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    Willkommen bei Kaktus
    Saturday, 24. June 2017 @ 03:59

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    Frauen als große Verliererinnen der Steuerreform

    Keine halben SachenMedienaktion beim Finanzamt (rechts im Bild) mit Heidi Ambrosch, Frauenvorsitzende der KPÖ
    Entlastung für Männer doppelt so hoch. „Femme Fiscale“ fordert: Halbe/Halbeauch bei der Steuerentlastung!

    „Femme Fiscale“, eine neue Initiative*, die sich für geschlechtergerechte Steuer- und Budgetpolitik einsetzt, fordert von der Bundesregierung Halbe/Halbe - auch bei der Steuerentlastung. Sowohl ÖVP als auch SPÖ wollen mit ihren Plänen zur Lohnsteuerreform Männer in Summe doppelt so hoch entlasten wie Frauen. Beim SPÖ-Modell sind es 3,8 Milliarden Euro für Männer und 1,9 Milliarden Euro für Frauen, beim ÖVP-Modell 2,4 Milliarden Euro für Männer und 1,2 Milliarden Euro für Frauen. Dies ergibt die Berechnung mit dem Simulationsmodell Soresi des Sozialministeriums.

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    „Vergessener“ FussgängerInnenübergang

    Keine halben SachenDie Nahversorgung bleibt ein in der Donaustadt aktuelles Thema. Frauen und Männer, die ihren Wocheneinkauf ohne Zuhilfenahme eines Autos absolvieren, scheinen unsere BezirkspolitikerInnen wenig zu interessieren.

    Anders kann ich mir nicht erklären, wie es passieren kann, dass beim Neubau der Unterführung der Stadlauer Straße unter der Ostbahn vor dem Merkur Markt (Stadlauer Seite) zwar alle baulichen Voraussetzungen für einen FussgängerInnenübergang von der Bushaltestelle (Richtung Stadlau 95B, 86A) zu besagtem Einkaufszentrum vorgesehen wurden (so ist z.B. die neu geschaffene Verkehrsinsel für einen FussgängerInnenübergang unterbrochen), aber bis heute der für einen gesicherten FussgängerInnenübergang benötigte Zebrastreifen und die entsprechenden Verkehrszeichen fehlen.

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    Holen WIR (!) endlich die Steuern dort, wo das Geld wirklich liegt!

    Keine halben SachenMeint Martina Höllisch, aktiv im Gewerkschaftlichen Linksblock und der KPÖ-Donaustadt und ihrem Kaktusteam

    Ich trete aus meiner persönlichen Überzeugung heraus für mehr Frauen in verantwortungsvollen politischen Positionen ein. Dass Frausein alleine noch keine Garantie dafür ist, dass dabei auch für uns Frauen etwas herauskommt, was sich von der bisher männerdominierten etablierten Politik positiv abhebt, stellt leider unsere derzeitige Finanzministerin mehr als deutlich unter Beweis. Statt gegen die Benachteiligung der Frauen anzukämpfen, setzt sie die bisherige Politik ihrer männlichen ÖVP-Parteikollegen fort.

    Wie verträgt sich, wenn Finanzministerin Maria Fekter mehr Steuergerechtigkeit verspricht und gleichzeitig höhere und gerechtere Vermögensbesteuerung mit aggressiver Empörung bekämpft?

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    Auf in die nächsten 100 Jahre!

    Keine halben SachenEine Nachbetrachtung zum Internationalen Frauentag

    Wenn ich mich so umhöre, stehen mir die Haare zu Berge. Für die Generation junger Erwachsener, die von emanzipierten Eltern erzogen wurden, sollte die Gleichstellung von Mann und Frau eine Selbstverständlichkeit sein, doch manchmal habe ich das Gefühl, dass das nur für eine verschwindende Minderheit gilt.

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    100 Jahre Frauentag – „ro*sa Donaustadt

    Keine halben Sachen

    von Renate Mocza, „ro*sa Donaustadt

    Wie Heidi Niederkofler im „Standard“ schreibt, ist es fraglich, ob man den 19. März 1911 als ersten Frauentag bezeichnen kann. 1892 war in Wien eine Veranstaltung unter dem Namen „Erster österreichischer Frauentag“ von bürgerlich-liberalen Frauen geplant. Sozialistinnen haben sich damals davon klar abgegrenzt. Frauentage fanden in der Folge zu unterschiedlichen Zeitpunkten statt. 1921 beschlossen kommunistische Frauen, einen Internationalen Frauentag zu feiern...

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    Hausfrau im Herrenhaus

    Keine halben SachenEin Beitrag von Renate Mocza, parteilos, die für die KPö und ihr Kaktusteam am zweiten Listenplatz für die Donaustädter Bezirksvertretung antritt

    Warum ich die KPÖ unterstütze, werde ich gefragt. - Und soll das in zwei Sätzen beantworten, wo es so viele Gründe dafür gibt.

    Gut, wenn es denn kurz sein muss:

    Wodurch zeichnet sich kommunistische Politik heute aus?

    Meiner Auffassung nach dadurch, dafür zu wirken, dass Grundbedürfnisse „aller“ Menschen erfüllt werden. Meines Erachtens der wichtigste Unterschied zu „Rechten“ jeder Schattierung, die nur das eigene Wohlergehen, das der eigenen Klasse, des „eigenen Volkes“ im Kopf haben.

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    Frauen in der heutigen Zeit

    Keine halben SachenGedanken aus Frauensicht von Britta im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen

    Nach dem „Frauenbericht 2010“ hat sich eigentlich nicht nur in den letzten zehn Jahren, sondern in den letzten dreißig (30) Jahren nichts verändert. Statt gleicher Arbeit(Leistung) – gleicher Lohn, sinken die Entschädigungen für Frauen noch.

    Auch heute finden die gleichen Grundsätze wie von anno dazumal noch immer Anwendung.

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    Gleichberechtigung – wo ist sie?

    Keine halben SachenGedanken von Britta zum Internationalen Frauentag

    Wenn ich mich so umhöre oder auch lese, stehen mir die Haare zu Berge. Jetzt endlich sind die erwachsen, die von emanzipierten, intelligenten Müttern und/oder Vätern erzogen wurden. Manchmal denke ich, dass dies nur eine verschwindende Minderheit ist.

    Ja es gibt noch immer diese Rückständigen. Männer sollten gar nicht einfühlsam sein, meinen sie. Es wird ihnen Verweichlichung vorgeworfen – und das habe ich aus Frauenmunde gehört!

    Solche Aussagen erschüttern mich

    Mit diesen Menschen ins Gespräch zu kommen, fällt mir immer schwer, aber solche Aussagen will ich nicht im Raum stehen lassen. Wie „der Junggeselle braucht eine Frau“. Warum? Jemand muss ihm doch den Haushalt führen...

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    Der noch immer weite Weg zur Gleichstellung

    Keine halben Sachenvon Martina Höllisch, in der „KPÖ ARGE-Fem“ aktiv

    Seit Jahrzehnten erzählen uns die für Frauenfragen Zuständigen in diversen Parteien und Regierungen, was sie nicht alles für die Gleichstellung von Frauen in unserer Gesellschaft gefordert und erreicht haben.

    Na ja, Inserate am Stellenmarkt müssen geschlechtsneutral sein und niemand darf wegen seines Geschlechts bei der Jobsuche übergangen werden. Die Erfahrung zeigt aber, dass es mindestens ein Dutzend „neutraler“ Gründe gibt, um genau das zu tun.

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    Arbeitnehmer – Sklaven ?

    Keine halben SachenGedanken einer Kaktusleserin zum Frauenalltag

    Unlängst konnte ich vernehmen, dass sich Arbeitnehmer öfter untersuchen lassen sollten, um eventuell schlummernden Krankheiten beizukommen.

    Das Pensionsalter wurde hinaufgesetzt, und Arbeitnehmer sollten doch bis zur Pensionierung voll einsatzfähig sein. Fortbildung ist wichtig und nicht zu vergessen: die Gesundheit.

    Da kam mir in den Sinn: Arbeitnehmer sind eigentlich Sklaven. Sie haben körperlich und geistig zu funktionieren. Auch einen Satz wie „Du sollst dich so teuer verkaufen, wie es dir zusteht“ gibt es schon seit Jahrhunderten. Mir war er immer zuwider, obwohl er viel Wahrheit in sich trägt. Sind wir nur intelligente Ware, die alsbald sowieso von einem intelligenten Computer ersetzt werden kann? Noch gibt es zu Wenige, die diese Roboter entwickeln und bauen. Wenn diese vielleicht technische Gebrechen haben, mangelt es ihnen an Gesundheit oder Perfektion? Gegeneinander könnten sie auch nicht ausgespielt werden. PCs haben kein Geschlecht.

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    Politik – Reine Männersache!?

    Keine halben Sachenvon Martina Höllisch, die in der KPÖ-Donaustadt und in der KPÖ-Parteigruppe ARGE- FEM mitarbeitet.

    Seit neunzig Jahren sind Frauen in Österreich wahlberechtigt. Vor allem in Wahlkampfzeiten könnte frau meinen, dass sich das auch schon bis zu den das politische Leben bestimmenden Männern herumgesprochen hat. Da wimmelt es nur so von Ideen und Bekenntnissen etablierter Parteien, wie man den Bedürfnissen der weiblichen Bevölkerungsmehrheit entgegenkommen kann. Als wäre es alleine selig machend, wenn Kindergärten länger offen halten - Nichts dagegen, aber es reicht nicht! Es braucht mehr, damit Frauen an der Gesellschaft gleichberechtigt teilhaben können.

    In letzter Zeit melden sich allerdings wieder verstärkt Menschen zu Wort, die der Meinung sind, Frauen hätten in der Politik nichts zu suchen. Leider nicht nur in der rechtesten Ecke, wenn auch dort am offensten und lautesten.

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    Für ein Frauen und Mädchenzentrum im Stadterweiterungsgebiet "Flugfeld Aspern"

    Keine halben SachenDen Internationalen Frauentag (8.März) nehmen die Donaustädter KPÖ-Frauen zum Anlass, ihre Forderung nach einem Frauen und Mädchenzentrum im neu geplanten Stadteil "Flughafen Asdpern" in Erinnerung zu rufen.

    Im Nationalratswahlkampf hat die KPÖ-Donaustadt einen solchen Vorschlag erstmals öffentlich zur Diskussion gestellt.

    "Alles was frau braucht unter einem Dach"

    Wir haben unsere Forderung nach den Wahlen nicht in die Schublade gelegt Seither haben wir mit Frauen unterschiedlicher Parteizugehörigkeit das Gespräch gesucht und dazu viele neue Ideen und Anregungen erhalten. Auch jene Gespräche, die mit Frauen aller Generationen "verdeckt"(d.h. wir sprachen mit einigen Frauen über die Idee eines Frauen- und Mädchenzentrums ohne vorneweg offen zu legen, dass es sich dabei um eine KPÖ-Forderung handelt) geführt wurden, zeigen, dass es unter Frauen ein starkes Bedürnis für eine solche Einrichtung gibt.

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    Wider das schnelle Vergessen nach der Wahl!

    Keine halben SachenEine Betrachtung von Martina Höllisch, Donaustädter KPÖ-Spitzenkandidatin bei der letzten Nationalratswahl

    Große Veränderungen sind von der Neuauflage der gescheiterten SPÖ-ÖVP- Koalition wohl nicht zu erwarten. Die SPÖ scheint viele ihrer vor den Wahlen abgegebenen Versprechen schon vergessen zu haben.

    Wien wird trotz sinkender Rohölpreise der Gas- und Stromtarif massiv und damit die satten Gewinne der Energieanbieter weiter erhöht. Alleine im letzten Winter konnten in Wien über 2000 Haushalte weder Licht einschalten, noch konnten sie ihre Wohnung beheizen. Nach Schätzung der Caritas werden in diesem Winter bis zu 3000 Haushalte - darunter besonders viele alleinerziehende Frauen und ihre Kinder - vom selben Schicksal betroffen sein.

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    Steigende Wohnkosten und Teuerung

    Keine halben SachenAlleinstehende Frauen besonders betroffen!
    Von Martina Höllisch

    Bei den ohnehin niedrig(er)en Durchschnittsgehältern der Frauen bleibt nicht viel und immer weniger übrig! Wenn frau 1/3 fürs Wohnen und nochmals 1/3 für Lebensmittel aufwenden muss, ganz abgesehen von Ausgaben für den Weg zur Arbeit- egal ob mit Öffis oder Auto, Ausgaben für Kindergarten, Schule der Kinder, etc. Man stelle sich vor diesem Hintergrund vor allem die Situation der immer mehr allein erziehenden Müttern vor!

    Es wäre also höchst an der Zeit, als ersten Schritt beim Wohnen die Bremse zu ziehen.

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    Donaustädter KPÖFrauen fordern ein Frauen- und Mädchenzentrum!

    von Martina Höllisch, (im Bild links)
    aktiv in der KPÖ Donaustadt und der Parteigruppe "Arge Feminismus" der KPÖ Wien

    Aspern: Ein neuer Stadtteil entsteht...

    Es mag in Wien schon jetzt eine Vielfalt von Mädchen- und Frauenberatungsstellen geben. Sie sind aber immer nur auf einzelne Problemlagen ausgerichtet und ihre Standorte sind über ganz Wien verteilt. In Transdanubien ist das diesbezügliche Angebot aber eher rar. Was nicht nur in unserem Bezirk fehlt, sind Frauen- und Mädchenberatungseinrichtungen, die sich unter einem Dach befinden und mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht erreichbar sind.

    Der neu geplante Stadtteil "Flugfeld Aspern" mit der versprochenen guten Anbindung an den öffentlichen Verkehr (U2, S80, ), bietet sich als Standort für eine solche Einrichtung nahezu an, umso mehr, als frau vom Herrn Bezirksvorsteherstellvertreter Taucher bei der letzten Bezirksvertretungssitzung vernehmen konnte, dass "Gender-PlanungsexpertInnen bei der Planung des Projekts Flugfeld Aspern vom Anfang an einbezogen worden sind".

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    Aus der politischen Sicht einer Frau betrachtet

    Keine halben SachenKommentar von Leopoldine Pohl, Pensionistin aus Neu-Kagran

    Kanzler Gusenbauer lobte sich, für niedrige Pensionen eine saftige Erhöhung erreicht zu haben. Von 2,7 bis 2 Prozent wardie Rede. Er vergaß nur dabei zu sagen, dass die Inflationsrate Anfang 2008 über 3 Prozent gestiegen ist, und in Österreich die Grundnahrungsmittel die höchsten Preise in der EU erreicht haben. Ein Großteil der Pensionisten und Pensionistinnen hat also dieses Jahr wieder Einbussen an Lebensqualität hinzunehmen müssen. Wenn man dann die Einsparungen im Gesundheitswesen dazu rechnet, dass die Energiepreise eklatant gestiegen und die Mieten sowieso so hoch sind wie nie zuvor,...

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    Das Thema "Arm und Reich" aus Sicht einer alleinerziehenden Frau

    Keine halben SachenÖsterreich ist das zehnt reichste Land der Erde und das dritt reichste in Europa. Seien wir froh, dass wir in Österreich leben. Allerdings gibt es auch die andere Seite. Circa 400.000 Familien sind in Österreich akut armutsgefährdet und davon leben viele Familien unter der Armutsgrenze. Vor allem Frauen. Frauen, die in Österreich noch immer weniger bezahlt bekommen als ihre männlichen Kollegen und wenn sie dann noch alleinerziehend sind, wird alles noch viel schlimmer.