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Die Donaustadt - Wiens schönster Bezirk oder doch nicht?

  • Donnerstag, 25. August 2022 @ 15:42
Wenn es Wiens PolitikerInnen an nichts mangelt, dann an schönen und vor allem leeren Worten. Besondere Spezialisten in diesem Fach sind Bürgermeister Ludwig und sein Parteifreund Bezirksvorsteher der Donaustadt, Nevrivy. In einem der letzten Bezirksjubelblätter wünschte uns Nevrivy "einen schönen Sommer im schönsten Wiener Bezirk". Nun, wie man am 21. 8. in der Kronenzeitungsbeilage erfahren konnte, erfreut sich die Donaustadt tatsächlich einiger schöner Plätze. Leider sind die aber nicht dem segensvollen Wirken des Herrn Nevrivy zu verdanken sondern schlicht und einfach Mutter Erde.

Herr Nevrivy hingegen arbeitet hingebungsvoll daran, die Schönheit der Donaustadt zu zerstören durch wild und planlos in die Wiesen gesetzte Monsterbauten und zur Krönung darauf die Stadtstraße. Wie man erfahren konnte, ist er wild entschlossen diesen "Wiener Weg" ohne Rücksicht auf Verluste weiter zu gehen.

Für alle, die sich nicht oder noch nicht vorstellen wollten, was in Hirschstetten abgeht, könnten einige Bilder helfen:

Man hätte glauben können, dass die Reservegärten verschont bleiben. Mitnichten: Sie sind nicht mehr wieder zu erkennen.


Bekanntlich wurden hunderte schöne Bäume gefällt und das blieb von einem von ihnen übrig:

Die Baumscheibe versuchte nochmals auszutreiben, aber die Dürre vereitelt auch dies.

Dem letzten Bild ist kaum mehr etwas hinzuzufügen:

Verständnis sollen wir aufbringen, dass Gott und die Welt durch unsere Kinder- und Schlafzimmer rasen will, vielleicht um noch schneller zu den "schönsten" Plätzen zu kommen. Aber aufgepasst, die sind auch nicht sicher vor Zerstörung und Verbauung, solange die Betonierer am Werk sind. Die Namen der Nutznießer des ganzen Wahnsinns tauchen auf, in der Mitte steht das Klo, in das man kotzen möchte, sollte einem das auf dem Schild verordnete Verständnis abhanden kommen.