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    Willkommen bei Kaktus
    Tuesday, 28. March 2017 @ 13:58

    „Wiener Linien“ antworten mehr als unbefriedigend

    Öffis statt noch mehr TöffisDie KPÖ-Donaustadt hat sich, wie der „Kaktus“ in seiner letzten Ausgabe berichtete (siehe Kaktusbericht vom 20.10.2009), in Hinblick auf die am 2. Oktober 2010 erfolgende Verlängerung der U2 zur Aspernstraße vor einigen Wochen an die „Wiener Linien“ gewendet. Unter anderem wurden folgende Probleme angesprochen:
    Die gute Erreichbarkeit des neuen Verkehrsknotenpunktes Stadlau für die Bewohner von Hirschstetten und Breitenlee, die Verkürzung der Intervalle auf der Linie S 80, eine deutliche Verstärkung der Linie 83A und schließlich die Aufrechterhaltung einer direkten Verbindung zur U3-Station Schlachthausgasse.

    Am Freitag, dem 30. Oktober, zu einem Zeitpunkt, als bereits festgestanden sein muss, dass am 12. November im Haus der Begegnung eine Informationsveranstaltung über die künftige Linienführung stattfinden würde, ist seitens der „Wiener Linien“ nachstehende, geradezu nichtssagende Antwort eingegangen.

    „Sehr geehrte Damen und Herren!
    Der Ausbau der Linie U2 bis zum Flugfeld Aspern und die Finanzierung der Baukosten sind bereits beschlossen. Im Zuge des Ausbaus kommt es natürlich auch zu Änderungen im Straßenbahn- und Autobusnetz. Das öffentliche Verkehrsnetz wird so angepasst, dass Wohngebiete ausreichend versorgt werden. Hier sind die Planungen noch nicht ganz abgeschlossen, daher können wir noch keine konkrete Aussage treffen. Wir werden aber in jedem Fall rechtzeitig unsere Fahrgäste informieren. Bis dahin ersuchen wir noch um etwas Geduld.“

    Inzwischen regt sich über die geplanten Änderungen – wie von der KPÖ-Donaustadt befürchtet, soll die Linie 84A „ersatzlos gestrichen“ werden, durch Änderungen der Linienführung von 92A und 93A werden hunderte Bewohner im Bereich Fischerwiese weitere Fußwege zurückzulegen haben – bereits da und dort Unmut. Bleibt zu hoffen, dass die „Wiener Linien“ den berechtigten Interessen ihrer Kunden doch noch Rechnung tragen werden.

    Die Ausstellung, die nur an einem Tag für fünf Stunden geöffnet hatte, war im Übrigen nur mäßig interessant. Es gab zwar Prospekte über die neue U2-Teilstrecke, aber kein Informationsmaterial über die künftige Linienführung. Wer sich nicht alles merken konnte, was auf den Schautafeln gezeigt worden ist, hatte eben ein Pech und weiß jetzt nicht mehr als vorher. Und über die künftigen Intervalle der Straßenbahn- und Autobuslinien konnte niemand Genaueres sagen!