WIEN ANDERS - Wahlwerbespots
- Sonntag, 4. Oktober 2015 @ 08:11
Im Bezirk und in ganz Wien!
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Auch am 11. Oktober, dem Wiener Wahlabend, werden die Hetzer von der FPÖ jubeln und Strache wird erklären, warum die „Ausgrenzung“ der FPÖ, die eine Selbstausgrenzung ist, beendet werden müsse. Das blaue Fest mit Bierzelt-Atmosphäre kann jedoch verhindert werden.
Entscheidend wird sein, wie jene zehntausenden Wiener und Wienerinnen abstimmen, die sich nach Veränderung sehnen, weil die Resultate der herrschenden Politik immer unerträglicher werden.
Wählen all jene, die für Menschlichkeit eintreten, einmal mehr das angeblich „kleinere Übel SPÖ“, obwohl genau diese SPÖ erst jüngst erklärt hat weiteren Verschärfungen im Asylwesen zuzustimmen?
Lassen sich jene, die weniger SPÖ-Paternalismus wünschen, einmal mehr von einem linken Protest und einem Votum für mehr Transparenz und Demokratie abhalten, weil angeblich ein Bürgermeister Strache droht?
WIEN ANDERS lässt sich auch durch Wahlbehinderung nicht unterkriegen!Bernhard Gaishofer, WIEN ANDERS Spitzenkandidat für die Donaustädter Bezirksvertretungswahl hat einen neuen Namen.
Er wurde in einem fb-Kommenar zu unserem Foto von unserer Informationsveranstaltung vor dem Donauzentrum von einem uns aus unserem gemeinsamen Engagement gegen die Stadtstraße durch Hirschstetten bekannten Kaktusleser in „Bernhard Litfass" umgetauft.
(Bild rechts: Der Donaustädter WIEN ANDERS-Spitzenkandidat am letzten Mittwoch vor dem Donauzentrum als lebende Plakatsäule)
In 23 Tagen in 23 Bezirken - Unser Antreten ist wienweit fix!
Die Donaustädter KandidatInnen und deren MitstreiterInnen aus der WIEN ANDERS-Bezirksgruppe bedanken sich bei all jenen DonaustädterInnen, die den Weg zu einem Bezirksamt gefunden und mit ihrer dort unterzeichneten Unterstützungserklärung unsere Kandidatur sowohl zu den Donaustädter Bezirksvertretungswahlen, als auch unser Antreten zu den Gemeinderatswahlen ermöglicht haben.
Wie in der Zwischenzeit in einer Pressekonferenz bekannt gemacht wurde, sind alle für unser wienweites Antreten erforderlichen Unterstützungserklärungen aufgebracht.
"Das gemeinsame linke Wahlbündnis der KPÖ, der Piratenpartei, Echt Grün aus Mariahilf und der Plattform der Unabhängigen wird somit in ganz Wien am 11.Oktober am Gemeinderatsstimmzettel und in allen Bezirken am Stimmzettel für die Bezirksvertretungswahlen stehen", freuen sich Bernhard Gaishofer, Donaustädter Spitzenkandidat zur Bezirksvertretungswahl und Margarete Lazar, Donaustädter Gemeinderatsspitzenkandidatin.

Erfreulich war die am letzten Samstagnachmittag durchgeführte „Drive in Aktion“ der WIEN ANDERS-Bezirksgruppe Donaustadt.. Viele auf dem Weg zur und von der Donauinsel vorbeikommenden FußgängerInnen und RadfahrerInnen und sich auf anderen Geräten fortbewegende HobbysportlerInnen folgten der Einladung der Donaustädter WIEN ANDERS-KandidatInnen Bernhard GAISHOFER, Karin PUDER-WEHOFER, Wolfgang SIGUT, Johann HÖLLISCH und weiterer AktivistInnen zu einem Gratiseiskaffee und Infos über die Wahlallianz WIEN ANDERS.
Es war das bereits 3. Treffen der Bezirksgruppe WIEN ANDERS, welches gestern stattfand. Diesmal stand die Wahl der Listenplätze 1-4 für die Donaustädter Bezirksvertretungswahl auf der Agenda.
Die geheime Wahl brachte ein für alle Beteiligten sehr eindeutiges Ergebnis. Insgesamt 7 Frauen und 7 Männer haben bereits ihre Kandidatur für WIEN ANDERS zur Donaustädter Bezirksvertretungswahl zugesagt.
Auf der WIEN ANDERS- Liste für die Donaustädter Bezirksvertretung finden sich Frauen und Männer mit unterschiedlicher politischer Erfahrung und Herkunft, einige davon sind in BürgerInnennitiativen und anderen zivilgesellschaftlichen Zusammenschlüssen aktive parteiunabhängige KandidatInnen.
WIEN ANDERS – eine Wahlallianz der KPÖ, Piratenpartei, Echt Grün und der Plattform der UnabhängigenWeder im Wiener Gemeinderat noch in der Donaustädter Bezirksvertretung gibt es derzeit eine linke Opposition. Deshalb blieb Kritik an der Stadtregierung bisher ausschließlich rechten Parteien vorbehalten. Mit dem Antreten der Wahlallianz WIEN ANDERS steigen die Chancen, dieses politische Manko sowohl im Bezirk als auch im Wiener Rathaus zu beheben.
Nach ihrem Gründungskonvent im März gab es bereits mehrere gutbesuchte Bezirkstreffen von WIEN ANDERS in der Donaustadt.
„ANDAS“ wird die Kurzbezeichnung unserer gemeinsamen Wahllisten lauten. Der Grund: Das Wiener Wahlgesetz lässt für die Kurzbezeichnung nicht mehr als fünf Buchstaben zu und das Wort ANDERS wäre mit sechs Buchstaben dafür zu lang.
Ein bei den EU-Parlamentswahlen begonnener Weg findet seine Fortsetzung. EUROPA ANDERS erreichte wienweit einen Stimmenanteil von 4% (und lag nicht weit weg von der undemokratischen 5% Hürde für die Gemeinderatswahlen).
Linke Wahlallianz der KPÖ, Piratenpartei, Echt Grün und Plattform der UnabhängigenIn der Zwischenzeit ist es fix, die kommenden Gemeinderats- und Bezirksvertretungswahlen finden am 11.Oktober statt, und die KPÖ, die Piratenpartei, Echt Grün und die Plattform der Unabhängigen treten bei diesen Wahlen diesmal gemeinsam an.
Mitte Februar entschied die KPÖ auf ihrer Landeskonferenz mit großer Mehrheit sich an diesem linken Wahlbündnis zu beteiligen. In der Woche danach stellten sich die InitiatorInnen von WIEN ANDERS in einem gut besuchten Pressegespräch der Öffentlichkeit vor.
Ein Kaktus-Kommentar von KPÖ-Bezirkssprecher Bernhard GaishoferIm kommenden Jahr werden wieder der Wiener Gemeinderat und die Bezirksvertretungen neu gewählt. Ob die Wahlen in Wien planmäßig im Herbst stattfinden oder doch noch auf das Frühjahr vorverlegt werden, steht noch nicht fest. Als Ergebnis der letzten Wahlen vor mehr als vier Jahren regiert in Wien eine rot-grünen Rathauskoalition. Da es, u.a. der undemokratischen 5% Sperrklausel geschuldet, im Wiener Gemeinderat derzeit keine linke Opposition gibt, blieb die Opposition und Kritik an der Stadtregierung im Gemeinderat ausschließlich rechten Parteien (FPÖ, ÖVP) vorbehalten.
Ähnliches gilt auch für die Donaustädter Bezirksvertretung. Während es in drei Wiener Bezirken (Leopoldstadt, Landstraße und Margareten) gewählte KPÖ-Bezirksräte gibt, fehlt in unserem Bezirksparlament (noch), die linke Opposition.
Vorweg: Vielen Dank an alle WählerInnen von „Europa Anders“!
Am Wahlabend wurden österreichweit 2,13% bzw. über 60.000 Stimmen erreicht.
Man muss zugeben: Dieses Ergebnis reicht nicht für ein Mandat und ist weit weniger als „Europa Anders“ in den Wahlumfragen prognostiziert worden ist.
Nichtsdestotrotz ist dieses Ergebnis respektabel, wenn man bedenkt, dass die linken Wahlallianz (bestehend aus KPÖ, Piraten, „Wandel“ und Unabhängigen) weit weniger Wahlkampfbudget als die etablierten Parteien zur Verfügung hatte und in der medialen Berichterstattung massiv benachteiligt wurde.
Vor allem in den größten Städten Österreichs (Wien, Graz, Linz) wurden teilweise sehr gute Ergebnisse über der 4% Hürde erreicht. Im fünften Bezirk entfielen auf „Europa Anders“ zum Beispiel 6,09%. In der Donaustadt wählten 1.463 Menschen (3,18%) „Europa Anders“ und setzten damit ein deutliches Zeichen des Protestes gegen Sozialabbau und rechte Hetze bzw. für eine demokratischere und sozialere Politik!
Die KPÖ-Donaustadt wirbt für die kommenden Europaparlamentswahlen um Stimmen für EUROPA ANDERS mit ihrem Spitzenkandidaten Martin Ehrenhauser.Neben Wahlaktionen von EUROPA ANDERS wird auch in der aktuellen Kaktus-Zeitungsausgabe (erschienen im April) neben den in der Zeitung gewohnten kritischen Berichten über unseren Bezirk auch über die Kandidatur von EUROPA ANDERS bei den Europaparlamentswahlen 2014 berichtet.
In den letzen beiden Ausgaben der BZ (Ausgabe für die Donaustadt) vor den Wahlen wirbt KPÖ-Bezirkssprecher Bernhard Gaishofer in Inseraten um Donaustädter Stimmen für die von der KPÖ, der Piratenpartei, dem Wandel gemeinsam mit Unorganisierten gegründete Wahlallianz.
Seit der ORF-Pressestunde vom Palmsonntag, wo Martin Ehrenhauser, Spitzenkandidat von EUROPA ANDERS aus Protest aufgestanden ist, hat EUROPA ANDERS ein Volksbegehren für eine Volksabstimmung in Österreich über einen Hypo-Haftungsboykott gestartet.Alle die die Einleitung eines solchen Volksbegehrens unterstützen wollen (8401 beglaubigte Unterschriften sind dafür erforderlich) ersuchen wir mit dem dafür vorgesehenen Formular sich auf ein Wiener Bezirksamt zu begeben.
Wahlaktionen von EUROPA ANDERS gibt es auch in der Donaustadt. Wir freuen uns über alle, die dort mit uns in Kontakt treten und/oder uns bei unserer Wahlwerbung unterstützen wollen!
ORF-Pressestunde: Warum Martin Ehrenhauser aufgestanden ist.Martin Ehrenhauser - Spitzenakandidat von "Europa anders" ist heute aufgestanden. Er wollte bildlich demonstrieren, dass man auch aufstehen kann. Dass manchmal fundamentaler Protest nötig ist. Dass man nicht alle Regeln beachten muss und nicht immer mitmachen muss. "Wir können auch anders!" –Martin Ehrenhauser in einer ersten Erklärung, warum er die ORF-Wahldiskussion verließ.
"Wir akzeptieren nicht mehr, dass die Menschen in diesem Land für Dinge geradestehen und bezahlen sollen, die über ihre Köpfe hinweg entschieden wurden. EUROPA ANDERS fordert daher eine Volksabstimmung über einen Haftungsboykott: Ein sofortiges Ende von Zahlungen an die Hypo-Gläubiger, die Annullierung der Landeshaftungen sowie ein Verbot von Gemeinde-, Landes- und Bundeshaftungen für Banken im Allgemeinen."
25.Mai 2014 – EuropaparlamentswahlAnfang März haben 400 AktivistInnen von KPÖ, PiratInnen, „Der Wandel“ und Unorganisierte die Wahlallianz „Europa anders“ gegründet. Zur EU-Wahl treten wir zusammen an. Die für die Einreichnung der Kandidatur benötigten 2600 Unterstützungserklärungen sind in der Zwischenzeit aufgebracht.
Ein herzliches Dankeschön an alle KaktusleserInnen und Leser, die die Kandidatur unserer Wahlallianz mit ihrer Unterschrift ermöglicht haben!
Gemeinsames Anliegen: Für ein Europa der Menschen statt der Konzerne und Banken!
Das politisch breite Bündnis „Europa anders“ setzt sich für ein ökologisches Europa der Demokratie und der Solidarität ein, welches sich für Frieden und Selbstbestimmung engagiert.
Gut besucht war die „After-Wahlparty“ des GLB-Wien am letzten Wochenende im „Werkl im Goethehof“ in Kaisermühlen. Mit dabei war auch der Kaktus. Es gab erfreuliches zu feiern. Der Gewerkschaftliche Linksblock zieht nach dem neuen Mandat in Salzburg, in Wien mit 2 Mandaten (2009: 1 Mandat) in die Wiener Arbeiterkammervollversammlung ein.
Neueste Meldung:
Auch in Oberösterreich hat der GLB ein AK-Mandat neu gewonnen!
Ihr bisheriger AK-Rat Robert Hobek und Eva Harrer vetreten nun den Gewerkschaftlichen Linksblock in der Wiener Arbeiterkammervollversammlung
Martina Höllisch aus der KPÖ-Donaustadt, die im Gewerkschaftlichen Linksblock mitarbeitet und zu den Wiener GLB KandidatInnen zur Arbeiterkammerwahl zählte, gratuliert alllen WahlaktivistInnen des GLB, allen GLB-WählerInnen aus dem politischem Umfeld der KPÖ-Donaustadt und KaktusleserInnen, die mit ihrer Stimme diesmal "Mut zum Widerstand" bewiesen haben. Ihr eigenes gewerkschaftliches Engagement beschrieb sie zuletzt in ihrem Diskussionsbeitrag auf der Bezirkskonferenz der KPÖ-Donaustadt am 15.3.2014 wie folgt.
Der Gewerkschaftliche Linksblock (GLB) wirbt in Wien um Stimmen für die Arbeiterkammerwahl. Ein tolles Wahlergebnis gibt es für den GLB in Salzburg!Viel Aufmerksamkeit erhielt der Gewerkschaftliche Linksblock bei seiner Informationsaktion vor dem Donauzentrum in der Donaustadt.
Auch ihr Spitzenkandidat GLB- Arbeiterkammerat Robert Hobek, Josef Stingl Bundesvorsitzender des GLB, Martina Höllisch, Aktivistin im GLB und in der KPÖ-Donaustadt und viele weitere AktivistInnen des GLB und aus der KPÖ-Donaustadt und ihrem Kaktusteam waren an diesem Samstag dabei.
Letzten Donnerstag stellte sich die gemeinsame Wahl-Allianz von KPÖ, Piraten und Wandel den Medien vor. Bei dieser Gelegenheit wurde auch der Name präsentiert:
Anders (Europa anders - KPÖ, Piratenpartei, Wandel, Unabhängige) wird am 25. Mai am Stimmzettel stehen.
Präsentiert wurden neben dem Namen die inhaltlichen Kernpunkte und die nächsten Schritte, wobei insbesondere auf den Programmprozess und den gemeinsamen Gründungskonvent am 1. März verwiesen wurde.
Ehrenhauser: Ich werde die Wahl-Allianz unterstützenMartin Ehrenhauser, derzeit unabhängiger österreichischer EU-Abgeordneter, spricht im Interview mit der Wiener Zeitung über seinen persönlichen Hintergrund, warum er die Wahl-Allianz aus KPÖ, Piratenpartei, Wandel und Unabhängigen auf jeden Fall unterstützen wird und was er politisch für möglich hält.
Ehrenhauser: "Das Bündnis hatte zusammen 90.000 Stimmen bei der Nationalratswahl. Fürs EU-Parlament sind weniger als 150.000 Stimmen nötig. Das ist bei professionellem Wahlkampf absolut möglich."
Noch vor den Ende Mai stattfindenden Europaparlamentswahlen,, finden vom 11.3. bis 24.3.2014 in Wien Arbeiterkammerwahlen statt. Die KPÖ-Donaustadt und ihr Kaktusteam unterstützen bei diesen Wahlen den Gewerkschaftlichen Linksblock (GLB), einen österreichweiten Zusammenschluss fortschrittlicher und engagierter ArbeitnehmerInnen, KommunistInnen, PiratInnen, SozialistInnen und Parteiloser.


Martina Höllisch (Bild links) - Aktivistin der KPÖ-Donaustadt und ihres Kaktusteams - von Beruf Angestellte, die den GLB in der Kontrolle des Regionalforums der Gewerkschaft der Privatangestellten vertritt und einige weitere berufstätige MitstreiterInnen aus unserer KPÖ-Bezirksgruppe finden sich auf der KandidatInnenliste des GLB für diese Wahlen in Wien, die von Arbeiterkammerrat Robert Hobek (Bild mitte) angeführt wird. Am zweiten Listenplatz kandidiert Betriebsrätin Eva Harrer (Bild rechts), Betriebsrätin bei den Wiener Linien.
Ein Kommentar von KPÖ-Bundessprecher Mirko Messner.Mit den zustimmenden Beschlüssen der KPÖ, der Piratenpartei und der Partei "der Wandel" zu einer Kooperationsvereinbarung* ist die Wahlallianz dieser drei Parteien für die Europaparlamentswahl am 25. Mai auf Schiene.
Zum ersten Mal kandieren damit drei sehr unterschiedliche Parteien gemeinsam bei einer bundesweiten Wahl; sie respektieren dabei die Autonomie jedes Bündnispartners genau so wie die gemeinsame oppositionelle Ausrichtung, die sich den aktuellen Entwicklungen des neoliberalen Kapitalismus, sowohl auf österreichischer als auch auf europäischer Ebene, entgegenstellt. Die Konturen sind deutlich...
Es geht um die Erhaltung des Sozialstaates, um demokratische Rechte, um individuelle Freiheit online und offline und gegen den autoritären Überwachungsstaat, und es geht gegen die Militarisierung der Politik, die von den imperialistischen Ansprüchen der EU ausgeht und gegen die österreichische Neutralität gerichtet ist.

Bernhard Gaishofer und Johann Höllisch bedanken sich bei allen KaktusleserInnen, die diesmal KPÖ gewählt haben!So viel ist fix. Der Platz der linken Opposition im Parlament bleibt auch nach dem 29.September weiter unbesetzt. Die KPÖ überschritt bundesweit die 1% Marke und hat damit Anspruch auf eine bescheidene Kostenrückerstattung ihrer im Vergleich zu den anderen Parteien sehr bescheidenen Wahlkampfausgaben. Das ist Im Vergleich zur Parteienförderung an die Parlamentsparteien zwar nur ein finanzieller Brosamen. Dieses Geld versetzt sie aber etwas besser in die Lage, ihre politische Arbeit in der Öffentlichkeit nach den Wahlen weiter fortzusetzen.
In Wien erreichte die KPÖ mit 1,7% ihr bestes Ergebnis bei Nationalratswahlen seit 1975. Zu ihrem Ziel, die undemokratischen Wahlhürden (4% Sperrklausel bundesweit und /oder hohe Grundmandatshürden in einem der Regionalwahlkreise) zu knacken, bleibt allerdings ein noch weiter Weg.
Im Bezirk hat die KPÖ ihren Stimmenanteil gegenüber den Nationalratswahlen im Jahr 2008, um mehr als die Hälfte erhöht, obwohl sie durch das Antreten neuer Parteien (TS, NEOS, Piraten und WANDL) einer stärkeren wahlpolitischen Konkurrenz um mit den etablierten Parteien unzufriedene WählerInnen ausgesetzt war.
Auch wenn das Wahlergebnis den großen Zuspruch im Wahlkampf nicht entsprechend widerspiegelt, bleibt am Ende ein leichter Zugewinn mit einigen sehr guten Ergebnissen.
KPÖ Bundessprecher und Spitzenkandidat Mirko Messner: "Es ist gelungen die kommunalpolitischen Positionen der KPÖ in größerem Maße als zuvor auch für Stimmen für den Nationalrat zu gewinnen. Genannt werden kann Linz, Graz und andere steirische Gemeinden, aber auch Bezirke in Wien. In Wien konnten sogar mehr Stimmen als bei der letzten Bezirksratswahl erzielt werden.

Demokratie braucht linke Opposition - Ein WählerInnenservice des KaktusFür die BesucherInnen unserer Kaktuswebsite haben wir letzte aktuelle Links über Diskussionen und Interviews mit Mirko Messner, bundesweiter Spitzenkandidat der KPÖ und aus den zurückliegenden Wochen unserer Wahlwerbung zusammengestellt. Als Entschedungshilfe für noch Unentschlossene, zum Nachdenken und wir hoffen auf viele spannende Diskussionen, Das politische Leben geht schließlich weiter, auch nach den Wahlen!
Alle DonaustädterInnen und FloridsdorferInnen können unsere KandidatInnen wählen, indem sie am 29. September ihr Kreuz bei der KPÖ machen und/oder ihre(n) bevorzugte(n) KandidatIn mit einer Vorzugsstimme persönlich wählen!
Bild links: Mirko Messner
Bild rechts: KPÖ- KandidatInnen aus der Donaustadt und Floridsdorf, v.l.n.r. Claudia Krieglsteiner, Bernhard Gaishofer, Verena Inmann und Wolfgang Sigut

Der Kaktus ersucht um Unterstützung gegen mediale Bevormundung der WählerInnen!Obwohl die KPÖ bundesweit kandiert, bleibt sie von den ORF-Fernsehkonfrontationen der SpitzenkandidatInnen ausgeschlossen. Je näher der Wahltermin rückt umso dünner wird die mediale Berichterstattung über jene Parteien, die nicht zu den etablierten derzeit im Parlament vertretenen Parteien zählen. In vielen Medienberichten wird über die bundesweite Kandidatur der KPÖ gar nicht, in vielen nur unter „ferner liefen“ berichtet.
Wollen auch Sie dieser medialen an Manipulation grenzenden Bevormundung entgegenwirken?
Wir bitten alle BesucherInnen unserer Kaktuswebsite Beiträge, die ihre Unterstützung und ihr Interesse finden auch in Ihrem Bekanntenkreis mittels Mails weiter zu verbreiten. Die Wahlentscheidung am 29.September soll bei den Wählerinnen und Wählern bleiben! Das setzt eine faire und ausgewogene Medienberichterstattung voraus! Deshalb bitten wir um Deine/Ihre Mithilfe, dass als Gegengewicht zu der auf die etablierten Parteien fokussierten medialen Berichterstattung auch verstärkt Infos über die KPÖ als linke Opposition, ihre KandidatiInnen und Ziele den Weg zu den WählerInnen finden!
Für Ihre/Deine Unterstützung bedanken wir uns im Voraus!
Bild links: Bernhard Gaishofer, Donaustädter Spitzenkandidat der KPÖ zur Nationalratswahl (auf der Bundesliste auf Listenplatz 5)
Bild rechts: Johann Höllisch, Bezirkssprecher der KPÖ-Donaustadt
„Die KPÖ freut sich über neue MitstreiterInnen und neue KandidatInnen!" berichtet der Kaktus in seiner jüngsten Ausgabe.Der Platz der linken Opposition im Parlament ist leer. Demokratie braucht Opposition, die wir nicht den Rechten überlassen wollen. Weder im Parlament noch in unserem Bezirk, noch anderswo! Mit dem Donaustädter KPÖ-Jugendsprecher Bernhard Gaishofer als Spitzenkandidaten, gefolgt von der Reisebüroassistentin Verena Inmann aus Floridsdorf (die in der Donaustadt arbeitet) und dem parteilosen Wolfgang Sigut aus Kagran ( Mitproponent des Runden Tisches „Für ein bedingungsloses Grundeinkommen“) auf den ersten drei Listenplätzen verpasst sich die KPÖ auf ihrer regionalen KandidatInnenliste für die Bezirke Floridsdorf und Donaustadt ein neues Gesicht. Am 4. Listenplatz kandidiert Claudia Krieglsteiner, die als Sozialarbeiterin in der Donaustadt arbeitet, seit der letzten Nationalratswahl nach Floridsdorf übersiedelt ist und somit die immer größer werdende Gruppe der „NeotransdanubierInnen“ repräsentiert. Die Liste umfasst insgesamt 6 Frauen und 6 Männer, die Hälfte von ihnen kandidiert das erste Mal bei Nationalratswahlen.
Bild: v.l.n.r: Claudia Krieglsteiner, Bernhard Gaishofer, Verena Inmann und Wolfgang Sigut
Bernhard Gaishofer - KPÖ-Spitzenkandidat für Donaustadt und FloridsfdorfAlle DonaustädterInnen und FloridsdorferInnen können unsere KandidatInnen wählen, indem sie am 29. September ihr Kreuz bei der KPÖ machen und/oder ihre(n) bevorzugte(n) KandidatIn mit einer Vorzugsstimme persönlich wählen.
Donaustädter und Floridsdorfer KPÖ- KandidatInnen, die auch auf der Landesliste aufscheinen, können auch wienweit und unser Spitzenkandidat Bernhard Gaishofer kann auf der Bundesliste auch bundesweit mit einer Vorzugsstimme persönlich gewählt werden.
Die KPÖ hat die für eine bundesweite Kandidatur notwendigen 2.600 Unterstützungserklärungen aufgebracht. Trotz bürokratischem Prozedere, Hitzewelle und Urlaubszeit haben in der kurzen Zeit ab 9. Juli über 3.000 für die KPÖ unterschrieben und dafür den Weg aufs Amt auf sich genommen.
KPÖ-Bundessprecher und bundesweiter Spitzenkandidat Mirko Messner: "Mit der KPÖ steht eine linke und soziale Alternative bei der Nationalratswahl 2013 auf dem Stimmzettel. Ich bedanke mich herzlich bei allen, die das mit ihrer persönlichen Unterschrift und ihrem Einsatz ermöglicht haben.
Die Kandidatur der KPÖ begründet Messner weiters: "Beim Abbau des Sozialstaats und der Sparpolitik herrscht im Nationalrat Einigkeit - der Platz einer linken, sozialen Opposition ist nicht besetzt. Die KPÖ als unangepasste und konsequente Partei beweist in Landes-, Gemeinde-, Stadt- und Bezirksparlamenten, dass sich Kompromisslosigkeit in sozialen Fragen lohnt. Wir wollen die parlamentarische Opposition nicht den rechten Hetzern und der Partei des Milliardärs überlassen. Es ist an der Zeit, auch in Österreich eine Änderung der politischen Kräfteverhältnisse einzuleiten. Mit der KPÖ im Parlament."
Das teilte Didi Zach, Wiener Landessprecher der KPÖ, gestern der Öffentlichkeit mitBernhard Gaishofer, Donaustädter KPÖ Spitzenkandidat zur Nationalratswahl am 29.September (Bild rechts), dankt allen KaktusleserInnnen, die sich durch das undemokratische und jeglicher Bürgernähe widersprechende Wahlgesetz nicht abhalten ließen, und mit ihrer Unterschrift unsere Kandidatur (auch ohne die Zuwendung „reicher Onkeln“) ermöglicht haben.
Gemeinsam mit anderen jungen KandidatInnen möchte sich der Donaustädter KPÖ-Jugendsprecher in seiner Wahlwerbung auf JungwählerInnen konzentrieren.
Weitere Informationen über unsere KandidatInnen aus Donaustadt und Floridsdorf folgen in den nächsten Tagen.
Unterstützungserklärungen – ab kommenden Montag sind die Wiener Bezirksämter länger geöffnet!Um bundesweit bei den kommenden Nationalratswahlen kandidieren zu können, benötigt die KPÖ mit dem für eine Einreichung notwendigen Überhang etwa 3000 persönlich am zuständigen Bezirksamt/Gemeindeamt seines Hauptwohnsitzes geleistete Unterstützungsunterschriften. Die KPÖ ist auf gutem Wege diese demokratiepolitische Hürde zu nehmen.
"Wir schaffen das, mit auch Ihrer/Deiner Hilfe", zeigt sich der Donaustädter KPÖ-Bezirkssprecher Johann Hölisch optimistisch und bittet alle, die aus welchen Gründen immer bisher nicht den Weg auf ihr Bezirksamt gefunden haben, das in der kommenden Woche zu tun.
Ab Montag, 22.7. ist das Wahlreferat im Donaustädter Bezirksamt Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr und am Samstag 27.7 und Sonntag und Sonntag, 28.7 von 8:00 bis 13:00 geöffnet.