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    Willkommen bei Kaktus
    Dienstag, 25. Juni 2019 @ 22:37

    Bahnhof Breitenlee: Lärm und Schmutz ohne Ende

    Wie der „Kaktus“ zuletzt berichtete (Kaktusbericht vom 26.4.2013), werden die BewohnerInnen der Siedlung „Leben am Obsthain“ und der Oleandergasse Tag und Nacht vom Lärm des nahen angeblich stillgelegten Lastenbahnhofs geplagt. Dazu kommt auch noch die Staubentwicklung durch die Arbeiten auf dem Bahnhofs- und Güterumschlagplatz.

    Die Beschwerden der Betroffenen schienen zunächst Wirkung zu zeigen: Von Seiten des Verkehrsministeriums und der ÖBB wurde den dort arbeitenden Firmen auferlegt, „Beeinträchtigungen der AnrainerInnen nach Tunlichkeit zu vermeiden und keine Arbeiten am Wochenende durchzuführen.“ Nur: Es hält sich halt keiner dran!

    So wurden, zum Beispiel, am Samstag, dem 27. April von 7 bis 15 Uhr lärmende Ladetätigkeiten durch Schwer- und Kranfahrzeuge durchgeführt. Auch die Staubentwicklung durch den stundenlangen Schaufelbaggerbetrieb war enorm.

    „Überprüfen“ statt verbessern.

    Die verantwortlichen Stellen sind aber offensichtlich nicht bereit, sich für tatsächliche Verbesserungen der dortigen Lage einzusetzen. So erklärte man von Seiten des Magistratischen Bezirksamtes, dass man eine diesbezügliche Beschwerde zwar erhalten habe, diese aber erst überprüfen müsse. Diese Aussage zeigt den Unwillen der Bezirksobersten, sich für die dortige Bevölkerung wirklich einzusetzen, denn das Problem ist ja nicht erst seit heute bekannt.

    Die sogenannten „Auflagen“ von Ministerium und Bahn müssen unwirksam bleiben, wenn deren Einhaltung nicht einmal ausreichend kontrolliert wird. Es entsteht der Eindruck, dass man mit Eröffnungs- und Feierpflichten, siehe Berichte und Fotos in diversen Bezirksmedien, derart überhäuft ist, dass für echte Probleme der Menschen im Bezirk keine Zeit bleibt.