Soziales Österreich?
- Dienstag, 8. Dezember 2015 @ 10:27
Rund 250.000 Menschen bekommen eine Pension von maximal 143,- Euro im Monat. Insgesamt fast 1,1 Millionen Menschen bekommen eine Pension, die unterhalb der Armutsgrenze liegt.Und fast 1,7 Millionen Pensionisten und Pensionistinnen (also mehr als 70 Prozent) bekommen maximal 1.786,- Euro (Brutto), obwohl die meisten wohl ein Leben lang hart gearbeitet haben.

Insolvenzentgeltfond und Familienlasten-Ausgleichfond sind wichtige Instrumente zur Finanzierung sozialer Leistungen und dürfen nicht ausgedünnt werden. Der GLB kritisiert scharf die Schützenhilfe der FPÖ für Zielpunkt Pleitier Pfeiffer.
OÖ: KPÖ legt zu und verteidigt Position in Linz mit starkem Ergebnis
Miethaiaktion entpuppt sich als billiger Wahlkampfgag – Schutzzonenantrag wurde nicht gestellt – MieterInnen stehen weiterhin im Regen.
Grazer KPÖ-Wohnungsstadträtin Elke Kahr zur aktuellen Inflationsrate.
Den heißen Sommer nützt der aus der Wirtschaftskammer kommende Chef des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger, Peter McDonald, zu einem Angriff auf das System der Kuren und jene Versicherten, die diese benötigen. "Wir wollen das Konzept Kur wegbringen vom subventionierten Quasi-Urlaub", so McDonald. So werden also jene diffamiert, deren Gesundheit nicht zuletzt durch die konkreten Arbeitsbedingungen in den Betrieben so geschädigt wurde, dass sie die Kuren bewilligt bekommen. Erhard Prugger von der Wirtschaftskammer Oberösterreich legt gleich nach mit der Idee,"es wäre zumutbar, die Hälfte eines Kur-Aufenthaltes als Urlaub zu werten"
SCHWERPUNKT: Tritt nach unten – Schwerpunkt Rechtspopulismus
An den 400.000 Arbeitslosen sei natürlich nicht die grundfalsche Wirtschafts- und Sozialpolitik des Kaputtsparens Schuld. Sondern die Menschen selber seien das, denn sie sind faul, arbeitsscheu und bequem. Reden wir über Griechenland? Nein, es geht um Österreich und besonders um Wien, denn hier ist die Arbeitslosigkeit mit 13 Prozent außergewöhnlich hoch. Die gleiche Leier, mit der sie Griechenland zerstört haben, wollen sie jetzt in Österreich spielen. Und politisch durchsetzen.
von KPÖ-Bundessprecher Mirko Messner (05.07.2015)
„Was ist an einer Volksabstimmung angesichts solch fundamentaler Weichenstellungen falsch? fragt Didi Zach, Wiener KPÖ-Landessprecher und WIEN ANDERS - Kandidat für den Gemeinderat.
Das hat zwei Gründe:
Bei der am 29. Mai 2015 stattgefundenen 164. Vollversammlung der Wiener Arbeiterkammer zeigte sich Robert Hobek, AK-Rat des Gewerkschaftlichen Linksblocks (GLB), überzeugt, dass die fast 900.000 Unterschriften für eine Steuerreform ein Umdenken der Regierung bewirkt hat. „Allerdings haben AK und ÖGB zurecht auf die ungleiche Vermögensverteilung hingewiesen und Verteilungsgerechtigkeit eingefordert. Insbesondere durch Vermögensbesteuerung oder durch eine Erbschafts- und Schenkungsteuer. Davon wurde nichts umgesetzt, hier ist die AK nach wie vor gefordert“, so Robert Hobek. Die hohe Arbeitslosigkeit muss insbesondere mit einer deutlichen Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn- und Personalausgleich bekämpft werden. „Menschenhetze schafft keine Arbeitsplätze“, so Robert Hobek in Richtung der Freiheitlichen.

Unter dem Titel "Der eigene Beitrag" blickt die Mainummer der Volksstimme im Schwerpunkt auf das Jahr 1945 zurück.
Von Sebastian Reinfeldt (26.4.2015)
Erklärung der KPÖ zum 70. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus
Stellungnahme von Alexis Tsipras zur Schiffskatastrophe im Mittelmeer
(22.04.2015)
Rede von KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn am 18. April 2015 in Linz
Ende März 1945 überschritten Truppen der Roten Armee die österreichische Grenze und befreiten nach schweren Kämpfen bis 13. April die Haupstadt Wien. Anfang Mai rückten die Truppen der westlichen Allierten in Österreich ein, befreiten und öffneten die Konzentrationslager.
Karfreitag – anders, eine Arbeitslosenprozession von Wien anders zog durch die Innenstadt.
Rund 170 Menschen versammelten sich Samstag, 21.3. in Wien, um die Wahlallianz Wien anders (KPÖ, Piratenpartei, Plattform der Unabhängigen und Echt Grün) offiziell zu gründen, um über programmatische Fragen zu diskutieren und um die Listenplätze 1 bis 8 für die kommenden Wiener Gemeinderatswahlen zu wählen.
Steuerreform verfehlt Ziel einer Umverteilung
900.000 Unterschriften hat der ÖGB für eine Lohnsteuerreform gesammelt, und es war auch ein Votum für sein Vermögenssteuer-Konzept. SPÖ-Chef Faymann hat unter großem medialen Aufwand verlautbart, er übernehme die ÖGB-Forderungen in die SPÖ-Agenda, und hat sie zum Knackpunkt der Verhandlungen mit der ÖVP erhoben. Die erste Andeutung, dass das alles nicht so ernst gemeint sei, kam vor einiger Zeit vom Bundespräsidenten Fischer. Der "Kompromiss" müsse im Verzicht auf Vermögenssteuern zugunsten von Vermögenszuwachssteuern bestehen. Seitdem hat keiner der SP-Verhandler mehr ernsthaft von einer Vermögenssteuer gesprochen. Und vor wenigen Tagen zeigte der Wiener Bürgermeister Häupl die Richtung an, in die sich die SPÖ diesbezüglich tatsächlich bewegt: Weg von einer Vermögenssteuer, und – wie gesagt – hin zu einer Vermögenszuwachsbesteuerung. Damit hat er lediglich wiederholt, was Fischer bereits "geraten" hatte.

