Willkommen bei KAKTUS - Online / KPÖ-Donaustadt Samstag, 22. Januar 2022 @ 20:16

Wohnen

Neu vermietete Gemeindewohnungen werden um 10 % teurer

  • Sonntag, 21. Oktober 2012 @ 07:41
Kostenlose Mietrechtsberatung in der Donaustadt - eine Initiative der KPÖ-Wien

Ab sofort werden nun alle neu vermieteten Gemeindewohnungen um rund 10 Prozent teurer.

Rund 12.500 Gemeindewohnungen (die dem Kategoriemietzinssystem unterworfen sind) werden pro Jahr in Wien frei. Damit können pro Jahr zwar 12.500 Gemeindewohnungen neu vergeben werden, doch zugleich kommt bei Neuvermietungen das wesentlich teurere Richtwert-System zur Anwendung.

Kostet z.B. eine Wohnung der Kategorie A nach Kategoriemietzinssystem derzeit € 3,25/qm, so kostet selbige Wohnung, wenn sie nach dem Richtwert-System vergeben werden kann € 5,16/qm. Die vollkommen idente Wohnung ist also um 58,77 % teurer.

Freihof-SiedlerInnen: Neue Armutsfalle abgewendet?

  • Samstag, 12. Mai 2012 @ 08:30
"Widerstand der SiedlerInnen blieb nicht ohne Wirkung

2012 laufen viele der von der Stadt Wien mit Genossenschaften abgeschlossenen Baurechtsverträge aus. Für neue Verträge sollte zunächst eine Erhöhungen des Pachtzinses auf EUR 8,38 pro Jahr und Quadratmeter Grundfläche erfolgen, was zu einer Verdrei- bis Vervierfachung der Nutzungsentgelte geführt hätte. Vor kurzem erhielten die Betroffenen von Freihof Kagran eine neue Information, dass es nun doch nicht so schlimm kommen und die Erhöhung um 2/3 geringer ausfallen soll.

Die RathauspolitikerInnen hatten ihre ursprüngliche Forderung so begründet, dass die SiedlerInnen ohnedies zu den „Privilegierten“ gehören.

Soziale Sprengkraft!

Ja, es gibt auch solche SiedlerInnen, denen es gut geht. Die meisten aber müssen sich ihr Geld einteilen und haben vor ihrer Tür auch nicht „mehrere teure Autos stehen“. Und unter ihnen gibt es auch solche, die mit einem Einkommen unter der Armutsgrenze auskommen müssen. Mindestens 20 000 DonaustädterInnen sind von Armut betroffen – Wie viele davon wohnen in der Freihofsiedlung?

SiedlerInnenprotest in der Freihofsiedlung in Kagran

  • Dienstag, 27. März 2012 @ 20:10
Stadt Wien verteuert Baurechtspachtzins.

Mehreren hundert betroffenen SiedlerInnen reißt die Geduld. Sie wollen sich von den verantwortlichen RathauspolitikerInnen nicht länger am Schmäh halten lassen und versammelten sich letzten Sonntag Vormittag am Mergenthalerplatz vor dem Büro der „Siedlungsunion“ in Kagran.

Wie bereits seit dem Vorjahr bekannt, laufen viele der nach dem ersten Weltkrieg von der Stadt Wien mit einer Laufzeit von 80 Jahren mit Siedlervereinen und Genossenschaften abgeschlossenen Baurechtsverträge aus. Das nimmt die Stadt Wien zum Anlass, massive Erhöhungen der Baurechtszinse einzufordern. Das bedeutet für viele SiedlerInnen in unserem Bezirk massive Erhöhungen ihrer für das Bewohnen ihrer Siedlungshäuser, Gärten und Wohnungen zu bezahlenden Nutzungsentgelte und stößt daher völlig zu Recht auf Widerspruch bei den Betroffenen.

Mit einem, vor dem Büro der Siedlungsunion abgestellten symbolischen Sarg (Bild rechts) haben sie ihre Trauer und ihren Zorn über den von den Verantwortlichen längst zu Grabe getragenen früheren Genossenschaftsgedanken zum Ausdruck gebracht.

Wien lässt die Falschen zahlen

  • Donnerstag, 8. Dezember 2011 @ 08:53
Wohnen Gespart wird auf dem Rücken der breiten Masse

Man darf gespannt sein, an welcher Stelle „Sparpaket“ und „Schuldenbremse“ bei der Wahl des Wortes des Jahres landen werden, es wird wohl weit vorne sein. Demnächst soll die Schuldenbremse sogar in Verfassungsrang erhoben werden.

Was dabei auf den ersten Blick vernünftig aussieht, ist in Wahrheit eine Fortsetzung dessen, worunter alle bis auf die wirklich Reichen seit langem leiden: Ein Kürzen dort, wo vermehrter Einsatz von Mitteln erforderlich wäre, und eine Absicherung jener, die auf Kosten der Men-schen, die arbeiten und Werte schaffen, ihrem Milliardenvermögen noch etwas hinzufügen wollen.

Während die Reichensteuer – wie von der KPÖ gefordert – wohl noch länger auf sich warten lässt, wird den weniger begüterten Menschen das Geld aus der Tasche gezogen. So auch in Wien, wo sich die rot-grüne Stadtregierung gerne sozial gibt, in Wahrheit aber dem Bund um nichts nachsteht. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass die Netzkarte der „Wiener Li-nien“ im kommenden Jahr billiger wird.

Besonders betroffen ist der Sektor Wohnen, und zwar egal, ob man im Gemeindebau, einem Althaus, dem Eigenheim oder einer Eigentumswohnung wohnt.

Gemeindebausanierung nur auf Kosten der MieterInnen?

  • Samstag, 19. Dezember 2009 @ 08:04
Wohnen von Josef Iraschko, Wohnrechtsexperte im MSZ-MieterSelbsthilfeZentrum der KPÖ-Wien und KPÖ-Bezirksrat in der Leopoldstadt

Auch in mehreren Gemeindebauten im 22. Bezirk sind von WIENER WOHNEN als Eigentümerin durchgehende Sanierungsmaßnahmen (sogenannte reine Erhaltungsarbeiten) geplant. Diese sollen auf Wunsch von WIENER WOHNEN in den meisten Fällen zusätzlich mit einer thermischen Sanierung und mit Dachgeschoßaufbauten, sowie mit Verbesserungsarbeiten, wie z.B. Einbau von Aufzügen (sogenannte Sockelsanierung) verbunden werden. Im Zuge einer solchen allgemeinen Gebäudesanierung wird vielen MieterInnen, wo es räumlich und technisch möglich ist, auch eine Standardverbesserung ihrer Wohnung auf eigene Kosten (genannt Huckepack-Vereinbarung) angeboten.

So wichtig und häufig auch auf Grund des Alters notwendig solche Gebäudesanierungen sind, so sollte nicht übersehen werden, dass sämtliche Maßnahmen an und in den Gebäuden in erster Linie eine enorme Aufwertung der Gebäude für die Eigentümerseite, also auch für WIENER WOHNEN, bringen.

Stellt sich natürlich zuerst die Frage: wer bezahlt das?

FPÖ - Sie schauen auf ihre Leit' - Privatisierung der Bundeswohnungen

  • Mittwoch, 9. Dezember 2009 @ 08:21
Wohnen
  • Freunderlwirtschaft
  • dubiose Provisionen
  • Steuerhinterziehung

    Die Freunde des ehemalige Finanzministers Karlheinz Grasser kassieren mächtig ab. 9,6 Mio. Euro bekamen der Ex-FPÖ-Politiker Walter Meischberger und Peter Hochegger beim Verkauf der BUWOG-Wohnungen für eine zehntägige Beratung. Und trotz dieser unverschämten Summe waren beide so gierig, diesen Betrag nicht zu versteuern.

  • Mieten um 4,8% verteuert – Frau Ruth Becher (SPÖ) auf Tauchstation!

    • Sonntag, 16. August 2009 @ 07:04
    Die Mietzinsspirale dreht sich weiter!

    Laut AK-Wien ist im Julii 2009 die offizielle Inflationsrate um 0.3 Prozent gefallen, die Mieten sind aber um 4,8 Prozent teurer geworden! Die Schere zwischen Inflationsrate und Steigerung der Wohnungskosten geht im Jahr 2009 immer weiter auseinander.

    „Die KPÖ-Donaustadt fühlt sich in ihrer Forderung aus dem zurückliegenden Nationalratswahlkampf nach einem mindestens 5 jährigen Mietzinsstopp durch diese Entwicklung leider bestätigt“ bekräftigt KPÖ-Bezirkssprecher Johann Höllisch für die KPÖ-Donaustadt, der sich in diesem Zusammenhang an zurückliegende Aktionen der KPÖ (Stoppt den Mietzinswurm!) in unserem Bezirk, aber auch in .anderen Teilen Wiens erinnert. (siehe Bilder links und rechts)

    Hausgrundweg: Mieterin klagt Siedlungs-Union

    • Mittwoch, 13. Mai 2009 @ 06:49
    Wohnen Wer den schmalen Weg in der Nähe der Feuerwehr neben der Kleingartenanlage von der Erz-herzog-Karl-Straße zum Hausgrundweg geht, kann sich nur wundern. Dort, wo früher ein großer Garten gewesen ist, wird ein fünfgeschossiges Haus gebaut – mit düsteren Wohnungen im Erdgeschoß und solchen weiter oben, von denen die Bewohner den Kleingärtnern nicht nur bei der Gartenarbeit, sondern sogar beim Essen zuschauen können.

    Der „Kaktus“ hat über diese städtebauliche Zumutung bereits mehrfach berichtet.

    Siehe Kaktusberichte vom 27.Juli 2008, 26.Juli 2008 und 23.Juni 2008

    Eine Lösung, von der die SPÖ eine Chancen bei den nächsten Wahlen und „Werthaltigkeit“ der Mieten erhofft

    • Donnerstag, 12. März 2009 @ 08:37
    Wohnen Wohnen – auch ein Thema auf der Bezirkskonferenz der KPÖ-Donaustadt

    Ein solches Resümee mag man ziehen, sieht man sich den in der Vorwoche zwischen der SPÖ und ÖVP im Bautenausschuss ausverhandelten Initiativantrag zur Änderung des Wohnrechts an.

    "Wir haben eine Lösung gefunden, die einerseits den Mietern im Jahr 2009 eine Erhöhung der Mietzinse um 3,2 Prozent erspart aber andererseits die Werthaltigkeit der Mietzinse wahrt", so die beiden Wohnbausprecher NR Ruth Becher (die auch Bezirksvorsitzende der SPÖ-Donaustadt ist) und Peter Sonnberger (ÖVP) unisono.

    „Jeder Wohnungssuchende weiß, dass es auf dem Wohnungsmarkt keine gemeinsamen Interessen zwischen VermieterInnen und MieterInnen gibt und schon gar nicht ein harmonisches Miteinander. Diese Selbstbeweihräucherung ist verdächtig, und schaut man sich den Antrag genauer durch, dann weiß man auch warum“ meint dazu Josef Iraschko, (im Bild links bei einer MieterInnenversammlung im Sommer im Goethehof"). Er ist KPÖ-Bezirksrat in der Leopoldstadt und Leiter des MieterInnenselbsthilfezentrums der KPÖ Wien.

    An der Bezirkskonferenz der KPÖ-Donaustadt am kommenden Samstag wird er als Gast teilnehmen und zu dieser Wohnrechtsnovelle in der Diskussion Stellung nehmen sowie auch für andere MieterInnenanliegen den TeilnehmerInnen und Gästen der Konferenz gerne Rede und Antwort stehen.

    Aufgeschoben ist leider nicht aufgehoben!

    Keine Antwort ist auch eine Antwort! (2)

    • Montag, 16. Februar 2009 @ 09:08
    Wohnen Erhöhung der Gemeindebaukategoriemieten(+5.59%) ab Februar, Richtwertmietzinse(1,3%) ab April

    Wir warten noch immer auf eine Antwort auf unseren Anfang November an die SPÖ-Donaustadt und ihre Bezirksobfrau, Nationalrätin und Wohnungssprecherin der SPÖ gerichteten offenen Brief. (siehe dazu auch unseren Kaktusbeitrag vom 16.12.2008)

    In der Zwischenzeit ist auch klar warum.

    Weitere Verteuerung der Wohnkosten.

    Ab Februar wurden die Gemeindebaukategoriemieten erhöht, um satte 5,59%. Im April folgt auch eine neuerliche Erhöhung der Richtwertmietzinse.

    Keine Antwort ist auch eine Antwort! Ab Februar werden auch die Gemeindebaumieten erhöht

    • Dienstag, 16. Dezember 2008 @ 06:00
    Warum unser offener Brief an die SPÖ-Donaustadt nicht beantwortet wurde?– In der Zwischenzeit ist die "Katze aus dem Sack"!

    Der Jahreswechsel rückt näher. Wir warten noch immer auf eine Antwort auf unseren Anfang November an die SPÖ-Donaustadt und ihre Bezirksobfrau, Nationalrätin und Wohnungssprecherin der SPÖ gerichteten offenen Brief. (Im Bild rechts Johann Höllisch und Dr.Walther Leeb beim Verfassen des Briefes). In der Zwischenzeit liegt auch am Tisch warum. Ab Februar werden die Gemeindebaumieten erhöht, um satte 5,59%. Dazu kommt noch eine Erhöhung der Müll und Abwassergebühren mit 1.Jänner.

    Wohnbaustadtrat Ludwig hat im Herbst auch, eine Generalsanierung des Goethehofs angekündigt. Ähnliches steht, laut Donaustädter Bezirkszeitung (DBZ), auch in der Wohnhausanlage Erzherzog Karl Straße 65-79 an.

    Mietzinsstopp! - Nach der Wahl ist vor der Wahl!

    • Montag, 3. November 2008 @ 08:06

    Ein Offener Brief an die SPÖ-Donaustadt

    „Nach der Wahl ist vor der Wahl - SPÖ gut für Wien“ plakatiert die Wiener SPÖ.(siehe das rechte Bild)

    Die raue Wirklichkeit: Gas und Strom werden teurer. Trotz Senkung der Erdölpreise am Weltmarkt und trotz SPÖ-Versprechen vor der Wahl! (siehe dazu auch eine Antwort des SPÖ_Wien-Onlineteams)

    „Hoffentlich trifft ähnliches nicht auch auf das Thema Mieten in den Wiener Gemeindebauten zu “, stellen Walther Leeb und Johann Höllisch für die KPÖ-Donaustadt und IHR Kaktusteam, in einem offenen Brief an die Donaustädter SPÖ, besorgt fest.

    In der Wohnungspolitik gibt es keine halben Sachen

    • Samstag, 6. September 2008 @ 14:57
    Wohnen Pressefrühstück der KPÖ

    Eine ExpertInnenrunde zu Vorschlägen der Partei zu einer Änderung in der Wohnungspolitik
    (linkes Bild, von links nach rechts: Joesef Iraschko, KPÖ Bezirksrat in der Leopoldstadt, Doris Schlager, MieterInnenselbsthilfezentrum der KPÖ, Mirko Messner, Bundessprecher und NRW-Spitzenkandidat, Johann Höllisch. Bezirkssprecher der KPÖ Donaustadt)

    Unsere Forderung nach einem Mietzinsstopp

    • Freitag, 5. September 2008 @ 09:45
    Beitrag von Johann Höllisch beim Pressefrühstück der KPÖ am Freitag, 05.09.2008 zum Thema "Leistbares Wohnen ist ein Menschenrecht!"

    Je näher der Wahltermin, umso öfter kopiert, aber noch nicht erreicht!

    Mietzinsstopp - Immer öfter kopiert, aber - noch nicht (!?) - erreicht

    • Donnerstag, 4. September 2008 @ 09:05
    KPÖForderung nach Mietzinsstopp bleibt nicht ohne Resonanz!

    "Der Mietzinswurm ist da!" Auch das Wiener Rathaus bleibt davon nicht verschont, stellten viele PassantInnen und Beschäftigte des Wiener Rathauses heute Morgen fest. Aus Anlass der heutigen Landtagssitzung rief die KPÖ Wien mit einer spontanen Aktion auch heute dazu auf, "den Mietzinswurm gemeinsam zu stoppen. Nur so kann verhindert werden, dass er ein noch größeres Loch in unsere Geldbörsel frisst"

    Die heutige Sitzung des Wiener Landtages sei eine Nagelprobe, wie ernst es die SPÖ mit ihren Versprechungen für wirksame Maßnahmen gegen die steigenden Wohnkosten, meine.

    Seit gestern treten die Wiener Grünen für einen "Mietzinsstopp in den Wiener Gemeindebauten bis Ende 2009" ein und haben auch einen diesbezüglichen Antrag an den Wiener Landtag gestellt.

    Mögen Sie Häuplsalat? - Stoppt mit uns gemeinsam den Mietzinswurm

    • Sonntag, 24. August 2008 @ 09:54
    Erste öffentliche MieterInnenversammlung im Goethehof in Kaisermühlen!

    Peinlicher gehts nicht mehr! - Den Haider-Strache-Wettlauf um das Prädikat "wer schaftts noch menschenverachtender, als der Andere zu sein" zum Wahlkampfauftatkt hochzustilisieren, wie es der ORF und die Medien in ihrer Berichterstattung über das erste TV-Duell "Haider/Strache" tun, widert schlichtweg an.

    Wundert noch, dass die ausgesprochene Einladung zu einem ersten öffentlichen MieterInnentreffen am letzten Freitag im Goethehof ,ein legendärer Schauplatz des von Ernst Hinterberger geschriebenen "Kaisermühlenblues", von den Medien weniger wichtig genommen wurde? Vertreter der Tagesmedien wurden bei diesem Ereignis jedenfalls keine gesichtet.

    Anders sehen das aber Betroffene selbst.

    Gäbe es noch eine Fortsetzung der Fernsehserie "Kaisermühlenblues", sollte was gestern nachmittag alles im Goethehof vorgefallen ist, genug neuen Stoff für eine abendfüllende Fortsetzung der Serie vorhanden sein, meint Martina Höllisch, regionale Spitzenkandidatin zur Nationalratswahl im Wahlkreis Floridsdorf und Donaustadt von der KPÖ und ihrem Kaktusteam.

    "Der Mietzinswurm ist auch in Ihrem Gemeindebau. Damit der Mietzinswurm nicht noch ein größeres Loch in unser Geldbörsel frisst, muss er gestoppt werden!" teilten TeilnehmerInnen der ersten öffentlichen MieterInnenversammlung, den MieterInnen des Gemeindebaus "Goethehof" in Lautsprecherdurchsagen mit. ( Die beiden Karikaturen (links) stammen von Inge Matysek, die zu den Nationalratswahlen als parteilose Kandidatin für die KPÖ kandidiert.

    Melina Klaus, Wiener Spitzenkandidatin, und Martina Höllisch , versuchen den Mietzinswurm zu stoppen (siehe Bild rechts)

    Um dabei erfolgreich zu sein, brauchen sie auch Ihre/Deine Unterstützung!

    Die nächste "öffentliche MieterInnenversammlung" ist am Mittwoch, 27.08.2008 ab 17 Uhr in Wien Margareten am Siebenbrunnenplatz geplant. Eine weitere folgt am Sonntag, 31.082008 von 11- bis 14 Uhr am Volksstimmefest auf der Jesuitenwiese im Wiener Prater im "Zentrum Donau" Für diesen Zeitraum haben Josef Iraschko, Leiter des Mieterselbszhilfezentrums der KPÖ Wien und KPÖ Bezirksrat in der Leopoldstadt und Dr. Walther Leeb von der KPÖ Donaustadt und ihrem Kaktusteam zu einem "MieterInnenfrühstück" geladen.

    KPÖ fordert Mietzinstopp für mindestens 5 Jahre!

    • Freitag, 8. August 2008 @ 05:29
    Am Wochenende startet die Kampagne der KPÖ Wien in der Donaustadt!

    Die vom KPÖNationalratswahlspitzenkandidaten Mirko Messner (rechtes Bild) bereits am 21.Juni 2008 angekündigte Kampagne für einen "Mietzinsstopp" beginnt in der Donaustadt am kommenden Wochenende, teilen die KPÖRegionalkandidatInnen (linke Fotos) Martina Höllisch (siehe auch Kaktusbericht vom 18.06.2008) und Dr.Walther Leeb (siehe Kaktusberichte vom 27.07.2008: Siedlungsunion , Häupls Mietenmoratorium), für den Wahlkreis Donaustadt und Floridsdorf heute mit.

    Im allerletzen Moment habe die SPÖ möglicherweise die sozialpolitische Brisanz, der am 1.Oktober 2008 auf Grund der Indexanpassung ins Haus stehenden neuerlicher Mietzinsanhebung um fast sechs Prozent, doch erkannt. Um die Teuerungsspirale, die besonders Menschen mit schmalem Geldbörsel zusetzt, zumindest beim Wohnen zu unterbrechen, haben MietervertreterInnen, betroffene MieterInnen und die KPÖ die Initiative ergriffen. Die KPÖ Donaustadt und ihr Kaktusteam hat sich diesbezüglich bereits am 21.Juli 2008 öffentlich an Frau Mag. Ruth Becher Wohnbausprecherin der SPÖ im Parlament und Bezirksvorsitzende der SPÖDonaustadt gewandt.

    Häupls Mietenmoratorium: Besser als der "Stein am Schädel" - mehr nicht!

    • Sonntag, 27. Juli 2008 @ 15:42
    Wohnen von Dr.Walther Leeb,
    Kandidat auf der
    Regionalliste der KPÖ für die Bezirke
    Donaustadt und Floridsdorf

    So betrachtet die KPÖ Donaustadt und ihr Kaktusteam die Ankündigung der SPÖ, dass man bei "Wiener Wohnen" die ab Herbst mögliche Erhöhung der Mieten nicht vornehmen sondern zumindest bis Jahresende aufschieben würde.

    Damit ist einem sehr geringen Teil unserer Forderung (siehe unseren Artikel "Der Mietzinsspirale ein Ende bereiten!" vom 21.Juli 2008 ) Rechnung getragen.

    Mieter kritisieren Siedlungs-Union

    • Sonntag, 27. Juli 2008 @ 05:13
    Empörung über Bauklotz auf ehemaligem Gartengrundstück

    Auf starkes Echo ist unser Artikel über die Bebauung zwischen der Erzherzog-Karl-Straße und dem Hausgrundweg in der Nähe der Feuerwehr gestoßen. Am 24. Juli hat nun eine Mieterversammlung stattgefunden, an der für den Kaktus auch Johann Höllisch Bezirkssprecher der KPÖ und Dr. Walther Leeb, (ein von ihm verfasster Leserbrief an die Gratis-U-Bahnzeitung "Heute"- hier klicken!) sowie ein Vorstandsmitglied der Siedlungs-Union und deren Rechtsanwalt eingeladen wurden und teilgenommen haben. Die Empörung der zahlreich erschienen MieterInnen ist groß gewesen.

    Viele haben zum Ausdruck gebracht, dass sie die Wohnung nicht genommen hätten, wäre Ihnen nicht seitens der Siedlungs-Union wiederholt versprochen worden, der Nachbarbau würde mit Sicherheit nicht höher sein als die Häuser der Siedlungs-Union.

    KPÖ fordert echten Mietenpreisstopp in Wien statt Wahlkampftrick!

    • Samstag, 26. Juli 2008 @ 09:14
    Die KPÖ Donaustadt und ihr Kaktusteam fühlt sich bestätigt

    "Mieten werden Wahlschlager" titelt die Tageszeitung "Österreich" heute in ihrem innenpolitischen Teil. SPÖChef Faymann wolle nun gemeinsam mit der ÖVP die Notbremse beim Mietpreis ziehen.

    "Wem mit einem Mietenstopp ernst ist, der darf sich nicht auf eine billige Wahlkampf-PR-Aktion beschränken" hält Mirko Messner Spitzenkandidat der KPÖ zu den bevorstehenden Nationalratswahlen fest. Spät aber doch scheine nun Herr Faymann, immerhin viele Jahre selbst Wohnbaustadtrat in Wien, den sozialen Sprengstoff doch noch wahrzunehmen.

    Die KPÖ Donaustadt hat sich erst vor geraumer Zeit mit Vorschlägen zur Durchbrechung der Mietzinsspirale an die SPÖWohnungssprecherin im Nationalrat und Donaustädter Bezirksvorsitzende der SPÖ, Frau Mag Ruth Becher gewandt. "Dass die SPÖ nun doch zu reagieren beabsichtigt (auch Bürgermeister Häupl hat sich in der Zwischenzeit zu Wort gemeldet), belegt dass wir mit unserem Vorstoß nicht alleine sind."meint Johann Höllisch für das Kaktusteam.

    Ein Leserbrief an die U-Bahn-Gratiszeitung "Heute" zum Artikel "Familieres Ambiente in Stadlau"

    • Samstag, 26. Juli 2008 @ 06:12
    Wohnen Unter dem Titel "Unerfreuliche Bautätigkeit" hat der Kaktus über einen Wohnhausneubau an der Adresse Hausgrundweg 31 berichtet. Viele MieterInnen des ebenfalls neugebauten Wohnhauses der Siedlungsunion fühlen sich durch den Neubau massiv beeinträchtigt. Das zeigen auch zahlreiche Reaktionen der Betroffenen auf unseren Bericht. Vor 10 Tagen wurde der kritisierte Neubau in einer Wohnungsbeilage in der Gratiszeitung "Heute" beworben. Dr Walther Leeb aus dem Kaktusteam hat dazu einen LeserInnebrief an "Heute" verfasst, den wir hier dokumentieren.

    Der "Mietzinsspirale" ein Ende bereiten!

    • Montag, 21. Juli 2008 @ 09:09
    Wohnen Ein Vorschlag an Frau NR-Abgeordnete Wohnungssprecherin und Bezirksvorsitzende der SPÖDonaustadt Ruth Becher.

    Er verspreche nichts mehr, was die Sozialdemokratie später nicht halten könne, meinte Werner Faymann, Spitzenkandidat der SPÖ zu den bevorstehenden Nationalratswahlen.

    Die Inflation heizt die Mieten an, höhere Mieten bewirken stärkere Inflation - ein Teufelskreis, den die SPÖRathausmehrheit durchbrechen kann!

    "Die bevorstehenden neuerlichen Mietzinserhöhungen wären eine gute Gelegenheit ihre versprochene "soziale Fürsorge" auch unter Beweis zu stellen" meint Johann Höllisch, Bezirkssprecher der KPÖ Donaustadt.

    Egal wie die SPÖ bei den kommenden Wahlen auch immer abschneiden möge, selbst für den Fall, dass sie Ihre Regierungsverantwortung als Folge der vielen von ihr gebrochenen Wahlversprechen abgeben müsste, hätte sie durchaus Möglichkeiten um das Wohnen zumindest teilweise wieder leistbar zu machen.

    " Ein spürbares Zeichen könnte, ohne auf einen Koalitionspartner angewiesen zu sein, die absolute SPÖRathausmehrheit setzen!" meint die KPÖ Donaustadt und ihr Kaktusteam und ladet Frau Ruth Becher dazu ein, sich für eine solche Initiative bei Ihrem Landesparteiobmann und Bürgermeister Häupl einzusetzen.

    Verbessern Videokameras das Miteinander beim Leben im gemeinsamen Wohnhaus?

    • Freitag, 27. Juni 2008 @ 09:06
    Wohnen Gemeindebau: Immer die Ausländer?

    Im Rahmen der Ausstattung der Gemeindewohnhausanlage "Rennbahnweg" mit Video-Überwachung, ging auch ein Reporter einer Tageszeitung, die sonst immer Objektivität einfordert, vor Ort, um über dort herrschende Zustände zu berichten. Der daraus resultierende Artikel ist von ausländerfeindlichen Aussagen geprägt, ohne dass entsprechende Gegenmeinungen zu Wort gekommen wären.

    Mit Aussagen, wie: "Am Spielplatz sind nur mehr ausländische Kinder und machen Krach", "Von 80 Mietern sind 70 Ausländer" und "Es gibt immer mehr Vandalismus und Autoeinbrüche", werden einschlägige Vorurteile unwidersprochen bedient. Der "Kaktus" fragte in der Wohnhausverwaltung der Gemeinde Wien nach und es entstand, aus Gesprächen, mit erfahrenen Mitarbeitern, ein etwas anderes Bild.

    Unerfreuliche Bautätigkeit

    • Montag, 23. Juni 2008 @ 07:00
    Wohnen Erzherzog-Karl-Straße / Hausgrundweg

    Im ausgehenden 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist es in städtischen Ballungszentren üblich gewesen, die vorhandenen Grundflächen möglichst dicht zu verbauen. In Zinskasernen, gerade noch mit einem engen Lichthof ausgestattet, sind möglichst viele Wohnungen geschaf-fen worden, um den Hausherren möglichst viel Gewinn zu bringen.

    Erst nach dem ersten Weltkrieg, nicht zuletzt dank kommunaler Bautätigkeit ("Rotes Wien"), hat sich die Ansicht durchgesetzt, dass die Menschen helle Wohnungen mit viel Frei- und Grünraum benötigen. Der extremen Baudichte ist durch entsprechende Flächenwidmungen und Bebauungsbestimmungen ein Riegel vorgeschoben worden.

    Wenn man sich die jüngste bzw. derzeit noch anhaltende Bautätigkeit zwischen der Erzherzog-Karl-Straße und dem Hausgrundweg, vom Genochplatz gesehen kurz vor der Feuerwehr, ansieht, muss man allerdings den Eindruck gewinnen, dass neuerdings wieder jeder Quadrat-meter verbaut werden "muss".

    Wohnen in Wien ein teurer Sport

    • Donnerstag, 10. April 2008 @ 06:16
    Wohnen Es ist keine Frage, die Anzahl der Wohnungen in Wien ist in den letzten Jahrzehnten deutlich angestiegen. Auch die Qualität der Objekte sowohl in den neuerrichteten Häusern wie auch in den Altbauten steigt stetig an. Die Knappheit der Wohnungen, die noch vor rund zwanzig Jahren das Ablöseunwesen bewirkt hat, ist weitgehend beseitigt, die Substandardwohnungen - früher für Wien typisch - sind nur noch in wenigen Bezirken (Favoriten, Meidling, Rudolfsheim-Fünfhaus, Ottakring) im größerem Ausmaß vorhanden.

    Davon, daß sich jeder eine dem modernen Standard entsprechende Wohnung leisten kann, kann allerdings noch lange keine Rede sein. Nicht wenige Wohnungen können nicht an Mann oder Frau gebracht werden, weil sie einfach zu teuer sind.

    Mietzins von A bis Z

    • Dienstag, 27. März 2007 @ 21:29
    Wohnen Die vertragliche Mietzinsvereinbarung kann unter bestimmten Voraussetzungen bei Gericht oder bei der Mietzinsschlichtungsstelle überprüft und angefochten werden. Häufig wird mittels Gutachten überprüft, ob die Miete angemessen oder ob der vereinbarte Mietzins überhöht ist. Nach dem Mietrechtsgesetz unterscheidet man zwischen Richtwertmietzins und angemessenen Mietzins. Beim Richtwertmietzins geht der Gutachter von einem feststehende Ausgangswert (=Richtwert) aus, der durch Zu- und Abschläge variiert. Angemessener Mietzins - siehe Stichwort Denkmalschutz.

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