Anfrage vom 24.9.2025 zum Thema „Partnergewalt in der Donaustadt“
- Samstag, 13. Dezember 2025 @ 17:11
Unsere Fragen an den Bezirksvorsteher:
Zur Frage 1 wurden wir auf den Tätigkeitsbericht des Gewaltschutzzentrums Wien (Hier klicken) verwiesen, der vom Innenministerium und vom Frauenministerium finanziert wird. Demnach entfielen im Jahr 2024 368 Betretungs- und Annäherungsverbote auf die Donaustadt.
Zur Frage 2 wurde auf das in Wien bestehende, dichte Gewaltschutznetz (24-Stunden-Frauennotruf, Verein Wiener Frauenhäuser) verwiesen. Auf Bezirksebene stehen Informationsmaterialien für die bestehenden Hilfsangebote zur Verfügung.
StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt wird in der Donaustadt nicht umgesetzt, weil auch alle Bürger_innen rund um die Uhr unter 0171719 den Frauennotruf erreichen können. Das wird vom Bezirksvorsteher als ausreichendes Angebot verstanden. Die Anrufe von Nachbar_innen und Passant_innen, die in ihrem Umfeld Gewalt gegen Frauen und Mädchen wahrgenommen haben, haben zugenommen.
- 1) Wie viele Wegweisungen aus Gründen von Gewalt gegen Frauen und Kinder gab es in den Jahren 2024 und 2025 in der Donaustadt?
- 2) Welche Maßnahmen setzt der Bezirk, um häusliche Gewalt zu minimieren bzw. zu verhindern?
- 3) Was spricht gegen eine Umsetzung von StoP - Stadtteile ohne Partnergewalt auch in der Donaustadt? Aktuell wird das Konzept bereits in dreizehn Wiener Bezirken umgesetzt.
Zur Frage 1 wurden wir auf den Tätigkeitsbericht des Gewaltschutzzentrums Wien (Hier klicken) verwiesen, der vom Innenministerium und vom Frauenministerium finanziert wird. Demnach entfielen im Jahr 2024 368 Betretungs- und Annäherungsverbote auf die Donaustadt.
Zur Frage 2 wurde auf das in Wien bestehende, dichte Gewaltschutznetz (24-Stunden-Frauennotruf, Verein Wiener Frauenhäuser) verwiesen. Auf Bezirksebene stehen Informationsmaterialien für die bestehenden Hilfsangebote zur Verfügung.
StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt wird in der Donaustadt nicht umgesetzt, weil auch alle Bürger_innen rund um die Uhr unter 0171719 den Frauennotruf erreichen können. Das wird vom Bezirksvorsteher als ausreichendes Angebot verstanden. Die Anrufe von Nachbar_innen und Passant_innen, die in ihrem Umfeld Gewalt gegen Frauen und Mädchen wahrgenommen haben, haben zugenommen.



