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    Tuesday, 28. March 2017 @ 15:48

    Danube Flats - lt. MA21 "nicht umsetzungsfähig"

    Eine Presseaussendung der Initiative Kaisermühlen vom 16.1.2014

    Wie in einem Kaktusgastbeitrag der überparteilichen Initiative im Herbst des Vorjahres zuletzt berichtet, ist das an Stelle des erst knapp mehr als erst 13 Jahre alten multifunktionellen Gebäudes an der Reichsbrücke (ehem. Cineplexx) geplante neue Hochhaus „Danube Flats“ (ca 150m hoch) mit drei weiteren Gebäuden für ca. 500 Eigentums- bzw. Vorsorgewohnungen im Luxussegment, in der Öffentlichkeit auf massive Kritik gestoßen.

    Wie nunmehr von der Gemeinde Wien, MA 21 schriftlich der Initiative Kaisermühlen mitgeteilt wurde, „ist das bis dato beworbene und vorgelegte Gesamtkonzept des Bauvorhabens ‚Danube Flats‘ nicht umsetzungsfähig. Demzufolge besteht keine Absicht eine diesbezügliche Änderung des derzeit gültigen Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes vorzuschlagen.“

    im Bild: Frau Irmgard Taibl von der Initiative Kaisermühlen am Kaktusfest 2013, wo sie die Anliegen ihrer BürgerInneninitiative für die FestbesucherInnen darlegte und um Unterstützung für ihre Petition warb,

    Im Unterschied zum Umgang mit der Petition an den Wiener Gemeinderat gegen die autobahnähnliche „Stadtstraße“ in Hirschstetten, die ohne Anhörung „beendet“ wurde (siehe Kaktusbericht vom 21.Dezember 2013), hat der Petitionsausschuss die Initiative zu einer Sitzung im Dezember zur mündlichen Erläuterung eingeladen und die Petition „Kein weiteres Hochhaus in Kaisermühlen“, „in Bearbeitung genommen“.

    Die Presseaussendung der überparteilichen Initiative im Wortlaut:

    Wien/Donaustadt (OTS) - Wie nunmehr von der Gemeinde Wien, MA 21 schriftlich der Initiative Kaisermühlen mitgeteilt, ist das bis dato beworbene und vorgelegte Gesamtkonzept des Bauvorhabens "Danube Flats" nicht umsetzungsfähig. Demzufolge besteht keine Absicht eine diesbezügliche Änderung des derzeit gültigen Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes vorzuschlagen.

    Die Bedenken und Einwendungen der Initiative Kaisermühlen wurden somit bestätigt, ebenso hat offensichtlich auch die Kritik von unabhängigen Experten Berücksichtigung gefunden.

    Der Versuch der privaten Danube Flats GmbH*, für ein nichtumsetzungsfähiges Projekt eine breite Zustimmung zu erhalten, ist gescheitert. Das projektspezifische städtebauliche Leitbild für diesen Teil Kaisermühlens, von der MA21 ganz im Sinne der privaten Danube Flats GmbH* favorisiert und durch die Gremien gepeitscht, wurde aufgrund eines nicht umsetzungsfähigen Entwurfs erstellt. Wie die Tagespresse berichtet, schreitet jedoch der Planungsprozess mit Hochdruck zügig voran. Ob sich Politik und Verwaltung weiterhin auf dieses fragwürdige Leitbild stützt, wird sich zeigen.

    Weitere auffällige Vorgänge, die auch viele Fragen legitimieren, ob es nicht zu unzulässigen Handlungen kam, werden in der 28-seitigen Petition der Initiative Kaisermühlen aufgezeigt. Für die Mehrzahl der GemeinderätInnen im Petitionsausschuss bietet die Petition offensichtlich genügend Relevanz und Substanz, um die seit Oktober 2013 laufende Bearbeitung der Petition nicht wie in den meisten Fällen zu beenden, sondern den Sachverhalt weiter zu klären.

    Die Initiative Kaisermühlen wird mit Aufmerksamkeit die weitere Entwicklung verfolgen: Wird wie bisher den wirtschaftlichen Interessen der privaten Danube Flats GmbH* der Vorzug gegeben vor Gemeinwohl, oder bemüht man sich um eine mit den aktuellen Bebauungsbestimmungen verträgliche Nutzung zum Wohle aller Wienerinnen und Wiener an diesem hervorragenden Standort.

    * verflochten mit S+B Gruppe und Soravia Group

    Weitere Infos: http://www.initiativekaisermuehlen.at/