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Ein Gespenst geht um

  • Dienstag, 14. Oktober 2008 @ 20:33
Über den Tellerrand k(b)licken Wohin die Berg- und Talfahrt an den Börsen letztendlich führt ist gestaltbar ...

von Walter Baier

Und neuerlich geht ein Gespenst in Europa um, zwar noch nicht das des neuen Kommunismus, jedoch jenes der kapitalistischen Krise, die das "Ende der Geschichte" als ein "wishfull thinking" erweist. Mit Brecht wären nun aber umgekehrt diejenigen gewarnt, die dem neoliberalen Triumphgeheul schon in den 90er-Jahren entgegen getreten sind: "Dass keiner uns zu früh da triumphiert der Schoß ist fruchtbar noch aus dem das kroch."

Strom und Gas wird noch dieses Jahr empfindlich teurer

  • Donnerstag, 2. Oktober 2008 @ 07:27
Über den Tellerrand k(b)licken Kaum liegt die NR-Wahl hinter uns, tritt ein wovor auch die KPÖ gewarnt hat. Strom und Gas wird noch in diesem Jahr empfindlich teurer - wobei genaue Zahlen noch nicht bekannt sind.

KPÖ-Landessprecher Didi Zach: "Wien-Energie und Häupl haben es in der Hand, die Verteuerungen auszusetzen. Da aber in nächster Zeit keine Wahlen anstehen, ist nicht zu erwarten, dass die SPÖ in diese Richtung wirken wird."

Eine neue Medienkultur braucht das Land

  • Sonntag, 7. September 2008 @ 05:21
Über den Tellerrand k(b)licken Von: Wolf-Goetz Jurjans, Wien 5
(und KPÖ im Parlament, mit Sicherheit)

"Es wundert mich, dass es in diesem Land noch so ruhig ist” meint der Regisseur und KPÖ Wähler aus Passion, Kurt Palm, im Standard Interview. Die Frage drängt sich auf, ob es sich um eine Friedhofsruhe der Hoffnungslosigkeit oder um eine Ruhe vor dem Sturm handelt und ob dieser Sturm, sollte er losbrechen, dann doch einer im Wasserglas ist.

Da ich als parteiischer und parteilicher Mensch befangen bin, schafft mir ein kurzer 24-Stunden Blick auf die Regie dieses Wahlkampftheaters eine bessere Lagebeurteilung.

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KPÖ zu Grazer Gemeindewohnungen: Späte Sorge der SP

  • Donnerstag, 28. August 2008 @ 20:36
Über den Tellerrand k(b)licken Was die Grazer Gemeindewohnungen betrifft, sind die Alarmrufe der SPÖStadträtin Edlinger nicht berechtigt. Wohnungsstadträtin Elke Kahr (KPÖ) stellte am Mittwoch Abend zu einem Bericht, der in der Donnerstagausgabe der Steirerkrone erscheint, folgendes fest:

"Kollegin Edlinger ist mit ihrer öffentlich geäußerten Sorge sehr spät dran. Im Interesse unserer GemeindemieterInnen habe ich bereits in der Augustsitzung des Stadtsenates angekündigt, dass die Mieten in den stadteigenen Wohnungen nicht erhöht werden sollen. Leider haben die SPÖKollegen Riedler und Edlinger es vorgezogen, an diesem Tag am SPÖParteitag in Linz teilzunehmen, und waren bei der Stadtsenatssitzung nicht anwesend. Fakt ist, dass wir für die nächste Sitzung des Stadtsenates, die leider erst am 5. September stattfindet, einen Antrag vorbereitet haben, diese Mietzinserhöhung nicht vorzunehmen. Es ist zu hoffen, dass dieser Antrag eine Mehrheit finden wird.

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Valorisierung-Sonderlandtag in Wien ?

  • Donnerstag, 28. August 2008 @ 03:07
Über den Tellerrand k(b)licken Von: Josef Iraschko

ÖVP und Grüne wollen einen Sonderlandtag mit dem vorgegebenen Ziel, das Wiener Valorisierungsgesetz zu Fall zu bringen.
Betrachten wir die Sache einmal prinzipiell:
Automatische Inflationsanpassungen haben für die regierende Parteien - egal ob in Bund oder Ländern - einen immensen Vorteil: öffentliche Gebühren werden per Gesetz automatisch erhöht, ohne dass darüber auch in Zukunft politische Debatten geführt werden können.

So hat z.B. die 1982 allein regierende SPÖ in das neue Mietrechtsgesetz eine Mietenvalorisierung eingeführt (damals 10%), die für die öffentlichen und privaten EigentümerInnen automatische Wertsteigerungen bringt. Schon damals Gewinnpartnerschaft statt Sozialpartnerschaft.

Im Vorjahr ging die SPÖAlleinregierung in Wien einen Schritt weiter: um ihre eklatante Preistreiberei bei den städtischen Gebühren (z.B. Wasser, Abwasser, Müllabfuhr, Kindergärten, Büchereien etc.) zu kaschieren, setzte sie mit ihrer absoluten Mehrheit eine allgemeine jährliche Gebührenerhöhung durch. Das Ziel ist, zukünftig jegliche Debatte über ihre Belastungspolitik gegenüber der Wiener Bevölkerung mit Hinweis auf bestehende Gesetze zu verhindern.

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Sind Mieter Privilegienritter?

  • Donnerstag, 14. August 2008 @ 20:06
Über den Tellerrand k(b)licken Von: Wolf-Goetz Jurjans

Der Antrag von Justizministerin Berger, die Anpassung der Kategoriemieten an die Inflation durch die Rückführung des Bemessungsindexes von fünf Prozent auf zehn Prozent hinauszuzögern, ist, wie zu erwarten war, von der ÖVP abgelehnt worden. Und zwar mit folgender Argumentation des Wohnsprechers der ÖVP Peter Sonnberger: Es wäre ein "Wahlkampf-Gag, der ohnehin privilegierten Mietern, die gesicherte Mietwohnungen zu günstigen Preis haben, zugute kommen würde"

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Freifahrt für alle statt "Österreich-Ticket"

  • Mittwoch, 6. August 2008 @ 20:59
Über den Tellerrand k(b)licken Von: Didi Zach

Vor ein paar Tagen präsentierte ÖVP-Finanzminister Molterer sein Paket gegen die Teuerung. Um die Conclusio vorweg zu nehmen: Es gibt ein paar Häppchen für verschiedene Gruppen, damit die große, große Gruppe der von der herrschenden Politik ignorierten und sozial an den Rand gedrängten Menschen nicht auf die Idee kommt, gemeinsam für eine Umverteilung von Oben nach Unten, von den Superreichen zu all jenen, die es dringendst brauchen, auf die Barrikaden zu steigen.

Laut ÖVP soll es ein "Österreich-Ticket" für alle Verkehrsmittel geben, eine 13. Familienbeihilfe für Kinder in Ausbildung, eine Erhöhung des Pflegegeldes und den Wegfall der Vermögensgrenze bei Pflege. Aufgefettet wird das "Paket" durch Forderungen an den Weihnachtsmann - der Inflation will die ÖVP mit einem schärferen Wettbewerbsrecht zu Leibe rücken, von den Gemeinden, die teilweise am Rande des Konkurs dahin schrammen, fordert Molterer einen "Gebührenstopp" und mit den Energieversorgern will er über einen "Strompreisstopp" sprechen.

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Österarm - Österreich

  • Dienstag, 5. August 2008 @ 00:37
Über den Tellerrand k(b)licken Auch in Österreich - nach Irland, Luxemburg und den Niederlanden der viert reichste Staat in der EU - zählt zunehmende Verarmung zu einem der grundlegenden Probleme der Gesellschaft.

Armut ist mittlerweile nicht mehr ausschließlich unteren Einkommensschichten vorbehalten, sondern in zunehmenden Ausmaß auch ein Problem der so genannten "Mittelschicht". Vergleichswerte aus Deutschland belegen diese bedenkliche Tendenz. Eine Studie der Unternehmungsberatung McKinsey aus dem Jahr 2005 stellt fest dass "ohne gewaltige wirtschaftliche und soziale Anstrengungen der Mittelschicht in Deutschland ein empfindlicher Wohlstandsverlust droht" - dies trotz wachsender Wirtschaft.

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SPÖAlleinregierungen - Eine vernichtende Bilanz am Beispiel Wien

  • Samstag, 26. Juli 2008 @ 04:13
Über den Tellerrand k(b)licken Von: Didi Zach, Wiener Landessprecher der KPÖ (im Bild links)

Seit 1918 regiert die SPÖ in Wien - abgesehen von den Jahren des Austro- und Nazi-Faschismus und einer kurzen Periode Ende der 90er Jahre - mit absoluten Mehrheiten. D.h.: Die SPÖ konnte und kann tun und lassen was ihr beliebt, kein Koalitionspartner warf der SPÖ Steine in den Weg. Wie ist aber die Bilanz von 78 Jahren sozialdemokratischer SP-Allein-Regierungen in Wien?

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Alternativen zur gescheiterten Gesundheitsreform

  • Donnerstag, 17. Juli 2008 @ 09:52
Über den Tellerrand k(b)licken Dringenden Handlungsbedarf sieht die KPÖ bei der Sanierung der Finanzen der Krankenkassen und nennt als Sofortmaßnahmen die Einführung einer Wertschöpfungsabgabe, die Eintreibung der Beitragsschulden der Unternehmen und einen Ausgleich aus dem Bundesbudget für die den Krankenkassen in den letzten Jahren auferlegten Leistungen.

"Der Sozialpartner- und Regierungsvorschlag der mittlerweile am Widerstand von ÄrztInnen, einzelnen Gebietskrankenkassen und Teilgewerkschaften faktisch gescheiterten Gesundheitsreform ist für eine Sanierung der kranken Kassen der falsche Weg", meint KPÖBundessprecherin Melina Klaus. Statt die Versicherten bzw. PatientInnen weiter zu belasten sind andere Wege zu beschreiten.

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Eine (sicher unvollständige) Bilanz der SPÖÖVP-Koalition

  • Sonntag, 13. Juli 2008 @ 08:02
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  • Eurofighter: Es blieb beim unsinnigen Ankauf - trotz vollmundiger gegenteiliger Ankündigungen von Gusenbauer im letzten NR-Wahlkampf. Kosten: rund 5,6 Milliarden Euro, die im Sozialbereich fehlen!
  • Die Studiengebühren bleiben bestehen.
  • Armut und Reichtum in Österreich
  • Die Zahl der Armen und Armutsgefährdeten (rund 1 Millionen Menschen, vielfach trotz Erwerbstätigkeit) wächst - und gleichzeitig steigt die Zahl der Euro-Millionäre. Innerhalb von 2 Jahren wurden aus rund 67.000 Euro-Millionären 77.700 - die katastrophale Steuerpolitik der Regierung macht es möglich. Die Folge: 1% der österreichischen Bevölkerung verfügt über ein Drittel des gesamten Vermögens in Österreich!!!

    Beim Kampf gegen die Teuerung hat die Regierung kläglich versagt!

    Über die sogenannte bedarfsorentierte Grundsicherung statt der bisherigen Sozialhilfe wurde zwar viel geredet - doch Nägel mit Köpfen wurden keine gemacht.

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    Freifahrt auf Öffis: "Ich -- als Teil von wir -- lade gerne alle ein!"

    • Samstag, 5. Juli 2008 @ 07:42
    Über den Tellerrand k(b)licken Melina Klaus, Bundessprecherin wundert sich; Die Grünen gegen Nulltarif. Eine Ökopartei?

    Nachdem die E-control mit ihren Vorschlägen im Rahmen der Maßnahmen für Energieeffizienz aufhorchen ließ ("kostenloser öffentlicher Verkehr"), wirkt die Stellungnahme der Grünen Verkehrssprecherin Gabriela Moser in der Tageszeitung Die Presse etwas wunderlich. "Wir können nicht so viel Geld verschenken. Außerdem hat Mobilität ihren Wert" (G.M.)

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    Alle reden vom EU-Schwenk der SPÖ - wir nicht

    • Dienstag, 1. Juli 2008 @ 19:59
    Über den Tellerrand k(b)licken Von: Michael Graber

    Die neu-alte SPÖFührung hat in einer abgeschmackten Aktion versucht den Eindruck zu vermitteln, sie gehöre ab nun zu den Kritikern der EU. Wie sie das macht, verstärkt allerdings nur den Eindruck, daß ihr das chauvinistische Geheul in der Krone näher steht, als die demokratische und soziale Kritik an der neoliberalen und militaristischen Ausrichtung der EU und ihrer Politik.

    Die Frage, die sich nun angesichts der Aufregung in den Medien und bei der ÖVP stellt: Steht die Politik in Österreich plötzlich auf dem Kopf?

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    KPÖ zeigt Flagge und zeigt Dichands Kronen-Flagge an.

    • Freitag, 27. Juni 2008 @ 10:34
    Über den Tellerrand k(b)licken Die EURO 08 hat ein Nachspiel. Das Match KPÖ gegen Kronen Zeitung verspricht spannend zu werden. Die KommunistInnen suchten auf den von der Krone verkauften Österreich Fähnchen vergeblich den Hammer, die Sichel und die gesprengte Kette des Wappentiers, das dafür am Bauch einen Fußball und am Kopf die Kronen-Krone trägt. Nachdem ein Tiroler Journalist alleine wegen des Ball-Kopfs von einem Innsbrucker Gericht zu einer Geldstrafe verdonnert wurde, hoffen die KommunistInnen jetzt auf gleiches Recht für alle. Die KPÖ als Gründungspartei der 2. Republik versteht die Anzeige auch als Zeichen des Widerstandes gegen die schleichende Übernahme staatlicher Funktionen und letztlich Symbole durch private Oligarchen und Monopole die, nicht gewählt, aber von einer korrupten Politikerkaste hofiert, Österreich das kleine Format einer Bananenrepublik geben wollen. Dass die Befreiung des Arbeiter- und Bauernstandes, das mit Hammer, Sichel und gesprengter Kette symbolisiert wird, nicht das Kampfziel der Kronenzeitung ist, verstehen die Dunkelroten, dass sich aber außer der bürgerlichen PRESSE über diese freche Anmaßung des Faymann Proteges Dichand niemand sonst in diesem Land der Hämmer aufregt, verstehen sie nicht.

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    Die Mietpreise explodieren - die Politik ist scheinbar ratlos!

    • Donnerstag, 26. Juni 2008 @ 06:57
    Über den Tellerrand k(b)licken von Josef Iraschko, KPÖ Bezirksrat in der Leopoldstadt & Leiter des Mieterselbsthilfezentrums der KPÖ Wien

    Für bestehende Altverträge werden ab Oktober 2008 die Nettomieten um 5,7% angehoben, ebenso steigen die Verwaltungskosten von derzeit € 2,91/qm auf € 3,07/qm. Was für die einzelnen MieterInnen eine durchschnittliche Mehrbelastung im Jahr von rund € 400,00 bedeutet und das ohne Einrechnung der ständig steigenden Betriebskosten, bringt den VermieterInnen, neben der damit verbundenen Wertsteigerung ihres Besitzes, ohne irgendwelche Investitionen oder Mehrarbeit zusätzliche Erträge in ganz anderen Dimensionen:

    Für die MieterInnen eine Mehrbelastung im Jahr von rund € 400,00, für die VermieterInnen und Verwaltungen ein Wertzuwachs von rund € 230,000.000 (in Worten: zweihundertdreissig Millionen).

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    Schlechte Neuigkeiten aus der Leopoldstadt: SPÖ und ÖVP gegen Anrainerbefragung zum 21er

    • Montag, 23. Juni 2008 @ 05:14
    Über den Tellerrand k(b)licken Wer daran geglaubt hatte, das Gute setze sich durch...
    Bericht von Josef Iraschko (KPÖ Bezirksrat, im Bild links) über eine sehr eigentümliche außerordentliche Bezirksvertretungssitzung in unserem Nachbarbezirk.

    Entgegen einem gemeinsamen Beschluss stellen SPÖ und ÖVP den Antrag auf Aufhebung: "Die Bezirksvertretung Leopoldstadt beschließt, die AnrainerInnenbefragung zur Wiedereinführung der Linie 21 und die damit verbundene Beauftragung von zuständigen Abteilungen nicht durchzuführen.” Bemerkenswert war bereits die Einladung: die Sitzung wurde als außerordentliche BV bezeichnet und selbst einen Tag zuvor gab es keine Unterlagen dazu. Auch auf meine diesbezüglichen Fragen konnte ich nichts in Erfahrung bringen, was auch besagt, dass entgegen der Tagesordnung nicht einmal Zeit für die Einbringung von Anfragen bzw. Anträgen zur Sitzung vorgesehen war.

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    Jetzt gegen die Teuerung aktiv werden!

    • Freitag, 20. Juni 2008 @ 07:06
    Über den Tellerrand k(b)licken Die Kosten für Grundnahrungsmittel stiegen im Durchschnitt binnen Jahresfrist um fast acht Prozent; bei Einigen sogar zweistellig. Der Mietenindex ist seit dem Jahr 2000 in Österreich um 27,6 Prozent gestiegen, die Betriebskosten haben sich 2002 sogar um 31 Prozent verteuert.

    Die Teuerung trifft jene Menschen am stärksten, die einen Großteil ihres Einkommens für diese täglich fälligen Lebenshaltungskosten ausgeben müssen. Die Mehrwertsteuer verstärkt dies durch ihren prozentmäßigen Aufschlag. Das Nettoeinkommen wird - zusätzlich zur Teuerung - in seiner Kaufkraft durch die Mehrwertssteuer um 20 Prozent verringert, was die sozial schwächsten am stärksten spüren.

    Es geht um Inhalte, nicht um Personen

    • Montag, 16. Juni 2008 @ 17:20
    Über den Tellerrand k(b)licken Kein einziges Problem löst der Wechsel des SPÖParteivorsitzes von Alfred Gusenbauer zum ausgesprochenen Pragmatiker und hoffnungslos mit der Boulevardpresse verhaberten Infrastrukturminister Werner Faymann, wenn sich am Inhalt der SPÖPolitik nichts ändert und dafür gibt es keinerlei Signale", meint KPÖBundessprecherin Melina Klaus.

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    Schafft zwei, drei, viele Irlands!

    • Sonntag, 15. Juni 2008 @ 03:54
    Über den Tellerrand k(b)licken Alles war so schweinchenschlau eingefädelt: Den alten neoliberalen Verfassungsvertrag wollte man ein wenig entschlacken und unter neuem Titel wieder auf den Weg bringen; ein bisschen PR vieleicht, ein wenig Kommunikation mit den BürgerInnen, die ansonsten gleich gar nicht lange gefragt werden sollten.

    Und dann das: eine einzige Volksabstimmung - in Irland - und jetzt haben wir plötzlich den Salat!

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    Besorgniserregende globale Aufrüstung - Eine sozialpolitische Provokation!

    • Mittwoch, 11. Juni 2008 @ 04:48
    Über den Tellerrand k(b)licken Eine Sozialpolitische Provokation ist auch die Entwicklung der Budgetausgaben Allgemein/Militär in Österreich!

    Als alarmierend bezeichnet KPÖBundessprecherin Melina Klaus die globale Aufrüstungswelle. Laut dem jüngsten Bericht des schwedischen Friedensforschungsinstituts SIPRI wurden 2007 weltweit 1.339 Milliarden Dollar für Rüstung verschwendet. Davon entfielen 547 Mrd. Dollar bzw. 45 Prozent allein auf die USA, gefolgt von Großbritannien (59,7), China (58,3) und Frankreich (53,6).

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    Zur (Schief)Lage der Nation

    • Montag, 9. Juni 2008 @ 10:47
    Über den Tellerrand k(b)licken Bei der letzten EURO-Wahl 2004 haben 400.000 WienerInnen ihre Stimme gegeben.

    25.000 andere Menschen sterben täglich weltweit an Hunger. Am 22. Juni 2008, wenn die Gewinner der Viertelfinalspiele feststehen, wären also wir wahl willige WienerInnen, nämlich alle, tot, müssten wir die neoliberale Suppe dieser Welt alleine auslöffeln.

    Müssen wir aber nicht!

    Allerdings:
    Ganz wurscht kann uns das Verhungern der anderen auch nicht sein, auch wenn sie uns fremd sind.

    Der Ölpreis hat am Freitagabend erstmals über 139 Dollar pro Fass notiert. Das Barrel US-Leichtöl der Sorte WTI verteuerte sich an der Nymex um mehr als zehn Dollar. Und Morgan Stanley sieht die 150-Dollar-Marke bereits in Reichweite. Je höher der Energiepreis, umso höher die Nahrungsmittelpreise, umso größer der Hunger, umso mehr Hungertote. Es verhungern in erster Linie die Bauern und ihre Kinder, die die Nahrungsmittel herstellen und Arbeitslosen.

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    Irish friends, vote "No" for me!

    • Mittwoch, 14. Mai 2008 @ 12:06
    Über den Tellerrand k(b)licken Als einziges EU-Land wird die Bevölkerung in Irland am 12. Juni über den EU-Verfassungsvertrag abstimmen. Eine online-Initiative gibt den Menschen in den anderen EU-Staaten jetzt die Möglichkeit, die Iren/Irinnen zum "Nein in meinem Namen" aufzurufen, da wir selbst nicht abstimmen durften.

    "Liebe irische FreundInnen und FreundInnen Europas,

    ich bin eine BürgerIn aus einem Mitgliedstaat der EU. In meinem Land wird uns das Recht verweigert, über die Zukunft Europas abzustimmen. Sie haben in Irland alleinig dieses Recht und wurden aufgerufen, am 12. Juni 2008 über den EU-Reformvertrag zu entscheiden. Ich lehne diesen Reformvertrag in seinem Zustandekommen und Inhalt als undemokratisch ab.

    Bitte stimmen Sie mit NEIN. Auch für mich. Als ersten Schritt, um ein demokratisches, solidarisches, ökologisches und friedliches Europa aufzubauen."

    Es gibt die Möglichkeit, folgende Petition online zu unterschreiben ...:

    ... oder selbst einen persönlichen Brief zu verfassen, der dann ebenfalls veröffentlicht wird.

    Freie Bahn statt Schwarzkappeln - U2

    • Mittwoch, 14. Mai 2008 @ 05:00
    Über den Tellerrand k(b)licken Der Vorteil von Wien ist:
    Es ist (fast) alles da, was mensch zum glücklichen Leben braucht.

    Der Nachteil von Wien ist:
    Es ist (fast) alles dort, wo es nicht zum Glück von allen verwendet werden kann. Das wäre ein Unglück, gäbe es nicht die NOEURO Bewegung.

    Zum Glück kümmert sich diese, ihre AktivIstInnen, ihre Fans, ihre Freunde und eine zunehmend interessierter werdende Öffentlichkeit um die öffentlichen Belange.

    Zum Beispiel um den öffentlichen Verkehr.

    In einer Welt, in der Mobilität und Kommunikation entscheidende Faktoren für das (Über)leben der Kollektive und des Einzelnen sind, hat eine Stadt mit einem gut entwickelten U-Bahnnetz gute Karten. Dass diese nicht für alle in dieser Stadt optimal ins Spiel gebracht werden, zeigt ein Vergleich der europäischen Städte, in dem Wien zwar einerseits mit 1,33 Millionen U-Bahn Passagieren pro Tag unter den Top 5 liegt, andererseits noch immer hinter Prag, das im tiefsten Stalinismus sein U- Bahnsystem zu bauen begann und damit indirekt zum Geburtshelfer der Wiener U-Bahn wurde. (Wans die Kummerl ham, müss ma des a machen - wa ja g'lacht).

    Warum bleibt Wien hinter seinen Möglichkeiten zurück?

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    Weitere Infos von NOEURO - hier klicken!

    Shit passiert, UEFA kassiert

    • Samstag, 10. Mai 2008 @ 07:30
    Über den Tellerrand k(b)licken Nix gegen Fußball - aber alles gegen die unterwürfige Auslieferung der Stadt

    1991 gab es in Wien eine Volksbefragung über die Abhaltung einer Weltausstellung. Zwei Drittel der WienerInnen stimmten dagegen. Die Angst vor der Veränderung der Stadt durch solch eine Großveranstaltung war zu groß. Um diesen Sorgen nicht noch einmal ein Ventil zu bieten, wurde über die Durchführung der Fußballeuropameisterschaft 2008 kein Volksentscheid durchgeführt. Dafür ist zu befürchten, dass die WienerInnen, aber auch viele andere ÖsterreicherInnen jetzt erleben werden, wovor sie vor 17 Jahren - wohl zu Recht - Angst gehabt haben. Wenn es um die Sonntagöffnung ging, waren PolitikerInnen und Wirtschaftskammerfunktionäre bisher immer sehr zurückhaltend. "Der Sonntag muss unangetastet bleiben. Da geht es schließlich um ein Stück Lebenskultur", sagte zum Beispiel Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl wörtlich. Umfragen der Wiener Wirtschaftskammer ergaben bisher weder bei den Wienerinnen und Wienern noch bei den Geschäftsleuten einen großen Bedarf.

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    SPÖLandesparteitag: Amnesie der Parteiführung schreitet voran

    • Sonntag, 27. April 2008 @ 09:35
    Über den Tellerrand k(b)licken Seit 15 Jahren ist Michael Häupl Vorsitzender der SPÖWien. So war der gestrige SPÖLandesparteitag - was nicht verwundern soll - am Beginn durch Lobeshymnen auf Häupl geprägt. Landtagspräsident Johann Hatzl erklärte: "Michi verkörpert die Partei und die Wiener. (..) Michael Häupl ist die ideale Verbindung von Wiener Gemütlichkeit und politischer Entschlossenheit".

    Dann folge der Auftritt von Kanzler Gusenbauer. Der appellierte laut SPÖPressedienst an die Einigkeit und Geschlossenheit seiner (sic!) Partei, - denn die soziale Erneuerung des Landes "funktioniert nur, wenn die SPÖ mit großer Einmütigkeit, Geschlossenheit und großer Leidenschaft für die Menschen kämpft". Gemeinsam und aufopferungsvoll gekämpft mit Gusenbauer haben hunderttausende SPÖMitglieder während des letzten Nationalratswahlkampfes, doch von sozialer Erneuerung des Landes ist nichts zu sehen. Im Gegenteil: Alle zentralen Wahlversprechen wurde gebrochen. Die Studiengebühren gibt es noch immer, die Eurofighter sind gelandet und von einem mehr an sozialer Gerechtigkeit keine Spur.

    Höhepunkt der Inszenierung war natürlich der Auftritt des Bürgermeisters - der hatte wieder einmal die rosa-rote Brille aufgesetzt: Wir wollen, dass sich auch in Zukunft niemand Sorge um seine materielle Zukunft machen muss."

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    NOEURO! NO EURO? - KA KOHLE, KA GERSCHTL, KA GÖD

    • Mittwoch, 23. April 2008 @ 06:30
    Über den Tellerrand k(b)licken Jetzt geht's los!

    Ohne Göd ka Musi, ohne Geld keine Musik, heißt es in Wien. Ohne Euro, also mit no Euro, wird die Lebensqualität von immer mehr Menschen zu einem Trauermarsch. Die NOEURO-Bewegung will den Damen und Herren Politikern, die das zulassen, den Marsch blasen, dem sich täglich vermehrenden Kapital auf den Sack gehen und die NOEUROmenschen durch Information, Tips, Rat und Tat, Ideen, Vorschläge, musikalische, literarische und grafische Zuckerl gleichermaßen ermutigen und erfreuen. Ziel der NOEURO ist es, zumindest einen Menschen dazu zu verführen, ihr bzw. sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und es durch ihre/seine Aktivität zu verbessern.

    Die Zeit der Fußball-Europameisterschaften, die EURO 08, schafft besonders gute Rahmenbedingungen, dieses Ziel zu erreichen, haben doch Fußball und der Kampf ums tägliche Überleben vieles gemeinsam.

    Beides ist Kampfsport, beides kann nur gemeinsam im Team gespielt werden und bei beiden ist der Spielausgang offen. Nicht die Papierform entscheidet, sondern die Moral, der Wille zum Siegen, die Bereitschaft, bis zum Umfallen zu laufen und das Wissen: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.

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    Transitverkehr endlich reduzieren

    • Mittwoch, 23. April 2008 @ 06:19
    Über den Tellerrand k(b)licken Eine Reduzierung des dramatisch zunehmenden LKW-Transitverkehrs wird ohne eine Infragestellung des Dogmas einer unbegrenzten Mobilität und damit auch elementarer Grundlagen der EU nicht möglich sein, meint KPÖKommunalsprecher Leo Furtlehner zum jüngsten Alarmruf des Verkehrsclubs Österreichs (VCÖ).

    Laut VCÖ nimmt der LKW-Transitverkehr jährlich um zehn Prozent zu und umfasst bereits rund 40 Prozent des grenzüberschreitenden Verkehrs

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    Was sind Dugus?

    • Montag, 14. April 2008 @ 04:01
    Über den Tellerrand k(b)licken Nachbereitung des Widerstandes für eine Volksabstimmung zum EU-Vertrag
    Ein Kommentar zum Nachdenken und zur Diskussion und Selbstfindung von Wolf Götz Jurjans aus der KPÖMargareten

    Dass es eine österreichweit relevante Linke braucht, ist für mich unumstritten. Dass der Zeugungsakt, die Tragezeit und das erste hörbare Schreien unter dem Diktat der Termine der nächsten Wahlgänge steht, ist meine zur zeitige Meinung. Dass Selbstfindung ein Prozess ist, der sich auch jenseits der politisch organisatorischen Fragen und Profis entwickeln muss, ist für mich sehr wichtig, weil die kühnsten Ideen auf einer tragfähigen Wirklichkeit aufsetzen müssen, wollen sie sich nicht blamieren. Wenn ich das praktisch Erlebte zum Ausgangspunkt meiner heutigen Überlegung mache, stelle ich mir die Frage, wie gehen Linke mit dem Phänomen der DUGUs um. Was sind Dugus?

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    Die Forderung nach einer Volksabstimmung nicht rechtsextremen Rattenfängern überlassen

    • Montag, 31. März 2008 @ 08:13
    Über den Tellerrand k(b)licken Am Samstag den 29. März organisierte die Plattform 'Neutralität retten: Nein zum EU-vertrag' ihre Demo und Kundgebung. Die Teilnahme - aus mehreren Bundesländern - ist rege. Am Ende werden es etwa 7000 Personen sein( die Polizei spricht von 5000- was mir als eine zu geringe Schätzung erscheint). Unterschiedliche Gruppierungen sind zu erkennen. Die Stimmungslage ist ' vage', vordergründig 'unpolitisch' (gegen 'die in Brüssel' und die 'da oben').

    Bereits bei der Oper um 13 h bietet sich allerdings ein gespenstischer Anblick: ein klar zu erkennender Neonazi-Block hat Aufstellung genommen.

    Ein Kommentar von Hermann Dworczak, Aktivist in der Plattform "Volxabstimmung"

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