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    Willkommen bei Kaktus
    Saturday, 24. June 2017 @ 03:58

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    Wien KAV gefährdet ihre Gesundheitsversorgung!

    Wolfgang Sigut hat für Wien ANDERS in der aktuellen KAKTUS-Zeitungsausgabe bei Insidern des Donauspitals nachgebohrt.

    Die Krankenanstalten Verbund (KAV)-Generaldirektion betreibt (offenbar im Auftrag der Stadtregierung) eine Demontage des öffentlichen Gesundheitssystems, ersichtlich bereits im Donauspital, wo zum Nachteil der Patienten die Versorgung beeinträchtigt wurde. Als Schwerpunktspital für Traumatologie (Versorgung von UnfallpatientInnen einschließlich Verletzungen von Kopf und Auge sowie Verbrennungen) und Neonatologie (Frühgeborenen-Zentrum), sowie Krebs-Zentrum mit Chemotherapie und Bestrahlung muss der volle Funktionsumfang wieder hergestellt werden!

    Worum geht es?

    Um den vom Gemeinderat beschlossenen Spitalsplan 2030, der eine sogenannte 3x2-Struktur (d.h. 3x Komplettversorgung) vorsieht, wobei immer zwei große Spitäler Wiens miteinander kooperieren. Wilhelminenspital-Hietzing, Rudolfstiftung-Franz-Joseph-Spital und Donauspital-Krankenhaus Nord (das es noch nicht gibt, deshalb Krankenhaus Floridsdorf). Das AKH als Universitätsklinik ist eigenständig – mit allen Schwerpunkten (Ärzte vom Bund/Wissenschaftsministerium bezahlt, Pflege und alle technischen Dienste vom KAV der Stadt Wien bezahlt).

    Auf Anordnung des KAV wurde aber plötzlich beschlossen, diesen Plan zu verlassen und im Donauspital die Augen- und Hautabteilung zu schließen und stattdessen in der Rudolfstiftung anzusiedeln.

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    Keine Meilensteine in der Gesundheitspolitik!

    Donauspital bald ohne Augen- und Hautabteilung?

    Bereits im Dezember des Vorjahres berichtete der KAKTUS online (Kaktusbericht vom 7.12.2015) ebenso wie die „bz – Bezirkszeitung“ (Ausgabe 49), dass „die Augenambulanz im Donauspital …zugesperrt“ werden soll. „Während die Bevölkerungszahl der Donaustadt wächst und wächst, geht eine solche Maßnahme in die falsche Richtung“, meinten wir damals und meinen wir auch heute.

    Wie aus einem in der Zwischenzeit vom ärztlichen Mittelbau der SMZ-Ost/Donauspitals an Bürgermeister Häupl, die Bezirksvorsteher der Donaustadt und Floridsdorf und die Ärztekammer ergangenen Brief hervorgeht, kommt es allerdings noch wesentlich dicker.

    (Darüber berichtet der Kaktus in seiner nächsten Zeitungsausgabe und veröffentlicht den ÄrztInnenbrief an Häupl im Wortlaut. Aus Aktuallitätsgründen schalten wir diesen Kaktusbeitrag ausnahmsweise schon vor Erscheinen der Zeitungsausgabe frei)

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    ÄrztInnen aus dem Donauspital wenden sich an Dr. Häupl

    DonauspitalDer KAKTUS veröffentlicht ihren Brief vom 14.1.2016, der in Kopie auch an den Bezirksvorsteher und die Ärztekammer ging!

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    Die Augenambulanz im Donauspital soll zugesperrt werden?

    DonauspitalDas berichtet die Donaustädter Ausgabe der „bz-Bezirkszeitung“ (Ausgabe 49).

    Während die Bevölkerungszahl der Donaustadt wächst und wächst, geht eine solche Maßnahme in die entgegengesetzte Richtung.

    Die Augenambulanz des Donauspitals die derzeit Patienten aus Floridsdorf, der Donaustadt und Niederösterreich versorgt, soll bis 2017 schließen. Danach sollen in Wien nur mehr die Rudolfsstiftung im 3.Bezirk und das AKH über Augenambulanzen verfügen. Für uns „drüber der Donau“ bedeutet das im Bedarfsfall wesentlich weitere Wege. Der Bezirksärztevertreter befürchtet „manchmal auch gefährliche Transporte von Verletzten“ und sieht in einer „Konzentration auf wenige Standorte… eine geringere Wertschätzung für ältere Patienten“.

    Sozusagen als Probelauf soll die Augenambulanz erstmals in diesem Jahr vom 19.Dezember bis 3.Jänner geschlossen bleiben.

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    Probleme im Spitalswesen nicht den „Rechten“ überlassen!

    DonauspitalEs ist bereits geraume Zeit vergangen. In der vorletzten Bezirksvertretungssitzung setzen sich die Bezirksfreiheitlichen in einem Antrag dafür ein, dass die Abteilung „Allgemeine Chirurgie“ im Donauspital (SMZ-Ost) der derzeit bestehenden Stationen 41,42, und 52 zu erhalten. Der Hintergrund: Die Nachbarabteilung „Unfallchirurgie“ platzt bereits aus allen Nähten. Nachdem der Bau eines bereits geplanten neuen „4.Bettenturm“ „zugunsten“ des neu geplanten Krankenhauses Wien Nord in Floridsdorf geopfert wurde, will man jetzt die „Unfallchirurgie“ auf Kosten der „Allgemeinen Chirurgie“ erweitern.
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    SMZ-Ost: BÜCHEREI GESCHLOSSEN

    DonauspitalNun ist es traurige Gewissheit: Die öffentliche Bibliothek im SMZ-Ost, die nicht nur von PatientInnen, sondern von jedermann genutzt werden konnte, wurde nun endgültig geschlossen.
    Weder das SMZ-Ost noch die Stadt Wien (MA 13) wollten die anfallenden Kosten für Erhalt, Neuanschaffungen und Angestellte dieser Einrichtung übernehmen. Dabei besteht durchaus Bedarf an Büchern. So geht für jene Bewohner des Pflegeheimes, denen Fernsehen, Groschenromane oder Illustrierte als Zeitvertreib zu wenig sind, mit der Schließung der Bücherei ein wichtiger Bestandteil ihrer Freizeitgestaltung verloren. Zwar ist man von Seiten der Heimführung und des Personals stets bemüht, das Leben der PatientInnen abwechslungsreich zu gestalten. Das reicht von Bastelrunden und Kochgruppen über Chorsingen und Sitzgymnastik bis zu Lesungen bekannter Schauspieler und Festen zu jeder nur möglichen Gelegenheit.
    Doch dazwischen ist noch viel Platz und Zeit für Selbstbeschäftigung und da fehlen dann eben auch Bücher. Die von der SP wiederholt abgelehnten Einsparungen im Gesundheitswesen sind wieder um eine Facette reicher geworden.