Am 29.September entscheiden Sie Herr . . . . . !
- Sonntag, 22. September 2013 @ 08:18
Willkommen bei KAKTUS - Online / KPÖ-Donaustadt
Manche können und wollen's gar nicht glauben, wieso sich da die blassroten die Reservefläche unter den Nagel reißen.
Zur Farce der BürgerInnenbeteiligung, wie sie jetzt gang und gäbe ist, könnte ich einiges dazu beitragen im Zusammenhang mit der "Stadtstraße" Hirschstetten-Aspern.
Am 24.7 berichtete auch die „Kronen-Zeitung“ darüber, die ebenfalls bei den AnrainerInnen des Friedhofes „Unruhe“ konstatiert.
„Es gäbe noch für viele Jahre ausreichend Platz für Neuvergaben… Und: An bestehenden Gräbern ändert sich nichts." lässt das Blatt Nina Lämermayer von den Friedhöfen Wien ihre LeserInnen beruhigen. "Ein großer Teil des Grundstücks ist als öffentlich zugängliche Grünfläche vorgesehen", verteidigt ein Sprecher der grünen Vizebürgermeisterin Vassilakou gegenüber dem Kleinformat ebenfalls die umstrittenen Pläne.
Viele unserer LeserInnen sehen das anders.
Wer‘ ma‘ schauen, wie das unsere BezirkspolitikerInnen bei der nächsten Bezirksvertretungssitzung am 18.September sehen. Der Kaktus wird darüber in jedem Fall berichten.
Die „Stadtstraße" und der „Asperner Friedhof" sind in den letzten Wochen zu echten „Brennpunkten" für viele Kaktusleserinnen und Leser geworden. Davon zeugen die beiden kürzlich erhaltenen Leserbriefe und auch zahlreiche in den letzten beiden Wochen erhaltene Anrufe.
Die heftig umstrittene „Stadtstraße“ -Thema auch in unserer letzten Ausgabe der Kaktuszeitung, die von unseren AktivistInnen auf belebten Plätzen im Bezirk gratis verteilt wird und ein auf der Kaktuswebsite veröffentlichter Gastbeitrag eines Kaktuslesers über Pläne zum Verkauf der Erweiterungsflächen des Asperner Friedhofs - sind Thema vieler an uns gerichteter Anfragen und LeserInnenreaktionen.
„Chaotisches Zubetonieren der Donaustadt…;und die Stadtstraße und Autobahn S1 als äußerst fragwürdige Projekte“ kritisiert, Alfred Bender, der im BürgerInnenbeirat Stadtstraße über 90 Haushalte einer Reihenhaussiedlung beim Heidjöchl vertritt, in einem Leserbrief an den Kaktus. Er hält die „neu geschaffene Story“ mit Bezirksvorsteher Scheed „…über den Wienerwald für die Donaustadt“ schlichtweg als Ablenkung davon.
Wo die vielen Neo-DonaustädterInnen einmal ihre letzte Ruhe finden sollen, wenn sich die etablierten Parteien darüber einig sind, die Erweiterungsflächen des Asperner Friedhofs an Bauträger zu verkaufen , fragt sich nicht nur unsere Leserin Dr. Margarete Lazar – „…- oder sterben die aus lauter Glück, in der Seestadt wohnen zu dürfen, nicht mehr?“
Auf unsere letzte Kaktusausgabe vom April (Ausgabe 1/2013) gab es zahlreiche LeserInnenreaktionen. Zwei von uns ausgwählte LeserInnebriefe wollen wir auf unserer Kaktus-Website dokumentieren.
Eine Möglichkeit mit dem Kaktusteam in einen persönlichen Dialog zu treten bietet:
Der nächste Kaktus erscheint Mitte Juni
Die Absicht der etablierten Politik, nach Beschlussfassung der umstrittenen Änderungen der Flächenwidmung entlang der Wagramer Straße rasch wieder zur Tagesordnung überzugehen, scheint nicht ganz aufgegangen zu sein.
So viele LeserInnenzuschriften wie selten zuvor erhielt die Kaktusredaktion zu ihrer letzten Ausgabe. Hier eine LeserInnenzuschrift einer JungwählerInnen.
Über weitere LeserInnenbriefe (vorwiegend zum Thema "Alte Donau") wollen wir in unserer nächsten Kaktusprintausgabe, die Ende November/Anfang Dezember erscheinen wird, berichten.
Herr Boris Bösendorfer, der an der von der überparteilichen MieterInneninitiative „Donauplatte“ im September durchgeführten MieterInnenversammlung (siehe Kaktusbericht vom 16.09.2008) teilgenommen hat, und dem der durch einige wenige Betriebe verursachte Diskolärm bis spät in die Nacht,ein besonderes Annliegen ist, schrieb an die überparteiliche „Donaustädter Bezirkszeitung (DBZ) einen Leserbrief. Sein Brief bezieht sich auf einen Dbz-Bericht über die MieterInnenversammlung vom 15.09.2008 und wurde, aus welchen Gründen immer, in der Ausgabe 10 der DBZ nicht veröffentlicht.
Den BesucherInnen der Kaktuswebsite soll der Inhalt nicht weiter vorenthalten bleiben, weil er ein bezeichnendes Licht auf den Umgang mit BürgerInnenprotest seitens der SPÖ wirft, aber auch die gegenüber der KPÖ ausgrenzende Berichterstattung kritisiert.
Im Zuge der Stadterweiterung im 22.Bezirk wurden im vergangenen Jahr die Siedler vom Fuchsienweg in Breitenlee aufgefordert, über die gesamte Grundstücklänge auf dem vor ihren Häusern liegenden öffentlichen Grund auf ihre Kosten einen Gehsteig herzustellen. Die Stadt Wien beruft sich dabei auf eine vor vielen Jahren von allen Siedlern verlangte und unterzeichnete Vereinbarung.
Hier der Wortlaut des Leserbriefes:
Jetzt ist die Donaustadt auch am größten Event, das in Wien je veranstaltet wird (lt Bürgermeister Häupl ), dabei. " Unser" SZM - Ost ist als Schwerpunktspital für die EURO vorgesehen. Da jubelt der Fußballfan, ja die ganze Donaustädter Bevölkerung.
Oder doch nicht? Vor Ort teilnehmen können wir ja doch nicht. Erstens sind nur wenige Karten für die Wiener Fußballanhänger bestimmt. Die meisten Karten wurden den Sponsoren und den UEFA - Funktionären zugeteilt. Und zweitens sind die Kartenpreise so hoch, dass ein normaler Fan diese gar nicht bezahlen kann ohne sein Monatbudget extrem zu belasten. Von den Preisen in den Fanmeilen gar nicht zu reden.
Was heißt Schwerpunktspital ?
Wer nicht genügend zu tun hat und meint, sich Übertragungen aus dem Parlament ansehen zu müssen, um die niveauvollen Ausführungen der Damen und Herren Abgeordneten persönlich zu erleben, ist einiges gewohnt. Die feine englische Art wird höchst selten gepflogen. Immerhin kommt es nicht zu wüsten Prügelszenen wie vor kurzem bei einer Plenarversammlung des Parlaments in Mexico.
In der Donaustädter Bezirksvertretung dürfte sich der Vorsitzende der Bezirksverkehrskommission an dem Umgangsformen des Hohen Hauses ein Beispiel genommen haben. Dabei stört weniger, dass sein Deutsch von jenem des Burgtheaters weit entfernt ist - das disqualifiziert niemanden als Politiker, auch wenn ein "normales" Hochdeutsch kein Mangel wäre - als die Art und Weise wie der Herr Vorsitzende meint, mit Mitgliedern der Bezirksvertretung umgehen zu müssen.