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    Willkommen bei Kaktus
    Saturday, 22. July 2017 @ 12:55

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    Nahversorgung in einer globalisierten Welt

    von Margarete Lazar

    Wie bei so vielen anderen Begriffen, fällt es der Politik auch hier nicht schwer, schöne Bilder und Worte hervorzubringen, welche den BürgerInnen suggerieren sollen, dass „eh“ alles gut ist.

    Es lohnt sich jedoch gerade hier, einen genaueren Blick hinter die Kulissen zu werfen. Versuchen wir einmal den Begriff „Nahversorgung“ zu definieren und festzuhalten, was wir als BürgerInnen einer bestimmten Wohngegend als gelungene Nahversorgung verstehen.

    Was ist als „nah“ zu verstehen? Ist es noch „nah“, wenn ich fast zwingend ein Verkehrsmittel verwenden muss, um an Dinge des täglichen Bedarfs heranzukommen? Was möchte ich neben Einzelhandelsgeschäften noch in meiner Nähe haben? Schulen, Kindergärten, medizinische Versorgung, eventuell auch eine Bank und Gastronomie, die über den Würstel- oder Kebabstand hinausgeht? Freizeitangebote und Erholungsgebiete gehören ebenfalls zu einem „guten“ Leben dazu.

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    Kritik an der Samstagschließung des Stadlauer Postamts

    „Machtloser“ Bezirksvorsteher (SPÖ) legt den Donaustädter Blauen einen „Elfer“ auf.

    Seit Mai ist auch das Hauptpostamt, 1220 Wien, Am Bahnhof 4, in Stadlau Samstagvormittag geschlossen. Die frühere Samstagsöffnung 9 bis 12 Uhr ist Vergangenheit und reiht sich in die Reduktion von Öffnungszeiten und auch Schließung von Postfilialen in ganz Wien ein. Der Herr Bezirksvorsteher wurde im Vorlauf von einer Stadlauer Bürgerin darauf aufmerksam gemacht und um Hilfe und Unterstützung ersucht. Er beschränkte sich darauf, der Post AG schriftlich mitzuteilen, dass alle Bezirksparteien dagegen seien, mehr nicht.

    Die Samstagschließung berge gerade für alte Ortskerne massive Gefahren, berichtet darüber auch die „BZ – Wiener Bezirkszeitung“ in ihrer Donaustädter Bezirksausgabe Ende Mai. Das Postamt in Stadlau sei „ein ANZIEHUNGSPUNKT FÜR DIE GESAMTE Umgebung“ gewesen und habe bisher „den Ortskern Stadlau gerade auch an Samstagen belebt“, ist sich die im Unterschied zu Bezirksvorsteher Nevrivy engagierte Stadlauerin mit zahlreichen Stadlauer Kaufleuten einig, die befürchten, dass „auch der Einzelhandel leiden wird“.

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    We proudly present - Butz&Stingl, Foodcoop Lobau ist aktiv!

    von Wolfgang Sigut (parteilos, Donaustädter Kandidat von WIEN ANDERS zur Gemeinderats - und Bezirksvertretungswahl)

    Mit enormen Einsatz aller ist es nun im 22. Bezirk gelungen, im Keller des Vereinshauses Fischerwiese Wulzendorfer Siedlerverein am Pappelweg 3 eine neue Foodcoop zu errichten. An die 60 Mitglieder werden dort ihre biologischen Lebensmittel täglich von 8 - 22 h ganz individuell beziehen können.

    Natürlich nur, wenn vorher auf der Butz&Stingl Homepage Bestellungen von Gemüsen, Fleisch, Eiern, Milch, Teigwaren, Getreide, Salz, Ölen, Honig, Säften und, und gemacht wurden. Finanziell läuft es bargeldlos (und online) über Vorauszahlung ab. Je nach Bedarf überlegt sich jedes Mitglied, welche Mengen an Lebensmitteln es pro Monat beziehen möchte und befüllt dementsprechend ein persönliches Konto. Bei Abholung wird die Abbuchung der bezogenen Lebensmittel im individuellen Kontoblatt vom Mitglied selbst gemacht. Die Anlieferung der Produkte erfolgt von ProduzentInnen oder selbst organisiert von den Mitgliedern.

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    FOODCOOP - Der Gewinnwirtschaft Produktionsbereiche entziehen

    Nahversorgung statt Shoppingwahnwill Wolfgang Sigut (Mitbegründer des Runden Tisches „Bedingungsloses Grundeinkommen“, der zu unseren parteilosen MitstreiterInnen im Kaktusteam zählt.

    Eine linke Idee beginnt sich wieder auszubreiten.

    Wir wollen einen direkten Bezug von Lebensmitteln, die uns gesundes, ethisches und faires Leben ermöglichen. Wieder, da in der schon in der ersten Republik entstandene Kooperationen, wie die Konsumgenossenschaften „KONSUM (Lebensmittel)” oder „WIHOKO (Brennstoffe)” und weitere andere existierten, die damals zur Grundversorgung der Stadtbevölkerung beitrugen.

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    Industriestraße: Infrastruktur gleich null

    Nahversorgung statt ShoppingwahnEine Leserin schreibt uns:

    "Im Bezirksteil zwischen Alter Donau und Industriestraße wohnen immer mehr Menschen. Für die Versorgung mit dem Nötigsten geschieht aber nichts!"

    Wie schaut’s damit aus?

    Der einzige Nahversorger ist die Produktions- und Verkaufsstelle einer großen Bäckerei, die aber nur eine geringe Auswahl an Lebensmitteln anbieten kann. Außerdem gibt es die ständige Parkplatz-Misere, da man zum dortigen Einkauf unbedingt ein Auto braucht. Und: Der gleichfalls in der Industriestraße angesiedelte Abholgroßmarkt ist nur für Großkunden mit Einkaufskarte da.

    Man könnte einwenden, dass dieses Wohngebiet großteils aus Gartensiedlungen besteht, die nur im Sommer genutzt werden....

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    Licht im Tunnel zur Nahversorgung am Kagraner Platz

    Nahversorgung statt ShoppingwahnDachgleiche für das multifunktionale Zentrum „K1“

    Vor wenigen Wochen wurde „Dachgleiche“ beim Neubau des „Multifunktionalen Zentrums (K1)“ am Kagraner Platz gefeiert.

    So umstritten dieses neue große Einkaufszentrum auf Grund seiner Nähe zum Donauzentrum und Größe für manche MitbürgerInnen im Bezirk auch bleiben mag – „Ein neuerlicher „Shoppingtempel“ mit seiner dazu geplanten Tiefgarage, der auch zu mehr motorisiertem Individualverkehr im Grätzel beitragen wird!“ lauten die kritischen Stimmen – verbinden die BewohnerInnen um den Kagraner Platz damit ihre Hoffnung, dass es nun endlich doch zu einer Verbesserung ihrer Nahversorgung kommen wird. Immerhin müssen sie schon seit einigen Jahren, um ihren Tageseinkauf erledigen zu können, entweder lange Fußmärsche in Kauf nehmen oder öffentliche Verkehrsmittel bzw. ein Auto benützen. Vor allem für ältere und kranke MitbewohnerInnen unseres Bezirkes ein unerträglicher Zustand, der es ihnen erschwert, ihren Alltag selbst und ohne fremde Hilfe bewältigen zu können!

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    Ein neuer Donaustädter Markt und rassistische Hetze vertragen sich nicht!

    Meint die KPÖ, freut sich aber über einen einstimmigen Bezirks-Beschluss für einen neuen Donaustädter Markt

    Erst vor kurzem wurde in der Donaustädter Bezirksvertretung einstimmig ein von der FPÖ gestellter Antrag beschlossen, der für die Donaustadt ein Marktgebiet „in der Größenordnung des Karmeliter Marktes im 2.Bezirk“ fordert. Im Unterschied zu immer wiederkehrenden ausländerfeindlichen, menschenverachtenden und von Sozialneid geprägten FPÖ-Anträgen und Auftritten, die sich oft auch auf weitverbreitete Vorurteile in der Bevölkerung stützen, und bei den anderen Fraktionen auf berechtigte Ablehnung stoßen, hat dieser Antrag ein Anliegen aufgegriffen, dessen Grundidee sich mit einem Vorschlag der KPÖ-Donaustadt deckt, die in ihrem zurückliegenden Wahlkampf für die Donaustädter Bezirksvertretung „die Errichtung zumindest eines Wochenmarktes“ gefordert hat.

    Während sich die Bezirksblauen bei uns in der Donaustadt für einen Markt stark machen, tut die FPÖ Wien „drüber der Donau“ mit ihrer Kampagne „gegen zu viele von Ausländer betriebene Marktstände“ alles, um in Wien derzeit bestehenden Märkte in den Ruin zu treiben.

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    Donaustadttafeln + Nahversorgung Kagraner Platz

    Nahversorgung statt ShoppingwahnEine Kaktus-Leserin schrieb an den Bezirksvorsteher

    Nach der Wahl ist vor der Wahl! Um die wirklichen Probleme der Nahversorgung in der Donaustadt nach den letzten Tagen der "Euphorie" im Zuge der Neueröffung des umgebauten und erweiterten Donauzentrums nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, dokumentieren wir einen Brief einer Kaktusleserin an Bezirksvorsteher Norbert Scheed.

    Es bleibt abzuwarten, ob sich jetzt nach der Wahl jemand aus der neugewählten Bezirksvertretung endlich der Probleme am Kagraner Platz annimmt.

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    Wer ma’ schauen!

    Nahversorgung statt ShoppingwahnNahversorgung Kagraner Platz – Thema bei der nächsten Bezirksvertretungssitzung?

    Der neuerliche Aufschub der Bauarbeiten des Ecke Kagraner Platz/Wagramerstraße geplanten Einkaufszentrums (K1) (siehe Kaktusbericht vom 20.08.2010) scheint dem in der Zwischenzeit aus dem Urlaub zurückgekehrten Herrn Bezirksvorsteher die Rede verschlagen zu haben. Bereits am 19.August hat sich der Donaustädter Bezirkssprecher der KPÖ, Johann Höllisch in einem Brief an die Bezirksvorstehung gewandt. Seine darin zur Diskussion gestellten neuen Vorschläge blieben bisher, wie auch frühere unbeantwortet.

    „Aber vielleicht sind wir einfach etwas zu ungeduldig“, meint Johann Höllisch, der eine Kopie des Briefes nun auch den Klubobleuten aller im der Donaustädter Bezirksrat vertretenen Parteien übermittelt. Am 16.September findet die vor den Wahlen voraussichtlich letzte Bezirksvertretungssitzung statt.

    „Wer ma’ schauen ob die erneut prolongierte Nahversorgungskrise am Kagraner Platz dort ein Thema sein wird.“

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    Baubeginn „K1“ erneut aufgeschoben–„Herr Bezirksvorsteher, bringen Sie endlich Licht ins Dunkel!“

    Nahversorgung statt ShoppingwahnDie KPÖ fordert eine BürgerInnenversammlung und stellt den Bau eines Sozialzentrums und die Einrichtung eines Wochenmarktes zur Diskussion

    Endlich ist es soweit! So dachten viele Kagranerinnen und Kagraner, als sie in der Donaustädter Bezirkszeitung (DBZ) lasen, dass mit dem Bau des 2008 präsentierten Einkaufszentrums „K1“ nun endlich begonnen werde.

    Um es vorweg zu nehmen: Der„für den Sommer, spätestens ab August“ angekündigte Baubeginn (siehe Kaktusbericht vom 07.07.200) wurde erneut auf unbestimmte Zeit verschoben.

    Bei den Bewohnerinnen und Bewohnern des Kagraner Platzes und ihres unmittelbaren Umfelds löst diese Nachricht Unmut, Enttäuschung und viele offene Fragen aus! Schließlich hat man ihnen neue Geschäfte zur Nahversorgung im Erdgeschoss eines solchen neuen Einkaufszentrums versprochen.

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    Oft verschoben, jetzt soll es ernst gemeint sein!

    Nahversorgung statt ShoppingwahnBaubeginn für Nahversorgungszentrum am Kagraner Platz wird jetzt für August versprochen – Die Fertigstellung ist Ende 2011 geplant.

    "Oft wurde es verschoben, jetzt soll es so weit sein. Noch diesen Sommer, spätestens aber ab August – soll mit dem Bau an dem neuen Einkaufszentrum K1 am Kagraner Platz begonnen werden,“ berichtet die Donaustädter Bezirkszeitung /dbz) in ihrer jüngsten Ausgabe. Sein Untergeschoss werde zu einem Nahversorgungszentrum mit Filialen der Handelsketten BILLA und BIPA und einer Apotheke ausgebaut, womit dem dringenden Anliegen vieler AnrainerInnen nach mehr als 4 Jahren Wartezeit endlich Rechnung getragen werde. In den Stockwerken darüber werde es ein Fitnessstudio und Büros geben. Auch eine Tiefgarage mit 110 Stellplätzen sei geplant.

    Die BewohnerInnen des Grätzels rund um den Kagraner Platz haben lange genug auf Geschäfte, die den Bedarf zur Nahversorgung decken, gewartet,...

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    Nahversorgung Kagraner Platz: Wir wollen uns nicht weiter foppen lassen!

    Nahversorgung statt ShoppingwahnDer Kaktus startet seine erste Internetumfrage – Mach mit!

    Wieder ist eine Bezirksvertretungssitzung vergangen, weiter wird die Bezirksöffentlichkeit in Bezug auf die Nahversorgung am Kagraner Platz im Unklaren gelassen.

    Wir wollen uns nicht weiter foppen lassen! Um unseren BezirkspolitikerInnen, die sicher wissen wollen, was die betroffene Bezirksbevölkerung über ungelöste oder auf die lange Bank geschobene Probleme - unseres Bezirkes denkt, in der Sache weiter zu helfen, führt der Kaktus auf seiner Website erstmals, diesmal eine eigene Internetumfrage (eine Premiere!) -zum Thema Nahversorgung Kagraner Platz durch. (Abstimmungstools – siehe rechte Spalte)

    Hier gehts zur Umfrage - Frage 1

    Hier gehts zur Umfrage - Frage 2

    Ein kryptischer bz-Bericht –für viele AnrainerInnen unglaubwürdigen Inhalts

    Ein Mitte Februar in der Donaustädter Bezirksausgabe der „bz“ erschienener Artikel wärmt alte vor den Nationalratswahl von der Bezirks-SPÖ präsentierte Pläne für ein „Nahversorgungszentrum-K1“ auf. Am Knotenpunkt Wagramerstraße/Kagranerplatz wurden damals neue Büros, Geschäfte Gastronomie und zahlreiche Arztpraxen versprochen.

    Kaktusbericht vom 18.09.2008

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    Nahversorgung Kagraner Platz - KPÖ lädt die Bezirksvorstehung zu einem Praxistest ein

    Nahversorgung statt ShoppingwahnEin augenfälliges Beispiel, eines von allen Rathausparteien „links liegen gelassenen“ Bezirksproblems!

    Wieder hat ein neues Jahr begonnen – das Problem der fehlenden Nahversorgung am Kagraner Platz besteht weiter.

    „Die Bezirksvorstehung versteckt sich hinter der Stadtverfassung, und bleibt weiter untätig“ resümiert Johann Höllisch, Bezirkssprecher der KPÖ-Donaustadt, der sich darüber wundert, dass sich nicht längst eine der zur absoluten Mehrheit der SPÖ in der Bezirksvertretung in Opposition stehenden Partei, des Problems angenommen hat.

    Mehr als 1 Jahr ist auch vergangen, seit die Donaustädter SPÖ (noch knapp vor den Nationalratswahlen) ein multifunktionales Zentrum am Grundstück Ecke Wagramerstraße/ Kagraner Platz (neben der Pizzeria Fantastica) versprach, welches auch für einen Einkaufssupermarkt (als Nahversorgungseinrichtung) Platz bieten sollte.

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    Nahversorgung Kagraner Platz – Ist das Projekt für ein multifunktionales Zentrum gescheitert?

    Nahversorgung statt ShoppingwahnDie SPÖ-Donaustadt scheint wieder auf Tauchstation!

    Ein neues Gerücht macht im Grätzel Kagranerplatz die Runde: Das „Multifunktionale Zentrum“ am Eckgrundstück Wagramerstraße/Kagranerplatz, von seinen PlanerInnen und der Bezirks-SPÖ auch großspurig „Hotspot Kagraner Platz“ genannt, scheint in seiner Realisierung gescheitert.

    „Offensichtlich möchte man das öffentliche Eingeständnis über das Scheitern des Projekts auf einen Termin nach den nächsten Wahlen (Europaparlamentswahlen am 07.Juni) aufschieben“ vermutet Johann Höllisch, Bezirkssprecher der KPÖ-Donaustadt.(linkes Bild)

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    Nahversorgung Kagraner Platz – Die „Schreibhemmung“ der Bezirksvorstehung

    Nahversorgung statt ShoppingwahnEine Stellungnahme von Johann Höllisch zum Bezirksbudget,die bisher unbeantwortet blieb.

    Ihre Forderung nach Übergangsmaßnahmen zur Verbesserung der Nahversorgung am Kagraner Platz bekräftigte die KPÖ-Donaustadt und IHR Kaktusteam in einer von mir am 16.10.2008 in der Bezirksvorstehung schriftlich abgegebenen Stellungnahme zum Bezirksbudget. In der Stadtverfassung ist festgeschrieben, dass solche während der öffentlichen Auflegefrist eingebrachten Stellungnahmen den zuständigen Gremien des Bezirks zur Kenntnis zu bringen und vom Bezirksvorsteher schriftlich zu beantworten sind.

    Noch knapp vor den Wahlen, hat der Bezirksvorsteher endlich die Planung eines „Multifunktionalen Zentrums“ am Eckgrundstück Wagramer Straße/Kagraner Platz der Öffentlichkeit präsentiert. Der Fertigstellungstermin aus jetziger Sicht ist im Sommer 2010. Demnach müssen die BewohnerInnen aus dem Grätzel rund um den Kagraner Platz weiter auf eine Problemlösung warten und Übergangsmaßnahmen für die betroffenen AnrainerInnen des Kagraner Platzes scheinen kein Thema zu sein.

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    Nahversorgung Kagraner Platz – Die KPÖ-Donaustadt lässt nicht locker!

    Nahversorgung statt ShoppingwahnIhre Forderung nach Übergangsmaßnahmen zur Verbesserung der Nahversorgung am Kagraner Platz bekräftigt die KPÖ-Donaustadt und IHR Kaktusteam in einer gestern von ihrem Bezirkssprecher Johann Höllisch abgegebenen Stellungnahme zum Bezirksbudget, welches noch bis kommenden Montag zur Einsichtnahme öffentlich aufliegt und bei der nächsten Bezirksvertretungssitzung zur Beschlussfassung steht.

    Noch knapp vor den Wahlen, hat der Bezirksvorsteher endlich die Planung eines „Multifunktionalen Zentrums“ am Eckgrundstück Wagramerstraße/Kagraner Platz der Öffentlichkeit präsentiert.

    Zwei weitere Jahre sollen demnach die BewohnerInnen aus dem Grätzel rund um den Kagraner Platz weiter auf eine Problemlösung warten?

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    Spät aber doch - Bewegung, aber auch Enttäuschung in Bezug auf die Nahversorgung Kagraner Platz

    Gestern fand eine Pressekonferenz des Bezirksvorstehers zum "Nahversorgungs-Hot Spot Kagranerplatz" statt

    "Die Kritik der KPÖ am Schweigen des Bezirksvorstehers zum Problem "Nahversorgung Kagraner Platz" scheint Wirkung zu zeigen" stellt KPÖBezirkssprecher Johann Höllisch zur gestern eilig einberufenen Pressekonferenz des Donaustädter Bezirksvorstehers fest. Das sei der gute Teil der Nachricht. Schließlich stehen Neuwahlen vor der Tür.

    Besorgte AnrainerInnen haben sich große Sorgen gemacht, weil, für das versprochene neue Einkaufszentrum am Kagraner Platz bis jetzt kein Baubeginn sichtbar ist.

    Ein "Mulifunktionales Zentrum" (siehe das linke, gestern bei der Pressekonferenz präsentierte Bild) solle entstehen. Ein mehrgeschossiger Komplex mit Büros, einem Ärztezentrum, Geschäftszonen und Gastronomie ist geplant.

    Die für die AnrainerInnen schlechte Nachricht:

    Der Fertigstellungstermin verschiebt sich nochmals um ein halbes Jahr.

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    Zum Thema "Nahversorgung Kagraner Platz" - Traurig, traurig, traurig!

    Nahversorgung statt ShoppingwahnAuch auf der heutigen Bezirksvertretungssitzung kein Mucks!

    Niemanden aus den Donaustädter Bezirksvertretungsparteien scheint das Problem "Nahversorgung Kagraner Platz"auch nur irgendwie zu kratzen.

    Es ist nun bereits mehrere Monate her, als die KPÖ Donaustadt gemeinsam mit der betroffenen Bevölkerung erarbeitete Vorschläge für Übergangslösungen (Einrichtung eines Wochenmarktes, mehr ULFS auf der Linie 26) der Bezirksvorstehung und den Klubs der SPÖ, ÖVP und Grünen übermittelte. Der Brief vom 28.03.2008 im Wortlaut

    Auch die Bezirksblauen (die sich allerdings einen Weihnachts- und Ostermarkt einsetzten), scheinen das Interesse am Thema in der Zwischenzeit ebenfalls wieder verloren zu haben.

    Zwei Plenarsitzungen sind seit unserem Brief vergangen. Heute hatte das Bezirksparlament wieder getagt. (Ein umfassender Bericht folgt in wenigen Tagen) Auch keiner der zahlreich vorhandenen Ausschüsse der Bezirksvertretung hat sich mit dem Problem bisher befasst.

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    Alle Zeit der Welt?

    Nahversorgung statt ShoppingwahnNahversorgung Kagraner Platz - Die Bezirksvorstehung scheint wieder einmal auf Tauchstation!

    Alle Zeit der Welt scheinen die in unserem Bezirk gewählten PolitikerInnen zu haben, wenn es um eine rasche und unbürokratische Lösung eines dringenden Problems von BürgerInnen aus unserem Bezirk geht. Bereits im Februar 2007 hatte sich eine ältere Einwohnerin im Einzugsbereich des Kagraner Platzes an den Herrn Bezirksvorsteher gewandt. Die Einkaufssituation sei vor allem für ältere Menschen unerträglich. Ohne Benutzung eines öffentlichen Verkehrsmittels sei kein Einkauf von Gütern des täglichen Bedarfs möglich. Er habe für ihr Anliegen sein vollstes Verständnis, teilte Bezirksvorsteher Scheed in seiner Antwort mit. Anfang 2008 wandte sich die Kagranerin, nachdem sie seit dem Antwortbrief des Bezirksvorstehers in dieser Sache nichts mehr gehört hatte, an den Kaktus. Wir brachten in Erfahrung, dass Ecke Wagramer Platz/Kagraner Platz ein größeres Einkaufszentrum mit einem Lebensmittelsupermarkt in Planung sei, mit dessen Fertigstellung aber erst frühestens Ende 2009 gerechnet werden kann. Grund genug, mit den von ihrer tristen Nahversorgersituation betroffenen KagranerInnen gemeinsam über Übergangslösungen nachzudenken. Eine unserer Ideen: Die Schaffung eines vorübergehenden Wochenmarktes.

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    "Mehrere Augen sehen mehr!"

    Nahversorgung statt ShoppingwahnVorschläge für Übergangsmaßnahmen zur Verbesserung der Nahversorgung - Kagraner Platz

    "Diesen von unserem Bezirksvorsteher Norbert Scheed, von einer Zeitung zu seinem Verhältnis zu den Oppositionsparteien in unserem Bezirksparlament gefragt, stammenden Satz, wollen wir auch für uns als "außerparlamentarische Opposition" in Anspruch nehmen" stellt Johann Höllisch, Bezirkssprecher der KPÖ Donaustadt zum Thema "Nahversorgung im Bezirk" fest.

    "Auf Öffis angewiesen um täglichen Einkauf zu erledigen" Mit dieser Beschwerde wandten sich zu Jahresbeginn von den Bezirksvertretungsparteien alleingelassen fühlende BewohnerInnen aus dem Grätzel Kagranerplatz mit ihren Problemen an den Kaktus. Da ein in Aussicht gestellter neues Einkaufszentrum Ecke Wagramerstraße / Kagranerplatz nicht vor Ende 2009 fertig wird, tritt die KPÖ auch für Übergangsmaßnahmen zur Verbesserung der Nahversorgung ein.

    In Zusammenarbeit mit betroffenen AnrainerInnen aus dem Umfeld des Kagraner Platzes hat die KPÖ Donaustadt und Ihr Kaktusteam einige Standortvorschläge für die Einrichtung eines Wochenmarktes gesammelt und in einem Brief dem Bezirksvorsteher (im Wortlaut, hier klicken) und den Klubs der SPÖ, ÖVP und der Grünen in der Donaustädter Bezirksvertretung übermittelt.

    Bisherige Kaktusberichte zum Thema Nahversorgung

    siehe auch unseren Kaktusbericht von der letzten Bezirksvertretungssitzung