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Die Gefährdung der Gärtnerei Ganger - eine unendliche Geschichte

  • Mittwoch, 24. November 2021 @ 21:10
Nahversorgung statt Shoppingwahn Ein Update von Margarete Lazar

Was bisher geschah:


Auf Umwegen erfuhren die Besitzer der Gärtnerei Ganger, dass die Verlängerung der Pachtgründe gefährdet sei, weil der Wiener Wohnfonds "gemeinnützige Wohnungen" genau dort hinstellen wolle.

Da diese Aussicht für die Familie Ganger existenzgefährdend ist, griff sie zum Mittel der Petition. Tausende Unterschriften wurden geleistet, was zeigt, wie wichtig den Menschen hier eine der letzten funktionierenden Gärtnereien im "Grätzl" ist.

Kaktusbericht vom 06.11.2021 - Hier klicken!

Am 18. 11. wurde die Petition eingereicht. Im Anschluss beschloss der Petitionsausschuss eine Empfehlung an die zuständige Planungsstadträtin Ulli Sima: Sie möge im kommenden Planungsprozess zum Stadtteilentwicklungskonzept die Gärtnerei Ganger einbinden und unsere Positionen und konkreten Anforderungen in den Planungsprozess einbinden.Am 18. 11. wurde die Petition eingereicht . Im Anschluss beschloss der Petitionsausschuss eine Empfehlung an die zuständige Planungsstadträtin Ulli Sima: Sie möge im kommenden Planungsprozess zum Stadtteilentwicklungskonzept die Gärtnerei Ganger einbinden und unsere Positionen und konkreten Anforderungen in den Planungsprozess einbinden.

Im Bezirksblatt Ausgabe 47, 24./25. 11 2021 waren bei einer Umfrage auf meinbezirk.at/donaustadt weit über 70 % der Abstimmenden dafür, der Familie Ganger die Pachtfelder weiter zu überlassen und damit Klarheit zu schaffen.

Die Formulierung des Petitionsausschusses kann auch ein Begräbnis erster Klasse bedeuten. Bei der "Bürgerbeteiligung" zur Stadtstraße, nur einberufen, weil es von der EU in der Aarhus-Konvention verlangt wird, sagte uns ein Beamter der MA 28, unsere "Beteiligung" bestünde maximal darin, ob wir die Lärmschutzwände grün oder rot möchten!

Fortsetzung folgt und wir bleiben wachsam!