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    Willkommen bei Kaktus
    Monday, 1. May 2017 @ 00:37

    Ein Kaktusbericht über die Ausstellung "Bahn.Verbindung"

    Das Thema Bahn stand im Mittelpunkt der Zeichnungen, Bilder in Aquarell und Acryl, Fotos und Modelle die bis zum Kaktus-Fest am 8. Juni besichtigt werden konnten.

    . Man glaubt es kaum: Es war bereits die elfte Ausstellung von „Kunst in der Wurmbrandgasse", welche mit der Vernissage am Mittwoch, den 15. Mai 2013 eröffnet worden ist. Und erstmals stand nicht ein(e) Künstler/Künstlerin im Mittelpunkt, sondern sind mehrere der Einladung von Vereinsobfrau Inge Matysek-Ottenbreit gefolgt und stellten gemeinsam ihre Werke aus.

    Gezeigt wurden Zeichnungen und Bilder in Aquarell und Acryl aus der Malergruppe Wien der Österreichischen Eisenbahner von Felizitas und Herbert Bauer, Dagmar Czech, Wilhelm Defreger, Wilhelm Poscharnegg, Rolf Dieter Schnabl und Eva Schosteritsch. Und auch Inge Matysek-Ottenbreit selbst und Othmar Wundsam, der schon mehrfach bei „Kunst in der Wurmbrandgasse“ ausgestellt hat, waren mit Werken vertreten.

    Zum Thema „Bahn. Verbindung“ gabt es aber nicht nur Gemaltes und Gezeichnetes zu sehen. In einer kleinen Vitrine fanden sich Modelle von Lokomotiven und Waggons, die Peter Hasslacher und Peter Höllisch leihweise zur Verfügung gestellt haben.

    Mag. Otto Leiß, Professor (Bild rechts) aus dem Gymnasium in der Polgarstraße, zeigte ästhetische Fotos der Eisenbahn vergangener Tage; insbesondere der mittlerweile großteils eingestellten Strecken im Weinviertel. Prof. Leiß hat auch ein Buch darüber herausgegeben, das von den AusstellungsbesucherInnen durchgeblättert und auch bestellt werden konnte.

    In seinen Begrüßungsworten anläßlich der wie immer gut besuchten Vernissage wies Hans Höllisch darauf hin, daß Kunst wie wir sie verstehen nicht den (ab-)gehobenen Schichten vorbehalten ist. Allein schon an Hand der ausgestellten Bilder, die teilweise am Bahnhof und in der ehemaligen Traktion am mittlerweile demolierten Südbahnhof entstanden sind, zeigt sich, daß arbeitende Hände Kunst schaffen und uns auch damit einen Einblick in die Arbeitswelt verschaffen können.

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