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    Willkommen bei Kaktus
    Dienstag, 27. Oktober 2020 @ 05:02

    Wieder ein Argument gegen die Lobauautobahn

    Setzt die SPÖ auf diffamieren statt diskutieren?

    Während für die ASFINAG nach Abschluss der Probebohrungen "geologisch" nichts mehr gegen die Untertunnelung der Lobau spricht, meldet sich ein weiterer Experte, Willy Matzke- Tunnelexperte des ÖAMTC (!!!) kritisch zum geplanten Lobautunnel zu Wort. Er bezeichnet den geplanten 8km langen Tunnel, der keinen Ausgang ins Freie hat, als ein Sicherheitsrisiko und als "ein potenzielles Massengrab".

    "Ein weiteres gewichtiges Argument gegen die zwischen Häupl und Ex-Verkehrsminister Gorbach ausgepackelte Planungsvariante der Nordostumfahrung" bewertet Johann Höllisch, für die KPÖ Donaustadt, die Situation. Wer auf Grund der friedlichen Beendigung der Besetzung, seitens der KritikerInnen der geplanten neuen Transitautobahn, auf zumindest sachliche Gespräche und Prüfung vorgebrachter Einwände und Bedenken, gehofft hatte, werde einmal mehr eines besseren belehrt. "Diffamieren statt Diskutieren" dürfte für die im Rathaus verantwortlichen Politiker immer mehr zum Leitspruch für ihr Agieren in dieser Angelegenheit werden. Ohne auf die vorgebrachten Argumente sachlich näher einzugehen, hat sich Verkehrsstadtrat Schicker gegenüber dem ORF dazu hinreißen lassen, Herrn Matzke als "besonderes Exemplar" zu bezeichnen. Stadtbaudirektor Weber trat seinem Chef "hilfreich" zur Seite und sprach dem ÖAMTC-Fachmann sogar seine Qualifikation als Experte ab.

    "Die SPÖ setzt so leider einen Weg in der politischen Debatte fort, der im November des Vorjahres in der Bezirksvertretung-Donaustadt von der FPÖ begonnen wurde."
    Diese hatte damals, von der SPÖ unwidersprochen, die LobaubesetzerInnen und KritikerInnen der Lobauautobahn als "arbeitsscheue Tachinierer und Berufsdemonstranten" bezeichnet.Kaktus-Bericht

      "Die KPÖ Donaustadt fühlt sich, sowohl durch die immer stärker an die Öffentlichkeit kommenden Sachargumente, als auch aus demokratiepolitischen Gründen in Ihrer Solidarität mit den AubesetzerInnen und ihrer Ablehnung der Lobauautobahn bestärkt" stellt Johann Höllisch, Bezirkssprecher der KPÖ Donaustadt, abschließend fest.

      http://wien.orf.at