die Stadtstraße im September 2015
Bernhard Gaishofer und weitere AktivistInnen der KPÖ und von WIEN ANDERS waren mit dabei!

Liebe Wiener Verkehrsbetriebe: Pflanzt uns nicht!

  • Mittwoch, 13. September 2017 @ 19:53
U2 – Seestadt: Verbesserungen nur in der Früh
Ein Beitrag von Walther Leeb

Es darf ruhig wiederholt werden: Die Verlängerung der U2 vom Stadion in die Seestadt noch bevor deren Besiedlung richtig begonnen hatte, ist ein kluger Schritt der Wiener Verkehrsplaner gewesen. Anders als Tausende Menschen in der Großfeldsiedlung und am Rennbahnweg, die sich Jahrzehnte lang mit der Straßenbahn in die Innenstadt quälen mussten, steht den Seestädtern von Anfang an mit der U-Bahn ein hochrangiges Verkehrsmittel zur Verfügung.

Ärgerlich ist allerdings, dass nur jeder zweite Zug bis in die Seestadt fährt; und das nicht nur für die Bewohner derselben. Wer in der Umgebung der Haltestelle Hausfeldstraße wohnt oder dort umsteigen will, ist davon ebenso betroffen wie diejenigen, welche die Station Aspern Nord benutzen.

Jetzt haben es die Wiener Linien als große Verbesserung angekündigt, dass nach den Ferien jeder U2-Zug bis zur Endstation Seestadt geführt werden wird. Die Betroffenen können sich jetzt überlegen, ob sie sich darüber freuen sollen oder doch vielleicht ärgern, weil sie sich gepflanzt fühlen, dass Ihnen das als große Errungenschaft präsentiert wird.

Für den Neubau der Station Lobau!

  • Montag, 4. September 2017 @ 19:08
Auch wenn die Sommerveranstaltung der Bürgerinitiative S80 Lobau nun schon vor ein paar Wochen stattfand, das Thema rund um die aufgelassene Station Lobau der Linie S80 ist immer noch hochaktuell!

Zur Sommerfest - Kundgebung, welche am Zillbauerplatz am 19. August 2017 von der Bürgerinitiative S80 Lobau für die Neuerrichtung der Station Lobau organisiert wurde, kamen trotz strömendem Regen ca. 50 Personen. Auch viele neue Interessenten. Das ist nicht überraschend, denn durch die rege Bautätigkeit im Einzugsbereich der abgetragenen Station ist die Zahl der Betroffenen, die diese gerne nutzen würden deutlich gestiegen. Es wurde vernetzt und diskutiert:

Spät und weiter zögerlich!

  • Samstag, 15. Juli 2017 @ 11:07
Ab Schulbeginn fährt die U2 in den Morgenstunden mit allen Zügen in die Seestadt.

Als Teil „größter Netzänderung“ kündigen die Wiener Linien an, ab 04.09.2017 von Betriebsbeginn bis täglich 8:30 auf der U-Bahnlinie U2 alle Züge in die Seestadt zu führen.

Bis dato wird nur jede zweite U-Bahngarnitur bis zur Endstelle Seestadt geführt. Die U-Bahnzüge dazwischen werden kurzgeführt und enden in der Station Aspernstraße.

Obwohl die Seestadt als „weitgehend autofreier Stadtteil“ geplant wurde, es bereits zu Zeiten, als die Seestadt noch wenig besiedelt war, hinter der Station Aspernstraße große Wohngebiete gegeben hat und die Station Hausfeldstraße auch durch die Straßenbahnlinie 26 angebunden ist, verdoppeln sich für Fahrgäste, die dort in die U-Bahn ein- oder aussteigen, die Intervalle auf ihrem Weg in die - und aus der - „Stadt“.

Mehr Schnellbahn für Wien und das Umland

  • Mittwoch, 16. November 2016 @ 09:49
Die AK Wien hat richtungsweisende Ausbaupläne vorgestellt

Wien ist eine wachsende Stadt, das ist unbestritten. Ob der Zuzug das Ausmaß annehmen wird, das prognostiziert wird, kann hier dahingestellt werden. Tatsache ist, dass die Bundeshauptstadt, ihr Umland und auch die Donaustadt im Individualverkehr geradezu ersticken werden, wenn diesem nicht wirksam entgegengetreten wird. Bis zum Jahr 2030 ist mit einem wachsenden Autoverkehr um fünfzig Prozent zu rechnen.

Dass das nicht dadurch erfolgen kann und darf, dass man durch den Neubau von autobahnähnlichen Straßen – wie z.B. die Stadtstraße oder die Verbindung von Süßenbrunn nach Schwechat – neue Anreize zur Nutzung von PKW und LKW schafft, wird an anderer Stelle dieser Ausgabe erörtert.

Das einzige Mittel zur Eindämmung des Individualverkehrs ist und bleibt eine Ausweitung des Angebots der öffentlichen Verkehrsmittel. Die Arbeiterkammer Wien hat hierzu vor kurzem einen richtungsweisenden Plan für den Ausbau des Schnellbahnnetzes vorgestellt.

Witz des Monats (?)

  • Mittwoch, 26. Oktober 2016 @ 14:57
Die Bahnstation Hausfeldstraße, die Gemeinderat Josef Taucher (SPÖ) als „die beste Einladung zum Umstieg auf die Öffis" hält.

Der Donaustädter Gemeinderat Mag. Josef Taucher (SPÖ), zuvor viele Jahre stellvertretender Bezirksvorsteher in der Donaustadt, führte in der Gemeinderatssitzung am 21.10.2016 die S-Bahn-Station Hausfeldstraße als bestes Beispiel dafür an, dass „gut gebaute Stationen die beste Einladung zum Umstieg auf die Öffis“ seien.

Der Herr Gemeinderat scheint was die Bahnstation Hausfeldstraße betrifft, nicht auf dem Laufenden zu sein.

Marchegger Ast: Ausbau beginnt

  • Donnerstag, 23. Juni 2016 @ 21:00
Öffis statt noch mehr Töffis Bis Ende 2018 soll die Strecke zwischen Erzherzog-Karl-Straße und Aspern-Nord fertiggestellt werden

Es kommt einiges zu auf die Bewohner im Bereich zwischen den Bahnstationen Erzherzog-Karl-Straße und Hausfeldstraße: Bis Ende 2018 kommt es im Zuge des zweigleisigen Ausbaus des Marchegger Astes der Ostbahn (geplante Fertigstellung bis zur Staatsgrenze bis 2023) zu umfassenden Behinderungen und Umleitungen.

Wie die ÖBB vor Kurzem bei einem Informationsabend im Gymnasium am Contiweg vorgestellt haben, wird die Haltestelle Hirschstetten in Hochlage gebaut und verschwinden damit die Bahnübergänge bei der Hirschstettner Straße und am Contiweg. Auch wird die Haltestelle Aspern-Nord fertiggestellt und damit dort eine weitere Anbindung der Bahn an die U2 geschaffen.

U2: Nur jeder zweite Zug fährt in die Seestadt

  • Freitag, 4. März 2016 @ 08:08
Wie lange noch? –Die KPÖ tritt für rasches Ende solchen Unfugs ein!

Stellt Euch vor, eine Autobahn wird eröffnet. Weil der Zielpunkt noch nicht ausreichend bewohnt ist, darf ab einem bestimmten Streckenabschnitt zur Kostenersparnis nur jedes zweite Auto die sündteure neue Autobahn benützen, damit die Fahrbahn geschont wird.– Solche Überlegungen, wenn es um Autobahnen geht ? – Einfach undenkbar!

Szenenwechsel:

Auf der Linie U2 ist ein ähnlich seltsames Vorgehen seit ihrer Verlängerung in die Seestadt 2013 leider bis heute Realität. Obwohl in der Zwischenzeit dort immer mehr der Wohnungen bezogen werden, wird weiter nur jede zweite U-Bahngarnitur bis zur Endstelle Seestadt geführt. Die U-Bahnzüge dazwischen werden kurzgeführt und enden in der Station Aspernstraße.

Gemeinsam für ein fortschrittliches Verkehrskonzept!

  • Montag, 13. Juli 2015 @ 08:00
Bernhard Gaishofer, WIEN ANDERS – Spitzenkandidat für die Bezirksvertretung.

Verkehrspolitik ist gerade für unseren Bezirk ein wichtiges Thema, daher möchte ich in diesem Beitrag auf eben diese eingehen, vor allem auch, weil sie die aktuelle Stadtregierung stets als großen Erfolg verkauft.

Ja, die Jahreskarte ist im Vergleich zu früher günstiger geworden, aber die Kosten für Einzelfahrscheine sind dafür seit dem Jahr 2002 um sagenhafte 83% angestiegen! Ja, in der Inneren Stadt wurden Fußgängerzonen geschaffen, aber in den äußeren Bezirken werden Ortskerne tagtäglich von Durchzugsverkehr verstopft! Ja, in den letzten Jahren wurden teilweise U-Bahnlinien verlängert, dafür kam es bei anderen Verkehrsmitteln, wie Bussen, zu massiven Verschlechterungen wie Intervallverlängerung und Einstellung von Linien!

Man sieht: Es gibt eine Menge „Abers“.

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