Mittwoch, 26.02.2025, Beginn 19:00 Uhr
1220 Wien, Wurmbrandgasse 17 (Erdgeschoß)
Bernhard Gaishofer gibt bei diesem Bezirksabend einen kurzen historischen Einblick zum „Roten Wien“, der Entwicklung der Stadt in der Nachkriegszeit und der aktuellen Situation heute.
Interessierte sind herzlich willkommen!
Das „Rote Wien“ ist ein, und das ist nicht übertrieben, weltweit bekannter Begriff und bezeichnet die in der Zwischenkriegszeit von der SPÖ betriebene fortschrittliche Wohnbau- und Sozialpolitik, welche sich insbesondere (aber bei Weitem nicht nur) in der Errichtung von Gemeindebauten zeigte und es erstmals breiteren Bevölkerungsschichten ermöglichte einen halbwegs vernünftigen Lebensstandard zu erhalten.
Auch nach dem 2. Weltkrieg, als weite Teile der Stadt in Trümmern lagen und die Infrastruktur in vielen Bereichen zerstört, waren es die öffentliche Projekte und der massive kommunale Wohnbau, welcher den Wiederaufbau mit vorantrieb.
Heute betreibt die SPÖ immer noch Werbung mit den Errungenschaften des „Roten Wien“, die eigentliche Politik, welche sie betreibt hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten leider massiv zum Schlechteren verändert, sei es die zeitweise Einstellung des kommunalen Wohnbau, die Auslagerung von öffentlichen Leistungen oder die Packelei mit privaten Investoren, bei gleichzeitig fehlenden Stadtplanungskonzepten.