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    Willkommen bei Kaktus
    Dienstag, 18. Juni 2019 @ 09:32

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    "Mehrere Augen sehen mehr!"

    Nahversorgung statt ShoppingwahnVorschläge für Übergangsmaßnahmen zur Verbesserung der Nahversorgung - Kagraner Platz

    "Diesen von unserem Bezirksvorsteher Norbert Scheed, von einer Zeitung zu seinem Verhältnis zu den Oppositionsparteien in unserem Bezirksparlament gefragt, stammenden Satz, wollen wir auch für uns als "außerparlamentarische Opposition" in Anspruch nehmen" stellt Johann Höllisch, Bezirkssprecher der KPÖ Donaustadt zum Thema "Nahversorgung im Bezirk" fest.

    "Auf Öffis angewiesen um täglichen Einkauf zu erledigen" Mit dieser Beschwerde wandten sich zu Jahresbeginn von den Bezirksvertretungsparteien alleingelassen fühlende BewohnerInnen aus dem Grätzel Kagranerplatz mit ihren Problemen an den Kaktus. Da ein in Aussicht gestellter neues Einkaufszentrum Ecke Wagramerstraße / Kagranerplatz nicht vor Ende 2009 fertig wird, tritt die KPÖ auch für Übergangsmaßnahmen zur Verbesserung der Nahversorgung ein.

    In Zusammenarbeit mit betroffenen AnrainerInnen aus dem Umfeld des Kagraner Platzes hat die KPÖ Donaustadt und Ihr Kaktusteam einige Standortvorschläge für die Einrichtung eines Wochenmarktes gesammelt und in einem Brief dem Bezirksvorsteher (im Wortlaut, hier klicken) und den Klubs der SPÖ, ÖVP und der Grünen in der Donaustädter Bezirksvertretung übermittelt.

    Bisherige Kaktusberichte zum Thema Nahversorgung

    siehe auch unseren Kaktusbericht von der letzten Bezirksvertretungssitzung

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    Nahversorgung mit Hindernissen?

    Nahversorgung statt ShoppingwahnÜbers Einkaufen ohne Auto und manche dabei ins Auge stechende Hindernisse!

    Ein zugegeben nicht sehr großes Problem, welches KaktusleserInnen aus der Kriegerheimstättensiedlung an uns herangetragen haben. Nicht besonders weit von ihrer Siedlung entfernt, auf der anderen Straßenseite der Quadenstraße befinden sich mehrere Supermärkte. Ein "Zielpunkt", ein "Hofer", ein "Billa", ein Bipa und ein Libro.... und auch Parkplätze dazu. Also werden besagte Geschäfte von vielen EinkäuferInnen mit dem PKW angesteuert. Im Unterschied zu vielen anderen Einkaufsmöglichkeiten sind diese Geschäfte aber für viele der umliegenden BezirksbewohnerInnen auch ohne Auto oder Öffis gut erreichbar.

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    Für eine Nahversorgungsabgabe großer Shoppingzentren!

    Nahversorgung statt ShoppingwahnEin innovativer Vorschlag der KPÖNÖ zur finanziellen Förderung der Nahversorgung!

    Autoparkplätze großer Einkaufszentren und Einkaufsmärkte mit einer Steuer zu belegen und die so eingenommenen finanziellen Mittel zur Förderung von Nahversorgerbetrieben zu verwenden, fordert die KPÖNiederösterreich in ihrem gerade aktuellen Landtagswahlkampf.

    Johann Höllisch, Bezirkssprecher der KPÖ Donaustadt, begrüßt diese Idee und hält deren Umsetzung auch für Wien praktikabel. Damit könnten auch die bekannten Probleme der Nahversorgung in unserem Bezirk verringert werden. Ebenso würde damit auch ein öffentlicher Beitrag zur Eindämmung der sich immer mehr ausbreitenden Shoppingzentren, geleistet. Im Übrigen wäre das auch eine wirksame Maßnahme, um den motorisierten Individualverkehr in der Donaustadt einzuschränken.

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    Einkaufssituation Kagraner Platz - Der Kaktus bringt Licht ins Dunkel

    Nahversorgung statt ShoppingwahnKilometerlange Wege für ein Packerl Milch: Die Nahversorgung vieler Bewohner der Donaustadt ist alles andere als optimal. "Wohnsiedlungen wie Süssenbrunn oder am Mühlwasser sind abgeschottet errichtet worden" wird Eva Hauk, von den Donaustädter Bezirksgrünen, in der Gratis- U-Bahnzeitung "Wien heute"(21.01.2008) zitiert.

    "Auch bei der KPÖ Donaustadt und ihrem Kaktusteam, haben sich Betroffene zum Thema Nahversorgung in den letzten Wochen gemeldet" berichtet Johann Höllisch, Bezirksprecher der KPÖ Donaustadt, (Siehe auch unser Kaktusbericht vom 07.01.2008) Auch aus dem im Umfeld der U-Bahnstation Kagranerplatz beklagen sich MitbürgerInnen über die immer schlimmer werdende Einkaufssituation.

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    Endloses konsumieren - Auf Kosten der Nahversorgung!

    Nahversorgung statt Shoppingwahn"Unser größter Konsumtempel ist seit Jänner wochentags täglich bis 20 Uhr offen!"

    konnte man in der letzten Ausgabe des Bezirksjournals vor Weihnachten lesen. Gemeinsam mit der Lugner City, dem Shopping Center Nord und dem Auhofcenter haben die Geschäfte im Donauzentrum seit 2.Jänner dieses Jahres Montag bis Freitag mindestens bis 20 Uhr offen.

    Und, " Die Liberalisierung ist erfreulich, aber nur ein erster Schritt" teilt dazu Herr Nils-Christian Hakert - Vorstand des Donauzentrums - den Lesern mit. Verlängerte Öffnungszeiten seien ein lang ersehnter Wunsch der Kunden, ebenso wie deren Wunsch nach der Möglichkeit der Sonntagsöffnung. Man kann es förmlich zwischen den Zeilen herauslesen: in freudiger Aussicht auf neue Umsatzsteigerungen, beginnen Herrn Hakerts Augen (ähnlich einer alten Registrierkassa), zu rotieren und leuchten.

    Es gibt dazu aber ebenso eine Menge stichhaltiger Einwände und Bedenken, die der Öffentlichkeit in unserem Bezirk nicht vorenthalten bleiben sollen.

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    KAGRAN-FREIHOF: NULL NAHVERSORGUNG

    Nahversorgung statt ShoppingwahnDie Siedlung "Freihof" ist ein in sich geschlossenes Siedlungsgebiet, in dem viele, vor allem ältere, Menschen leben. Mit der Nahversorgung liegt es dort aber im Argen.