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Unser Bezirksvorsteher hat ....

  • Freitag, 11. April 2025 @ 09:44
...laut Wahlwerbungsplakaten noch viel vor!

von Margarete Lazar


Als Bewohner/in der Donaustadt bekommt man hier unter Umständen das Gruseln, denn diese Ankündigung kann nur heißen, Bau von Wohnungen und Wohnungen, Straßen und Straßen, alles in Übereinkunft mit den diversen Bauträgern und Spekulanten, über deren wirkungsvolle Aktivitäten wir ja mehrfach berichtet haben. Dazu gehört natürlich entsprechendes Getöse vom Mangel an Wohnungen.

Die Fakten schauen allerdings etwas anders aus:
  • 13,3 % der 4, 9 Millionen Wohnungen in Österreich weisen keine Wohnsitzmeldung auf.
  • zusätzliche 4,9 % weisen lediglich eine Nebenwohnsitz-Angabe auf.
  • Die entsprechenden Prozent-Zahlen für Wien sind bei 1,075 Millionen erhobenen Wohnungen 9,7 % Leerstand (=104.000 Wohnungen) und 43.000 Neben-Wohnsitze).
Nichtsdestoweniger wird also weiter geplant und gebaut. Vom Quartier Süßenbrunner Straße und den dort lebenden Feldhamstern haben wir bereits berichtet. Momentan herrscht dort Stille. Sollte dann tatsächlich gebaut werden, werden die BewohnerInnen das seltene Vergnügen haben, rundherum von Straßen, vor allem auch von der vierspurigen „Stadtstraße",( von der Verkehrsstadträtin SIMA sagte, sie sei eine Straße wie die Operngasse auch) und natürlich der Südosttangente umgeben zu sein, inklusive Feinstaub und ohrenbetäubendem Lärm.

Aber inzwischen sind unsere Bauträger weitergewandert und haben zwischen Erzherzog Karl-Straße und Langobardenstraße ein neues Bau-Opfer, genannt „Stadtquartier Eibengasse", gefunden. Natürlich soll dort auch „ein grüner und lebendiger Stadtteil“ entstehen. Einen Vorgeschmack gibt es bereits in Form eines des hoch-gehypten Wäldchens an der Langobardenstraße.


Insgesamt sollen zwischen Aspernstraße und Donauspital 2600 Wohnungen für bis zu 6000 BewohnerInnen entstehen. Die BewohnerInnen der in nächster Nähe wohnenden Reihenhäuser waren über mehrere bis zu 36 m hohe geplante Wohntürme nicht sehr erbaut, weil sie ihre Anlage total verschatten würden. Daher sollen die Türme etwas abgerückt werden. Wirklich sehr nett!

Das Gebiet wird angeblich möglichst autofrei werden, da es über die U2, den Bus 26 A und die Straßenbahnlinie 25 an den öffentlichen Verkehr angebunden ist. Man wird sehen, wie weit das in Erfüllung gehen wird. Die Seestadt ist auch bestens angebunden an den öffentlichen Verkehr, aber dennoch „musste" die Stadtstraße gebaut werden! (Siehe dazu auch Kaktusbericht vom 27.05.2024). Und wenn wir besonderes „Glück" haben, werden die Parteien, die jetzt um Einfluss und Macht rittern, auch noch den obautunnel dazu bauen. Angekündigt haben sie es bereits!