Willkommen bei KAKTUS - Online / KPÖ-Donaustadt Freitag, 9. Dezember 2022 @ 23:30

Wohnen

Unerfreuliche Bautätigkeit

  • Montag, 23. Juni 2008 @ 07:00
Wohnen Erzherzog-Karl-Straße / Hausgrundweg

Im ausgehenden 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist es in städtischen Ballungszentren üblich gewesen, die vorhandenen Grundflächen möglichst dicht zu verbauen. In Zinskasernen, gerade noch mit einem engen Lichthof ausgestattet, sind möglichst viele Wohnungen geschaf-fen worden, um den Hausherren möglichst viel Gewinn zu bringen.

Erst nach dem ersten Weltkrieg, nicht zuletzt dank kommunaler Bautätigkeit ("Rotes Wien"), hat sich die Ansicht durchgesetzt, dass die Menschen helle Wohnungen mit viel Frei- und Grünraum benötigen. Der extremen Baudichte ist durch entsprechende Flächenwidmungen und Bebauungsbestimmungen ein Riegel vorgeschoben worden.

Wenn man sich die jüngste bzw. derzeit noch anhaltende Bautätigkeit zwischen der Erzherzog-Karl-Straße und dem Hausgrundweg, vom Genochplatz gesehen kurz vor der Feuerwehr, ansieht, muss man allerdings den Eindruck gewinnen, dass neuerdings wieder jeder Quadrat-meter verbaut werden "muss".

Wohnen in Wien ein teurer Sport

  • Donnerstag, 10. April 2008 @ 06:16
Wohnen Es ist keine Frage, die Anzahl der Wohnungen in Wien ist in den letzten Jahrzehnten deutlich angestiegen. Auch die Qualität der Objekte sowohl in den neuerrichteten Häusern wie auch in den Altbauten steigt stetig an. Die Knappheit der Wohnungen, die noch vor rund zwanzig Jahren das Ablöseunwesen bewirkt hat, ist weitgehend beseitigt, die Substandardwohnungen - früher für Wien typisch - sind nur noch in wenigen Bezirken (Favoriten, Meidling, Rudolfsheim-Fünfhaus, Ottakring) im größerem Ausmaß vorhanden.

Davon, daß sich jeder eine dem modernen Standard entsprechende Wohnung leisten kann, kann allerdings noch lange keine Rede sein. Nicht wenige Wohnungen können nicht an Mann oder Frau gebracht werden, weil sie einfach zu teuer sind.

Mietzins von A bis Z

  • Dienstag, 27. März 2007 @ 21:29
Wohnen Die vertragliche Mietzinsvereinbarung kann unter bestimmten Voraussetzungen bei Gericht oder bei der Mietzinsschlichtungsstelle überprüft und angefochten werden. Häufig wird mittels Gutachten überprüft, ob die Miete angemessen oder ob der vereinbarte Mietzins überhöht ist. Nach dem Mietrechtsgesetz unterscheidet man zwischen Richtwertmietzins und angemessenen Mietzins. Beim Richtwertmietzins geht der Gutachter von einem feststehende Ausgangswert (=Richtwert) aus, der durch Zu- und Abschläge variiert. Angemessener Mietzins - siehe Stichwort Denkmalschutz.

Betriebskosten von A bis Z

  • Dienstag, 27. März 2007 @ 08:57
Wohnen Als Betriebskosten gelten immer wiederkehrende Ausgaben für die Versorgung des Hauses mit Wasser, die Beleuchtung der allgemeinen Teile des Hauses, die vorgeschriebenen Kehrungen der Hausrauchfänge, eine angemessene Versicherung des Hauses, das Honorar für die Verwaltung des Hauses, die Kosten für die Hausreinigung, Kosten für die Entsorgung des Mülls und Kanalgebühren, die Kosten für die Eichung, Wartung und Ablesung von Messgeräten, die der Verbrauchsermittlung dienen, sowie die Grundsteuer. Nicht unter Betriebskosten zu verrechnen sind Erhaltungs- und Verbesserungsarbeiten, Reparaturen und Beträge zum Instandhaltungsfonds.

Ablöse von A bis Z

  • Montag, 26. März 2007 @ 19:52
Wohnen Allgemeines: Einmalzahlungen anlässlich des Mietvertragsabschlusses werden auch "Ablösen" genannt. Ob diese zulässig oder verboten sind, kann meist erst nach eingehender Überprüfung des jeweiligen Einzelfalles geklärt werden. Die umfassendste Regelung findet sich im § 27 des Mietrechtsgesetzes (MRG) und bezieht sich auf den Vollanwendungsbereich des MRG (Altbauten und geförderte Neubauten). Nachstehend wollen wir Ihnen einen kurzen Überblick darüber geben.

Kündigung von A - Z

  • Montag, 26. März 2007 @ 07:35
Wohnen In Kurzfassung, was man in Bezug auf Kündigung und Beendigung eines Mietverhältnisses wissen soll. Entnommen aus dem Wohn ABC des Mieterschutzverbandes.

Mietrechtsgesetz:

  • Montag, 2. Januar 2006 @ 16:43
Wohnen Die Wohnrechtsnovelle 2005, die ungefähr fünfzehnte Änderung des Mietrechtsgesetzes (MRG) seit seinem Inkrafttreten am 1. Jänner 1982, kommt also vorläufig nicht. Ursprünglich für Juli 2005 geplant, tritt sie weder am 1. Jänner und noch am 1. Mai 2006 in Kraft. Vielleicht bleibt sie uns endgültig erspart und wird das MRG ausnahmsweise endlich einmal im Interesse der Mieter verändert. Große Hoffnungen darauf sollte man aber nicht setzen. Bisher hat noch jede Änderung neben kleinen Vorteilen eine Menge Verschlechterungen für die Mieter gebracht. Der Kampf um ein soziales Mietrecht muß also verstärkt (weiter-)geführt werden.

Page navigation