Feminismus: Nach wie vor ein Muss!
- Samstag, 28. Februar 2026 @ 09:49
- Wir haben es satt, immer die unbezahlte und schlecht bezahlte Arbeit zu leisten und dafür mit Altersarmut „belohnt“ zu werden. Denn damit fängt die Ungerechtigkeit schon an: Wer bestimmt, welche Arbeit etwas wert ist und welche nicht?
- Wir wollen darüber entscheiden können, ob und wann in unserem Leben wir Kinder in die Welt setzen. Wir haben es nämlich satt, dass Mutterschaft einen massiven Einschnitt in unser Leben bedeutet, der mit existenziellen Nachteilen für uns verbunden ist. Eine Gesellschaft, die Feminismus ernst nimmt, ist eine, in der die unbezahlte Sorgearbeit nicht an den Frauen hängen bleibt, sondern in der das Wohl von Kindern und pflegebedürftigen Menschen Anliegen aller sind.
- Wir wollen nicht dauernd für das Wohl aller rund um uns zuständig und mit den Sorgen anderer belastet werden, weil immer mehr soziale Netze reißen und die Sorge um andere Menschen als natürlich weibliche Tätigkeit angesehen wird, die unendlich und aus Liebe kostenlos zur Verfügung steht.
- Und gänzlich satt haben wir, dass Milliarden von Euros für das Töten ausgegeben werden. Was wir brauchen, ist Wirtschaften für das Leben statt für Tod und Zerstörung! Wir setzen schließlich nicht Kinder in die Welt und ziehen sie unter Entbehrungen groß, nur um sie dann den Kriegstreibern und Kaputtsparern zu überantworten.
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