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Höchste Eisenbahn - “Der öffentliche Verkehr sollte für jeden kostenlos sein".

  • Sonntag, 25. Oktober 2009 @ 08:30
Eine Petition an den Nationalrat tritt für eine Wende in der Verkehrspolitik ein

In ihrer Zeitschrift Gurnica spricht sich die "Werkstatt Frieden & Soldarität" für eine "solidarische Mobilitätsabgabe" an Stelle der teueren Öffi-Tarife aus. Damit könnte ein Durchschnittsverdiener um 20 Euro monatlich alle öffentlichen Verkehrsmittel in ganz Österreich kostenlos benutzen.

" 1% der Wertschöpfung des Jahres 2008 (Löhne und Gehälter, Selbständigen-Einkommen, Brutto-Betriebsüberschüsse) als Mobilitätsabgabe dem ÖV zur Verfügung gestellt, ergibt rd. 2,52 Milliarden. Das ist fast das Doppelte dessen, was bisher über Fahrgasteinnahmen lukriert werden konnte."

"Unserer Forderung nach Gratisöffis kommt die Idee der solidarischen Mobilitätsabgabe sehr nahe" meint dazu Johann Höllisch, Bezirkssprecher der KPÖ-Donaustadt und verweist auf die diesbezüglichen Stellungnahmen im zurückliegenden Nationalratswahlkampf. (siehe Kaktusberichte vom 30.04.2008, 11.05.2008, 04.07.2008, 15.Juli 2008, 28.08.2008)

"Vorrang für den öffentlichen Verkehr, statt neue Autobahnen im Bezirk", dafür treten die Donaustädter KPÖ und IHR Kaktusteam mit Nachdruck ein und rufen zur Unterstützung der überparteilichen Petition an den Nationalrat auf, die auch online unterzeichnet werden kann. Wir laden die BesucherInnen unserer Kaktuswebsite dazu ein, davon Gebrauch zu machen. 1% der Wertschöpfung als Mobilitätsabgabe dem Öffentlichen Verkehr zur Verfügung stellen

Wir dokumentieren einen dazu veröffentlichten Artikel der Plattform, der mit einer Fülle von Fakten, das immer wieder vorgebrachte Gegenargument, wir könnten uns eine Gratisbenützung der Öffis nicht leisten, widerlegt Eine Mobilitätsabgabe, in der alle (auch die Unternehmer, die an der Mobiltät ihrer Arbeitskräfte wirtschaftliches Interesse haben) einzahlen, mag jenen, die die Forderung nach Nulltarif inhaltlich begrüßen aber für nicht finanzierbar halten, entgegenkommen. Eine solche Mobilitätsabgabe würde in jedem Fall auch eine Umverteilung (1% der Wertschöpfung des Jahres 2008 , -Löhne und Gehälter, Selbständigen-Einkommen, Brutto-Betriebsüberschüsse bedeutet dass kleine Einkommen wenig, große Einkommen mehr beitragen) bedeuten, während alle unabhängig von ihrem Einkommen die Öffis gratis benützen können Der Artikel widerlegt jedenfalls eindrucksvoll, dass eine Gratisbenutzung finanziell nicht lesitbar wäre. "Selbstverständlich auch Einkommen aus Vermögen, die nicht zur Wertschöpfung beitragen " müßten dabei mitherangezogen werden" stellt dazu Johann Höllisch aus Sicht der KPÖ ergänzend fest.

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