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    Willkommen bei Kaktus
    Montag, 19. November 2018 @ 10:56

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    Am linken Auge blind?

    Ein Bericht der DBZ über die Hopfhausdemo und was dabei alles verschwiegen wird.

    Am 8.April gab es eine Demonstration im Bezirk für den Erhalt des Hopf-Hauses in der Donaufelderstraße, ein einmaliges Jugendstilgebäude und akut vom Abriss bedroht. Obwohl der Kampf bereits aussichtslos scheint, waren mehr als 100 Menschen zu dieser von Eva Fischer organisierten überparteilichen Protestkundgebung gekommen.

    Die überparteiliche Donaustädter Bezirkszeitung (DBZ) berichtet in ihrer jüngsten Ausgabe darüber. „Schulterschluss auch bei den Donaustädter Parteien…-zu der Demonstration fanden sich Vertreter der SPÖ – mit BV Scheed, FPÖ und Grünen ein,“ berichtet das Blatt. Dass auch die KPÖ-Donaustadt zahlreich unter den DemonstratInnen vertreten war, verschweigt der Bericht, im Gegensatz zu Bezirksvorsteher Norbert Scheed der unsere Teilnahme in seiner Wortmeldung auf der Demonstration nicht unerwähnt ließ.

    Ist es einem unabhängigen Bezirksblatt wirklich zu viel abverlangt, seinen LeserInnen auch mitzuteilen, dass es neben den etablierten Parteien auch eine in Bezirksfragen aktive “außerparlamentarische“ Bezirkspartei gibt?

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    Das Hopf–Haus muss erhalten bleiben!

    Das Hopf–Haus, welches 1905 errichtet wurde zählt zu einem der schönsten Jugendstilbauten in Donaustadt und war bis vor kurzer Zeit auch ein beliebter kulinarischer Treffpunkt. Seit einigen Wochen ist nun klar, dass der private Eigentümer des Hauses dieses architektonische Schmuckstuck abreißen will. Stattdessen soll ein „profitablerer“ Neubau mit moderner Fassade errichtet werden. Aufgrund der Tatsache, dass das Haus angeblich nicht die Kriterien erfüllt um als denkmalgeschützt klassifiziert zu werden ist dies rechtlich möglich.

    Zahlreiche Menschen reagierten empört und auf Initiative der Donaustädterin Eva Fischer wurde am Samstag, dem 5. April eine überparteiliche Demonstration gegen den Abriss des Hopf–Hauses organisiert.

    Im Bild: Eva Fischer (am Mikro im Hintergrund, die die Kundgebung selbst moderiert), rechts Bernhard Gaishofer, Bezirkssprecher der KPÖ-Donaustadt.

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    Bahnhof Breitenlee: Lärm- und Staubbelastungen ohne Ende

    ÖBB verweigert Einsicht in Betriebsbewilligung!

    „Wenn Container abgeladen werden, wird das Grätzel zur Lärmhölle“, meint ein betroffener Anrainer, dessen Grundstück nur 21 Meter vom Umschlagbahnhof Breitenlee entfernt ist. Die ÖBB beharrt darauf, dass der Bahnhof seit dem Jahr 1916 genehmigt sei, und die STRABAG verwendet, angeblich seit diesem Jahr eingeschränkt, weiterhin die Anlage als Container-Umladeplatz zwischen LKW und Bahn. Und das geschieht dort Tag und Nacht, mit den damit verbundenen Lärmbelastungen. Wie lange eine angebliche Suche nach einer Lösung noch dauern könnte, ist laut STRABAG derzeit nicht abschätzbar.

    Auch vom Bezirksvorsteher, der sich voriges Jahr noch mit den Betroffenen solidarisch erklärt hatte, kommt nur die als Hohn empfundene Feststellung, es gäbe „bezüglich der Situation am Umschlagplatz nichts Neues.“ (DZ 42 aus 10/13)

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    Essling: Spielen unter Starkstrom

    Gemeinde verweigert ausreichende Spielplatzverlegung

    Der Eingang zur Lobau bei der Esslinger Furt wurde neu gestaltet. Da gibt es Rodelhügel, Hundezone, Themenweg, Tische und Bänke zwi-schen frisch gepflanzten Laub- und Wildobstbäumen und einen Kin-derspielplatz. Dies wurde zum Anlass der Sorge vieler Eltern.

    Nicht nur, dass er der prallen Sonne ausgesetzt und an einer verkehrsbefahrenen Straße liegt. Er befindet sich auch unter einer Hochspannungsleitung!

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    Breitenlee: Bleiben Gefahrenzonen und Lärmbelastungen?

    In seinen letzten Printausgaben berichtete der „Kaktus“ sowohl von der Gefahrenzone „Breitenleer Straße“ als auch über die Lärm- und Staubbelastungen beim angeblich stillgelegten Bahnhof Breitenlee.

    Es soll niemand sagen, es kümmere sich keiner um diese Gegend. Da gibt’s doch die fleißigen AktivistInnen der sogenannten „Agenda Donaustadt“, die sich für heuer die Frage gestellt haben: „Wie geht’s Breitenlee?“

    Zuerst unternahmen sie eine Wanderung durch den Ort, bei der vor allem Probleme in den Fußgängerbereichen aufgespürt und aufgezeigt werden sollten.