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    Willkommen bei Kaktus
    Friday, 17. November 2017 @ 18:33

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    Sozialmarkt ja? -"Vinci-Dorf" nein?

    Armut und soziale AusgrenzungLäßt die Donaustadt, obwohl FP-Resolution abgelehnt, die Vinzigemeinschaft im Regen stehen?

    Es liegt noch nicht allzu lange zurück. U.a. lag der Donaustädter Bezirksvertretung in ihrer letzten Sitzung des Vorjahres ein FPÖ-Antrag vor, die Donaustädter Bezirksvertretung möge sich „gegen die Errichtung eines Obdachlosenheims in Aspern aussprechen“, dem damals von allen anderen Bezirksparteien eine Abfuhr erteilt wurde. (siehe Kaktusbericht vom 08.12.2008)

    Ein Kurier-Online-Bericht vom 30.12.2008 deckt nun die wahren Hintergründe dieses FPÖ-Resolutionsantrages auf. Es geht um den Standort für ein weiteres auch für "Obdachlose ohne Chance auf Betreuung" offenes "Vinci-Dorf"

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    Armut und Teuerung , alle reden darüber (manche nur vor den Wahlen), nur unsere Bezirksvertretung nicht

    Armut und soziale AusgrenzungSprit, Mieten, Kreditzinsen, Lebensmittel steigen und ein Ende der Teuerung ist nicht in Sicht. Jetzt soll nach dem Ölpreis (inklusive des steigenden Heizölpreises) auch der Gaspreis (41% der Haushalte in Wien heizen mit Gas) kräftig ansteigen Mit einer Verteuerung um 20% bis 25% wird spekuliert. Die "Wien Energie" schweigt dazu. (ORF-Bericht 17.07.2008) Man prüfe den Markt, Preissteigerungen werden nicht ausgeschlossen, heißt es.

    Auch wenn der Sommer, die Erinnerung an die Kälte im Winter für viele Menschen verdrängt. Schon im vorigen Winter hatten an die 2000 Haushalte in Wien weder Heizung, Gas oder Strom. (Kaktusberichte vom 29.11.2007 und 24.12.2007) Mit einer weiteren Verschärfung im kommenden Winter müsse gerechnet werden, sorgt sich Johann Höllisch aus der KPÖ Donaustadt und ihrem Kaktusteam.

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    Armut im Bezirk - Helfen statt schweigen! - Augustin lesen!

    Dazu fordert die KPÖ Donaustadt, die in der Donaustädter Bezirksvertretung und im Rathaus vertretenen Parteien auf.

    "Ihre Wohnung bleibt kalt. Für das Heizen ist kein Geld mehr da. Sie haben dicke Wintermäntel an, dicke Pullover und die warmen Straßenschuhe. Die Kinder sitzen in der Ecke und schauen Bilderbücher an. Die Familie spart bei den Heizkosten, weil sie noch die Miete zahlen muss, Schulsachen zum Kauf ausstehen und die Mutter noch ihre eigene Krankenversicherung nicht beglichen hat. Prekäre Beschäftigungen kennen keine Sozialversicherung" so beschreibt Martin Schenk, Obmann der "Armutskonferenz" im "Augustin", die Situation jener, die jetzt im Winter die soziale Kälte spüren.

    "GemeinderätInnen und BezirksrätInnen der Rathausparteien, BezirksvorsteherInnen und deren StellvertreterInnen, der Bürgermeister und seine StadträtInnen eingeschlossen, sollten verpflichtet werden, den "Augustin" regelmäßig zu kaufen und zu lesen. Das könnte dazu beitragen, dem Thema "Armut" sachkundiger und mit mehr sozialer Wärme zu begegnen." meint Johann Höllisch, Bezirkssprecher der KPÖ Donaustadt.

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    Kein Heizen aus Geldnot - wie viele DonaustädterInnen sind davon betroffen?

    "2000 Wienerinnen wurde Strom und Gas abgedreht. 33000 WienerInnen stottern laut "Radio Wien" heuer ihre Strom und Gas-Rechnung in Raten ab... Ein lobenswertes Entgegenkommen von Wien Energie"

    so kann man in der vorgestrigen Ausgabe der U-Bahngratiszeitung "Wien Heute" lesen.

    " - und doch: Für 2000 Betroffene ist auch diese Zahlungsweise unmöglich zu schaffen...Laut Caritas sind besonders allein erziehende Frauen und ihre Kinder betroffen"

    Diese Fakten stehen im Widerspruch zur Sicht der Dinge durch die "rosa Brille" unserer Bezirks-SPÖ.

    "Müsste eine solche Pressemeldung nicht auch unsere BezirkspolitikerInnen betroffen machen?" fragt Johann Höllisch, Bezirkssprecher der KPÖ Donaustadt, anläßlich der heute stattfindenden Sitzung der Donaustädter Bezirksvertretung.

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    Neue Belastungen für SozialhilfeempfängerInnen

    Armut und soziale AusgrenzungSkandalös, brutal, dreist, unverschämt, unverantwortlich, eiskalt.

    Das sind nur einige Charakterisierungen, die auf die aktuelle Kostenerhöhung für SozialhilfeempfängerInnen zutreffen: Wien hebt beginnend mit 1. September 2007 den Mietenselbstbehalt für EmpfängerInnen der Sozialhilfe um unglaubliche 37 % an und kürzt de facto dadurch die Höhe der Sozialhilfe sehr empfindlich. Die Richtsätze in der Sozialhilfe wurden im April 2007 mit den Stimmen von SPÖ, Grüne und FPÖ geändert.

    Proteste dagegen blieben nicht ohne Wirkung. In der Zwischenzeit gehen SPÖ und Grüne zu ihrem eigenen Beschluss auf Distanz!