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    Donnerstag, 14. Dezember 2017 @ 23:34

    Kritik an „Wiener Wohnen“ aus dem Albert Schultz-Hof

    WohnenUnzufriedene Mietervertreter wollen sich nicht länger hinhalten und täuschen lassen.

    Massive Kritik an dem erst kürzlich im Wiener Gemeinderat beschlossenen neuen Mietermitbestimmungsstatut übt der Mieterbeirat des Albert Schultz-Hofes in der Erzherzog Karl-Straße 65-79 in Neu-Kagran. Der neue Gesetzestext, der die Rechte der in den Gemeindebauten von den MieterInnen und Mietern gewählten Mieterbeiräte regelt, sei trotz massiver Kritik „einfach durchgewunken“ worden. Das neue Statut habe sich „zum Nachteil der Mieter, WESENTLICH - WESENTLICH - WESENTLICH verschlechtert“.

    So wurde von MietervertreterInnen aus einem Gemeindebau in Favoriten beklagt, dass mit dem neuen Gesetz Mieterbeiräte künftig „mit zum Teil unerfüllbaren Pflichten belegt und vieler ihrer bisherigen Mitbestimmungsmöglichkeiten entkleidet“ würden.

    Aus ganz Wien beklagen MietervertreterInnen darüber hinaus wiederholt fehlerhafte Betriebskostenabrechnungen. Beanstandungen seitens der MieterInnen und Reparaturen würden von „Wiener Wohnen“ zunehmend „unprofessionell“ und „unbefriedigend“ erledigt. In der Kommunikation mit Mieterinnen und Mietern und kritischen Mieterbeiräten dominiere „abwimmeln“, und viele Problemfälle würden schlichtweg „übergangen“.

    Mit nach wie vor in der Öffentlichkeit gepflegten Klischees wie z.B.: „Eitel Wonne Im Gemeindebau“ und „günstigen Mietpreise im Wiener Gemeindebau“ wollen sich unzufriedene Mieterinnen und Mieter und deren Vertreter nicht länger täuschen und hinhalten lassen.

    Für Mietermitbestimmung kein Raum zur Verfügung?

    Seit beinahe 6 Jahren (!) fordert der Mieterbeirat im Gemeindebau „Albert Schultz-Hof“ die Zuweisung eines Besprechungsraums für MieterInnen und den Mieterbeirat. Ein diesbezüglicher Antrag wurde bei „Wiener Wohnen“ bereits am 6. Juli 2009 eingebracht und in der Zwischenzeit mehr als 30 x urgiert (zuletzt am 15.1.2015). Die Antwort seitens Wiener Wohnens lautet stets: „Wir sind bemüht, eine Lösung zu finden, doch derzeit ist kein dafür geeignetes Objekt verfügbar“.

    Der Mieterbeirat hält dem entgegen, dass es in all den Jahren dazu ausreichend viele (in manchen Fällen sogar über Jahre) leer stehende Objekte gegeben hat. Per 8.1.2015 seien 5 Objekte „ungenutzt und leer“ gestanden. Trotzdem werde den MieterInnen und ihren gewählten VertreterInnen der benötigte Gemeinschaftsraum seitens „Wiener Wohnen“ weiter verweigert.

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