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    Willkommen bei Kaktus
    Tuesday, 25. July 2017 @ 00:48

    FPÖ – Keine Partei der „kleinen Leute“

    Norbert Hofer, FPÖ-Kandidat zur Bundespräsidentenwahl, stellt sich und seine Partei als „Alternative zum politischen System“ dar. Aus vielen Gründen sehen wir das nicht so:

    Von den 38 Abgeordneten der FPÖ im Nationalrat sind nur sieben Frauen. Kein Arbeiter, keine Arbeiterin, dafür umso mehr Rechtsanwälte, Wirtschaftstreuhänder und Juristen sitzen im Parlamentsklub der angeblichen „Partei der kleinen Leute“. Beinahe die Hälfte gehört schlagenden, deutschnationalen Burschenschaften an - eine elitäre Parallelgesellschaft, die eine eigenständige österreichische Nation ablehnt.

    FPÖ gegen Vermögenssteuern

    Nicht verwunderlich, dass die FPÖ daher gegen Vermögenssteuern auftritt. Für FP-Chef Strache ist die gerechte Beteiligung der großen Vermögen am Steueraufkommen „Enteignung und Marxismus“. Für Spitzenverdiener fordert Strache weitere Steuersenkungen.

    Leistbares Wohnen: FPÖ auf Seite der Hausherren

    Wohnen wird immer teurer - ein leistungsloses Zusatzeinkommen für die Hauseigentümer und Vermieter. Die FPÖ forderte im Nationalrat bereits 2011 die Rücknahme der Beschränkung der Maklergebühren (!). Der Bautensprecher der FPÖ im Nationalrat (ein Burschenschafter) ist gegen günstigere Mieten bei befristeten Mietverträgen und stellt sich unter der Losung „Augenhöhe statt Klassenkampf“ auf die Seite der Eigentümer und Immobilienmakler.

    Bankenabgabe: FPÖ dagagen

    Mit der Erhöhung der Bankenabgabe auf 640 Millionen pro Jahr leistete der Finanzsektor einen winzigen Beitrag zur Krisenbewältigung. Sogar dagegen stimmte die FPÖ 2014 im Nationalrat.

    FPÖ – ein Teil des herrschenden Systems

    Gegen steigende Mieten, zurückgehende Löhne und die Schere zwischen Arm und Reich haben sie keine Lösungen. Sie stützen die Herrschenden und Superreichen, weil sie die Schuld an vielen Problemen auf Flüchtlinge und Zuwanderer schieben. Milliardenvermögen, Steuerprivilegien und die Kapitalinteressen bleiben unangetastet.

    An der zunehmenden Ungleichheit in unserer Gesellschaft wird sich mit der FPÖ nichts ändern!

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