Am vergangenen Wochenende fand die Bezirkskonferenz der KPÖ Donaustadt statt. Dabei
wurden die Weichen für ihre zukünftigen Aktivitäten diskutiert und beschlossen.
Die letzte Zeit brachte eine Vielzahl an Veränderungen mit sich: So ist die KPÖ nun nicht nur
erstmals seit 1991 mit einem Bezirksrat im Bezirksparlament vertreten, sondern es kam auch
zu einem erfreulichen Anstieg an neuen und engagierten Aktivist*innen. Um diesen
Entwicklungen Rechnung zu tragen und um sicherzustellen, dass sowohl die politische Arbeit
für eine Verbesserung der Verhältnisse im Bezirk als auch die Zusammenarbeit innerhalb
der Partei zukünftig noch besser gemacht werden kann, wurde es notwendig, die KPÖ 22
neu zu strukturieren. Und ein erster Anstoß in diese Richtung ist bei der Konferenz
ausgezeichnet gelungen!
Bernhard Gaishofer und Hilde Grammel, welche als Bezirkssprecher*innenduo gewählt
wurden, bilden in Zukunft mit weiteren engagierten KPÖler*innen (unter anderem Wolfgang
Zauner und Manuel Schwaiger) den neu gebildeten Bezirksausschuss der Donaustädter KPÖ.
Die Aufgaben dieses Ausschusses, welcher gemeinsam mit der gesamten Bezirksgruppe die
kommenden Jahre arbeiten wird, gestalten sich vielseitig. Eine der Hauptaufgaben wird
selbstverständlich darin bestehen, die neue Situation der „offiziellen“ Bezirksratsarbeit
zu meistern. Doch damit nicht genug: Solidarische Projekte, welche einen
konkreten Nutzen für die Bevölkerung bringen sollen, die Stärkung der lokalen Verankerung
sowie die Möglichkeit zu schaffen, dass möglichst viele interessierte Menschen
mitgestalten können, sind nur einige der Aufgaben.
Thematisch soll neben den schon im Wahlkampf angesprochenen Bereichen Wohnen
(„Leistbarer Wohnraum statt Spekulationsbauten“), Verkehr („Öffi-Ausbau statt Lobau-
Autobahn“) und Soziales („Das Leben muss wieder leistbar werden“), vor allem auch eine
transparentere Bezirkspolitik im Fokus stehen. Allgemein soll das Ziel sein, dass in der Politik
endlich wieder die Alltagsrealität und vor allem die alltäglichen Probleme der Menschen im
Vordergrund stehen, welche von den etablierten Parteien nur allzu oft vernachlässigt werden. Die
KPÖ wird, ihren Möglichkeiten entsprechend, sowohl innerhalb als auch außerhalb der
Bezirksvertretung alles tun, um ein nützlicher Faktor für die Donaustädter Bevölkerung zu
sein.
„Es freut mich extrem, dass so viele engagierten Genoss*innen dazu beigetragen haben eine
wirklich produktive Bezirkskonferenz zu veranstalten. Hierfür gleich vorweg ein großes
Dankeschön! Das stimmt mich sehr positiv, dass wir in den kommenden Jahren als KPÖ
konsequent und effektiv für Verbesserungen aktiv sein können. Natürlich gibt es noch sehr
viele „Baustellen“: Donaustadt als Flächenbezirk wäre für sich genommen mittlerweile die
drittgrößte Stadt Österreichs. Insofern ist natürlich klar, dass wir als KPÖ 22 noch viel mehr
engagierte Menschen aus dem Bezirk brauchen, welche mit uns gemeinsam sicherstellen,
dass wir den etablierten Parteien kritisch auf die Finger schauen und in 1220 was zum
Positiven verändern können. Wer mit und gemeinsam verändern möchte oder die KPÖ im
Bezirk einfach einmal kennenlernen möchte ist herzlich eingeladen bei uns vorbeizuschauen.
Denn damit sich auch in der Donaustadt was ändert, braucht es die KPÖ!“, so Bernhard
Gaishofer.