Kritik an Abzocke der Mineralölkonzerne
- Mittwoch, 19. März 2008 @ 07:29
Die enormen Teuerungen der Treibstoffpreise in Österreich sind nach Ansicht der KPÖ zu einem nicht geringen Anteil Abzocke der Mineralölwirtschaft. Die KPÖ weist in diesem Zusammenhang auf eine Studie der AK Wien hin, welche ungleich höhere Preissteigerungen in Österreich im Vergleich zu den Nachbarländern festgestellt hat.Die Treibstoffpreise stiegen in Österreich im Februar 2008 im Vergleich zum Februar des Vorjahres fast doppelt (25 Prozent) so stark an als im Durchschnitt der Eurozone (14 Prozent). Somit ist die österreichische Preisentwicklung nicht nur aus der internationalen Rohölpreisentwicklung alleine zu erklären.
Anders als die Arbeiterkammer fordert die KPÖ jedoch eine Trendumkehr in der Verkehrspolitik einzuleiten und ökologische und soziale Konzepte zu entwickeln...

Nach Bregenz und Oberösterreich wird nun also auch Graz als dritte größere Gebietskörperschaft in Österreich von einer Koalition aus ÖVP und Grünen regiert. ÖVP-Bürgermeister Nagl mit grüner Krawatte und die Neo-Vizebürgermeisterin Rücker mit schwarzem T-Shirt als "Rathausbesetzerin" zelebrierten das Ereignis angemessen.
Eine Nachbetrachtung von Walter Baier der medialen Berichterstattung über die Kandidatur der KPÖ bei den niederösterreichischen Landtagswahlen, die wir den KaktusleserInnen nicht vorenthalten wollen:
Seit dem Jahr 2000 sind die Energiekosten um mehr als 20 Prozent gestiegen. Bei Haushalten mit weniger als 900 Euro Einkommen (davon sind mehr als eine Million Menschen betroffen) machen die Wohn- und Heizkosten bereits 37 Prozent des monatlichen Gesamtbudgets aus.
Franz Kral, Gemeinderat in Krems, Spitzenkandidat der KPÖNiederösterreich zur Landtagswahl
Die undemokratische Hürde, 1.050 Unterstützungserklärungen verteilt auf 21 Wahlkreise aufbringen zu müssen, ist gemeistert. Die KPÖ kann bei der Landtagswahl in Niederösterreich flächendeckend kandidieren.
"Will weiterhin verantwortungsvollen Beitrag leisten"
Didi Zach, Landessprecher der KPÖ Wien: "Populistische Scheinaktivitäten, die darauf abzielen, Armut als Bettler-Kinder-Ausländer-Phänomen darzustellen und diese Tätigkeit bestrafbar und abschiebbar zu machen, sind ein Armutszeugnis für die Wiener Sozialpolitik und bedienen nur die Klischees einer "materiell gut ausgestatteten, moralischen Unterschicht (Copyright Caritas-Chef Küberl)".
Für eine Hand voll Dollar?
Angesichts der dramatischen wirtschaftlichen Lage der Gebietskrankenkassen fordert Bundessprecherin der KPÖ Melina Klaus, die sofortige Einführung der Wertschöpfungsabgabe.

