Die Schlacht um den Gemeindebau ist eröffnet
- Samstag, 8. Mai 2010 @ 16:33
von Josef Iraschko, KPÖ-Bezirksrat in der Leopoldstadt220.000 Wohnungen und mehr als 400.000 Wählerstimmen sind natürlich für die kommende Wien-Wahl ein stark begehrtes und umworbenes Stimmenpotenzial. Die ÖVP und vor allem die FPÖ überbieten sich in salbungsvollen Anbiederungsversuchen.
Allein am 28.4.2010 gab es drei APA-Meldungen zu den Gemeindebauten und tags darauf präsentiert die FPÖ eine "Dringliche Anfrage" für die Gemeinderatssitzung, Titel: "Dringliche Anfrage zum Mietwucher". Die SPÖ überlässt aber ihre ehemaligen "Trutzburgen" nicht kampflos den wahltaktischen und auf Medienwirksamkeit spekulierenden Ergüssen der Opposition. "Wohnpartner unterwegs" werden aus den früheren Gebietsbetreuungen mobilisiert, um - zumindest bis zur Wahl im Oktober - sich um die Sorgen und Nöte der MieterInnen von WIENER WOHNEN, nein, nicht zu kümmern, sondern sich diesen mit offenen Augen und Ohren zu stellen, nach dem Motto: Nach der Wahl ist ohnehin wieder alles anders, da machen wir lustig weiter wie bisher.


Als politische Schützenhilfe für Neonazismus, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit kritisiert KPÖ-Bundessprecher Mirko Messner (im Bild gemeinsam mit Melina Klaus) die Bewertung des neuesten Verfassungsschutzberichtes durch Innenministerin Maria Fekter (ÖVP)
Bundespräsident Fischer nimmt heute in einem Interview in der "Wiener Zeitung" zu verschiedenen Fragen, u.a. zum Thema Rechtspopulismus in Österreich, Stellung.
Wir KommunistInnen tun uns ja gerade schwer mit dieser ArbeiterInnenklasse. Vor allem mit den jungen Männern. Mit den Geschlagenen, die jetzt zurückschlagen wollen. Die, die so gar keine Chance mehr auf dem Arbeitsmarkt haben, rennen jetzt dem Strache hinterher. Das sind die gleichen, die in den Medien abfällig Modernisierungsverlierer genannt werden.
KPÖ-Bundesausschuß (08.04.10)
Die rosarote Basis murrt. Viele NiedrigverdienerInnen verstehen nicht, warum jemand, der nicht arbeitet, bis zu 744 Euro netto im Monat vom Staat bekommen soll. Die Mindestsicherung ist den NiedriglöhnerInnen zu hoch.
Als ganz gewöhnliche Abzocke stellen sich immer deutlicher die von Finanzminister Josef Pröll (ÖVP) forcierten Ökosteuern heraus, kritisiert KPÖ-Bundessprecherin Melina Klaus: „Ökosteuern die ihren Namen auch verdienen müssen mit einem eindeutigen ökologischen wie auch sozialen Umverteilungseffekt verbunden und daher aufkommensneutral sein, sie im Zusammenhang mit der Budgetsanierung zu bringen ist ein bewußter Mißbrauch“ so Klaus zu den Pröll-Plänen. Ökosteuern sind aus der Sicht der KPÖ nur dann sinnvoll, wenn sie zwei grundlegende Forderungen erfüllen, nämlich die Freifahrt auf öffentlichen Verkehrsmitteln und eine Energiegrundsicherung.
Als "demaskierend" bezeichnet der Wiener Landessprecher der KPÖ, Didi Zach, den Sturmlauf der FPÖ und anderer Bodyguards der Superreichen gegen Steuererhöhungen
Von: Bärbel Danneberg (03.03.10)
Eine Stellungnahme der KPÖ
KPÖ erinnert an antifaschistischen Verfassungsauftrag. Im Bild: Protestaktion der AKS gegen Graf vor dem Parlament (Foto: AKS)
KPÖ gegen rechtsextremen WKR-Ball in der Hofburg und Verbot der Gegendemonstration.
Budgetrede der Linzer KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn
Von: KPÖ-Kommunal (02.12.09)
von Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien
Wären nicht auch tausende ArbeiterInnen von den Auswirkungen der Opel/GM-Krise – teilweise existenziell – betroffen, könnte sich die Linke eigentlich recht schadenfroh zurücklehnen und der Farce ihren Lauf lassen. Eine erhellendere Lehrstunde in Sachen Funktionsweise des globalen Kapitalismus unter freundlicher Mitwirkung der sogenannten Politik kann es kaum geben.
Vize Pröll gab mit seinem „Transferkonto“ das Stichwort. Und die neoliberalen Schreiberlinge mühen sich nach Leibeskräften um die dahinter stehende Absicht als Teil nach wie vor dominanter neoliberaler Hegemonie in die Tat umzusetzen.
Vom 25.September bis 2.Oktober 2009 fand im 2. Wiener Bezirk an verschiedenen Orten diese Aktionswoche (AAL) statt.
"Ich begrüße die heute von der Energie Allianz Austria bzw. Wien Energie bekannt gegebene Gaspreissenkung um minus fünf Prozent" per 1. Dezember, lässt Vizebürgermeisterin Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Mag.a Renate Brauner über OTS vermelden.
Gemeinderätin Gerlinde Grünn: „Wir sind das neue soziale Gewissen der Stadt“
Im EU-Wahlkampf gab es von Seiten der Sozialdemokratie noch große Töne.
"Linker" Wegbereiter für rechte Kooperationen
KPÖ: Großer Erfolg der antifaschistischen Bewegung

