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    Willkommen bei Kaktus
    Sunday, 22. October 2017 @ 15:40

    Eine eindrucksvolle Gedenkveranstaltung anlässlich des 12.März 1938

    Eine Lesung von Peter Weinberger - diesmal in Donaufeld in Floridsdorf

    Zu einer eindrucksvollen Veranstaltung lud die 2012 gegründete transdanubische Gedenkplattform am letzten Mittwoch den 12.März.

    Die von der überparteilichen antifaschistischen Gedenkplattform heuer veranstaltete Lesung mit Peter Weinberger im Gasthaus Birner in Floridsdorf war gut besucht. Nach den beiden Gedenkkundgebungen der Plattform in den Jahren 2012 und 2013 in der Donaustadt, war diesmal Floridsdorf als Ort der Veranstaltung ausgewählt.

    Im Bild: Die InitiatorInnen der transdanubischen Gedenkplattform Plattform mit dem Autor, v.l.nr: Heinz Berger, Gerhard Jordan, Heidi Sequenz, Johann Höllisch, Peter Weinberger, Gustl Faschang und Franz Wagner

    Gerhard Jordan (Bezirksrat der Grünen aus Floridsdorf) begrüßte alle die gekommen waren, u.a LuiseDäger-Gregori (Vorsitzende der Kulturkommision und Bezirksrätin der SPÖ in der Donaustadt). Erika Stubenvoll, Landtagspräsidentin a.D ., stellte anschließend den Autor vor. Heinz Berger von der Verkehrsinitiative Donaufeld leitete mit einigen speziell an den Autor gerichteten Fragen ein und Johann Höllisch (KPÖ) moderierte die daran anschließende Diskussion.

    Peter Weinberger, Professor für Quantenchemie, technische Elektrochemie und Festkörperchemie, und auch an der Gründung des Republikanischen Klubs und an den Protestaktionen gegen den ehemaligen Präsidentschaftskandidatrten und späteren Bundespräsidenten Dr. Kurt Waldheim beteiligt, schreibt in seiner Freizeit zeithistorische Bücher.

    An diesem Abend präsentierte er sein Buch „Wohlgordnetete Einsamkeit“

    Der Autor beschreibt in seinem Buch das Leben in Transdanubien nach 1945, das zwar von den Nazis befreit, deshalb aber noch lange nicht frei von Nazis war. Auch aus den zeithistorischen Briefen Briefen seiner Eltern mit Verwandten las er einige Passagen vor. Sie erzählen über die ermordeten Angehörigen, die schmerzliche Trennung von den überlebenden Verwandten, die weit verstreut in fernen Ländern lebten. Auch die Frechheit vieler Nazis, die für ihre Verbrechen nicht zur Verantwortung gezogen wurden, waren ein Thema.

    Alle zum Verkauf bei der Veranstaltung mitgebrachten Bücher des Autors wurden restlos verkauft.

    Infos über bisherige Aktivitäten der überparteilichen Plattform (auf die jeweilige Jahreszahl klicken!): 2013, 2012